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Jüdische Wochenschau · 1967-10-20 · 2240 (20.10.1967) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2240 (20.10.1967)
Date
1967-10-20
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1* izq. JûxJè4*u*naDkhaeltta 8 3 E. 26 13 Ano XXVIII. BIJKNOS AIRES, VIERNES 20 DE OCTUBRE DE 1967 N® 2240 Die Rückkehr zuni Boden Mit der Rückkehr der Juden in ihr Land haben die Feiertage einen lebendigen Charakter angenommen; sie wurden unmittelbar gegenwartsnah. Ihre bisher rein symbolische Deutung ist zj einem guten Teil gegenstandslos geworden, aber nur zu einem Teil. Dass man am Ausgang de« Jom Kippur bereits den ersten Handschlag zum Bau der Sukka. jenem sinnvollen Symbol für die Wanderung durch die Wüste, vollbringen soll, gemahnt daran, ohne Unterbrechung .die Gebote zu erfüllen, die dem Juden auferlegt wurden. Sukkot ist das dritte Wallfahrtsfest im jüdischen Jahresablauf, da« Fest der Ernteeinbringung, das Erntedankfest, in dessen Ablauf uns eine bestimmte Symbolik die Bedeutung der Leben und Nahrung spendenden Erde vor Augen führt. Die Verbindung der beiden Gedanken, Erntefest und Wüstenwanderung, stellt'zugleich einen langen hißtori sehen Weg dar, den Weg aus dem Studium eines Wander- und Nomadendaseins zur Sesshaftigkeit, zur Bearbeitung einer bestimmten Bodenfläche, aus dem Stadium. da ein Stamm odei das Volk in Hütten wohnte, bis es an die Stelle der beweglichen Hütte das feiste Haus gesetzt hat. Die Wüstenwanderung des Volkes Israel, die nach dem \ Auszug aus Mizrajim be gann und mit der Kolonisie rung des versprochenen Lan des endete, wurde im späte ren geschichtlichen Ablauf durch die Zerstreuung über alle Länder der Erde immer wieder als Vergleich mit der Augenblickssituation der Ju denheiten herangezogen, die unstet, wie einst das Volk der Wüstenwanderung, über die Erde hinziehen. Viele Eigenschaften, die ein Volk charakterisieren, das auf seinem Boden sitzt, gingen den Juden im Lauf der Jahrhunderte verloren oder waren nicht in der gleichen Weise entwickelt, wie dies normalerweise bei Völkern der Fall ist, die durch alle Generationen auf ihrer Scholle sitzen. Weil die ungastlichen Gastvölker den Juden Heimatrecht und Grundbesitz verweigerten, konnten Juden gerade denjenigen Beruf nicht mehr ausüben, der unser Volk in den Epochen seiner Sess* haftmachung und seines Le bens als ein Staatsvolk gekennzeichnet hat: den Beruf eines Landmannes, eines Bauern, Im ganzen Schrifttum und in unserem Festkalender tritt diese enge Erdgebundenheit sinnfällig auf. Die Juden waren ein Voik der Bauern und Hirten, die ihre von JEHVDA GOTTHFJMER Aecker und Weinberge bestellten und hüteten, zu de nen die Propheten und ihre geistigen Führer in der harten Sprache der Erdgebun denheit und der unlösbaren Bindung an den Boden sprachen. Die in den Reden und Weisungen der Propheten gebrauchten Symbole und die Erklärungen und Erlau terungen sind meist aus dem bäuerlichen Leben genom men. Die Entwurzelung und Verbannung des Volkes au« Zwisdienfaelle am Jom Kippur Jerusalem. — Formationen von arabischen Terroristen verübten Sabotageakte im Norden Israels und richteten Sachschäden an, ohne dass Menschenopfer gemeldet wurden. Vier Sprengladungen, welche von diesen Saboteuren gelegt wurden, explodierten in eii nem im Tal von Bet Schean gelegenen Kibbuz und beschädigten die elektrische Anlage, den Anhänger eines Lastwagens und den gemeinschaftlichen Speise saal. Israelische Soldaten fanden zwei weitere Bomben, die nicht explodiert waren, sowie Handgranaten und Munition in der Nähe der Stellen, wo die Explosionen stattfanden. Ein offizieller Sprecher teilte mit, dass die von den Attentätern hinterlassenen Spuren zum Jordanfluss führten und sich in Richtung auf Transjordanien verloren. In der gleichen Zone war weniger als 24 Stunden zuvor ein Schusswechsel zwischen transjorda nischen und israelischen Tanks entbrannt. Der Ort dieses Zwischenfalls liegt unweit der Scheich-Hussein- Briicke, die den Jordan überspannt. Budget für den Aufbau BRIEF AUS ISRAEL Der Hafen von Gaza Tel Aviv. — Der Hafen von Gaza wurde für die israelische Schiffahrt frei gegeben. ZUm ersten Mal, seit Israel im vergangenen rüni den Gazastreifen besetzte, wurde dieser Hafen für den Schiffsverkehr benutzt. Der erste israelische Frachter, der von dort auslief, führte eine Ladung von Gaza Orangen an Bord, welche für Jugoslawien bestimmt waren. (ITA) 522 Millionen IL erreicht das Zusatzbudget, welches der Knesset zur Bestätigung vorgelegt wurde. Das Paria ment unterbrach seine Sommerferien, um diesem Budget seinen Segen zu geben. Die Regierung betonte aus drücklich. es bestehe keinerlei Absicht, dem Bürge»- weiter» Steuern aufzuerle gen, die'notwendigen Gelde»- kommen von der erhöhten Einnahme der Entwicklunzsanleihe und aus Quellen der Bank Israel. Allerdings war auch keine Rede davon, dass die augenblicklichen Steuern, welche der Bürger iverstärktem Masse zu zahlen hat, gesenkt würden. Nur etwa zehn Prozent de« Zusatzbudgets soll Verteidigungszwecken zugeführt werden, der grosse Rest verteilt sich auf den Ausbau von Landstrassen, Bergwerken und Häfen, die Erhaltung der Arbeitsplätze, also der Verhinderung von Arbeitslosigkeit, und auf die Indu strie, allerdings unter de: Bedingung, dass die Industriellen für jede Subsidienzahlung zur Erweiterung, die sie erhalten, dieselbe Summe auch von sich aus inve stieren. Auch-die Vergrösserung der Werke am Toten Meer ist hier einkalkuliert. Die Tendenz des Zusatzbudgets ist erfreulich. Wir haben uns letzthin daran ge wöhnt, in einer bereits recht verblüffenden Weise nur noch die Probleme zu betrachten, die sich aus den besetzten Gebieten ergeber, die Fragen, die mit diese i Territorien und ihrer Bevölkerung Zusammenhängen, als die Grundfragen unseres täglichen Daseins anzusehen. Man sprach in den letz ten Monaten kaum je von unserer Wirtschaft und den Problemen in den Gebieten, in welchen die Bevölkerung Israels schliesslich lebt, innerhalb jener Grenzen also, die vor dem 5. Juni dieses Jahres bestanden hatten. Bei aller Anerkennung und Würdigung der Bedeutung der nun geschaffenen Situation sollte nicht ausser acht gelassen werden, dass die Grundlage unserer Existenz innerhalb jener Grenzen liegt, in denen die Bevölkerung lebt, die wir als Israelis bezeichnen können. Nach langen Wochen, ln welchen wir nur auf alles Geschehen, auf alle Fragen, auf alle Schwierigkeiten in den Gebieten ausserhalb der früheren Staatsgrenzen konzentriert waren, auf jene Territorien, die nunmehr von unseren Militärbehörden verwaltet werden, wenden wir unij nunmehr, mit dem Zusatzbudget endlich wieder, in sehr eingehender Form, den grossen Fragen des Aufbaus Israels zu. Die finanzielle, die wirtschaft’iche Bedeutung dieses Zusatzbudgets ißt nicht zu übersehen und sie ist ja auch die Grundlage dafür, dass die Knesset sich mit diesem Sonderbudget in einer besonderen Sitzung be fasßen musste. Aber hier geht es nieh» nur um die rein wirtschaftlichen Aspekte. Hier geht es zur gleichen Zeit auch um eine emotionelle Wendung, die man keineswegs leicht nehmen sollte. Durch dieses Zusatzbudget, durch die Be Stimmungen, welche für seine Verwendung außgearbeitet worden sind, durch all die Auf- und Ausbaupläne, die damit realisiert werden sollen, finden wir, ohne die grossen Fragen, die sich aus dem letzten Krieg und seinen Folgen ergeben haben, etwa aus der Sicht zu verlieren. zu uns und zu unserer wichtigsten Aufgabe zu rück, zur Fortführung des grossen Aufbauwerkes unseres Landes. Auf diese Weise wird uns wieder vor Augen geführt, dass in diesem Sektor die Grundlage unserer Zukunft liegt, von der wir ja auch außgegangen sind, durch deren erstklassigen Ausbau wir imstande waren, all das zu erringen, was wir errungen haben. Und wenn dieser Erkenntnis ebenso gedient sein wird, wie den Aufbauplänen, die hier geplant seinem Lande aber bewirkte im Laufe der beinahe zweitausendjährigen Galutgeschichte einen grundlegenden Wandel in der beruflichen Struktur des jüdi sehen Volkes und darni» auch allmählich in seiner selischen Haltung. Die Mentalität des Bauern trat hinter der Mentalität des Städters zurück. Aus einem mit der Erde, mit seinem Boden tief und unlösbar verbundenen Landmann wurde der städtische Luftmensch, wurde der Jude als Prototyp die ser Erscheinung. Wie jeder Mensch zu einem guten Teil auch das Produkt seine» Umgebung ist. so war diese Aenderung in der seelischen und faktischen Welt des Ju den eine direkte Folge der Lebensbedingungen, in die er durch seine meißt feindliche Umgebung hineingezwungen worden war. Die Enge des Ghetto war an die Stelle der Weite der Landschaft getreten. Die ungesunde Luft, die Menschen atmen mussten, die auf engstem Raum zu sammengedrängt waren, beeinflusßte nicht nur die äu sßeren Eigenschaften und die Gesundheit der Massen, sondern auch ihre geistig seelische Haltung und Grundstimmung. Man lese nur einmal nach, was Goethe über das Frankfurter Ghetto zu sagen hatte, um dieße Wirkungen und Lebensumstände zu verstehen. All das war einem Volk geschehen, das von der Sehnsucht nach Freiheit erfüllt war, wie es nur ein Volk von Bauern zu sein pflegt. So kam es, dass alle Feste, die mit der Fruchtbar- (Schluss auf Seite 2) ringer von SEM ER .1 \ K E ¡SST El IS Die Stimmungsmache gegen Israel und die umfangreiche Propaganda, die von der roten und braunen Pres« se-auf der ganzen Weit gegen Israel geführt wird, haben keinen tatsächlichen, sondern nur einen politischen Hin-' tergrund. Die ständige Wiederholung der gegen Israel ge« schleuderten Behauptungen, die monotone Rmiti»ion ^er Verleumdungen über furchtbare Zustände in den Geangenen- oder Flüchtlingslagern, die regelmässigen Be'-'chte über ,,Israels Auschwitz im Sinai“ und ähn iche Kam« pagnen werden zwar von der überwiegender Mehrheit der demokratischen Bevölkerungen nicht geglaubt, ab* r.. mitunter denkt sich doch ein biederer Bürger wcti alles daß. was da regelmässig vorgetragen wird, nicht stimmt, warum tauchen diese Beschuldigungen immer wieder auf? — Das ist die Gefahr der Verleumdunge». So haben es übrigens auch die Nazis gemacht, die ihr,; Verd.-eh« tigungen, Verleumdungen und Beschuldigungen gegen di« Juden so lange dem deutschen Volk eintricbter'eo, bis der Mann auf der Strasse daß alles für bare Münze genommen hat Und nicht nur der Mann auf der Strasse, Man braucht nur an die anhaltenden NachwirVungen de«* NS-Propaganda zu denken, die im Gespräch des Rabbiners Nussbaum mit dem Kardinal Frings zum Durchbruch kamen. . Deswegen ist es begrüßsenswert, dass die ,.deutschland-berichte“ des deutschen Journalisten Ralf Vcge: eia Interview mit dem deutschen Zeitungsköuig Axel Springer veröffentlichen, aus dem wir einige Stellen wiedergeben. Axel Springer sagte u. a.: „Hier sitzt ein Zeuge vor Ihnen, der von Jerusalem nach Jericho gereist ist, der an die Allenbv-Pridge 'ierangefahren ist, der in Bethlehem war, der d»e Flächt« ’ingslagc-r bei Jericho gesehen hat, ganz We»tjordarien besucht hat; ich kann Ihnen sagen, genau das Gegen'eU ist der Fall.“ Das ist Springers Antwort auf meire f rage, was er zu der starken Welle der Berichte über dt« Flüchtlingsnot in den arabischen Ländern mit den \n* klagen gegen Israel zu sagen habe; daßs die Israelis an« geblieh die arabische Bevölkerung aus ihren Dörfern und Städten herausgetrieben habe Springer fuhr fert; „Wenn man den Israelis, schon nicht die Moral zutraut die »eh ihnen zutraue, die sie besitzen, muss man einfach wis« sen, dass es die Intelligenz der Israelis gar nicht zulässt, mit den Flüchtlingen schlecht umzugehen. Genau Jas Ge* genteil habe ich gesehen. Ich war sehr beglückt, als ich mit dem Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek wieder zurückkam. Ich durfte ihm persönlich eine wesent liehe Geldspende übergeben Er war sehr erfreut, das Geld zu bekommen, und so spontan war se ne Antwort: ,Axel Springer, das Geld verwende ich nicht für den israelischen Teil Jerusalems, sondern für die anderen Stätten drüben, für die Jordanier, zur Hilfe für die Men« sehen dort.' Das ist die Haltung der Israelis. Fs ist un« verantwortlich, jetzt alles so darzustellen, ai« wenn die Israelis mit den Flüchtlingen schrecklich umgehen wür« den. Das gibt es überhaupt nicht.“ Was jedem Einsichtigen ohnehin klar war, findet in den Worten Axel Springers seine Bestätigung Tnzwischei haben viele andere Besucher sich davon überzeugen können, dass die Israelis eher zu viel als zu wenig für die ¿rabische Bevölkerung und für die sogenannten Flüchtlinge tun. Nur sind diese „Flüchtlinge“ aus poetischen Gründen von den UN Jahre hindurch ernänrt worden, ohne die geringste Arbeitsleistung zu verrichten. Die Lage der Flüchtlinge hat sich in den wenigen Monaten nach dem Krieg eher verbessert als verschlechtert, eine Auffassung, die auch von Springer geteilt wird. — Nasser zum Frieden bereit? London. — Gamal Abdel Nasser, Präsident der Vereinigten Arabischen Republik, ißt bereit, mit Israel über den Frieden zu verhandeln, wie ein hoher britischer Emissär aus Kairo mitteilte. Sir Dingle FiKü, Ex-Generalprokurator Grossbritanniens, fügte hinzu, Nasser sei bereit, die Verhandlungen unter Vorsitz eines Kommissärs der Vereinten Nationen, „sogar bevor sich die israelischen Streitkräfte aus Sinai zurückgezogen haben“, aufzunehmen. Foot stattete kürzlich der VAR eine Visite ab. Obwohl dieser Besuch nicht offiziellen Charakter trug, konferierte er mit den höchsten ägyptischen Funktionären, einschliesslich Nasser, anscheinend zu dem Zweck, eine Sondermission einzuleiten, mit der Sir Harold Beely betraut werden soll. Dieser war Botschafter in Kairo bis zu dem Augenblick, in dem die VAR die diplomatischen Beziehungen mit England wegen der Unabhängigkeit Rhodesiens im Jahre 1965 abbrach. Sir Dingle Foot verfasste einen Artikel, welcher auf der ersten Seite de« allsonntäglich erscheinenden Blat sind, werden wir feststellen können, dass die halbe Milliarde Israel-Pfunde, welche dieses Zusatzbudget um fasst, gut angelegt und nicht umsonst zum Einsatz gebracht worden ist. M, B. tes „Observer“ erschien. Darin resümierte er die wichtigsten Punkte einer einstündigen Unterhaltung, die er mit Nasser geführt hat. Wie der Sonderemissär versichert, erklärte eich Nasser bereit, den Kriegszustand mit Israel zu beenden, wobei er jedoch darauf beharrte, dass keine definitive Lösung zur Wiedereöffnung des Suezkanals möglich sei. solange jüdißche Truppen auf ägyptischem Territorium verbleiben. Ferner heiss1 es in dem Artikel, Nasser habe nicht nur seinen Wunsch bekundet, die diplo matischen Beziehungen mit London wieder herzusteiler sondern die wirtschaftlichen und kulturellen Bande mit England enger zu gestalten. Foot berichtet auch von der Bitterkeit, die nach der Aegypten durch Israel zugefügten Niederlage im Volk herrscht, und dass er gehört habe, wie Nasser viel offener als früher kritisiert werde. Dagegen glaubt er, dass Nasser an der Macht bleiben wird, weil „offenßichlich kein Nachfolger vorhanden ist.“ UNNOETIGER RAUCHSCHLEIER London. — Die von der englischen und nordamerikanischen Presse veröffentlichten Angebote Nassers, der angeblich Verhandlungen mit Israel aufzunehmen gewillt sei, wurden von hier beamteten israelischen Funk; tionären als „unnötiger Rauchschleier“ bezeichnet, Israels Position ist unverändert. Nur direkte Unter« haltungen können zu einer Lösung der heutigen Krisis führen. Wenn Aegypten bereit ist zu verhandeln, se wird sich Israel ohne vorherige Bedingungen mit seinen Repräsentanten an einen Tißeh setzen. Nach Israels Ansicht sind die in der Pres se publizierten Nachrichten Teil der ägyptischen Bemühungen, vernünftig zu erscheinen, während dieses Land in Wirklichkeit zu kei nem Kompromiss willens ist IN DEN UN Vereinte Nationen. — Die USA lassen es sieh ernstlich angelegen sein, beide Part ner im arabisch-israelischen Konflikt zur Aufnahme direkter oder indirekter Ver handlungen zu bewegen, wie aus diplomatischen Kreisen verlautete. Der amerikanische Bot schafter vor den UN, Arthur J. Goldberg, führte eine Reihe von Unterhaltungen mit arabischen Diplomaten, darunter auch mit dem ägypti sehen Außenminister Mohamed Riad, um eine Lösung zu suchen. UN - Generalsekretär O Thant machte die Aeusserung, die inoffiziellen Kontakte Goldbergs mit den arabischen Diplomaten könnten sehr wohl als Anzeichen ausgelegt werden, dass die Mittcloßtfrage erneut dem Sicherheitsrat unterbreitet werden dürfte.

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