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Jüdische Wochenschau · 1968-07-19 · 2277 (19.7.1968) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2277 (19.7.1968)
Date
1968-07-19
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes. 19 de Julio de 1968 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N9 2277!§tíi Gemeinden und Vereine Der V1** i ¡>1^* (¿ÏN « Mi®. V,? hor*rjJL(S**i««íT (Fortsetzung der Vtreinsctial , * “ooüiT^ñ rf nachrichten von Seite 6) t 86 s«f¥ifi nu,ci»a AgnjJ* Un Kidogi Bando su profunda gratitud iv... ®*r* * gJ1 a todas aquellas personas i r4a » la Akiv* 'que le ayudaron e hicieron lu *•« ^»S ^posible su llegada a la Arr.Sa¿el Mt0v,í°í18 gentina para ocupar el * Mioja, ,aa feveaü ^puesto ^e director del Coleado M'*io R- José Caro. Expuso »K. jfjgp ^EGRif claramente la clase de E CARO'. alumnado que se propone d0 Cn„Mftl0 fuera a»„ . formar; seres íntegros cu- T*i<SLc«Ss't'11 con foer» ani _, 9 do r .î^rioridi/jP^Mya fuerte base de conocida ,> » ¿ludimientos f«ha “•Aeración W*ÍM¡¡é judíos los fortifiiciónque y proteja en su vida fu- 6 L tura en ambientes adverivu. . me »„ Whí sos. Alumnos con una proel o,61 Sr' Hodol^^feda funda cultura general y . Uevo director j /8C°H sentir democrático. . ,' fe'- Alfredo le Colé. Destacé la labor de la di- "áutft. S. Gold, rectora de castellano, Sra. d , Sr- Jacob,' «... L. de'la Canal, como tam- . M confían,, ®*° eco bien la labor de la maes- ¡Uevo director en el fra de hebreo Srta. Sara Portante ta y de la fon Katz que cooordinara los asiS°ara pJra , 9Ue se le programa en su lugar. esPíritu reliein f0r^a^ec*r el Asimismo se ofreció a los gio. 6 so del Coje. Sres. Padres para »tender Fue menciona consultas de cualquier fndo- :,ón del Señor n 'a actua. **- poniendo a su disposi- .0 Ralfi—.. r uoldschmidt rién su sata Baltimore'' Ä,hrni<K eión. su saber, su tiempo y ■“ director íÚvLm' co- »«s fuerzas. ir?anización * una _ nas de 400 mlemhrada »r actividades THEODOR HERZL GESELLSCHAFT Sokr, Sgo. del Estero 456 Tel. 38-5916 Wir geben allen Mitgliedern und Freunden bekannt, dass wir für den Gottesdienst an den Hohen Feier- 80ia de Védela co, äacov y el Sea iWnes Bet Aadrijot Bnc?^'0Par> 1,0 tempo conoo :-A mis- *¡o Äo 7° al Co- ®“d«se ordenó cïVo3*1 1 de Rabanut. 3 Smi' , Sr- A. Goidschmint ... tagen Herrn Oberkantor Fortsetzi Alejandro Rosenberg (Montevideo), einen ausgezeichneten Baal Mussaf, verpflichtet haben, der eine würdige und erhebende Andacht erwarten lässt. Die Leitung des Chors liegt in den bewährten Händen von Herrn Desiderio Dani. Ein Rundschreiben mit allen technischen Details geht in ca. 10 Tagen an alle Teilnehmer am vorjährigen Gottesdienst heraus. OSFA CENTRAI.-EURO¬ PA EISCHER SEKTOR Israel benötigt Wäsche- und Kleidungsstücke — neu und gebraucht — für Baby-, Klein- und Sehulkinder. — Unterhemden, auch warme, Unterhosen Grössen 38. 40, 42. Männerhemden Grösse 38, 40, 42. Shorts mittel und gross. Socken und Arbeitsstrümpfe — Taschentücher, Mützen, Hosen und Schlüpfer für Frauen, Grossen 5, 6, 7. — Bettlaken (una p aza). — Wir wenden uns an alle unsere Mitglieder und Freunde mit der dringenden Bitte, ihre Wäsche- und Kleiderschränke einer Revision nach geeigneten Sachen zu unterziehen. Es ver. steht sich wohl von selbst, dass die gebrauchten Sachen in gutem Zustand und sauber sind. Pakete nimmt man in der OSFA, Larrea 1225 und im Sekretariat der Gemeinde Vidal 2049 entgegen. OSFA, CENTRO HANNA SZENES teilt ihren Mitgliedern und Freunden mit. dass der diesjährige Spielnachmitiag am Mittwoch, den 7. August, um 15 Uhr 30 im Sa on Vidal 2049 stattfinden wird. — Wir haben dieses Mal auch für die Herren einen Raum für einen gemütlichen Skat reserviert. Karten sind bei den Damen des Comités erhältlich. . :ung der Vereins. ^chten auf SeiteT Cooperativa de Crédito Ltda. LUNES A VIERNES DE 12-15 HORAS A R A 0 Z 2854 T, E. 71 9059 Mit tiefem Schmerz geben wir den Tod unseres verehrten und hochgeschätzten Chefs, Dr. Jorge Philipsborn bekannt, der unerwartet aus unserer Mitte gerissen wurde. Sein Leben galt seinem Beruf und dem Wohl seiner Mitarbeiter. Wir werden ihn nie vergessen. Im Namen des ESTUDIO PAULA NASH CARLOTA TONN Wir betrauern den ploetzlichen Tod unseres guten Freundes Dr. Jorge Philipsborn dem wir stets ein liebevolles Andenken bewahren werden. SEINE FREUNDE USER iter üeberweisang vuchén if tollto rages 5TAL DANKSAGUNG Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme keim Hanscheiden meines geliebten Mannes, unseres herzensguten Vaters, Sohnes, Schwiegersohnes, Bruders, Schwagers und Onkels, des Herrn Erwin Tobias sprechen wir auf diesem Wege allen Verwandten, Freunden und Bekannten unseren innigsten Dank aus TRUDE TOBIAS geb. WILLNER Dr. EDGARDO MANGUEL und Frau SUSANA geb. TOBIAS LILIANA TOBIAS MMt,,, mln l'*00’' 3M'' licht geff» ien) ünschtc Zahlung Marmolería - Lapideria - Graniteria NA.IMAN Hnos. Calle Fermesa 9580 Tablada (F.C.D.F.S.) T. E. 88-8104 \RAOZ 2854 — Buenos Aires MEISTERSCHAFT 1968 Ergebnisse der 4. Runde: Division A: Macabi — J. Weizmann 3:0 Aciba — Bet Israel 1:1 CASA — Bar Kochba 3:2 Division B: Lamrot Hakol — Ramah 2:0 CIS — Haganah 9:0 Macabi-Hazair—Oriente 1:1 Am Sonntag, den 21. Juli, finden folgende Spie.e der Runde statt: Sportplatz Fenix: ACIBA — J. Weizmann Macabi — CASA (Lamadrid): NCI — Haganah SIJA — Bar Kochba (Villa Lynch): Lamrot Hakol — Oriente CIS — Ramah A. C. I. B. A. ARAOZ?854 Tel; 71-9059 - 72-2725 GOTTESDIENST MIT KABBALAT SCHABAT: Am Freitag, den 26. Juli, um 20 Uhr in unserem Heim Freitag-Abend Gottesdienst mit Chor und Predigt. Anschliessend gemütliches Beisammensein mit Kaffee- und Kuchengedeck sowie künstlerisches Programm. Wir hoffen, recht viele unserer Mitglieder und Freunde bei uns zu sehen. BRIDGE-UNTERRICHT: Auf Verlangen vieler Mitglieder wollen wir einen Bridge - Unterricht organisieren. Damen und Herren, die Interesse dafür haben bitten wir, sich in unserem Sekretariat oder bei der Herren der Heimkommission zu melden. TENNIS: Am Sonntag, den 21. Juli, beginnen wir mit dem „Torneo Doble Mixto“. Alle unsere Damen wählten sich bereits ihre Partner aus. Ebenso wie im vergangenen Jahr spielen wir dieses Turnier mit offener Vorgabe, sodass auch schwächere Paare sich daran beteiligen können und Siegeschancen haben. Das „Carnet de Tenis“ für diese Saison kostet 700 Pesos für Erwachsene und 300 Pesos für Jugendliche. Die Tenniskommission richtet sich an alle Jugendlichen, die diesen scrönen Sport betreiben. Zum ersten Mal veranstalten wir am 4. August ein Turnier für „Singles varones para juveniles“. Dasselbe wird mit offener Vorgabe gespielt werden, damit alle Jugendlichen Gelegenheit haben, daran teilzunehmen und zu Wieder lebten wir in einem Monat Juni, und die Israelis denken öfter an ihren Gewinn aus dem Secnstagekrieg. Natürlich debt die Sicherheit an erster Ste le. Die Lage im Mai 1968 war weit beruhigender als die im Mai 1967 herrschende Situation. Es gibt aber aucn einen Vorteil, dessen recht selten auf der „Haben-Seite“ de; Saldos gedacht wird. Dies ist der Wandel, welcher s'ch in den zwischengemeindlichen Beziehungen innerhalb Israels in jenen sechs Tagen vollzogen hat. Bis gegen Ende April 1967 machten sieh nur wenige Israelis über die erschütterte Sicherheit Gedanken. Vieie meinten da gegen, die grosse Prüfung des nächsten Jahrzehnts würde ökonomischer Art sein. Die Einwanderung rahm ab, und im Bauwesen und anderen Investitionen hatte sich der Fortschritt verlangsamt. Die Arbeitslosigkeit erreichte alarmierende Ziffern. Als besonders störend wurde der Ltmstand empfunden, dass die Arbeitslosen nicht gleichmässig im Land verteilt waren. Tel Aviv und Haifa litten verhältnismässig wenii ger als die Entwicklungs- 1 städte im Negew und Gali läa, deren Bevölkerung fast ausschliesslich aus „Neueinwanderern“ bestand, welche im letzten Jahrzehnt angekommen waren. Es handelte sich nicht nur um eine Frage von „Alteingessenen“ gegen die „Neulinge“. Die Mehrzahl der Immigranten, die im Zuge gewinnen. Wir erwarten alle. Einschreibungen werden bis zum 28. Juli entgegengenommen. JUGENDABTEILUNG: Wir weisen darauf hin, dass am 17. August die Jugend- und Sportwettbewerbe beginnen, die der Club River Plate alljährlich veranstaltet und an denen wir teilnehmen werden. von ELIAHU SALPETER der Masseneinwanderungen der fünfziger Jahre nach Is raei strömten, waren Juden aus den mohammedanischen Ländern in Nordafrika und im Mitteiosten. Im Gegensatz hierzu waren die Ankömmlinge aus den vierziger und Anfang der fünfziger Jahre Juden aus Eu ropa, hauptsächlich aus dem europäischen Osten. Die Unterschiede in der geographischen Abstammung schufen eine ethnische Trennung auf der israelischen Landkarte. Die meisten Aschkenasim siedelten sieh rund um die grossen Städte und alten Kolonien an, während die Mehrzahl der Bewohner in kürzlich kolonisierten Landstrichen und Entwicklung* ■ Städten „orientalische“ Juden sind. Die Kluft, die zwischen der Erziehung der mehrten Europäer und Orientalen besteht, hat einen Unterschied geschaffen, der in der Stellung begründet ist. welche ein jeder beanspruchen kann. Solange die Prosperität anhie.t, überstiegen oft die Löhne selbst ungelernter Arbeiter die Gehälter kleiner Angestellter und Beamten. Als jedoch die Arbeitslosigkeit einsetzte, waren die ungelernten Arbeiter die ersten, welche entlassen wurden. So ent. stand eine neue Schranke zwischen den europäischen und „orientalischen“ Juden. Diese Situation verursacnte naturgemäss heimlichen Groll, der sich in Einwandererstädten wie Dimona und Kiriat Schmona, Ofa kirn und Jatzor fühlbar machte. Da brachen plötzlich im Mai 1967 die Schranken und der Neid nieder. Die ge meinsame Gefahr brachte allen zum Bewusstsein, dass sie Juden waren und ihr Leben bedroht wurde. Universitätsprofessoren aus Berlin schliefen in den gleichen Zelten wie die Männer und Brüder ihrer jemenitischen Dienstmädchen. Die Frauen und Schwestern der aschkenasischen und orientalischen Juden lauschten mit der gleichen Angst den Nachrichten im Radio. Wohlhabende Kauf.eute, deren Autos nicht requiriert waren, betätigten sich als freiwillige Chauffeure, um die fehlenden Autobusse zu ersetzen. Die Ehefrauen der Arbeitslosen in entlegenen Städten und Dörfern gaben ihr letztes Geld aus, um Brot und Kuchen zu backen oder alkoholfreie Getränks für die Soldaten zu kaufen, die auf dem Weg zur Front ihren Ort passierten. In dem Kampf um Leben oder Tod fragte niemand danach, wer .Aschkenasi“ oder .Orientale“ war. Alle kämpften mit dem gleichen Mut, und alle starben den gleichen Tod für Israel. Aus diesem Schmelztiegel erstand ein neues Bild des orientalischen Juden bei den Aschkenasim. Doch noch wichtiger ist, dass die Selbstachtung der Orientalen stieg und ihr Minderwertigkeitsgefühl schwand. Zwar wissen wir nicht, wie lange diese Wirkung dauern wird. Doch eines ist sicher: die Frage, ob ein Jude Asehkenasi oder Orientale ist hat ihre Bedeutung in Israel verloren. Neues Ministerium Tel Aviv. — Ein Sondercomité der Vereinigten Arbeiterpartei für Fragen der Einwanderung unterbreitete dem Parteisekretariat die Empfehlung, ein Absorptions-Ministerium zu schaffen, so dass der Jewish Agency hinfort nur die Sorge um die Alija überlassen bleibt. Dies wäre eine Art von Kompromiss zwischen verschiedenen Tendenzen in der Partei, um die Lösung des Problems von Absorption und Alija herbeizuführen. Wie es heisst, dürfte Golda Meir oder Ben Aharon, der den Vorsitz im Comité innehatte, als Minister für das neue Portefeuille ausersehen sein. (ITA) WARUM müssen wir Sie besuchen WESHALB leisten Sie nicht spontan Ihre würdige SELBSTBESTEUERUNG COMITE CENTROEUROPEO de la Campaña Unida (Keren Hajessed) Sarmiento 2316, 3? — T.E. 41-3820 n. 41-1L

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