Israelitisches Predigt-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt-Magazin
- Volume
- 2 (1875-1876)
- Issue
- 1 (10.1875)
- Date
- 1875-10-01
- Page
- [Seite 9] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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נל המתפלל ערב לו לארם ומרחץ ח ' MP Woch! HW und ihn als den . den begleiten stets )ützende Hand über ׳n und zu reinigen Namen dieser zwei Gottesfurcht. Za, unsere Fürsprecher nr sie können den ״Deine Schuld ist im heutigen Tage t> Ringen zurüägeen reumüthig, daß ns belebt, daß nur )uldigung dar, die chrsurcht stehen wir;bete, wir huldigen ibern unser starres ,wem wir itn als er unser Schassen über unsere Ge-!emuth unü diese heute ganz ernten und ühren ,Sie solle! mich Wege beo chren." eute gelangt sind, die wir unserem Leben in rmsern r es nicht dabei tur beleuchtet zu n BeVuM zu Gebote stehenden 9 — Mitteln dahin wirken, die Hindernisse, die uns hemmend in den Weg treten, wegzuräumen und allen uns feindlichen Elementen die Spitze zu bieten. Und wie wir dies anfangen sollen? M. A. Der Neujahrsgedanke, wie ihn unsere Religion zum Ausdrucke bringt, giebt uns einen Wink, den wir nicht unbeachtet lassen dürfen. Wir nennen den heutiger: Tag einen ׳יום הזכרוץ einen Tag der Erinnerung, einen Tag, an dem Gott, wie es in unserem Gebete heißt, der Werke aus der Vorzeit Tagen und aller Gebilde der Vorwelt gedenkt, an dem Geister unb Seelen bedacht und in' Erinnerung gebracht werden alle Geschehnisse und die endlose Menge der geschaffenen Weser:; aber m. A., wenn unser Neujahrstag ein Tag der Erinnerung ist, so ist er es nur, weil wir ihn dazu machen, so ist er es vorzüglich durch unsere eigene Erinnerung. Fragen doch, nach der Redeweise unserer alten Lehrer, selbst die Engel im Himmel ehrfurchtsvoll den Weltenmeister nach dem Tage der Erinnerur:g, worauf ihllen die Aritwort wird, ׳לכו וגמרו מה שהתחתונים נזרו daß sie sich hierin den Beschlüssen der Erdensöhne zu fügen, daß sie nur zu vollenden und auszuführen haben, was die Menschen beschließen und bestimmen ׳אמר הקב״ה אין לי מועדות ^א אלו שלכם die Tage des Herrn, sie sind es nur durch unser eigenes Hinzuthun, indem wir sie dazu machen. Wie sollte dies auch anders sein? wie könnte denn auch bei Gott, der kein Vergessen kennt, eine Erinnerung stattsinden? wie sollte dem, der Herz und Nieren prüft, nicht Alles gegenwärtig sein? aber daß wir in Erinnerung bringen, was uns aus dem Gedächtniß entschwunden, daß wir selbst mit uns ins Gericht gehen, das giebt dem heutigen Tage seine Weihe, seinen Inhalt. Dennoch m. A. ist die Erinnerung, die dem Neujahrstage seine hohe Bedeutung verleiht, nicht auf ihn allein beschränkt, denn wenn es nicht blos ein Schall ist, was wir heute vor Gott aussprechen, wenn das Jnnewerden unserer menschlichen Schwächen nicht ohne nachhaltige Einwirku::g bleiben soll, so müssen wir den Gedanken an sie für immer festhalten, daß er uns auf Schritt und Tritt begleite und leite. Den ■Malchijoth müssen Sichronoth folgen, weil die Huldigung, die wir unserem Gotte darbringen, nur durch die Erinnerung an unsere Schwächen geübt und bethätigt w den kann. Und diese Huldigung verlangt der Neujahrstag.nick sich allein ׳ואתי יו ״ן ודעת דרכי יהפצון Tag für י ׳־י׳ len wir Gott suchen und * h seiner °°י