Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2238 (4.10.1967)
- Date
- 1967-10-04
- Page
- [Seite 19] (sequence 19)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Miércoles, 4 de Oetubne de 1967 JÜDISCHE WOCHENSCHAU A«o xxvm. — N* 2a;i< 19 1Ufs «ei* ri>m%S "5$ i%5 ,**.*0? ' ft •& 'tatii! h,l)e« att!«fUnRen "3*> »S e ***• « r-meriautWn> **M*. # ausg(*!as' ll„c!tnür^ »dunoen äri>9kratie „ 10en Dies s,nh auch weii „doch berühmte kann auch?n was -iitn^, Ley Dom biäs, "dete D*ut« 'Der Wirtb, würde sieb lz*er t wird 'ch?l unter Verdäcbti- ’ts von den ss die Anversteckt christlicher noch ueer zahlreicher wird Stirnsich aber k zu uiaweii die bedaueruntekanngelea[?nttern wird irklichkeit «biem ge n. vorbei: ier Israel zurühren, an der n. In der tadt stau« sehen Bfr ichen Da« Flugzeu, le vor ei« Schrecken enommen Flugzeuge Tel Aviv endet er gross« iount La« le direkt amenka* luptstadt, as Oofer tes mii hen Vor erst ver ,s in der also on- Ausbruch n im N» diesem niger ab geworfen er verunras in dw Ier Fried ine zfemg ist. besitz 3aza hat ro gebilefhngnishren wenöesitsres BesetzwnS die isr»e; wiederholt B zu weh- . Mitglte* efreiu’.g*' ¡tini ilir? und sic» wdlkerimg Theodor Herzl Sigo, del Estero 454, IX, of. 36 Der Kongress der THG Der Aufgabenkreis der Zio »istischen Organisation hat sich nach den erregenden Tagen des Juni-Feldzugs er- -weiiert und geändert. Je gründlicher die Diskussion über diese Frage geführt wird, umso deutlicher wird die Notwendigkeit erkannt die zionistische Bewegung zu erneuern und die zionistische Arbeit zu intensivieren, um den grossen Erfordernissen gerecht zu werden, die von u.is in dieser Zeit erwartet werden. Im Gegensatz zu den Spöttern, die sich gern über die Nöte ihrer Zeit und über ihre eigener Prob'eme mit einem falßchen Humor und ei ner unbegründeten Auma ssung hinwegsezen, haben alle Einsichtigen erkannt, dass die Verwobenheit und Verbundenheit unseres Volkes in allen seinen Teilen und in allen den Ländern seiner Zerstreuung heute noch grösser und enger ist alsjemals zuvor. Als der Lärm der Waffen im Nahen Osten die Welt aufhorchen liess, als jedes jüdische Herz höher schlug und die Welt erstaunt den siegreichen Vormarecn der israeli sehen Verteidigungsarmee an allen Fronten zur Kenntnis nahm, da wurde uns klar; dass Israel und das jüdische Volk nu*- zwei Ausdrucksformen d^r gleichen Gesinnung und Haltung, des gleichen Hoffene und Bangens, derselben Gegenwart und Zukunft sind. Fällt Israel, wird aue;i die Galut fallen. Wächst Israel, wird auch das Ansehen dei Galut zunehmen... Die Lebensform der Juden in Israel, der Israelis, ist durch die geographische Tatsache bestimmt, dass sich dieses jüdi ,che Leben auf jüdischem Boden und im jüdischen Lande abwickelt. Der Staat bildet den gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen, allen sichtbaren Rahmen, m dem s;ch das jüdische, das israelische Leben abvvickelt. Aber die Juden in der Galut? Sie haben diesen aL.äglich sichtbaren, ständig unmittelbaren Rahmen iür ihr jüdisches Leben nicht. Sie leben in einer nichtjüdischen Umwelt, sie empfinden und ertragen die Sorgen und Erwartungen ihrer Umgebung, innerhalb derer sich ihr Leben in allen seinen Auswirkungen abwickelt. Und das doch kein jüdisches Leben ist, nich. bestimmt von den Fakto-en unserer eigenen Vergangenheit oder Gegenwart. Welchen Rahmen finden also diese Juden in der Diaspora für ihre jü dischen Gefühle, für ihre jüdischen Traditionen und Zukunftserwartungen, für ihren speziellen und spezifischen Ausdruck der Zugehö. rigkeit zum Ju.ientum und zur Judenheit, zum jüdischen Leben, zur jüdischen Zukunft, zur jüdischen Kultur und zur grossen jüdischen Familie in der weiten Welt? Wir haben seit langen Jahrhunderten die jüdische Gesellschafts- und Lebensform der Gerne ¡de, der Kehilla, gefunden. Sie trägt nicht nur die Sorge für den traditionellen Wog eines Juden von der Genurt bis zum Grabe, eie sorgt nicht allein für seine religiösen Pf'ichten, sie verbreitet Ku'tur und erzieht die Jugend. Sie stellt an sich uni in sich ein festes Glied der ’angen Kette unserer Generationen dar. Aber auch die Kehilla ist nur einer der Faktoren unseres Lebens. Sie alle zuisammenzufassen die Kchilot und die ande-en Organisationen, die Institutionen unseres Jischuw und die vielen einzelnen Pcrsönlichkei ten, die ihren Anteil an der Entwicklung zu nehmen w-ünschen, das Kann nur im grösseren Rahmen der Zionistischen Organisation geschehen, jener Zionistischen Organisation, von der man bis 1948 sagte, sie sei der JUEDISCHE STAAT UN TERWEGS. Seit damals aber, als der jüdische Siaat geschaffen und srae. Wirk lichkeit wurde, reit damals hat die Zionistische Organi sation ihre Funktion geändert, ihre Aufgabe variiert und ihre Bedeutung unterstrichen. Sie ist nicht mehr Centro Theodor Herzl Gebetzeiten zu den Feiertagen Mittwoch, den 4. Oktober — Erew Rosch Haschana Beginn: 19 Uhr — Predigt: Curt Wilk Donnerstag, den 5. Oktober — 1. Tag Beginn: 8 Uhr 25 — Schluss-Kaddisch- 13 Uhr Predigt: 10 Uhr — Dr. Günther Ballin Freitag, den 6. Oktober — 2. Tag Die gleichen Zeiten wie am 1. Tag. Predigt: Dr. Hardi Swarsensky Freitag, den 13. Oktober — Kol Nidre Beginn: 19 Uhr — Predigt: Curt Wilk Schabbat, den 14. Oktober — Jom Kippur Beginn: 8 Uhr 15 — Ausheben: 11 Uhr Predigt und Maskir: 12 Uhr 30, Ausgang: 19 Uhr 43 ■ Predigten. Dr. Hardi Swarsensky UNSERE GOTTESDIENSTE FINDEN IM SALON SARMIENTO 2523 STATT. der jüdische Staat unter wegs, sondern hat sien in das JUEDISCHE VOLK UN¬ TERWEGS verwandelt, in das Volk, das in sein Land zurückkehrt, um eir neues Leben in Freihe t und Würde aufzubauen Ueber diecen gewaltiger Umbildungsprozess, in dessen Mittelpunk* die Zioni etische Organisation, ge'tra gen von einer wiedererstarkten Zionistischen Bewegung steht, wird der revorstehen de ZIONISTENKONGRESS der THG berichten. Nachdem wir auf unserer ernten Konferenz im Vo-iahi durch eine Reihe von Kurzreferaten die verschiedenen Zweige unserer zionistischen Arbeit, die Tätigke;t der Jewish Agency, des Keren Hajeesod, des KKL der WIZO und anderer Aufgaben erörtert und beleuchtet haben, wird sich die diesjährige Konferenz in erster Linie mit den beiden kardinalen Aufgaben des Augenblicks beschäftigen: Konsolidierung der Zionistischen Arbeit in der Galm und für Israel sowie die künftigen Aufgaben der Jugendarbeit. Das jüdische Volk in der Welt 6oll und muss sich langsam daran gewöhnen aus seiner eigener. Wirklich keit zu anderen und neuer Konsequenzen zu ge’angen Die Juden müssen lernen, dass es nicht zwei voneinander unabhängige Welten gibt in denen inan sich je nach Belieben bewegen kann; die Welt der Gefühle und die wirkliche*Welt. Wenn argen tinische Juden von Israel und Judentum sprechen, wird es ihnen warm ums Herz, die Tränen treten ihnen in die Augen und ihre Augen leuchten vor Gluck und tief empfundener Ver bundenheit mit ,Am Jisroel“ mit dem jüdischen Volk. Zeit und Gegenwart, B'ut NACHRICHTEN AUS ISRAEL JUGENDHERBERGE Eine Jugendherberge mit 230 Betten soll im Nationalpark an den Ufern des Jarkon in Tel Aviv fertiggesteilt werden, die von dem Verband für Jugendherbergen errichtet wird. FALLSCHIRME In Mizpe Ramon erichtel eine amerikanische Gesell Schaft ,,Pioneer Aerodynamie“ eine Fabrik für Fallschirme und anderes Ausrüstungsmaterial für Flieger. NEUE SIEDLUNGEN In der früher entmilitarisierten Zone an der syrischen Grenze, aber innerhalb der alten internationalen Grenze, werden zwei Siedlungen in Banias unc Mate Os (zwischen Gdoth und Kfar Hanassi) errichtet. SYNAGOGEN Eine Gruppe von 200 Rabbinern aus verschiedenen jüdischen Gemeinden aus den Vereinigten Staaten kam nach Israel, um Pläne für die Wiedererrichtung von Synagogen in den besetzten Gebieten und dir Massen- Pilgerfahrten nach Israel zu prüfen. M m-, m Herzl mit seinem Gefolge am Suezkanal ünd Prügel, Entbehrung und Enttäuschung hauen uns jedoch gelehrt. ..-,ass es nui eine Welt gibt, die wirkliche utld nicht lie sentimen tale, die rauhe, die fordern de', die zu erkämpfende Welt unserer Hoffnungen und Pro gramme. Dieser Kampf wird nur durch die Zionistische Organisation geiiihrt weiden. Dieser Kampf ater bedeutet die IdenSfikation jedes einzelnen Juden mit den Notwendigbeiten Israels, denn dieses sind auch die Notwendigkeiten des jü dißchen Volkes und dami, jedes einzelnen Jjden in der Welt. Diese und alle anderen damit im Zusammenhang .-.teilenden Fragen werden auf dem Zionistenk >ngress be sprochen werden über den jetzt noch einige technische Mitteilungen folgen: Zeitpunkt: Der Kongress findet nicht Ende Oktober, sondern Mitte No\ ember statt, da befremdete Organisationen berei s Veranstaltungen angesetz. hatten, die wir respektiere.’. Die Eröffnung erfolgt auf einer grossen Kundgebung am Sonnabend, den 11. November die Referate und Debatten werden am Sonntag den 12. November, stattlinden. — Ort: Gemeindehaus Bet Israel, Cramer 2070. — Teilnahmeberechtigt: nlle Mitglieder der THG — Eingeladene Gäste: Delegationen aller zentraleuro- .päischer Organi-'gtioren und Gemeinden sind ebeiiso wie eolche der zentralen Körperschaften des Jischuw eingeladen. — Weitere Einzelheiten werden laufend bekannt gegeben. — VORANZEIGE 2. THG-Kongress EROEFFNUNGS VER AN ST ALTUNG am Sonnabend, den 11. November, um 21 Uhr im Gemeindehaus Bet Israel, Cramer 2070, in Gegenwart des israelischen Botschafters, D«n MOSHE ALON der über das Thema „Israel in heutiger Zeit“ sprechen wird. REFERATE, "DISKUSSIONEN und Besprechungen am Sonntag, den 12. November, Beginn 9 Uhr 30 pünktlich, über PLANUNG DER KUENFTIGEN ARBEIT, INSBESONDERE PROBLEME DER JUGEND EINGELADEN sind alle Mitglieder der THG sowie die Delegierten aller befreundeten Organisationen in Argentinien und den Nachbarrepubliken sowie geladene Gaeste, unter ihnen füh rende Persoenlichkeiten des argentinischen Jischuw. Der Kongress findet in den Raeumen von Bet Israel, Cramer 2070 Gemeinsame« Mittagessen ' t.