Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2266 (3.5.1968)
- Date
- 1968-05-03
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/9616703-9616177-9616317--5196-9616320- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Viernes, 3 de Mayo de 19SS SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N® 216« — 3 Nasser droht schon wieder Nasser ist eine Zeiterscheirung, ein Symptom für die Krankheit einer Epoche, die sich nicht von den Schlägen und Zusammenbrüchen der verschiedensten Systeme der jüngsten Vergangenheit zu erholen vermag. Jeder weiss, dass Nasser eigentlich nicht Nasser ist, sondern dass hinter ihm wechselnde Kräfte stehen, die in ihrem Ringen um Hegemonie und Entscheidungen von grosser Tragweite sind und Nasser entweder dulden oder ihn als Instrument gebrauchen. Nasser wäre schon längst von der Bildfläche verschwunden, wenn die Amerikaner dies gewollt hätten. Er war schon von seinem Amt zurückgetreten, als der letzte Sieg Israels im Sechstagekrieg ihn hinwegzufegen drohte, aber die Russen hielten Nasser als Aushängeschild für wichtig, und so blieb er. Weder die Russen noch die Amerikaner wollen einen neuen Krieg im Vorderen Orient. Die beiden Weltmächte sind auf anderen Fronten stark engagiert und benötigen Ruhe in ihrem .Hinterland“, zu dem sie auch die Zonen des Mittleren Ostens rechnen. Aber Nasser und andere arabi sehe Führer suchen eine für sie tragbare Lösung, wobei sie sich auf ihre jeweiligen Verbündeten im Westen odei im Osten stützen, die sie gewähren lassen. Die Lage im arabischen Lager ist ebenfalls ungeklärt. Die Konferenz der Könige hat sich mit den „sozialistischen“ Araberländern wie Aegypten oder Syrien noch nicht abgefunden. Man ist auf königlicher Seite misstrauisch geblieben. Hussein aber gebraucht Aegypten, denn ohvon B. B. SAMUEL ne Kairo wird Amman noch bedeutungsloser und endgültig reif, an einen der Nachbarn „abgegeben“ zu werden. s'ch die Situation nicht geändert, wenn wir die Gleichgültigkeit der Welt betraeh ten, die keine anderen Sorgen hat, als den Versuch zu willt ist, den Guerilla-Krieg über den Jordan zu dulden, hat Dayan mit aller Deutlichkeit mitgeteilt. Israel pflegt nicht zu drohen, son dern die zu seiner Sicherheit erforderlichen Massnahmen LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDANTE Bs Aires - PUEYRREDON 2190, 1* Izq. - 83-261» 5. Ijar 5728 3. Mai 1968 mSîi&ï. Römisches Amphitheater bei Bet Shean Ostern in Jerusalem Jerusalem. — Der Hauptgottesdienst an den christlichen Osterfeiertagen fand in der Heiligen Grabeskirche statt, in der der lateinische Patriarch Alberto Gori die Ostermesse zelebrierte. Alle Kirchen in Jerusalem waren von Pilgern aus dem Ausland überfüllt. Die israelische Regierung wurde bei der Ostermesse durch den Adjudanten des Premierministers für arabische Fragen, S. Toledano vertreten. Viele Strassen Westjerusalems und auch Jaffas waren von den städtischen Behörden anlässlich der christlichen Osterfeiertage festlich geschmückt worden. (ITA) nach angemessener Warnung durchzuführen. Israel will Frieden, aber einen Frieden, der seine Zukunft garantiert. Israel ist nach 20 Jahren seiner eigenstaatlichen Existenz in der Lage, die Voraussetzungen hierfür zu schaffen. Deswegen sieht Israel trotz aller bestehenden Schwierigkeiten mit Zuversicht und Optimismus in seine Zukunft und hat auch das Recht hierzu. Auswanderung aus Marokko Paris. — Von den 55.000 Juden, die es Anfang 1967 in Marokko, vornehmlich in Casablanca und Rabat, noch gab, ist über die Hälfte im vergangenen Jahr ausgewandert. Die Gemeinden in Fez, Meknes und Marra* kench sind bereits völlig liquidiert. MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENTO 1147 I f 55 1033 CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke rim, vírate Zaniungserie'chte.',.ngen Eigene Warkstäi ten Zuvorkommende tachmännlsche Bedienung CAJA POPULAR DEBELGRANO cooperativ* oe CREDITO LT0A. OESOE 1932 MERECE SU CONFIANZA CASA CENTRAL AMENA8AR 2968 AGENCIA N° I CABILDO 3102 esn IBERA AGENCIA N° 2: CORRIENTES 2294 P Io esq PASTEUR Hofaco de 12 a 16 Hs, f ahoia atendemos sábados de 10 a 12 30 hs. inscripción en irimite en el Registro de Entidades Fmoncier»s| no bencinas del Banco Ceñir»* CAPITAL RCALIIAOO ACTUAL J 322.000 000 Nasser hat in einer seiner letzten Reden mitgeteilt, dass ein neuer Krieg mit Islael unvermeidiieh ist, zumal die Mission der UN und ihres Sonderschlichters Gunnar Jarring gescheitert sei, wofür wiederum die Araber gesorgt haben. Keine Stimme hat sich dagegen erhoben, dass ein Nasser wieder vom Krieg spricht, mit Krieg droht und zum Krieg auffordert. Die Gleichgültigkeit der übrigen Welt hat sich nicht geändert. Auch im Vorjahr sah man allge mein ruhig zu, wie die arabischen Länder mit russischer Hilfe langsam, aber systematisch einen Krieg vorbereiteten, dessen erklärtes Ziel die Vernichtung des Staates Israel und die „Liquidierung“, d.h. die Ermordung seiner Bewohner war. Auch Israels Freunde unternahmen damals so wenig wie heute, um einen projezierten Völkermord zu verhindern oder auch nur hiergegen zu protestieren. Als dann Israel siegte, atmeten die einen erleichtert auf, — das waren unsere Freunde —, die anderen verloren sich in wüsten Beschuldigungen gegen Israel, das sich erlaubt hatte, das gegen den Staat und seine Bürger gerichtete Attentat zu vereiteln. Sind wir heute in der gleichen Lage? Die Antwort ist ein deutliches: Nein. Vielleicht hat Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. EIGfiNF FABRIKATION UNVERBINDLICHE VORFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN Masrhinenfeppiche in allen Farben und Grössen Auslegen von Appartements mit rein wollenem Velour VERKAUF AN PRIVATE NUR SAMSTAG UND SONN¬ TAG VON 9—19 UHR IM AUSSTELLUNGSRAUM CALLE AND0NAE6UI2083 TEL.: 52-2993 4 Quader von Station Urquiza machen, die Parade am Jom Raazmaut in Jerusalem zu verhindern. Da man hierin aber einen nicht gerechtfertigten Eingriff in die Souveränität eines anderen Staates, in diesem Falle Israels, zu erblicken hat, steht das Thema überhaupt nicht zur Diskussion; die dennoch geführte Debatte 'bedeutet eine Ablenkung von der wirk liehen Lage und ihren Notwendigkeiten. Israels Position ist heute eine bessere, als sie es jemals zuvor gewesen ist. Hierüber braucht man nicht lange zu sprechen, ein Blick auf die Landkarte beweist es. Das grosse Aufmarschgebiet der Aegypter gegen Israel, die Sinaihalbinsel, befindet sich in Israels Hand. Die Syrer können nich* mehr von ihren schwer befestigten Bergen in die Täler Israels schiessen und die engen Grenzen mit Transjordanien sind wenigstens bis zum Jordan hinausgeschoben worden. Hierauf allein ist das Verlangen der Araber zurückzuführen dass Israel diese Gebiete bedingungslos herausgeben solle, weil sie nur so eine Chance wittern, einen neuen Ueberfall auf Israel zu wagen. Dass Israel auch nicht ge- Fiambres Finos “FRIG UINCIA " MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA H.«, Empfehlen Sie ihrem Freunde CARLT0N- KLEIDUNG ■ CARLTON-Kleidung ist aussen und innen höchste Qualität. Beim Smoking, beim Strassenan zug, beim Sportsakko ■ Ihr guter Freund an kalten Tagen, der CARLTON-Mantel. MASSKLEIDUNG « FERTIGKLEIDUNG £> ■ Auch Junioren kaufen gerne bei Carlton Mcdpü 982 — 31-7845 Estudio Jurídico Internacional Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALIE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN BUEROSTUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch (Ich bitte nicht vor 14 Uhr zu erscheinen^ •der nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS ERBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTUN¬ GEN - MIET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E.: 80 - 6930 PUEYRREDON 2190 esq. Av. LAS HERAS