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Jüdische Wochenschau · 1968-02-23 · 2257 (23.2.1968) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
29 (1968)
Issue
2257 (23.2.1968)
Date
1968-02-23
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRRÊDON 2190 — 1’ izq. J^JeéftOHa^XaeliUi T. e. 83 - 26 1 3 N“ 2257 Atio XXIX BUENOS AIRES, V1ERNES 23 DE FEBRERO DK 19<>8 ___ Diskussion um den Zionismus Im vergangenen Jahr wurden einige Jubiläen gefeiert die Marksteine in der zionistischen Entwicklung bedeuten: 70 Jahre waren seit dem ersten Zionisten konfress vergangen, der von hecdor Herzl nach Basel zusammengerufen worden ist und auf dem die moder ne zionistische Bewegung ins Leben gerufen wurde Herzl wusste, dass er damit den Grundstein zum Judenfetaat gelegt hatte, den zu errichten, das Ziel seiner Bestrebungen war. 50 Jahre waren vergangen, seit die britische Regierung mit der Balfour-Deklaration den Weg zum Mandat und damit zur internationalen Anerkennung der zionistischen Forderungen bereitet hat. Vor 20 Jahren hatte die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht des jüdischen Volkes auf einen Sta-'t. in seinem Land bestätigt. In kurzen Monaten wird der Staat Israel den zwangislen Jahrestag seines Bestehens festlich begehen. Kurze Zeit nach der Proklamation des jüdischen Staates wurden Stimmen laut, die für eine Auflösung der Zionistischen Organisation plädierten, da sie ihr Ziel erreicht und damit ihre Existenzberechtigung verloren hätte. Man musste beobachten, dass in*vielen Ländern der alte Schwung erlahmte. der einst die Zionisten beflügelt hatte und dass sich die Reihen der Organisation lichteten. Die Bewegung besteht jedoch weiter und dürfte auch heute noch ein wichtiger Faktor im jüdischen Leben sein. von JEHVDA COTTHFAMER Aber die Diskussion über Inhalt und Zukunft des Zionismus ist nicht verstummt. Sie wird weniger in den einzelnen Judenheifen geführt, wohl aber bildet die Frage der zionistischen Zukunft einen wichtigen Punkt bei den Betrachtungen und Auseinandersetzungen, die in Israel sowohl von den führenden Körperschaften der Z.O wie von Staatsstellen geführt werden. Im Angesicht des bevorstehenden 27. Zionistenkongresses, der in diesem Jahr in Jerusalem abgehalten werden soll, debattierte die Exekutive Pläne über die Zukunftsgestaltung und die zukünftige Arbeit. Den Ausgangspunkt der Debatten bildet die Notwendigkeit einer breiten Alijah, einer grossen Einwanderung nach Israel, die zur Sicherung des Staates und zum weiteren Aufbau des Landes unbedingt und undiskutieri erforderlich ist. Schon seit Jahren hatte Ben Gurion eine grosse Einwanderung, vor allem aus den freien Ländern des Westens, verlangt, ohne die eine zionistische Bewegung inhaltlos sei und tatsächlich inhaltlos ist Es genügt nicht, Ideale aufzustellen. sie haben nur dann einen Wert und einen Sinn, wenn sie verwirklicht werden. Man sollte nicht übersehen, dass diese Forderung nach Alijah eine alte zionistische Forderung war und ist. Als die Balfour-Deklaratn.r die rechtliche Möglichkeit einer Masseneinwanderung ins damalige Pa¬ RICHTER UNTER MORDANKLAGE von Dr. ROBERT M. W. KEMPNER Beider Generalstaatsanwaltschaft in Berlin schweben augenblicklich 35 Ermittlungsverfahren wegen Mordbeteiligung gegen 63 Richter im Zusammenhang mit ihrer früheren Tätigkeit am Volksgerichtshof des berüchtigten Roland Freisler. Dieser Volksgerichtshof war kein wirkliches Gericht, sondern ein verlängerter Arm der Gestapo. Er hat Tausende von unmenschlichen Urteilen gegen Unschuldige gefällt oder gegen Angeklagte, die zu einer geringen Strafe, aber nicht zum Tode hätten verurteilt werden dürfen. Die Ermittlungsverfahren wegen Mittäterschaft am Mord bzw. Beihilfe betreffen sowohl überlebende richterliche Beisitzer von Freisler, wie vor allem auch hohe und höchste Parteifunktionäre der NSDAP, die als sogenannte Laienrichter an diesem Verfahren .teilgenommen haben. Darunter sind auch ehemalige hohe Militärpersonen. In diesem Zusammenhang wird auch untersucht, ob die Patrioten vom 20. Juli 1944, die zur Rettung Deutschlands Hitler beseitigen wollten, vom Volksgerichtshof hätten zum Tode verurteilt werden dürfen Abgesehen von dieser schwie rigen Rechtsfrage handelt es sich bei dem jetzigen Verfahren gegen die damaligen Richter oft um einen völlig unkomplizierten Sachverhalt. Unter dem Begriff ,.Wehrkraftzersetzung“ war von Freislers Ger.chtshof jede noch so harmlose Aeusserung summiert worden. Mehrere Geistliche wurden z. B. wegen solcher Aeusserungen geköpft. In vielen Fällen handelte es sich darum, dass Menschen Gefangenen geholfen hatten und dafür zum Tode verurteilt worden waren. Die weitere Behandlung dieser Fälle wird davon abhängen, ob der Bundesgerichtshof das Zuchthausurteil gegen den früheren Beisitzer von Freisler, Kammergerichtsrat a. D Hans Joachim Rehse, bestätigt der vom berliner Schwurgericht wegen sieben solcher Fälle als Mordgehilfe zu einer Zuchthausstrafe verurteilt wurde. Der Bundesgerichtshof wird demnächst entscheiden, ob die Revision gegen dieses Urteil etwa nicht eine neue Rechtslage schafft. Der Verfasser hat seit Jahren in der Oeffentlichkeit und gegenüber der Justiz darauf hingewiesen, dass die Mordrichter noch verdammenswerter sind als die unteren Funktionäre. — Bei der Generalstaatsanwaltschaft Berlin schweben ausserdem zur Zeit Verfahren gegen 234 frühere Angehörige des Reichssicherheitshauptamtes. lästina bot, blieben die Erwartungen der politischen Fühtung aus. Die Juden, die ¡jereit waren, die Schwierigkeiten und Strapazen des Auftaus eines neuen Lebens in einer ihnen bis dahin fremden Atmosphäre aut sich zu nehmen, kamen selbst dann nicht in entsprechender Anzahl, wenn ihre wirtschaftlichen Möglichkeiten in ihren Heimatländern trübe Perspektiven boten. Ob das Land für eine solche Massen-Einwanderung vorbereitet war, bleibe dahingestellt. Erst als der äussere Zwang hinzutrat, drängten die Juden nach Palästina. Inzwischen aber hatte sich die politische Situation durch den erwachenden arabischen Nationalismus und die schwankende britische Mandatspolitik zu Ungunsten der Juden gewandelt. Die Geschichte ist bekannt, wir haben sie miterlebt, die Weissbücher des britischen Kolonia1: mtes, die arabischen Unruhen, die Flüchtlings- Schiffe, die „illegale“ Alijah, die Auffanglager in Cypern und anderwärts, die Verhandlungen der Kommissionen und die blutigen Kämpfe, die sich um die jüdische Existenz in Palästina abspielten. Dam strömten die Flüchtlinge, die Ueberlebenden der hitleristischen Massenmorde ins Land, die Bevölkerung wuchs, die Aufnahmefähigkeit des Landes erweiterte sich, der Staat entwikkelte und konsolidierte sich Aber in gleichem Mass wie diese erfreuliche Entwicklung in Israel fortschritt. verminderte sich die Einwanderung. Neue Menschen karrten nur aus jenen — meist arabischen — Ländern, in denen sie keine Lebens möglichkeiten mehr hatten. Die Einwanderung von Juden aus den freien Ländern die nicht aus Zwang, sondern aus Ueberzeugung kommen sollten, wurde immer geringer. Dieses Versagen des jiidi 'sehen Volkes wird einseitig und allein auf das zionistische Minuskonto geschrieben. Man hat bisher nicht untersucht, ob ohne die Zionistische Organisation auch nur die gleiche Anzahl von I neuen Einwanderern in« j Land gekommen wäre, und auf welche Motive die Einwanderung. die kam, zurückgeführt werden muss, obwohl diese Fragen für die j Entscheidung über das kiinf-; tige Schicksal der Z.O. von ' grundlegender Bedeutung 1 sein dürften. j Hier soll keine Apologetik der Z.O. und ihrer Führung! geschrieben werden. Es ist aber immer einfach und meist falsch, sich in solchen permanenten Krisensituationen mit der Suche nach dem Schuldigen zu beschäftigen. Dadurch wird die Frage nicht geklärt werden und das Problem keine Lösung finden. Deswegen dürften alle Erwägungen abwegig sein, die sich davon eine Aenderung der Situation versprechen, dass nur solche Menschen in die Führung berufen werden, die zur Selbstverwirklichung des zionistischen Ideals durch Alijah bereit seien. Wenn die zionistischen Führer diese Formel akzeptieren und nach Israel gehen, wer wird dann die Leitung der Organisation übernehmen, die doch nur von solchen Juden ausgeübt werden kann, die nicht nach Israel übersiedeln? Auch mit dem Surrogat, die zionistischen Führer müssten wenigstens dafür sorgen, dass ihre Kinder eine hebräische Erziehung gemessen und dass wenigstens einige Familienmitglieder dieser Führer nach Israel gehen, ist nichts getan. Das sind palliativmittel, die keine nennenswerten Ergebnisse nach sich ziehen werden. Das Problem lässt sich auch nicht unter dem Eindruck der jüngsten Ereignisse lösen, die eine bewundernswerte Solidarität des jüdischen Volkes im Sechstagekrieg hervorgerufen haben. Denn die spontane Begeisterung und die Reaktion aus Angst oder Besorgnis über das Schicksal des Staates Israel ist kein Dauerzu- ,-tand, der irgendwelche Rückschlüsse über die k»nf tige Organisation und Organisierung der breiten Massen in der Galut erlauben würde. Deswegen ist der Vorschlag abwegig, die Zionistische Begewung durch eine Org: nisation der „Freunde Israels“ zu ersetzen. Musste doch erst Blut in Israel fliessen, um die „Freunde Israels“ zum Beweis ihrer Solidarität zu veranlassen Der zionistische Gedanke des Keren Hajessod, das jüdische Volk durch Selbstbesteuerung zur Solidarität mit Israel aufzufordern, kann nicht und niemals durch die Geldspenden noch so reicher „Freunde Israels“ ersetzt werden. M; n kann aus einmaligen VorKommnissen keine endgültigen Folgerungen für die künftige Arbeit ziehen. Man muss schon ein wenig gründlicher in die Probleme der Judenheiten in aller Welt eintreten, wenn man zu Entscheidungen von bleibendem Wert gelangen will. Es geht auch nicht um die Frage, dass ohne die Z.O. niemals die Schaffung eines jüdischen Staates erreicht worden wäre. Wohl sollte man durch eine ernste Ana- ’yse der Situation eine Antwort darauf suchen, ob ohne die zionistische Vorbereitung, Erziehung und Politik in der Galut die Reaktion der breiten Massen dieselbe gewesen wäre, wie sie es wirklich war. Warum haben Absage aus Indien New Delhi. — Die Re gierung Indiens hat jedwede kulturelle und technische Zusammenarbeit mit Israel abgelehnt, da .Indien keine diplomatischen Beziehungen mit Israel unterhält", wie der indische Aussenminister im Parlament erklii rte. Er fügte hinzu, derartige Abkommen könnten nicht ausserhalb der di piomatischen Beziehungen mit einem Land getroffen werden. Wie berichtet wurde, hatte die israelische Delegation vor der kiirzlichen UN-Konferenz für Handel und Entwicklung der indischen Regierung das Angebot einer solchen Zusammenarbeit gemacht (ITA) Vom Hassgefühl diktiert; voll HORST. WINCKLER Die Aufhetzung der öffentlichen Meinung ist nicWl allzu schwer, besonders nicht in einer aufgewühlten Zeit^ in der die Jugend neue Ausdrucksformen ihrer ewige* Unzufriedenheit sucht. Länder mit stabilen Verhältnissen, ia denen die Wogen des Krieges nicht unmittelbar alles zu verschlingen drohen, sind dabei noch die leichtesten Opfer, Weil man von Gefahren sprechen kann, die vorhanden sind, vor der Tür stehen, aktuell werden können, und weil man Vorwürfe erheben kann, dass die Regierenden nicht das Notwendige veranlassen, um all diese Schrecken und Nöte, von denen die anderen Völker bedroht sind, nun vom eigenen abzuhalten. Ein typischer Fall hierfür ist die Lage der deutschen Bundesrepublik, in der es ohne Zweifel manche Kreise von unzufriedenen, vor allem unter der Jugend gibt, die aber ihren Bürgern andrerseits eine relative Sicherheit gewährt. Was sich aber die rechtsradikalen Kreise und die dazu gehörende Presse erlauben kann, zeigt jede Ausgabe der Nationai-Zeitung aufs neue. In welcher Form die Regierung und ihre führenden Männer angegriffen werden, ist nur noch "als ekelhaft zu bezeichnen und entspricht trotz aller Proteste des genannten Blattes derr, Stil und dem Ton des früheren Stürmers. Einer der meist Kritisierten ist der deutsche Ausseriminister Willy Brandt, der offensichtlich in Deutschland hätte bleiben sollen, um ein Opfer mehr der Nazis zu werden. Ihm nimmt man seine geglückte Flucht in dea Norden bis heute übel. Von ihm werden Dinge behauptet, die unkonirollierbar und nur dazu bestimmt sind, seiu Prestige anzugreifen. „Willy Brandt begann seine politische Karriere als junger . . . Mann in einer Partei, der Sozialistischen Arbeiterpartei, die eine Splitterpartei war und blieb. Sie sland links von der damals noch extrem linken SPD. aber nicht rechts von den Kommunisten Solche unsinnigen der Wahrheit und .allen historischen Tatsachen widersprechenden Behauptungen lassen sich reute leicht aufsiellen. weil nur wenige Menschen diese Schreibereien kontrollieren können. Worauf es den faschistischen Schreiberlingen ankommt, den Aussenminister zu diffamieren, ihn zu verdächtigen und in einen schlechten „politischen Geruch“ zu setzen, wird erreicht. Aha!, der Brandt ist ein Kommunist gewesen Die SPD war damals (wann je?) extrem links, aber immer noch nicht links genug für einen Brandt, den heutigen deutschen Aussenminister. Da Brandt nach dieser Version als Mitglied der Sozialistischen Partei nicht rechts von den Kommunisten stand, sondern mit denen auf der gleichen Linie, ist es doch nach der „geistigen Diktion“ dieser Kreise klar, dass Brandt auch ein Kommunist war — oder vielleicht noch heute ist? . da er doch wieder Beziehungen mit Jugoslawien aufgenommen liat. Dass dieselben Zeitungsleute zwar Brandt nicht gönnen, frühere Irrtiimer der deutschen Aussenpolitik zu reparieren, weil die Jugoslawen Kommunisten seien, machen sie unentwegt für die arabische Sache gegen Israel und mit der Sowjetunion Propaganda, denn ohne den Kreml wäre wahrscheinlich heute kaum noch von ien arabischen Grössen die Rede So werfen sie im Sinne der allgemeinen Verwirrung Begriffe, Ziele, Menschen und Parolen in der Hoffnung durcheinander, ein zweites Mal im gleichen Jahrhundert den klaren Blick des deutschen Bürgers zu vernebeln und ihn fiir rechtsradikale Programme zu begeistern. Denn diese Begeisterung erleichtert den Extrem*echten, sich wieder einmal Luftschlösser zu bauen (oder auch wirkliche wie eins Hermann Göring). Wohin der Kurs steuert, kann man ln der gleichen Nummer aus der heftigen Polemik gegen die „Rote Kapelle“ entnehmen, eine Widerstandsgruppe, die gegen den Wahn des Nazismus auftrat und deren Mitglieder ihre Gesinnung mit ihrem Leben bezahlt haben. Aber heute kann man ungestraft das Andenken Dritter besudeln. Eine so missverstandene Demokratie ist nur der Ausdruck politischer Schwäche, nicht aber wirklich-demokratischer Gesinnung. Mit den Auswürfen der von Hass diktierten Presse - Erzeugnisse sollte schon endlich Schluss gemacht werden. sich die aufgewühlten Massen an die Büros der Zionistischen Organisation und des Keren Hajessod gewandt, ohne hierzu aufgefordert worden zu sein? Die Massen, das Volk, hatte eine Adresse, wohin man zu gehen hatte. Jüdische und hebräische Erziehung in der Galut wird es ohne eine zionistische Leitung nicht geben. Wer wird diese Postulate stellen und wer wird sie erfüllen wenn nicht die ständige Mahnung der zionistischen Bewegung hierzu auffordert. Wenn die Zionistische Organisation keine andere Funktion in der Galut zu erfüllen hat. als das GEWISSEN DES JUEDISCHEN VOLKES zu sein, sie hätte damit allein ihre Notwendigkeit und ihre Existenzberechtigung bewiesen Ueber das Verhältnis der Z.O. und der Jewish Agency ¿oll hier nicht gesprochen werden. Die Zusammenlegung dieser beiden Institutionen dürfte zeitgemäss sein Denn eine Doppelseitigkeit ist heute nicht zu rechtfertigen. Organisatorische Fragen können nur nach Zweckmässigkeitsgesichtspunkten geregelt werden Die Jewish Agency, einmal eine wichtige juristische und deswegen politische Körperschaft innerhalb des Mandatssystems, dürfte als solche überholt sein. Die Jewish Agency ist im Gegensatz zur Z.O. niemals eint Bewegung gewesen. Verwaltungsapparate sollten aber in jedem Fall vereinfacht werden. Ist für eine Vereinigung der „Freunde Israels“ kein Raum und könnte die Jewish Agency durch eine Zu- (Sehluss auf Seite 2) Kabinettssitzung Jerusalem. — Das Kaoinett hielt eine ganztäg-ge Sitzung ab. um den Bericht des Verteidi gungs-Ministers Mosche Dajan über die Gefechte am Jordan anzuhören und von seiner Beurteilung der gegenwärtigen Situation Kenntnis zu nehmen. Aussenminister Abba Eban informierte über die Kontakte und diplomatische Aktivität vor dem schweren Zu sammenstoss der ver gangenen Woche, sowie über die nachherige Reaktion des Auslands — (ITA)

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