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Jüdische Wochenschau · 1968-03-22 · 2260 (22.3.1968) · p. [Seite 4]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2260 (22.3.1968)
Date
1968-03-22
Page
[Seite 4] (sequence 4)
Language
German, Spanish
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4 — Viernes, 22 de Marzo de 1968 SEMANA ISRAELITA Afin XXIX. N® 226« lm Zeichen der argenti r.isch - israelischen Freund schaff, steht der Besuch, den der Präsident des Keren Ha jeesod Mundial, Rabbi Dr. Israel Goldstein und der fjühere israelische Minister und jetzige Abgeordnete des israelischen Parlaments, D Josef Almogi, dem Lande abstatten. In einer grosser Reihe von kleineren und größeres Zusammenkünften werden diese beiden bedeutenden Repräsentanten des Staates, Landes und Volke, in Israel über die Fragen sprechen, die heute für uns alle von schicksalhafter Bedeutung sind Der Besuch dieser beiden Männer gilt vor allem auch der Teilnahme am Kinus, der 19. Konvention der Ver einigten Kampagne in Argentinien, die im Zeichen der argentinisch-israelischen Freundschaft steht und das Verantwortungs-Bewusstsein der argentinischen Juden mit Ierael und dem jüdischen Volk ebenso zum Ausdruck bringen soll wie die Verantwortung, die jeder einzelne gegenüber sich selbst und seiner Familie t’ägt. Niemand sollte die Gele genheit versäumen, w7enig stens in der öffentlichen Veranstaltung vom kom menden Sonntag die Infor mationen und Ausführungen von Almogi und Dr. GqIc! srein zu hören, die für viele zu einem besonderen Erleb nis werden können. Da auch die Organisation einen rei Icungslosen Verlauf verspricht, — nummerieite Eintrittskarten —, steht es jedem offen, sich rechtzeitig Eintrittskarten zu verschal fen. Raschi-Schiile Ein erfreuliche« Ereignis ist die Schaffung und Eröffnung der RASCHI SCHULE die von der ACIBA sowie den Gemeinden Bet Israel und Nueva Comunidad Israelita patronisiert wird. Mit Elan und der erforderlichen Begeisterung wurde in relativ kurzer Zeit diese Schule geschaffen ,in welcher nach modernen pädagogischen Methoden Hebräisch, jüdi sehe Traditionen und Ge schichte gelehrt werden. Diese Schule fet „nur“ Religionsschule, wenn man diesen Begriff im Gegensatz zur jüdischen Integralschuh, verwerfen will. Aber sie dürfte als eine Vorstufe für eine Vollschule angesehen W’erden, die heute einem allgemeinen Bedürfnis entspricht. Wir wollen unterstrei eben, dass es drei Instite tionen sind, die für diese Schule verantwortlich zeichnen. Hierin dürfen w/ir ein erfreuliches Zeichen positiver Zusammenarbeit erblikken. Wir hoffen, dass dies i ur der Anfang einer weitgehenden Kooperation auch auf anderen Gebieten der jüdischen Arbeit ist. Ein Vortrag Das ist die erste Kulturveranstaltung, die im zent-aleuropäischen Sektor in CA TEC A S. A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 . 1017/18 y 1264 S U A V A N D A R el caizado legítimo de espuma de goma diesem Jahr stattfand, sag te Herr Curt Wilk, Präsident der Gemeinde Bet Israel, als er den Vortragsabend einleitete, den Bet Bet Israel gemeinsam mit der THG durchführte. Vor einem recht zahlreichen Publikum, das den Ausführungen des Referenten mit grosser Aufmerk simkeit folgte, berichtete Dr. Swarsensky nicht nur i.ber seine Reise, die ihn — in schneller Folge — durch viele Länder führte, in de neu er sich stete für die jüdischen Probleme interessierte. Wir müssen aber, sagte der Vortragende, endlich auch die Kraft und den Mut. haben, über unseren e: genen Kreis hinaus zu sehen und zu den Problemen der Welt eine Stellung einzunehmen. Anhand von einigen Bei spielen ergab ee sich dann von selbst aus dem Vortrag, wo die Probleme liegen, die unsere eigene Meinungsbil düng erfodren, und aus welchen Gründen wir nicht an diesen die Welt bewegenden T ragen vorbeisehen dürfen. Gerade wenn wir noch fe ster als bisher in unserem Kretee und in unserem Ju dentum verankert sind, wer den wir verstehen lernen, dass die Stimme unseres Volkes bei der Lösung der Zukunft sfr a gen der ganzen Menschheit von Bedeutung und Notwendigkeit ist. Jom Haazmauth In diesem Jahr wird die Feier des Jom Haazmauth anlässlich des 20. Jahrestages des Staates Israel be sonders gründlich vorbereitet werden. Zu diesem Zw eck wurde ein zentrales Comité des Jtechuw gebildet, dem die Präsidenten der zentralen Organisationen, DAIA, AMIA und OSA vorstehen. Einzelheiten werden noch rechtzeitig bekannt gegeben werden. Auch im zentraleuropäischen Sektor ist eine zentrale, einheitliche Feier dieses Tages geplant, worüber ebenfalls noch bericl.- tet werden wird. Wie verlautet, w7ird aller Voraussicht nach Frau GOL DA MEIR als Gant des ar gentinischen Judentums an den Feierlichkeiten zum Jom Haazmauth teilnehmen, wodurch diese Festwoche ein ganz ausserordentliches Gepräge erhalten dürfte. „SARRACORE“ Wie wir in unserer vorhe lügen Ausgabe berichtet haben, lief das modernste is rselteche Kühlschiff ..Sabracore“ den Hafen von Buenos Aires an. Der Heimat hefen dieses Schiffes ist Elat, die junge Hafenstadt am gleichnamigen Golf-(früher Golf von Akaba). — M. L.: — Ein Beweis für den grossen w irtschaftlichen Aufschwung Israels auf al len Gebieten ist auch de Ausbau seiner Handelsflotte dem die Regierung und Wirtschaftskreise des La des unvermindert ihre Aufmerksamkeit zuwenden. Die Gesellschaft „Maritime Fruit Carriens“ (Haifa), der die ses Schiff gehört, besitzt di modernste Kühlflotte des jü dischen Staates, die sie nach den letzten technischwdssen schaftlichen Erkenntnissen aufzubauen verstanden hat Vor genau drei Jahren nahm sie den regelmässigen Kühl frachtverkehr zwischen Is rael, Europa und dem Rn de la Plata mit den damak neu konstruierten Schiffen „Mangacore“ und „Lemon core“ auf, denen sich im Lauf des gleichen Jahren weitere zwei neue Frachter „Bananacore“ und ,,Avoca docore“, zugenellten, welche seinerzeit die modernsten Kühlfrachtschiffe der Welt waren. ESTUDIO PASTEUR 254 - 2? y 5? piso* SIL 48-7168 137Z ffÜENOS AIRES "multo,*, d. 'mpr."» ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES . ..; J -.w--- . ANONIMAS LA F0*fc> i* tklAS DE ti Obwohl sie in Norwegen bei der Akers Mek. Werft, teils in Oslo, teils in Bergen gebaut w'aren, so wurden sie doch in Israel entwarfen. Die Pläne stammten von Ing. phil. Dan Khounhi, dem Sohn des wohlbekannten und. ngjährigen Bürgermeisters von Haifa, Aba Khoushi. In den drei Jahren zeigten diese Schiffe stolz die Fahne des jungen jüdischen Staates auf allen Weltmeeren, von Australien und Japan bis nach Polen. Sie tru gen auch wesentlich zum Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen Argenti nien und Israel bei, denn sie transportierten in einigen Jahren bis zu 25 Pro zent der Obstexport Ueber schüsse von hier in die ganze Welt. Die zweite Etappe dieses Aufbaus begann jetzt mL der Indienststellung de«; hochmodernen und unter Ausnützung der von der Gesellschaft in drei Jahren gesammelten Erfahrungen ge bauten Schiffes „Sabracore“, das nun nach seiner Jungfernfahrt in diesem Jahr den Rio de la Plata- Dienst versehen wird. Es verkörpert auch eine Neuheit auf dem politischen Ge biet Israels, denn es ist da« erste und augenblicklich einzige Schiff der israelischer. IIochsee-Handelsflotte, welches als Ausdruck der unwiderruflichen Souveränität Is raels im Golf von Akaba nicht in Haifa sondern in Elat beheimat ist. Ebenso sollen drei noch in diesem. Jahr in Dienst zu stellende Schw'esternschiffe, Avelche kurz vor ihrer Vollendung siehen, als Heimathafen Elat haben. Sodann wird die Flotte von „Maritime Fruit Carriers“ auf acht moderne Frachter steigen. Weitere Neukonstruktionen befinden sich in der Phase ihrer Planung. Ausstellung in Haifa Vom 11. bis 20. April ward in Haifa die 17. Internationa lc Blumenausstellung stattfinden, deren Hauptthema „Die Blumen in der Kultur der Völker“ sein wird. Bei den letzten zwei Wett bewerben erhielten argentinische Repräsentanten Er ste Preise. Interessenten an Blick in die Welt v«n HAROLD SCHWARCZ DIE SOWJET PRESSE hat bisher die russische Bevölkerung nicht über die Vorgänge in den Satellitenländern unterrichtet. — IN PRAG w'urden weitere Rücktritte und Entlassungen, u. a. des Innenministers, vorgenommen. — GEORGE PAP ADOPOULIOS, griechischer Premier, kündigte eine neue Verfassung an, die weiterhin eine Monarchie vorsieht, wusste aber nichts über den Termin der Rückkehr des geflüchteten Königs zu sagen. — GEORGE BROWN trat von seinem Amt als britischer Aussenmniister zurück und wurde sofort von Michael Stewart abgelöst. — DER SICHERHEITSRAT der UN behandelte in der letzten Woche u. a. die Cypern Frage und Probleme Südrhodesiens. — ROBERT KENNEDY will sich als Präsidentschaftskandidat aufsteilen lassen. — PANAMAS KONGRESS beschloss, eine Untersuchung gegen den Präsidenten Marco A. Robles einzuleiten. — DIE KAEMPFE in Vietnam haben an Heftigkeit zugenommen. — DIE UNRUHIGE Lage im kommunistischen Europa hält an. — DIE ENGLISCHE Presse protestierte gegen die am geblichen Absichten der Regierung, die FalklandsJnseln an Argentinien zurückzugeben. — DIE INSEL Mauritius, auf der die Engländer während des letzten Weltkrieges jüdische Flüchtlinge unter'., brachten, proklamierte ihre Unabhängigkeit. — „MEHR FREIHEIT“ für die Presse verlangten die Studenten in Polen. — DAS ITALIENISCHE Parlament wurde aufgelöst;. Neuwahlen wurden ii.r den Monat Mai ausgeschrieben. — IM YEMEN wird weiter gekämpft, was aus Siegesmeldungen der beiden Parteien hervorgeht, obw'ohl bereits wiederholte Male die Einstellung der Feindseligkeiten verkündet w7urde. — IAN SMITH, der Ministerpräsident Rhodesiens, setzte die Vollstreckung von 35 (!) Todesurteilen aus. — ANTONIN NOVOTNY, der Präsident der CSR, wird Prag w-egen eines längeren „Erholungsur’aubes“ verlae sen. — DIE BEZIEHUNGEN zwischen den USA und Schwe den sind wegen der herben Kritik der schwedischen Regierung an der Vietram Politik der Amerikaner äusserst gespannt. — der Teilnahme bei der kommenden Ausstellung können sich w’egen näherer Einzelheiten an die Kulturabeilung (Oficina Cultural) der Israel Botschaft, Arroyo 916, zwi sehen 10 und 12 Uhr wen den. Sitzung des JWK Auf ihrer in der letzter Woche durchgeführten Sitzung hat die lateinamerika rische Exekutive des JWK zu den Vorgängen in Polen Stellung genommen und eine Erklärung herausgege ben, die inzwischen in de1’ gesamten Tagespresse publiziert werden int, in welcher gegen die Haltung der Kommunisten in T>0len und ihren antijüdischen Feldzug protestiert wurde. In einer weiteren Entschliessung hat sich die Exekutive an die Bundesregierung mit der Aufforderung gewandt, die Verjährungs Prozesse gegen NS.Verbrecher London. — Auch in der Sowjetunion eind 20 Jahre nach dem Kriege noch rieht alle Untersuchungen gegen Kriegsverbrecher abgeschlossen. In den letzten Monaten sind 90 Personen wegen Verbrechen im Zwei ten Weltkrieg zum Tod ver urteilt worden. fristen für Kriegsverbrechen aufzuheben. Bei der Debatte wmrde im einzelnen darauf hingewiesen, dase heute die gleichen Argumente w irksam sind wde vor wenigen Jahren, als die Frage bereits einmal aktuell war. Inzwischen haben sich andere Organisationen, darunter der Verfolgtenverband in Argentinien, den Protesten gegen die Haltung der polnischen Regierung angesehlosßen. NOEMI FLEISCHMANN GABRIEL SALOMON B0DENHEIMER VERLOBTE Rosch Chodesch Adar 5728 1 Bennett Ave., Apt. 6 New York, N. Y 10033 1561 — 50th St. Brooklyn, N. Y. 11219 LUACH — (KALENDER) Freitag, den 22. März 22. Adar Sonnabend, den 23. März 23. Adar Schabat WAJAKEL PIKUDE — Parschat PARAH Haftara Jecheskel Kap. 36 Sonntag, den 24. März 24. Adar Montag, den 25. März 25 Adar Dienstag, den 26. März 26. Adar Mittwoch, den 27. März 27 Adar Donnerstag, den 28. März 28. Adar Freitag, den 29. März 29. Adar Sonnabend, den 30. März 1. Nissan Schabat WAJIKRA — Parsehat HACHODESCH Haftara Jecheskel Kap. 45 Sonntag, den 31. März Montag, den 1. April Dienstag, den 2. April Mittw'och, den 3. April Donnerstag, den 4. April Freitag, den 5. April Sonnabend, den 6. April Schabat ZAW HAGODAUL Haftara Maleachi Kap. 3 Sonntag, den 7. April 2. Nissan 3. Nissan 4. Nissan 5. Nissan 6. Nissan 7. Nissan 8. Nissar 9. Nissan

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