Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 29 (1968)
- Issue
- 2253 (26.1.1968)
- Date
- 1968-01-26
- Page
- [Seite 4] (sequence 4)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 91% known words query
- IRI
…/9616703-9616177-9616196--5076-9616200- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Viefnes, 26 dr Ewern de Ii'88 SEMANA ISRAELITA Año XXIX. — N* 2251 Blick in die Welt von HAROLD SCHWARCZ UN-GENERALSEKRETAER U Thant lorrierte die Ein. Stellung der Bombardement« von Hanoi. — HAROLD WILSON, der englische Ministerpräsident, ernieit grosse Mehrheiten im Unterhaus fiir seine Wirtschaftspolitik. •— DIE ERDBEBEN in Sizilien forderten hunderte Opfer und richteten grössten Schaden an. — AUCH NIKARAGUA wurde von Erdstössen heimgesucht. — DIE ITALIENISCHE Regierung Moro erhielt ein Vertrauensvotum. DER KREML meldete eine Verstärkung seines militärischen Potentials. — JUGOSLAWIEN lehnte in Opposition zu Moskau die Teilnahme an einem kommunistischen Kongress ab. ■— DIE ZUSTAENDE in Guatemala haben chaotische Formen angenommen. — PAVEL LITVINOW. Enkel des früheren Aussenministers. wurde wegen seiner kritischen Stellungnahme zu ein gen Prozessen in Moskau seiner Stellung als Professor enthoben. — MARSCHALL TITO besuchte Kambodscha, wo er begeistertempfangen wurde. — UR-PO KEKKONEN wurde für eine dritte Periode xum Präsidenten Finnlands gewählt. — De GAULLE erklärte sich erneut gegen Englands Eintritt in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. JAKOB A MALIK wurde vom Kreml zum neuen russischen Repräsentanten in den UN ernannt, wo er Feder enko ersetzt. — ZU NEUEN Studentenunruhen kam es in Madrid. — DIE AUSSENMINISTER von 14 afrikanischen Staaten traten zu einer Konferenz zusammen, auf der innerafrikanische Probleme behandelt werden. — Jerusalem. — lieber 2.200 Delegierte, Gäste und Zuschauer aus 22 Ländern wohnten der Gründungs- Versammlung der neuen israelischen Arbeiterpartei Mifleget Awoda Israel (MAI) bei, zu der sich die Mapai, Rafi und Achdut Awoda zusammengeschlossen haben. Das Abkommen über diesen Zusammenschluss war von den Generalsekretären der drei Parteien vorher unterzeichnet worden. Für die Mapai zeichnete Golda Meir, für Rafi Shimon Peres und für Achdut Awoda Israel Galili 187 Mitglieder des neuen Parteisekretariats und 15 Gründungsmitglieder setzten ihre Unterschrift unter dieses Dokument, darunter Frau Rachel Ben Zwi und Frau Rachel Shazar, die Gattinnen des früheren und des jetzigen Staatspräsidenten Expremierminister David Ben Gurion erschien nicht zu dieser Versammlung. Er äusserte sich mit bitteren Worten über den Zusammenschluss, und eine Delegation der Rafi. welche ihn in Sde Boker besucht hatte, konnte ihn nicht zur Teilnahme an der feierlichen Veranstaltung überreden, (ITA) Israels Arbeiterparteien IN BOLIVIEN wurde eine militärische Erhebung unterdrückt. — DER BUERGERKRIEG im Yemen ist nicht beendet, denn es werden erneut heftige Kämpfe zwischen den beiden Parteien gemeldet. — FERDINAND E. MARCOS, der Präsident der Filippinen. beklagte die Unsicherheit der Lage in Südwestasien. — LEE KWAN YEW. Premierminister von Singapur, verlangte von den Engländern, dass sie ihre Truppen vorläufig nicht zurückziehen sollen. — JAPAN hat die Grenzen Kambodschas anerkannt._ KONSTANTIN erklärte in Rom, er werde wieder den Königsthron in Athen besteigen. — ' CLARK CLIFFORD, Präsidenten-Berater seit der Eipoche Truman, wurde zum Nachfolger des Verteidigungsministers. McNamara, bestimmt. — KOI,UMBIEN hat die 1948 unterbrochenen diplomatischen Beziehungen zu Russland wieder aufgenommen. CA TEC A S. A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 -1017/18 y 1264 SUAV ANDAR el calzado legítimo de espuma de goma In dieser Woche wurde der seit längerer Zeit geplante Zusammenschluss der drei israelischen Arbeiterparteien vollzogen, nämlich cler Mapai, der Achduth Awoda und Rafi. Es ist erinnerlich, dass Achduth Awoda bereits vor vielen Jahren sich von der Mapai trennte, während Rafi einen Kreis früherer Mapai- Mitglieder um Ben Gur>rm umfasste, die mit der Politik Eshkols nicht einverstanden waren. Rafi war «-ine verhältnismässig kleine Gruppe, zu der jedoch eine Reihe be kannter und bedeutender Persönlichkeiten gehörte, unter ihnen vor allem David Ben Gurion, Moshe Dajan und Shimon Perez. die in der Geschichte des jungen Staa. tes entscheidende Aufgaben erfüllt haben. Nur Ben Gurion selbst hat seine Versöhnung mit der Mapai nicht vollzogen, jener Arbeiterpartei, die einst von ihm selbst wesentlich geformt und mitaufgebaut wurde und die onne Zweifel die zentrale Rolle beim Aufbau des Landes gespielt hat. In Anbetracht der rielen Schwierigkeiten, mit denen Israel auf allen Gebieten zu kämpfen hat, ist die Vereinigung (oder Wiedervereinigung) und Schaffung einer grossen Arbeiterpartei vor grösster Bedeutung. I>hs die Israelis die Notwendigkeiten der Stunde verstehen und veistanden haben, bewiesen sie kurz vor dem Ausbruch i ciencias economices, contador** públicos nacionales consultora* </e Tentpresel. PASTEUR 254 2’ y 5“ piso» TIL «»-7168- I37J SUEÑOS AIRE» ESPECIALISTAS EN j SOCIEDADES ■ M ANONIMAS ÆË Dt des Sec-hstagekrieges, al6 sie eine grosse nationale Koalition bildeten, in die selbst der Führer der Rechten, Menachem Begin, eintrat, der noch heute als Minister dem Koalitions-Kabinett Eshkol angehört. Ohne Zweifel hat die versöhnliche Haltung Eshkols in vielen innenpolitischen Fragen den grössten Anteil daran, dass es gelang, alte Gegensätze zu überwinden oder zumindestens abzuschwächen. Israel rechnet mit vielen grösseren und kleineren Parteien. Mit der Fusion der Mapai. Achduth Awoda und Rafi bleiben noch die Liberalen. die Cheruth (früher Revisionisten genannt). zu der grosse Teile der Allgemeinen Zionisten gehören, die religiösen Parteien, die Mapam «Haschomer Hazair) und die Kommunisten, von noch kleineren Splittergruppen abgesehen. Der grösste Teil der israelischen Arbeiterschaft ist in der Mapai- Achduth Awoda-Rafi organisiert, aber weitere Teile der Arbeiterschaft gehören vor allem der Mapam und den religiösen Gruppen an. Man darf damu rechnen, dass die Vereinigung von drei so wichtigen Parteien auch wesentliche innenpoliti. sehe Folgen nach sich ziehen wird und' die Einheitlichkeit des politischen Willens Israels stärkt. Das Vorgehen der Parteien, die auf ihre Selbständig, keit verzichteten, sollte auch auf das jüdische Leben ausserhalb Israels anregend wirken und alle Kräfte zusammenfassen, die am Aufbau, der Erhaltung, Erweiterung und Vertiefung der jüdischen Arbeit in den Ländern der Zerstreuung interessiert sind. Telegramm Johnsons New York. — Der amerikanische Präsident Johnson schickte ein Telegramm an Dr. Joachim Prinz, den Vorsitzenden der Konferenz der wichtigsten amerikanischjüdischen Organisationen, in dem er die Position seiner Regierung gegen den Völkermord unterstrich. Johnson erklärte u. a.: ,,W7ir hoffen mit Sicherheit, dass in der Welt ein Friede geschaffen wird, der dauerhaft ist, zwischen allen Völkern, sodass die Welt niemals mehr Zeugin früherer Grausamkeiten sein möge.“ Auf seiner Amerika-Reise besuchte Israels Ministerpräsident Lev; Eshkol auch den Generalsekretär der UN, U THANT Vatikan und Jerusalem Aus Paris verlautete, dass der Vatikan seine Haltung in der Jerusalem-Frage geändert hat und geneigt ist. von der 1 Forderung einer Internatior.alisierung der Stadt abzugehen. Der Vatikan wurde bereit sein, Israels Vorschlag eines Soriderstatue für die Heiligen Stätten zuzustimmen und Besprechungen hierüber seien schon seit einiger Zeit im Gange. Im Rahmen dieser Besprechung würde sich ein hoher Würdenträger des Vatikans nach Israel begeben. Katholische Kreise in Paris behaupteten sogar, ein solcher Vertreter von Papst Paul VI. sei schon vor einiger Zeit in Jerusalem eingetroffen. Papst Paul VI. soll beschlossen haben, keine Stellung bezüglich der politi. sehen Aspekte der Wied'erver. cinigung von Jerusalem einzunehmen und will lediglich eine Regelung für die Kontrolle über die Heiligen Stätten anstreben. In diesem Sinne sei er bereit, den israelischen Vorschlag zu bestätigen, allen Heiligen Stätten einen diplomatischen Status zu gewähren, so dass die Heiligen Stätten des Christentums von der Kirchenverwa.- lung in Jerusalem, und so indirekt vom Vatikan, abhängig sein würden. Zugleich verlautete, dass der Vatikan beschlossen hat, grosse Investitionen zur Renovierung der Heiligen Stätten in Jerusalem vorzunehmen. Bisher sei diese Aenderung in der Haltung des Va. tikans noch geheimgehaiten vorden, aber man sehe in ihr einen gewaltigen Erfolg Israels im Kampf um seine Rechte in Jerusalem. Jiddisches Theater New York. — Die berühmte Schauspielerin Jda Kaminska, Direktorin des Jiddischen Staatstheaters in Warschau, äusserte auf einem ihr zu Ehren veranstalteten Empfang in New York, dass sie und ihre Truppe sich voll bewvsst seien, bei ihren Gastspielen in vielen Ländern der Welt ebenso wie in Polen als Träger jüdischer Kultur zu wirken. Hunderte von Gästen erschienen zu diesem Empfang, bei dem Dr Joachim Prinz, Präsident des Dilektionsrats des Jüdischen Weltkongresses den Vorsitz führte. (OJI). ENRIQUE KLEVE und Frau CARLA geb. DAVID zeigen dankerfüllt an, dass ihre LILIANA ein Brüderchen Auftraege aus Kolumbien Haifa. — Kolumbien hat liii 5 Millionen Dollar verschiedene Fahrzeuge aus den israelischen Ilin-Industrien mit Ablieferungstermin innerhalb von zwölf Monaten bestellt. Sie werden gegen Waren verkauft, die ihrerseits in verschiedenen Ländern abgesetzt werden, deren Erlös nach Israel geht. JORGE ALBERTO bekommen hat. Freire 2526 Buenos Aires LUACH—(KALENDE R ) Freitag, den 26 Januar 25 Tew?> Sonnaoend. den 27, Januar 26 Tewe Schabbat WAERA Haftara: jecheskei Kap. 28 Sonntag, len 28 Januar 27 Tewet Montag den 29 Januar 2f IVwet Dienstag, den 30 '.Januar 29 Tewe1 Mittwoch, den 31 Januar 1. Scnwat Donnerstag, den 1 Februar 2 Schwai Freitag, den 2. Februar 3. Schwat Sonnabend, den 3. Februar 4. Sc.iwat. Schabbat BO Hattara: Jeremias Kap. 46 Sonntag, den 4. hebruar 5. Schwat Montag, den 5. Februar 6 Schwa! Dienstag, den 6. Februar 7. Schwat Mittwoch, den 7. Februar 8. Sehwat Donnerstag, den 8. Februar 9. Schwat Freitag den 9. Februar 10. schwat Sonnabend, den 10. Februar 11. Schwat Schabat BECHALACH Haftara: Richter 4 Sonntag, den 11. Februar 12. Schwat Montag, den 12. Februar 13. Schwat Israel; de6 G1 D*?“der *hli *tabsCbind a>!,icni*‘ W* UJS die das P#nZt Israels. Sieg SS - 't wird. -5.1 i(Ur 1 . Position SJ eines Staates S hat, der von C Nachbarn Jeneit bereit s£ 2h gegen de^ sehen Angrif f «b Uebermacht Der ZahaH* .„ief ist keines' oberste Kriegs] Säte, der über Frieden die schi Entscheidung iu im demokratise U der Besc Ktiegshandlunge Regierung §eias ,ui die Parlame stutzt, und vorh Vorschlag vom schuss für Sl gen durchberat gearbeitet. So auch der Min und der Siche nicht allein Krieg, sonder Öen Sehicksa Staates nur beschliesse'idi Politische E stehen nicht sondern der 1 dem Parlame: Der Ge' aber steht an d Militärs, das technologischen eine ausserord jile, gewaltige mit einer Cnmi teilungen bilde Unzahl von! tionen geglied deren absolut lammenarbeit hangt. Viel Int, scnlussfähigkei reitschaft. Ene allem Organ litat gehört z ristik der Mä Gipfelsteilung Generalstabsct haben. Da es tine und kein früheren Lor] darf, werden Geiier alstabsc kurzfristig ln den kaurr ren seit der gab es bereit »er auf di nämlich Jaa gael Jadin h ]ef. Chaim sehe Dajan, Zwi Zur, J un(l jetzt, s< nuar 1968, c Kabin wird ] schafter in W, treten. Der bisher! gadier) und *lu{ (General Bar-Lev, der hraisierung s( "roclawskv hi : lseme K>nd ®ern und . f\dern in Jt r bis zu sej ** Schule ] fh bereits 2 Mitglied S*Hawir? bTesUeh * j. Landwirt -ffe Israel f Wer, 19T * »« der 7'r ä 1 2 .