Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2266 (3.5.1968)
- Date
- 1968-05-03
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Vifnies, 3 de Mayo de 1968 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N® 2166 — 7 Uhr 15 Chmitta8: 1ER; V00 IßtTL 30. Uhr 30 ^NASTIKl°ntas *• ¡tu J > 2» bi, ÏÏN «¡u-etar,,, Wer’ mea. ‘ «%• Sl?**44 'Mission. '«Äfc -serea Mi>!r * 3®* ******?ilunG; *“«2.Ä r?a«i 5W,'"'Ä eschr'Sketzt «h* er i"eben ^be». äS*-* KOMMISSION fnuns unseres At!?®‘“» Rahme» ana Uaida veran- Ir am Mittwoch; um 21 Uhr in M. ® einen interes- "tragsabe»d. ,c Raufmaa» vom “'S her Vereinse*> auf Seite T) ». 0 I-3W5. 4S-m Strasse errick- ÜLUNG DES HS: I Mai wird un- 11$ bis 1» Uhr ime bei jeder ins Solidarität „Bosque bdegentina“. ewng Glückwunsch* ■ Telegramme* lomen bei jeder ¡itten wir unter lefon-Nummern Weinstein 31umenthal -13 Uhr Lubsscber Wertheimer tariat Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) Zentralbüro des Keren Ha- Jessod aus Jerusalem spricht «her das Thema: „Israel any después de la guerra“ Dabei werden die neuesten Diapositive aus Israel vorgeführt. Ausserdem wird ein kurzes künstlerisches Programm geboten werden. VORANZEIGE: Die Kulturkommission ladet alle Jugendliche zu der Konferenz ein, die Herr Professor Günter Ballin am Mittwoch, den 23. Mai, um 21 Uhr in unserem Heim über das Thema „Beattles, Hippies und Studenten“ halten wird. Dieses Thema, eine brennende Frage unserer Zeit, wird von einem Kenner der Materie erklärt werden. UNSER JUGENDDEPAR¬ TEMENT TEILT MIT: Die Jugendarbeit der Aciba schreitet weiter fort. Jeden Sonnabend von 15 bis 18 Uhr für Kinder von 4 bis 14 Jahren in der Abteilung TIKVA und von 18.30 bis 21 Uhr für die Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren in der Abteilung EMUNA, Gruppe ALEF. Alle Gruppen werden von unseren madrjim geleitet, die wiederum den Roshei Madrijim (Direktoren der gesamten Gruppen) unterstehen. Es wird sportliche kulturelle und erzieherische Arbeit geleistet, unter Zugrundelegung des jüdischen Gedankens. Jeden Freitag findet ein Cabalat Shabat de EMUNA statt und einmal monatlich ein ebensolcher von TIKVA An diesen Tagen finden regelmässig die Aktivitäten der kvutzä BET EMUNA (Jugendliche von 16 bis 18 Jahre) statt. Jeden Sonntag treffen wir uns in unserer Quinta in Banfield, wo die Kinder auf verschiedenen Interessengebieten ihre Vorliebe zum Ausdruck bringen können. Tänze und israelische Gesänge, Zeichnen, Malen, Marionetten, Gymnastik, Sport und allgemeine Unterhaltung der verschiedenen Gruppen. Die Jugendlichen werden in einem Spezialobnibus, der um 9 Uhr ab Cabildo und Juramento abfährt. auf die Quinta transportiert. Wir erinnern, daran, dass die Einschreibung für den Majón Lemadrijim (Seminar für die Formation von Instrukteuren) noch offen ist und sich jeder Jugendliche Dienstag von 20 bis 21 Uhr 30 und Sonntag ab 10 Uhr in Banfield einschreiben kann. Für den 10. Mai haben wir einen grossen Cabalat Shafbat vorbereitet, um den 20. Jahrestag des Bestehens des Staates Israel zu feiern. Aus dem gleichen Grunde wird am Sonnabend, den 18. Mai. ein grosser Ball für die Jugend veranstaltet, wobei sehr schöne musikalische Darbietungen geboten werden. Alles dies und noch viel mehr bietet Euch Aciba. Wir erwarten Euch. Shalom! Escuelas Religiosas Rav Kuk y Talpiot AZCUENAGA 736 Con motivo del 209 Ani versario del Iom Haazmauth realizaremos s.D.q. el próximo sábado 4 de mayo (6 de Iyar) un MELAVE DE- MALKA para celberar esta magna fecho que tendrá lugar en los salones AJDUT (Pasteur 170) a las 21 hs. Asistirán a dicho acto el Gedenkfeier in Saloniki In diesen Tagen gedenkt die Judenheit Griechenlands des Tages, an dem vor 25 Jahren die Juden dieses Landes von den Nazis deportiert worden sind. Zum Zeichen der Trauer kündigten die Jüdische Gemeinde von Saloniki und der Zentaralrat der Jüdischen Gemeinden Griechenlands eine Gedenkveranstaltung an. Vor dem Zweiten Weltkrieg lebten mehr als 77.000 Juden in Griechenland, hiervon etwa 56.000 in Saloniki welches Jahrhunderte hindurch einen Stolz des Diaspora - Judentums bildete. Saloniki war weithin als „Madre de Israel” berühmt und eine Quelle geistigen Lichtes für alle sefardischen Juden. Von den 77.000 Juden Griechenlands wurden annähernd 95 Prozent in den na zistischen Todeslagern wie Auschwitz, Birkenau u. a. umgebracht. Die heutige jüdische Bevölkerung Griechenlands zählt insgesamt ca. 5.000 Seelen, von denen ungefähr 3.000 in Athen, 1.000 in Saloniki und weitere 1.000 in vielen kleinen Orten leben. Als Hafenstadt war Saloniki nicht nur ein Mittelpunkt jüdischer Kultur sondern auch ein Handelszentrum. Die Stadt war gegen Ende der zwanziger Jahre zu 60 Prozent jüdisch und eine der wenigen Städte in der Welt, in der alle Geschäfte am Sonnabend geschlossen blieben. Der Sabbat hatte nicht nur einen grossen Einfluss auf das jüdische sondern auf das gesamte öffentliche Leben, Die Trauerfeier findet auf dem jüdischen Friedhof von Saloniki statt und wird von den Rabbinern aller jüdischen Gemeinden im Land geleitet. Nach der religiösen Andacht spricht ein Mitglied der Jüdischen Gemeinde der Stadt, Prof. H. Azaria, und ein Vertreter des Jüdischen Weltkongresses, und Blumenspenden werden am Fuss des Mahnmals für die jüdischen griechischen Naziopfer niedergelegt. Die Teilnahme vieler bedeutender jüdischer Persönlichkeiten aus der ganzen Welt wird erwartet. Zahlreiche prominente Griechen, darunter Mitglieder der griechischen Regierung sind zu dieser Gedenkfeier eingeladen worden. Marmolería - Lapideria - Graniteria NAJMAN Hnos. Calle Formosa 9580 Tablada (F.C.D.F.S.) T. E. 68-8104 Gran Rabino Dr. David Cahane como asi también altas autoridades de nuestra comunidad. Invitamos a todos los amigos y padres de nuestros alumnos a concurrir a esta reunión rogando reservar las invitaciones a los miembros de la Comisión del Colegio. y’Ñ'S X» V £ *Ol ARAOZ 2854 — Buenos Aires Wir machen nochmals alle angeschlossenen Organisationen auf unsere Generalversammlung, am Dienstag, den 7. Mai, um 21 Uhr aufmerksam, zu der bereits separat Einladungen und Rechenschaftsbericht herausgegangen sind. Am Donnerstag, den 9 Mai, um 21 Uhr findet in den Räumen des O.H.A. Ma- Gastspiele Paris. — Maya Casabianca, eine französische Sängerin, war sechs Wochen in verschiedenen Städten der Sowjetunion. Ihre bevorzugten Lieder waren die Hatikwa und zwei Horras in Hebräisch und Französisch. Frau E. Furtseva, welche das Kulturministerium leitet, war bei einem Konzert, das von 2.500 Personen besucht war, anwesend; sie stimmte in den Chor des Pu blikums ein, das immer wieder den Refrain verlangte. Wasser im Negew Tel Aviv. — Im ,,Machtesch-Hakatan“ im Negew entdeckte die Mekorot-Gesellschaft eine ausgiebige Süsswasserquelle, die pro Stunde fünfzig Kubikmeter Wasser spendet. Der Chlorgehalt beträgt 600 Milligramm pro Liter. Damit wird das Chemiewerk in Arad mit Süsswasser beliefert werden können. cabi, Tucumän 3135, die feierliche Pokalübergabe für die Meisterschaft 1967 statt zu welcher alle Freunde herzlichst eingeladen sind. Die Vorbereitungen für die diesjährige Meisterschaft sind in vollem Gang und bitten wir, die Einschreibungen baldmöglichst vorzunehmen. Musik in Buenos Aires COLON EROEFFNET MIT „SCHWANDA, DER DUDELSACKPFEIFER“ Die Sommeropernsaisor im Teatro San Martin war kürzlich mit Mozarts Jugendoper „La finta giardiniera” (Gärtnerin aus Liebe) in der gestrafften dramaturgischen Bearbeitung und Regie von Martin Eisler ausgeklungen. Derselbe Regisseur studierte nunmehi im Teatro Colon selbst Jaromir Weinbergers 1927 in Prag uraufgeführte „Volksoper in 2 Akten“, den reizend-melodiösen, sich böhmischen Folklores bedienenden „Schwanda“ geistreich, humoristisch und sehr musikalisch ein. „Swandu Dudäk“, dessen Libretto von Milos Kares und seine deutsche Uebersetzung von Max Brod stammt, wurde hier auf Italienisch 1935 und in Brods Version 1941 unter dem Dirigat Erich Kleibers und der Spielleitung von Josef Gielen gespielt. Der inzwischen auf europäischen Opernbühnen beheimatete Carlos Feiler hat sich in Stimme und szenischer Beweglichkeit inzwi sehen noch erheblich vervollkommnet und war als beinahe gemütlicher Höllenchef der erfolgreichste Akteur der „performance“. Norberte Carmona spielte und sang die Titelrolle mit Verve und Freude („swanda“ bedeutet im tschechischen Dialekt „Freude“): „Dorotka“ war die ansprechende Lydia de la Merced, „Babinsky, der romantische Räuber“ gut durch Renato Sassola verkörpert, ebenso die „Königin“ durch Carmen de la Mata und der tanzende und stotternde „Scharfrichter“ von Carlos Giusti. Ein Gesamtlob den Uebrigen. Dem Colönballett matte Choreographie von Antonio Truyol) fehlte noch der letzte Schliff. Der von Valdo Sciamarella einstudierte Chor sang und spielte recht gut. Rosalia Porte zeichnete für stilvolle und farbenfreudige Kostüme und Bühnenbilder verantwortlich. Ueber allem schaltete und waltete der temperamentvolle Roberto Kinsky am Pult, dessen unverkennbare Vorliebe für slawische Musik hier besonders zum Ausdruck kam; der überlegene Dirigent vermochte das Colönorchester zu ungewöhnlichem Wohllaut zu führen. Schwandas „italenische“ Wiederkehr ine Colön wurde freudig begrüsst und applaudiert. Ourt B. M. W'eissstein EINST rief das jüdische Volk nach SEINEM Staat... HEUTE ruft der Staat das jüdische Versteht worum es geht! OPFERT für die Dringlichkeitskampagne 1968 durch hoehere Selbstbesteuerung als im Vorjahr! MAI: Monat der Solidaritaet mit Israel! Folgt dem Ruf unserer Organisationen, der an alle ergangen ist COMITE CENTROEUROPEO de la Campaña Unida (Keren Hajessod) Sarmiento 2376, 3? — T. E. 47.3820 u. 47-1661