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Israelitisches Predigt-Magazin · 1875-10-01 · 1 (10.1875) · p. [Seite 11]

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Journal
Israelitisches Predigt-Magazin
Volume
2 (1875-1876)
Issue
1 (10.1875)
Date
1875-10-01
Page
[Seite 11] (sequence 11)
Language
German
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11 langen, besteht Umfange zu eruns anhaftende mmer Weltweiser n achten, um sie der im Verlor- .egt, mit gespannifen auch wir den lörlid; beobachten, die Herrschaft anenfchenwürde verad, auf dem wir ׳ allein führt zum אז יבקע א!brechen gleich dem ell gedeihen, denn l Zug schließt des g, die der Israelit :r reine Ausdruck n, und wenn diese rin bestehen sollen, m, so oft wir uns täglichen Verkehr nenschen bethätigen Ausdruck gelangen wir demüthig und :n geziemt, so büraft eine beschränkte , der uns gebildet! sein und bleiben, n werden mir uudann werden wir M der Religion %׳־ - than, sollen sie mich nach den Vorschriften des Rechten fragen und, die Nähe Gottes begehren. M. A.! Der Neujahrsgedanke ist mit dem, was er uns bis jetzt gelehrt, noch nicht erschöpft; denn die Religion zeigt uns nicht blos die Zwecke und Ziele, die wir anzustreben haben, sie giebt uns auch Mittel an die Hand und lehrt uns diese gebrauchen, um das Angestrebte zu erreichen; wenn also der Neujahrstag der Religion unsere Schwächen und Gebrechen enthüllt, so will er uns auch nach Kräften von ihnen befreien. Und sicherlich ist die Erinnerung an unsere Schwäche dazu angethan, uns vor Fehl und Sünde zu beschützen, aber wodurch wollen wir m. A. diese Erinnerung festhalten. Der heutige Tag, er geht dahin und auch der Versöhnungstag, dessen Vorbote er ist, wird durch der Zeiten rollenden Kreis verdrängt, wie wollen wir unserem Gedächtniß einprägen, was er uns gebracht? Wer von uns m. A. kann { sich rühmen Eindrücke, und mögen sie noch so nachhaltig sein, auf die; Dauer festhalten zu können, wem ist die Gottesgabe zu Theil geworden, unter der Einwirkung erhebender Momente lange Zeit zu stehen? Nun, der Neujahrstag will uns durch die Scho eroth, durch die Schosartöne lehren, wie wir dem abhelfen können. Diese Töne m. A. wollen uns an jene Drommetenklänge erinnern, die das aus Egypten befreite Sklavenvolk am stammenden Sinai vernommen, sie wollen uns gemahnen an die Entgegennahme des Gesetzes am Cho- ׳ reb, an die Satzungen und Gebote der Gotteslehre, damit wir die Thora zur Leiterin wählen auf des Lebens schlüpfriger Bahn in den Stunden des von Heller Glückssonne beleuchteten Tages ebenso, : wie in denen der durch Noth und Leid verdüsterten Nacht. Die Schofar- ׳ töne m. A. wollen uns an jene verklärten Gestalten erinnern, die ■i von heiligen! Eifer erfüllt, für Gott gewirkt, an unsere Ahnen, die f das Rechte gethan und die Vorschriften Gottes niemals verlassen, daß wir sie zum Vorbilde wählen im Kampfe des Lebens, daß wir uns an ihrer Liebe zum Judenthum begeistern für alles Wahre, Schöne und Gute, das unsere heilige Religion uns offenbart und zu üben lehrt. אין שופר של חרות• Die Schosartöne, sagen unsere Alten, die Dir heute erklingen, sie sind Töne der wahren . Freiheit, denn sie zeigen Dir den Weg, auf welchem Du Dich von den Schwächen, die Dich zum Sklaven machen, befreien kannst j ז .לא כרת הקב״ה ברית עם ישר** ^א בשביל התורה שהיא סם רפואה לישרא• Gott hat mit Israel einen Bund geschlossen, da- >

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