Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2259 (15.3.1968)
- Date
- 1968-03-15
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 15 dettm» d» MM SEMANA ISRAELI f A Añ* XXIX. — N* 225* — 3 yy Dakar“ und die Russen Der ,.Einzelgänger“ par excellence, MdK David- Be*' Gurion. steht gewiss nicht allein mit der Uöberzeuga«*-. dass das mysteriöse Verschwinden des israelische»1 U-Bootes ,.Dakar“ in enget« Zusammenhang mit der Anwesenheit zahlreicher Einheiten der sowjetische» Kriegsmarine im östlichen Mittelmeer steht. Während» Ben Gurion ungeschminkt seine Ansicht äussert, dneg. die ..Dakar“ von den Sowjets versenkt wurde, sprechen Fachleute vorsichtiger und eher halblaut von einer derartigen ,,Möglichkeit“. Ob und welcher Zusammenhang zwischen dem spurlosen Verschwinden der ,,Dakar“ und den zahlreichen sowjetischen Kriegsschiffen im Mittelmeer besteht, werden wir kaum jemals erfahren. Es hat wenig Sinn, darüber Spekulationen anzustellen, politisch dürften derartige Erwägungen eher schädlich sein. Aber es ist nicht nur gestattet, sondern geboten, die sowjetische Kriegsmarine moralisch zu verdammen, weil sie als einzige dem selbstverständlichen und höchsten Gebot der Von ZEEV BARTH Seefahrer aller Nationen und Zeiten keine Folge geleistet hatte, an der Sueh- und Rettungsaktion teilzunehmen. Seit eine Seefahrt besteht, war dieses Gebot von Matrosen einer Kulturnation niemals missachtet worden Zu allen Zeiten war es eine Ehrenpflicht der Seeleute los werden und zwar nicht nur in den Augen der Israelis, sondern auch in denjenigen aller gesitteten Menschen. Moralisch noch erbärmli-, eher — wenn überhaupt möglich — verhielt sich allerdings der moskauer Rundfunk (in arabischer Sendung), der es den Türken ■um 'mtu'i!| K KIMMO CAJA POPULAR DEBELGRANO cooper »nv* OE CREDIT0 LTO/t DESOE 1932 MERECE SU CONFIANZA Verhaftungen in Russland London. —Hier eingelaufene Informatioen berichten über willkürliche und anscheinend zufallsmätssige Verhaftungen von Juden durch die Behörden in Moskau und anderen Städten im vergangenen Juni. Wie es heisst, habe man seither nichts mehr von den Opfern gehört. Der Bericht über eines dieser Geschehnisse wur de von einem Ressenden überbracht, der als Mann von „unantastbarer Integrität“ bezeichnet wird und vor kurzem aus Russland zurückkehrte, wo er längere Zeit in Wilna weilte. Ein Jude in dieser Stadt, namens Loites, wurde im Juni 1967 plötzlich verhaftet, gerade als er und seine Familie sich auf die Reise nach Israel vorbereiteten. Diese Leute hatten ihre Päßse in Ordnung, die von der Auswanderungsbehörde in Wilna gemäss den sowjetischen Vorschriften ausgestellt worden waren. Im Haus der Familie Loites wurde eine Durchßuchung angeordnet, bei der nichts Belastendes gefunden wurde. Der Mann wurde trotzdem auf die Polizei mitgenommen. Die Familie hatte ihren ganzen Besitz verkauft und in Erwartung der baldigen Abreise die Wohnung verlassen. Von Loites hat man bis heute keine Nachrichten, und seine Angehörigen sind Obdach- und mittellos. (ITA) CASA CfNIRAL AMENA8AR 2968 ACENCtA »M CABILDO 3102 esq IBERA > AGENCIA N’ 2 CORRIENTES 2294 P Io-- esq PASTEUR Horario de 12 a 16 Hs. V ¿tendemos sábados de 10 a 12 30 hs. Inscripción en tramite en e< Registro de Entidades Ftna^cieras| no óanca'os del Banco Cotral CAPITAL REALIZADO ACTUAL J 322.000 0(HÍ der Handelsschiffahrt und der Kriegsflotten, ihren in Seenot geratenen Freunden oder Feinden in Friedenswie in Kriegszeiten zu Hilfe zu eilen. Die Geschichte der Seefahrt kennt zahlreiche Fälle, wo die Retter selber in Seenot gerieten und ihr :Leben eingebüsst haben in der Erfüllung ihrer menschlichen Pflicht. Die Vorschriften zahlreicher Nationen machen es den Seeleuten zur % Pflicht, alles zu tun, um Menschen in Seenoot zur Hilfe zu eilen. Es blieb der sowjetischen Kriegsmarine überlassen, dieses selbstverständliche Gebot zu brechen und einer Suchaktion fernzubleiben, bei der es nur mehr darum gehen konnte, 69 Menschenleben zu retten. Diesen Schandfleck wird die sowjetische Kriegsmarine niemals ALFRED0 STERN MALERARBEITEN FACHMAENNISCHE AUSFUEHRUNG AUF WUNSCH ZAHLUNGSERLEICHTERUNGEN VIDAL 1575 — FAST ECKE PINO Tel.: 76"9088 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpiten Tep. pichen in erstldaarigea Qualitäten für jedes gemütheh« Heim. 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In allen Meeren und Ozeanen der Welt kreuzen in Küstennahe unzählige sowjetische „Fischerboote“ und „Versorgungsschiffe“, deren elektronische und Radarausrüstung sie eindeutig als Spionageschiffe ausweisen, und deren Aufgaben ganz eindeutig auf dem Gebiet der Spionage, des Abhörens von Funksendungen fremder Nationen und Enträtselung fremder Codes liegen. Dennoch würde es wohl kaum jemandem einfallen, sowjetischen Seeleuten eines solchen Schiffes die Hilfeleistung im Fall der Seenot zu versagen, nur weil die SOLARIS Der Anzug für warme Tage« wie Sie such ihr wünschen. Innen, und aussen meisterhaft ge. arbeitet Ein Anzug guten Stils. Masskleidung - Fertigkleidung Carlton Maipü 982 — 31-7845 (wenn es funktioniert) Mission ihres Schiffes „zweifelhafter Natur“ ist. Die Sowjetunion kann keinerlei auch nur halbwegs akzeptable Entschuldigung für das unmoralische Verhalten ihrer Kriegsschiffe im östlichen Mittelmeer im Falle „Dakar“ Vorbringen Weder besteht ein Kriegszustand zwischen Israel und der Sowjeunion, noch Grund zur Annahme, dass die „Dakar“ in antisowjetischer Mission in See stach. Der einzige Grund für die Kannibalen-Moral der sowjetischen Flottenführung liegt in dem abgrundtiefen Hass gegen Israel und nicht zuletzt wohl auch in der antisemitischen Grundeinstellung zahlreicher Angehöriger der sowjetischen Völker, auf die allein es zurückgeführt werden kann, dass der Autor eines Pamphlets im „Stürmer “-Stil vom Obersten Sowjet der Ukrainischen Sozialistischen Republik ausgezeichnet wurde. Das Ausbleiben der sowjetischen Teilnahme an der Suchaktion nach der „Dakar“ und die unflätige Beschimpfung anderer Seemächte, die ihre natürliche Pflicht erfüllt haben, stellt die bisher krasseste Hassdemonstration dar, die sowjetischerseits jemals erfolgt LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPEND ENTE Bs Aires - PUEVRHEDON 219C, 1* izq - 83-2613 15. Adar 5728 15. März 1968 Neuer Vorstess London. — Grossbritannein hat sich erneut um eine Freilassung des „Führerstellvertreters“ Rudolf Hess aus dem Kriegsverbrechergefängnis in Berlin-Spandau bemüht. Wie Aussenminister George Brown auf eine Parlamentsanfrage schriftlich antwortete, hat die britische Regierung in dieser Sache nochmals bei der Sowjetunion vorgefühlt. (AWZ) Unverbesserlich London. — Mit erhobenem Arm und einem lauten „Heil Hitler“ quittierte die 35jährige Francoise Jordan die Gefängnisstrafe von 18 Monaten, die ein londoner Gericht wegen „Verschwörung ist. Selbst wenn sich die Wogen der politischen Erregung eines Tages legen werden und die Beziehungen zwischen Moskau und Jerusalem auf diplomatischer Ebene wieder eine Normalisierung erfahren, wird es dem Volk Israels schwer fallen, die Niederträchtigkeit der Sowjets bei der „Dakar“-Suchaktion zu vergessen. zur Synagogen - Brandstiftung“ über sie verhängte. Dann liess sie sich in ihre Zelle abführen. Francoise Jordan ist eine Nichte des verstorbenen französischen Modeschöpfers Christian Dior und war mit dem britischen „Naziführer“ Colin Jordan verheiratet. Ihr geschiedener Mann verbüsst eine Haftstrafe wegen Aufwiegelung zum Rassenhass. (AWZ) M0EBELHAUS WATERMANN Da» Haus der 5 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENTO 1147 I f 15 703;-; CABILDO 2614 PAMPA 4979 fast Ecke rim-virale Zaniungserie'Chte.'i.ngeD Eigene W';rirstäiten Zuvorkommende fachmännische Bedienung Fiambres Finos U FRIG UINCIA MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA » Estudio Jurídico Internacional Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTS C H á EDIGUBGSFRAGEN BUER0STUNDEN: von 15 — 19 Uhr NUR Dienstag und Mittwoch fleh bitte, nicht vor 14 Uhr zu erscheinen,) oder nach Vereinbarung T. E.: 83 - 2613 Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS ERBSCHAFTSSACHEN - VERTRAEGE - VERWALTIM GEN - MIET5-, ZIVIL- UND HANDELSSACHEN T. E-r 89 - 6930 PUEYRRED0N 2190 esq. Av. LAS HER AS