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Jüdische Wochenschau · 1968-12-13 · 2298 (13.12.1968) · p. [Seite 6]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2298 (13.12.1968)
Date
1968-12-13
Page
[Seite 6] (sequence 6)
Language
German, Spanish
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® Viernes, 13 de Diciembre de I96H JÜDISCHE W OCHENSCHAO Gemeinden und Vereine AS» XXIX. — N* 2298 (Forsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 5) Spätnachmittag wird in der Quinta das erste Chanukalicht entzi ndet — Wir er- W. rten an diesem Sonntag viele unserer Mitglieder und Freund?. Die Quinta ist jetzt Sehr schnell über die Panamericana bis zur Strasse ,,Garin“ direkt hinter der Ford fabril zu erreichen. Die Quinta kann jetzt nur noch ■mit dem Carnet oder mit Zahlung d>.-r Besuchergebühr besucht werden. — In der Quinta finden Sie jetzt herrliche Erholung und ein besonders gutes Essen. CHANNUKA- GO UFESE IENST: Am nächsten Freitag, den 20 Dezember, findet in der Synagoge der Chanukagottesd-enst abends um 19 Uhr Stati und wird in der Predig auf das Chanukafest Bezut genommen. JUGENDGRUPPEN: Alle Jugendlichen fahren auch in dieser Woche wieder am Samstag Nachmittag um 1. Uhr zur Quinta. CAMPAMENTO LA CUMBRE: Das Campamento in La Cumbre für Jugendliche z visc-hen 12 und 16 Jahre, welches unter Leitung des Herrn Rabbiners Hirsch und un r Mitarbeit des Ehepaare Schuster steht, hat noch einige wenige Plätze verfügbar Interessenten wollen sich unverzüglich mit dem Sekret aria i der Gemeinde in ifcib'ndung setzen. I. Turnurs: 22. 12. bis 15- 1. 69. — J . Turnus: 16 1. bis 12. 2- 1969. COLONIA DE VACACIONES IN HUERTA GRANDE: Der erste Turns des unter Leitung des Ehepaares Kälbermann stehenden Colonia in Huerta Grande fährt ab Gemeindehaus am Donnerstag, deT 1?. 12, ab. Wir bitten, sich um 17 Uhr pünktlich im Gemeindehaus einzu'inden. A. C. I. B. A. ARAOZ 2854 Tel . 71-9059 - 72-2725 AU SSE ror.de NTLICHE GENERAI VERSAMMLUNG Der Vorstand lädt alle Mitglieder zu einer ausserordentlichen Generalversammiung e,n die am 5. Dezember um 14.3 1 Uhr in Banfield auf unserem Gelände stattfin. den wird. Es handelt sich darum, über ein Projekt zur Statutenänderung zu sprach m, als einzigem Punkt der Tagesordnung. Während bisher Statutenänderungen nur vorgenommen werden konnten, wenn in erster Lesung 5" Prozent plus ein Mitglied in aer Versammlung anwesend waren und in zweiter Lesung mindeens der fünfte Teil aller Mitglieder sieht der neue Text vor, dass auch Statutenänderungen wie alles andere in zweiter Lesung von der Mehrheh der anwesenden Mitgi.eder beschlossen werden können. Da unsere Statuten ausserordentlich veraltet sind ist die Beschlussfassung über dieses Thema von ausserordentlicher Wichtigkeit, da wir ohne sie gewisse Beschränkungen. die uns die Statuten aufetJeger , niemals werden überwinden können. — Wir bitten daher alle Mitglieder, zu dieser Generalversammlung zu erscheinen gleichzeitig den Sonntag zu einem herrlichen Besuch auf unserem eigenen. Kamp ausnutzend! UNSER VOCHENEND- PLATZ IN OLIVOS bleibt am Sonntag, den 15. Dezember, an dem die „ausserordentliche Generalversammlung“ in Banfield stattfinden wird. GE¬ SCHLOSSEN. Um vielen unserer Mitglieder die Möglichkeit zu geben, am 15. Dezember nach Banfield zu kommen, werden wir einen Umnibusverkehr einrichten: Um 9 Uh - fährt der erste Omnibu ab unserem Heim. Araoz 2854. Alle anderen Omnibusse verkehren ebenfalls ab unserem Heim um 10 Uhr nrorgens. Die Beförderung hin und zurück ist kostenlos und wir bitien alle Interessenten, bereits eine Viertelstunde vor Abfahrt der Omnibusse anwesend zu sein. DIE WAHLKOMMISSION DER AMIA TEILT FOLGENDES MIT: Die Wahikommission der A’ TA gibt bekannt, dass jedes Mitglied das seine Quo- Tief erschüttert beklagen wir das plötzliche Ableben unseres väterlichen Freundes Dr. Har di Swarsensky dem wir stets ein dankbares Andenken bewahren werden. Dr. GUNTER FREY und Familie Mit aufrichtigem Schmerz betrauern wir den Verlust unseres lieben, langjährigen Freundes Dr. Hardi Swarsensky ROSA de MIBASHAN Dr ASHER MIBASHAN u. Frau SOFIA Dra NOEMI MIBASHAN Voll Trauer beklage ich den Tod meines unvergesslichen Freundes Dr. Hardi Swarsensky Er war von allen mir nahestehenden Menschen die stärkste und lauterste Persönlichkeit. FRITZ CHODZIESNER Berlin 31 12- 68 bezahlt »UerechtiSt ist. Da. in 'e ^Süäikeit besteht in der Nahe seines Wohnsifze» zu wählen, bitten wir stin<SS^tUdfcr.ungen schnellstern bekanr.tzugeben Zu diesem Zweck bitten wir d e vorgeschriebenen Zettel,’ ind rL d<?n 0rSanisationen und Gemeinden ausliegen auszufuüen. Weitere N^ch1 nenten werden laufend bekanntgegeben. HOCHZEIT UNSFRFS MARIO FRIEDLER am 21. Dezem 21 ""»re» Wir teilen unseren Mitgliedern mit dass die Hoch zeit unsres Vorbeters. Herrn Mario Friedler mit m >TlL R°f3 Gaiperin “m J1 Dezember um 21 Uhr i" u,iser5m Keim stattfin- ZuMder religiösen Feier 3 6 herzlich eingelaßET ISRAEL Cr inner 2070 _ Tel.: 78 8922 GOTTESDIENST AM SCHABBAT WAJESCHEW ”•—II. Dezember; ioFifut?g' Abendgottesdienst 19 Uhr. S-jn naberd Morgengottesdienst 8 Uhr 30. »IE WAHLKOMMISSION HER AMIA TEILT FOLGENDES MIT: Die Wahlkommissicn der AMIA gibt bekannt. dass ’edes Mitglied das seine yuote bis zum 21.12.68 bez ahl t ba<\ wahlberechtigt ff . dit: Möglichkeit besteht m der Nähe seines Wohnsitzes zl wählen, bitten wir Adressenänderungen schnellste«? bekanntzugeben Zu diesem weck bitten ~'r.. die vorgeschriebenen tei. die bei den Organisationen Und Gemeinden aus]legen, auszufülle«. Weitere Nachrichten werden laufend bekanntgegeben. CIRCULO DE ttECREO: Jeden Sopntag treffen wir ta <n Los Polvorines, calle Moreno y Morandini. 2 Quader von der Station entfernt a ia Station Aristöbulo de! Vallt unc abends Leerzäige von Polvorines DIE CHANUKKA-WOCHE VOM 15.-22. DEZEMBER Entzünden des l. Lichtes auf der Quinta in Los Polvorines durch die Kinder bei Spiel und Bewirtung, am Sonntag, den 15. Dezember. An allen Chanukka-Tagen findet ulr 2c Uhr Gottesdienst m unserer Synagoge state. Deutsche Freiwillige Westberlin. — Eine neue Gruppe der „Aktion“ Sühnezeichen“ ist nach Israel gereist, ur ein Jahr in Israel zu verbringen. Die 13 christlichen jungen Männer und Frauen werden bei dem Bau eines Altersheims, eines Heims für verkrüppelte Kinder und anderer Zentren helfen (JCNS) Koalition Tel Aviv. — Die Mapam hat sich zur Bildung einer Koalition mit der Arbeiterpartei bereit erklärt. Die neue Koalitionspartei wird 67 Sitze und damit die absolute Mehrheit in der Knesset besitzen. (ITA) Goldmedaille Melbourne. — „Ich glaube, w:r Australier haben Crund, der jüdischen Gemeinschaft in unserem Land dankbar zu sein, und Volk und Regierung hoffen auf einen wahren Frieden in Israel“. Mit diesen Worten nahm Australiens Premierminister John Gorton eine Goldmedaille in Empfang, die ihm Israels Regierung anlässlich des 20jährigen Staatsjubiläums als Ehren- . gäbe überreichen liess. Ein Ferienheim für die Jugend Tn rtan To,._j— 1 heim in Herzlia B eroff- ‘ Tn den Tagen der Ministerpräsidentschaft Ben Gurion? entstand der Plan, ein Erholungsheim für Schriftsteller in Herzlia zu bauen. Auf dem Wege nach Kfar Schmarjahu auf einer malerisch gelegenen Anhöhe wurden zwei Gebäude errichtet, in denen die Schriftsteller Erholung und Ruhe gemessen sollten Alles wur. de genau nach dem Plan vorbereitet, das Heim wurde eröffnet... nur die Schriftsteller kamen nicht. Sie hatten anscheinend andere Vorstellungen als B G. von Erholung, und die beiden Gebäude blieben leer stehen. Das Heim wurde geschlossen, niemand kümmerte ich um die Häuser, die im Laufe der Jahre verfielen und Ruinen zu werden schienen. Bis sich eines Tages ein Touristik - Fachm ann, Joseph Halasz fand, der früher die Gallia-Küste in Kiriat Chaim geleitet hatte und der auf die Idee kam, dass die beiden Häuser ein idealer Platz für ein Jugend-Erholungszentrum wären. Verhandlungen mit der Stadtverwaltung von Herzlia als Eigentümerin des Geländes folgten, und die Stadtväter sahen ein, dass hier der richtige Gedanke zur Erlösung der zu Ruinen werdenden Gebäude aufgetaucht war. Joseph Halasz erhielt die Konzession für die Häuser nebst neun Dunam Fläche; das Geld für Renovierung und Einrichtung musste er selbst besorgen. Josef Halasz erzählt, während wir in seinem Büro sitzen-, „Ich machte mich auf die Suche nach Finanziers, und am Ende interessierte sich eine luxemburgische Gesellschaft für i das Projekt und gab das notwendige Geld. Für Renovierung und Einrichtung der beiden Häuser wurden I etwa 125 000 IL ausgegeben, und 1967 wurde das Internationale Jugend - Ferienheim net.“ Der Chef des Zentrums erläutert: „Wir sind kein Hotel und können keine Einzelpersonen aufnehmen. Gemäss dem Pachtvertrag können nur Gruppen in unserem Heim zugelassen werden.“ Eine grosse Reihe von solchen Gruppen hat im letzten Jahr das Erholungs- Zentrum besucht. Herr Halasz zählt die Herkunftsländer der Gruppen auf: Argentinien, Brasilien, Frankreich. Deutschland, Belgien, USA Mexiko und kleinere Staaten Südamerikas. Wenn mehrere Gruppen Unterkunft fanden, so wurde das Heim gemäss seinem Namen zu einem wahren internationalen Jugend - Treffpunkt. Zu den ausländischen Besuchern gesellen sich israelische Jugendgruppen, die schon häufig Studientagungen und Seminare im Zentrum von Herzlia veranstaltet haben, so jetzt ein Seminar der Kooperativenzentrale und eine ausländische WIZO-Tagung. Das Haus steht unter der Aufsicht des Erziehungsministeriums, das sich für die Kulturpiogramme interessiert und Künstler schickt, die gewissermassen vom Ministerium approbiert “ sind. Das Zentrum in Herzlia hat in seiner ganzen Anlage mit einem Jugendheim oder einer Jugendherberge alten Stils wenig zu tun. Es gibt Zimmer für zwei und drei Personen, und jedes Zimmer ist mit Bad und Toilette ausgestattet. Die Zimmer sind einfach, aber sehr sauber, und sie sind zweckmässig und freundlich eingerichtet. Für Kurse und Studientagungen steht ein senöner Vorn agsraurh zur Verfügung, und ein Sportplatz ist vor der Fertigstellung. Tel Aviv kann in 20 Minuten erreicht werden, und dennoch hat man auf der Anhöhe von Herzlia B mit dem Blick in die Weite (auf der einen Seite das Meer und auf de* anderen das Landesinnere) das Gefühl, als ob man weit, weit weg von der Stadt in einer ruhigen und idyllischen Gegend ist. Diese geographischen Vorzüge kommen dem Jugendzentrum zugute, und sie haben auch Reisebüros veranlasst, die Mitglieder von Studiengruppen aus dem Ausland immer mehr nach Herzlia zu schicken. Ein grosser Teil der deutschen Studenten- und Schüler-Gruppen, die in diesem Jahre Israel besuchten, haben je einige Tage in Herzlia verbracht, und alle Gäste haben ihre Begeisterung über die schöne Lage und über die gute Führung des Zentrums geäussert. Wir beklagen mit dem Dahinscheiden von Dr. Hardi Swarsensky den Verlust eines integralen Juden, der unserer Schule ein ergebener Freund war und dies nicht nur in Wort und Schrift zum Ausdruck brachte. DER VORSTAND DE "COLEGIO INTEGRAL R. JOSE CARO" Durch den plötzlichen Tod unseres lieben Hardi Swarsensky verlieren wir einen unersetzlichen Freund und stets hilfsbereiten Berater. MANFREDO ANSPACH u. Frau ENRIQUE BRAUN u. Frau ADOLFO BRUECK u. Frau JUAN DANZIGER u. Frau Dr. BERNARDO GOLDSTEIN u. Frau CURT HAMBURGER u. Frau BENITO HEIDMANN u. Frau MAX HOCHBERG u. Frau JORGE ISAKOWITZ u. Frau HANNA KOLODZINSKY ALFREDO KORN u. Frau Dr. CARLOS KOST u. Frau MANFREDO LEWIN u Frau Esc ABRAHAM MALER u. Frau FELIX MARGULIES u. Frau JUAN MEYER KEYT u. Frau MANUEL NADELREICH u. Frau ERICO NEUBERGER u. Frau RODOLFO NEUBERGER u. Frau WERNER ROSENBERG u. Frau RUDI SCHMUL u. Frau OSCAR SCHWARTZ u. Frau ALEX SEELSKI u. Frau HANS SILBER u. Frau JULIO TONN u. Frau MARK TURCOW u. Frau CURT WILK u Frau LISBETH WIND PETER WIND u. Frau KURT ZIMMER SPITZ u. Frau Er wird uns unvergessen bleiben Tief erschüttert nehmen wir Abschied von unserem langjährigen verehrten Präsidenten und Ehrenpräsidenten Dr. Hardi Swarsensky dessen Leben Dienst am jüdischen Volke war. Wir werden uns bemühen, seine Arbeit in seinem Sinne fortzuführen. COMITÉ CENTROEUROPEO DER CAMP ANA UNIDA (Keren Hajessod)

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