Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2262 (5.4.1968)
- Date
- 1968-04-05
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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- Buenos Aires 2× ep/1047860
- Bernhard Brilling 1× ep/1028364
- Budapest 1× ep/1002374
- Golda Meir 1× ep/1009279
- Haifa 1× ep/1047930
- Hanoch Bartov 1× ep/1026976
- Harry Zohn 1× ep/1027768
- Hebron 1× ep/1047559
- Hugo Gold 1× ep/1018571
- Igor Stravinsky 1× ep/1025843
- Salcia Landmann 1× ep/1006853
- Walther Rathenau 1× ep/1025499
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Viera««. 5 tte Abril de 1968 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N° 2162 — 5 Ereignisse der Woche IFortsetzung der Ereigmsse der Woche von Seite 4) ruht nicht auf dem Willen eines der Partner sondern erfordert ein gegenseitiges Abkommen. Wir sind zutiefst überzeugt, dass unsere Position logisch und gerechtfertigt ist und unsere Politik nicht nur in unserem eigenen Interesse sondern im Interesse unserer ganzer Region und des Weltfriedens liegt. „Inzwischen sind wir weiter bedroht und haben erkannt, dass es die erste Bedingung für den Frieden ist. dem Krieg den Weg zu ver sperren. Wir sind kein kriegerisches Volk und suchen nicht Ruhm auf dem Schlachtfeld. Aber wir dür len auch nicht verwundbar sein. Wir müssen alles tun. um diese unsere Unverwundbarkeit zu schützen und so den Krieg zu vermeiden. Ich bin überzeugt, dass wir Verständnis und Unterstützung finden werden. „Der Kampf ist noch nicht bendet. Bis kein Frieden geschlossen ist, werden wir die Feuereinstellungs - Abmachung streng einhalten. Aber wir sind; entschlossen, dass jüdisches Leben nicht ungestraft vernichtet werden darf. Die Feuereinstellung muss von beiden Seiten respektiert werden und ist nicht mit Ueberfällen, Terrorismus und Sabotage gegen die Zivilbevölkerung und wehrlose Kinder gleichbedeutend. Wir müssen unsere Sicherheit und das Leben unserer Bürger schützen. GOLDA MEIR [M LUNA-PARK Zu den Feiern des 20. Jom Haazmauth wird die frühere Aussenministerin Israels, Frau Golda Meir, eine der beliebtesten Persönlichkeiten des internationalen Lebens, nach Argentinien kommen, wo sie auf einer Massenkundgebung im Lunapark sprechen wird. Die zentrale Kommission zur Durchführung der Feiern zum 20. Jom Haazmauth wird alle weiteren Ein zelheiten später bekannt geben. Unsere letzte Aktion war keine Strafexpedition, wie manche sie nannten, sondern bezweckte, die Terroristennester auf der anderen Seite der Grenze zu zerstören. „Wir sind immer noch bereit, auf direktem Wege über einen festen und be- Gtändigen Frieden zu verhandeln. Diese Bereitschaft wird von dem ganzen Volk geteilt und wurde immer wieder in der Knesset angekündigt. Unsere Politik geht dahin, die Alternativen auf zwei Möglichkeiten zu be schränken, d. h. die Erfüllung der Feuereinstellungs- Abkommen oder ihre Ablösung durch den Frieden. Eine dritte Möglichkeit gibt es nicht... “ Ausstellung in Holon Unter den Auspizien der argentinischen Botschaft in GastspielZygmunt Turkow Zygmunt Turkow ist einer der ganz grossen Schauspieler des Jiddischen Thea ters. Er trat auf der Bühne auf in der Komödie des israelischen Berufsdiplomaten Chanoch Bartow, dessen schriftstellerische Liebhaberei man diplomatisch ausgedrückt auch als Dichtung mit sogar anerkennensw'er ter Tendenz bezeichnen darf. Offenbar hat das Schauspie1 „Fahr heim, mein Sohn!“ dem Autor mehr Freude bereitet als den Zuschauern, für die es bestimmt ist. Turkow ist ein alter Kibbuznik, der unerwartet seinen Sohn in New York besucht. Weder der beschäftigte Sohn noch die sehr amerikanische Schwiegertochter oder die Enkelin, die eich den israelischen Pionier ganz anders vorgestellt hatte, sind begeistert. Doch hört die Enkelin einer Diskussion von Vater und Sohn zu. Der Idealismus ihres Grossvaters begeistert sie und sie fährt mit ihm nach Israel. Das ist mit einigen eingelegten Sketch - Szenen alles. Turkow, still und menschlich, beherrscht die grosse eindrucksvolle Geste auch im einfachen Alltag. Rosa Turkow trat in so elegan ten Kleidern auf, dass die weiblichen Zuschauer mit dem modischen Studium voll beschäftigt waren. Dabei ist Rosa Turkow auch aussergewöhnlich elegant im Auftreten, Ausdruck und in ihren Bewegungen, elegant und graziös. Alberto Marty, der dieses Jahr in ganz jugendlichen Rollen sich bemerkbar gemacht hatte, war diesmal ein immer noch jugendlicher Papa, sicher und ebenfalls elegant. Liliana Farina, ein neues Gesicht, brachte eine angenehme Ueberraschung Sie war die tänzelnde unruhige begeisterungsfähige Enkelin, die ihr Herz für Israel entdeckte. Jakub Kurlender gab den „Fünften“. Er spielte alle Rollen: den Ansager, Briefträger, einen alten griechischen Diplomaten und einen Industriellen, der aus dem kleinen Städtele gekommen war und in New York Erfolg gehabt hatte. Ohne Maske zu machen, unterschied er klar die Charaktere. Das vollbesetzte Haus spendete Turkow und den anderen Darstellern Beifall Dr. Karl Kost DANKSAGUNG für die zahlreichen Beweise aufrich4iger Teilnahme am Ableben unseres lieben Mannes und Vaters, Herrn Norberto Korn sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. Im Namen der Hinterbliebenen BERTA KORN geb. ROSNER SIGBERTO KORN und Familie Israel wurde eine Ausstellung von Werken der argentinischen Maler Paulina Berlatzky und Horacio Vodovotz eröffnet. Die Ausstellung wird in den Räumen des Rathauses zu Holon, einer grossen Vorstadt von Tei Aviv, gezeigt. Kulturaustausch Unter dem Vorsitz seines Präsidenten des Herrn Dr. Osvaldo Fustinoni und in Anwesenheit des israelischen Botschafters, Moshe Alon, hielt das Institut „de Intercambio Cultural Argentmo-Israeli“ unter Beteiligung einiger hervorragender Persönlichkeiten Beratungen zur Festlegung seines Arbeitsprogramms ab. Eine Reihe von Vorschlägen wurden .angenommen, über die die Oeffentlichkeit unterrichtet werden wird. — Besucher aus Düsseldorf In diesen Tagen weilte Herr Hermann Lewy, Chefredakteur der jüdischen Zeitung in Düsseldorf, zu einem kurzen Besuch in Argentinien, über den wir noch einiges berichten werden. Buenos Aires Musik in , L’HISTOIRE DU SOLDAT“ VON IGOR STRAWINSKY Als eine „rezitierte, gespielte und getanzte Geschichte“ betitelte Charles Ferdinand Ramuz die einer russischen Fabel entnommenen Begegnung zwischen einem heimkehrenden Soldaten und dem Teufel, dessen Libretto dann Strawinsky nährend dets 1. Weltkrieges in der Schweiz vertonte und uraufführte. Die witzige, infernalisch angehauchte Partitur hat in den 50 Jahren Zeitschrift Die „Zeitschrift für die Geschichte der Juden“ (Edition „Olamenu“, P.O.B. 3002. Tel Aviv) ist nur in ihren fünften Jahrgang eingetreten und wurde inzwischen zu einem bedeutungsvollen Bestandteilt der jüdischen Historiographie. Die ernte Nummer des Jahrgangs 1968 enthält eine Arbeit über Leben, Werk und Wollen von Walther Rathenau aus der Feder von Dr. Hardi Swarsensky (Buenos Aires). Unter dem Tite1 „Zur Geschichte des jüdischen Goldschmiedegewerbes in Prag“ liefert Dr Bernhard Brilling (Münster) einen aufschlussreichen Bericht über die ersten Prager jüdischen Goldschmiede. Eine wissenschaftlich wertvolle Arbeit leistete Robert Dän von der Nationalen SzechenyiBibliothek in Budapest mit einem „Repertorium der Zeitschrift für die Geschichte der Ju den in Deutschland“. Salcia Landmann (St. Gallen) verlauste einen Nachruf auf Prof. Dr Franz Joseph Beranek, dessen Passion für die jiddische Sprache ihn zu einem der namhaftesten Ex perten für Jiddistik im deutschen Sprachraum machte. In einer umfangreichen Literatur-Beilage w'erden zahl reiche Neuerscheinungen auf dem. Gebiete der Geschichte, Politik, Theologie, Judaistik u. ä. von Zeev Barth, Dr. K.-J. Ball-Kaduri, Dr. Hugo Gold, Prof. Dr. H. Sternberg und Prof Dr Harry Zohn besprochen. Die Zeitechrift kann direkt vom Verlag zu einem Jahresabonnement von US$ 8.50, DM 34.— bezogen werden. ihres Bestehens nichts von ihrer1 Ursprünglichkeit eingebtisst. Im Instituto Di Telia w:urde sie „audiovisual“ von Armando Krieger und eine'' ausgezeichneten Instrumentalgruppe (Solfet: Carlos Gaivironsky) wiederaufgeführt. —sss ASOCIACION ISRAELITA DE LOS SOBREVIVIENTES DE LAS PERSECUCIONES NAZIS (Sherit Kaplitá) CANGALLO 1760 T. E. 46.9731 Hacemos saber que hay todavía algunos lugares disponibles para participar en las excursiones a realizar por nuestra institución en Israel, desde el 21 al 27 de abril. Estas excursiones incluyen alojamiento y pensión en hoteles de primera categoría, con visitas a Ashdod, Ashkelon, Gaza, Khan Junis, El Arish, Bersheva, Mazada, Hebron, Bethlejem, Jerusalem, Yat Vashen, Puerta de Jaffa, la Torre de David, la Cuidadela, el Muro de los Lamentos, las Meszquita de Ornar, la Vía Dolorosa, el Barrio Cristiano, Ramallah, Jenin, Kuneitra, Banias, la Galilea, Haifa y Césarea. y además PRESENCIAR EL DESFILE MILITAR DEL 2 DE MAYO EN JERUSALEM desde ubicaciones próximos al palco presidencial. TODOS LOS ARGENTINOS que se encuentren en Israel en las fechas indicadas pueden participar de estas excursiones. INFORMES EN NUESTRA SEDE: Cangallo 1760 T. E. 46.9731 (De 16.30 a 21 horas) AUT Feier des L Jahrestages der Unabhaengigkeit ISRAELSl-7^-)|£f Gemeinsame Veranstaltung der ACIBA - BET ISRAEL, BAR K0CHBA - KKL (Centroeuropeo) - THG - W1ZÖ am Donnerstag, den 2. Mai, 21 Uhr im Gemeindehaus Bet Israel, (ramer 2070 Es sprechen: CURT WILK — RICARDO G0RD0N — HARDI SWARSENSKY .•* GROSSES KÜNSTLERISCHES PROGRAMM WEITERE EINZELHEITEN WERDEN INDER NAECRSTEN WOCHE BEKANNT GEGEBEN