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Jüdische Wochenschau · 1968-04-05 · 2262 (5.4.1968) · p. [Seite 3]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2262 (5.4.1968)
Date
1968-04-05
Page
[Seite 3] (sequence 3)
Language
German, Spanish
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Viernes, 5 de Abril de 1968 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N“ 2162 — 3 Weltkonferenz jüdischer Journalisten Die Idee war da Die Idee einer Weltorganisation jüdischer Jornalisten tauchte mit der Entstehung der Zionistischen Organisation auf. Theodor Herz! gründete im Jahre 1897 die zionistische Wochenschrift .».Die Welt“ (Wien), welche Journalisten in aller Welt beeinflusst hatte, um Zeitschriften herauszugeben, welche Nachrichten über die zionistische Tätigkeit und über Palästina verbreiten sollten, wie auch um den Kampf für die Gleichberechtigung zu stärken und für die Einheit des jüdischen Volkes einzutreten. Die Delegierten des Ersten Zionistenkongresseß in Basel (August, 1897) setzten sich, in der Mehrheit, aus Journalisten und aus jungen Personen, die bald Schriftsteller und Dichter wurden, zusammen. Sie alle wurden von einem inneren Drang erfasst, um den modernen Zionismus und die Flamme der jüdischen Literatur und Philosophie zu erklären Während des dreitägigen Kongresses bildeten 36 Journalisten ein „Syndikat zionistischer Journalisten und Schriftsteller“. Darunter waren: Jacques Bahar (Paris), Ben Ami (Odessa), Morris Duparc („The Jewish Chronicle“, London), DavidEarbstein (Zürich), J. de Maas („The Jewish World“, London), Heinrich Loewe (Herausgeber der Zeitschrift „Zion“, Berlin , Adolf Stand („Przyszlosc“, Lemberg, Rosa Sonnenschein („American Jewess“, New York, und Nahum Sokolow („Ha~ zefirah“, Warschau). Die Leitung des Syndikats übervon JCSEF FRAENKEL (London) CAM WUUI Of «IMANO« CAJA POPULAR DEBELGRANO COOPERATIVA DE CREDITO LTDA DESDE 1932 MERECE SU CONFIANZA CASA CENTRAL AMENA8AR 2968 AGENCIA N° 1: CABILDO 3102 esq IBERA AGENCIA N° 2. CORRIENTES 2294 P esq. PASTEUR Horario de 12 a 16 Hs. V ahora alenoemos sábados de 10 a 12 30 hs. inscripción en tramite en el Registro (te Entidades Financieras! no oancanas del Sanco Central CAPITAL REALIZADO ACTUAL nahm S. R. Landau, der kurze Zeit Redakteur der „Welt“ war. Die Mitglieder des Syndikates verpflichteten sich, die zionistischen Bestrebungen in ihren Zeitungen zu fördern und untereinander Informationen zu geben. Sie zahlten einen Jahresbetrag von 4 Schillingen und erhielten einen monatlichen Bericht vom Syndikat. Aber die Vereinigung wurde bald aufgelöst, da Landau als Redakteur der , Welt“ und als Leiter des Syndikats demissioniert hatte. Die tatsächliche Auflebung , der hebräischen Sprache ‘ setzte an mit dem Zionismus, welcher die Entwicklung der hebräischen Presse ermöglicht hatte. Markus Kahan veröffentlichte im Jahre 1903 einen Entwurf von Statuten für eine Organisation hebräischer Journalisten „behufs gegenseitiger Unterstützung in Notfällen, behufß Schutzes ihrer Ehre und Rechte, sowie auch behu.fs Entscheidung aller die literarische Ehre betreffender Streitigkeiten“. Nahum Sokolow versprach, dass er sein ganzes Honorar, wel ches er für seine hebräische Uebersetzung deß Romans „Altneuland“ von Herzl erhalten sollte, dem Verband zu übergeben. Gegen 80’ hebräische Journalisten und Schriftsteller waren bereit, der Organisation beizutreten. Aber bei den folgenden Gründungs-Versammlungen, darunter auch während des Sechsten Zionistenkongresseß in Basel (August, 1903), kam es zu Konflikten in der .Sprachenfrage“ bezüglich jiddisch, Englisch und anderen Sprachen, so dass alle Bemühungen, einen Verband zu bilden, vergeblich waren. Mit der Zeit entstanden lokale Vereine von Journalisten, die berufliche, aber auch kulturelle und soziale Aufgaben erfüllen sollten. Die älteste Organisation list der „Y. L. Perez Verein der Schriftsteller“ in New York (1915), um die beruflicher. Rechte der jiddischen Journalisten zu schützen. In Amerika existiert auch eine „American Jewish Press Association“, ein beruflicher Verband der englischjüdißchen Wochenblätter. Ausserdem gibt es Vereine der Journalisten in London, Buenos Aires, Paris, usw. Der Verband der Israel- Journalisten " in Tel Aviv (Bet Sokolow), mit Abteitungen in Jerusalem (Bet Agron) und in Haifa, gehört zu den einflussreichsten Vereinigungen Israels. Von Zeit zu Zeit erwachte die Idee eines Weltverbandes und im Jahre 194fr, während des XXII. Zionistenkon- Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep. pichen in erstklassigen Qualitäten für jedes gemütliche Heim. 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Nach einer mehrstündigen Diskussion stimmten alle überein, dass eine planmässige Vorbereitung notwendig wäre, um eine Weltkonferenz einzuberufen, wo die Schaffung eines Weltverbandes vorgenommen werden sollte. Ein „Vorbereitungs-Comite“, bestehend aus 14 Personen, wurde gewählt und ich wurde als „Koordinator“ des Comité? bestimmt und bevollmächtigt, eine Weltkonferenz vorzubereiten und einzuberufen, die während des kommenden XXV. Zionistenkongresses in Jerusalem stattfinden sollte. III. Die ersten zwei W eltkonf erenzen Die Erste Weltkonferenz, auch „Prä-Konferenz“ ge nannt, mit der Beteiligung von Journalisten aus aller Welt, tagte am 25. und 26. Dezember 1960 in Jerusa lern. Sie war eine anregende und bewegende Erfahrung. Zwei ehemalige Berufs-Journalisten, Ministerpräsident David Ben Gurion und Nahum Goldmann, Präsident der Zionistischen Organisation und des Jüdischen Weltkongresses, hielten Ansprachen in der Eröffnungssitzung. Goldmann sagte: „Bei keiner Nation spielt der Journalist so eine wichtige Rolle im Leben und in der Politik wie beim jüdischen Volk. Herzl, Nordau, Jabotinsky, Borochov, Fatznelson — hier sind nur einige Namen jüdischer Journalisten aufgezählt, die unser Leben beeinflusst hatten“. Ben Gurion erklärte: „Sollte jetzt ein Weltverband geschaffen werden, der die jüdische Einheit, unabhängig von Sprachen und Ländern, stärken, unsere Tradition und geistige Erbschaft befestigen würde, dann,, ich bin sicher, ist seine Existenz SOLARIS Der Anzug für warme Tage, wie Sie sich ihr wünschen. Innen, und aussen meisterhaft ge. arbeitet. Ein Anzug guten Stils. Masskleidung Fertigkleidung Carlton Maipü 982 — 31-7845 (wenn es funktioniert' berechtigt.“ Michael Assaf bezeichnete diese Konferenz als „ein wichtiges Ereignis, nicht nur für die Geschichte der Hauptstadt des Staates Israel, sondern auch für das ganze Land.“ Die Zweite Weltkonferenz fand am 6. Januar 1965 in Jerusalem statt. Ministerpräsident Eshkol begrüsste die Tagung: „Sie sollen eine moderne Brücke aus Papier, aber stark und fest wie aus Eisen, bauen, um alle Teile des jüdischen Volkes zu vereinigen“. Nahum Goldmann fügte hinzu: „Eine Zeitung soll nicht nur schreiben, was die Massen wollen, sondern sich vom Gefühl der Verantwortung leiten lassen.“ Präsident Shazar war, in der vierten Sitzung, Vorsitzender eines Symposiums über Probleme der Journalisten, der Presse und er befürwortete einen- Austausch von Besuchen von Journalisten aus Israel und Diaspora, um jüdische Leser mit gegenwärtigen Angelegenheiten bekannt zu machen. IV. Die 3. Weltkonferenz Die Dritte Weltkonferenz wurde am 12. Februar 1988 in Jerusalem, in Anwesenheit des Bürgermeisters Teddy Kollek, eröffnet und die Schlussitzung fand am 19. LA SEMANA ISRAELITA SbMANARlO IN OEPEN D ‘ ENTE Bs Aires - PUEYRREDON 2190, 1* izq - 83-2618 7. Nissan 5728 5. April 1968 Februar in Tel Aviv, mit Nahum Goldmann als Ehrengast, statt. Die Regierung und die Jewish Agency hielten diese Zusammenkunft für sehr bedeutsam und ihre wirkliche Gastfreundschaft wurde sehr geschätzt. Ihre Ansprachen waren für tätige Journalisten äusserst nützlich. Mit Vorträgen traten auf: Ministerpräsident Eshkol, Präsident Shazar, Abba Eban, Moshe Kol, A. L Pinkus, M. Rivlin, Yigal Allon L. Dolzin, Menachem Begin, Moshe Sneh, Ben Ari, General Bar Lev, Isaak Remba (der öfter den Vorsitz geführt hatte), A. Zimuki, M. Assaf, M. Ron und andere. In der Generaldebatte beteiligten sich 70 Journalisten. Obzwar der 27. Zionistenkongress von Februar auf Juni verschoben wurde, erschienen doch 70 Delegierte von der Diaspora zur Tagung der Journalisten. Sogar Optimisten erwarteten nicht mehr als 30 Journalisten aus der Diaspora. Die Dritte Weltkonferenz war eindrucksvoll und lehrreich. Der Journalist aus der Diaspora erregte die Aufmerksamkeit der Oeffentlichkeit Israels. Eine Resolution drückte die Hoffnung aus, dass bei der nächsten Tagung (1970) auch die jüdischen Journalisten aus den osteuropäischen Ländern anwesend sein werden. Bis dahin, bis 1970, wollen wir alle Israel helfen, damit ein Friedensvertrag mit den arabischen Ländern erzielt werde. M0EBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENT0 1147 T F 35 - 7033 CABILD0 2614 PAMPA 4979 fast Ecke ' TiUü virate Zaniungserie'chte.-..ngen Eigene Werkstätten Zuvorkommende fachmännische Bedienung M.» Fiambres Finos “FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD Estudio Jurídico Internacional ►••••«•••—y r *>«•••••••••••••••••••••••••••••••••••••••••< Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE BUEROSTUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch fleh bitte nicht vor 14 Uhr zu erscheinen^ oder nach Vereinbarung T.E.: Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS GEH - M1ET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E.: 80 - 6930 PUEYRREDON 2190 esq. Äv, LAS HERAS

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