Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2226 (14.7.1967)
- Date
- 1967-07-14
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE msmi PUEYRREDON 2190 — 1* izq. Ano XXVin. JfcJein&ndJ&UieiUci BUENOS AIRES, VIERINES 14 I>E JUMO OE 1967 T. E. 83 - 26 1 3 N? 2223 Verhandlungen-Drohungen -Fakten Zum Ablauf der Ereignisse Freitag, den 7. Juli UN. — Der Afghane Abdul Rah mau Pazhwa, in diesem Monat Präsident der Generalversammlung, kündigte eine 7tägige Unterbrechung der Beratungen an. um den Delegierten Zeit zu geben, in privaten Gesprächen eine Formel für die Lösung des Mittelostkonflikts zu finden. Generalsekretär U Thant ernannte den Schweden Nils Goran Gussing zu seinem persönlichen Repräsentanten Bnit dem Auftrag, die Lage der arabischen Flüchtlinge Und Kriegsgefangenen im Nahen Osten zu untersuchen. Vatikan. — König Hussein von. Transjordanien wurde vom Papst in Privataudienz empfangen, dem er über die Situation der Flüchtlinge Bericht erstattete. Sonnabend, den 8. Juli Delegierter vor den UN, Gideon Raphael, hat Generalsekretär U Thant schriftlich unterrichtet, dass Israel bis zum 3. Juli von den arabischen Regierungen keine Antwort über dB« Schicksal der Kriegsgefangenen erhielt und äusserst besorgt sei, weil in Aegypten zwei israelische Piloten gelyncht wurden. Sonntag, den 9. Juli UN. — Israel und die VAR verlangten den sofortigen Zusammentritt des Sicherheitsrates, nachdem es in der Nähe des Suezkanals wieder zu einem bewaffneten Zusammenprall kam, für den beide i Teile sich gegenseitig verant- | wörtlich machten. Es war der schwerste Zusammenstoss seit dem Eintritt der Waffenruhe am 10. Juni, in dem auch Flugzeuge eingriften. Tel Aviv. — Ministerpräsident Levi Eshkol desavouierte General Dajan, der erklärt hatte, El Arisch sei israelisch, und schrieb den HauptaiUeil am Sieg Israels dem Generalstabschef Rabin zu. Er kritisierte das ,,Selbstlob“ derer die sich des Sieges rühmen und regte an, dass die Funktionen des Regierungschefs und Verteidigungsministers wieder in einer Person vereinigt werden sollen. Algier. — Präsident Boumedienne von Algerien kündigte an, er reise nach Kairo, um mit der VAR-Regierung die jetzige Lage im Mittelosten zu besprechen. London. — In einer vom marokkanischen Rundfunk übertragene Rede an das Volk erklärte König Hassan, weder die Sowjetunion noch Amerika hätten die Araber verraten, weil keines dieser Lander jemals versprochen habe, an der Seite der Araber zu kämpfen. Er fügte hinzu, dass sowohl Russland wie auch Amerika die Existenz Israels als Staat anerkennen. Tel Aviv. — Der ehemalige israelische Ministerpräsident David Ben Gurion erklärte in (Fortsetzung auf Seite 5) WIE ICH ES SEHE London. — Israels Aussentninister Abba Bban erklärte der Presse im Flughafen von London auf seiner Rückreise von New York nach Israel, dass sein Land den Arabern ernste Vorschläge für einen ehrenvollen Frieden anzub'eten hat, wenn sie sich bereit finden, direkte Verhandlungen mit Israel aufzunehmen. Vatikan. — Ein hoher kirchlicher Würdenträger unterhielt sich mit Repräsentanten der israelischen Regierung über die Zukunft der heiligen Stätten. Tel Aviv. — Ministerpräsident Levi Eshkol kündigte an, dass Israel bereit, wäre, eine gewisse Kontrolle' der heiligen Stätten durch den Vatikan zu akzeptieren, da es nicht den Ehrgeiz hege, diese Orte sich anzueignen. Frankfurt am Main. — In einem der Frankfurter Allgemeinen Zeitung gewährten Interview erklärte General Dajan, dass Israel sich gezwungen sehen könne, einen neuen Präventivkrieg gegen «eine Nachbarn zu führen, wenn die Araber von ihren Verbündeten, im besondeien jedoch von China, mit Atomwaffen ausgerüstet werden sollten. Kairo. — Die Regierung gab bekannt, dass zum Ausgleich für die Kosten des Krieges mit Israel im nächsten Jahr strenge Sparmassnahmen verfügt wurden. Gleichzeitig verlautete inoffiziell, dass Nasser mit einem Vorschlag Husseins einverstanden sei, am 15. Juli eine arabische Gipfelkonferenz abeuhalteh. UN. — Israels ständiger Der erste Schuss Tel Aviv. — Premierminister Levi Eshkol äusserte sich zu der ständig wiederholten Behauptung, dass die ägyptischen Flugzeuge und Bodentruppen Israel angegriffen hätten, bevor die israelische Verteidigungsarmee am 5. June ihre vernichtende Blitzoffensive startete. In einem Interview mit der Zeitung „Jediot Achronot“ erkannte Levi Eshkol offiziell an, dass Israel an diesem Tage sich zu einer Aktion in „legitimer Verteidigung“ entschloss und dementsprechend handelte. Eshkol rechtfertigte diesen Beschluss seiner Regierung mit dem Hinweis auf die Tatsache, dass der Kriegszustand seit dem Augenblick existierte, in dem Präsident Nasser die Sperre der Meerenge von Tiran für Israels Schiffahrt verfügte. (ITA) Partei Programm con JEHUDA GOTTHEMER (Vorbem. d. Red.: Das ist der zweite Artikel, der sich mit dem Bericht des deutschen Bundes- Innenministeriunas über „Rechtsradikalismus in der Bundesrepublik im Jahre 1966“ beschäftigt.) * Im politischen Leben gibt es keine Sicherheiten für künftige Entwicklungen. Der aufzutreten pflegen. Radikalismus deutet immer darauf hin, dass „irgendetwas nicht in Ordnung“ ist. Man muss sich allmählich daran gewöhnen, dass es eine Pspchologie der Massen oder der Gruppen gibt, wie man sieh erst in der Wissenschaft, vor allem in der Medizin allmählich über die Bedeutung des Seelenlebens und den Einfluss der Psyche auf den Erdoel-Vorkommen in Sinai Washington. — Die staatliche italienische Pet-oleumgesellschaft ENI, der 50 Prozent der Oelquellen in Sinai gehören, teilte mit, dass Israel „in den nächsten Tagen“ die Bohranlagen in Betrieb nehmen wird. Ein Sprecher der ENI in Rom erklärte, die ENT werde mit den Israelis nicht Zusammenarbeiten, habe aber auch keinen Protest eingelegt. Auf die Frage, ob die Italiener mit den Israelis finanzielle Abkommen getroffen hätten, verweigerte er die Auskunft. Einige der Installationen der Petroleumbergwerke, die bei den Kämpfen im Juni beschädigt wurden, skid inzwischen repariert worden. Die potentielle Ausbeute, die die italienisch-ägyptische Gesellschaft jährlich er. zielte, wird auf 4,7 Millionen Tonnen geschätzt. (ITA) Begriff der „Stabilität“ ist auf menschliche Verhältnisse und Bedingungen nur mit grosser Vorsicht anwendbar. Zu häufig werden Faktoren und Erscheinungen übersehen oder bleiben unberücksichtigt, weil man gewisse Tendenzen nicht richtig einzuschätzen vermag und einfach nicht in Rechnung stellen will, weil man nicht daran „glaubt“. Politik hat aoer sehr wenig mit Glauben zu tun, wenn auch der Glauben der Menschen zu politischen Umwälzungen und Umgestaltungen der Lebensbedingimgen führen, kann. Aus diesem Grunde handeln Politiker immer richtig, wenn sie sich der Mühe unterziehen, von Zeit zu Zeit eine Analyse der Situation vorzu nehmen und Verlagerungen der politischen Kräfteverhältnisse zu beobachten. Unter diesem Aspekt gewinnen die jährlichen Informationen des deutschen Bundesinnenministeriums allgemeine Bedeutung und nehmen unser Interesse in Anspruch. Der Rechtsradikalismus und der ihn als Schatten begleitende Antisemitismus bildeten stets ein zuverlässiges Barometer für die Beurteilung einer Krisensituation oder gewisser Krankheitserscheinungen, die unter den Völkern Gesundheits- bzw. auf den Krankheitszustand eines Mensehen klar geworden ist. Freud wurde anfangs als Charlatan von der „herrschenden“ Lehre abgetan, während heute jeder Mensch! die Bedeutung und den E;n- ' floss der seelischen Kräfte kennt. „Die Psychologie der Massen“, wie der Titel des im Jahre 1895 vom französischen Ar/t und Soziologen Le Bon veröffentlichte Werk lautet, zeigte Situationen auf und wies auf Möglichkeiten hin die durch die politischen E itwicklungen im 20. Jahrhun dert zu entscheidenden Faktoren im Völkerleben wurden. Kommunismus, Faschismus Nationalsozialismus und andere Massenbewegungen bilden das noch nicht völlig erforschte Gebiet seelischer Fehlleistungen und Reaktionen, die zwar von einem ein zelnen Individuum ausgehen mögen, sich aber als eine Gruppenerkrankung präsentieren. Auch auf dem seeli sehen, psychischen und psychopathischen Gebiet kann man in diesem Sinn von Epidemien sprechen. Wenn es auch nicht immer gelingt, die Ursache der Erkrankung zu erkennen oder den Krankheitsherd zu lokalisieren, so ist es doch möglich, an gewissen Symptomen die sich am und im Volkskörper zeigen, auf die Erkrankung selbst Rückschlüsse vorzunehmen. Wenn man will, ist das Wort „Volkskörper“ bereits ein Ausdruck, der den Letzte Nachrichten Aus den Zonen, die seit der arabischen Niederlage unter der Kontrolle der israelischen Behörden stehen, treffen täglich Nachrichten ein, welche von der Normalisierung des Lebens in diesen Landesteilen berichten. Etwa 2.000 Mohammedaner aus Israel und der westlich des Jordan gelegenen Zone nahmen a*n vergangenen Freitag an den Gebeten in der El Kaza-Moschee teil. In Kürze wird im Gazastreifen und in der Zone westlich des Jordanflusses eine Volkszählung stattfinden. Der Verteidigungsminister sprach miit dem Repräsentanten des Internationalen Roben Kreuzes über die Wasserversorgung für die Stadt Kantara in Sinai, da die Aegypter diese unterbrechen wollen. Desgleichen ersuchte General Dajan das Robe | Kreuz, unter den Flüchtlinge j aus der westlichen Jordanzi ne, die sich gegenwärtig i Transjordanien aufhaltsi Formulare zu verteilen, dam diejenigen, die zurückzukel reu wünschen, entsprechei de Anträge stellen können In einem vom westdeir sehen Bildfunk übertragene Interview erklärte Jerusalem Bürgermeister Teddy Kollel dass die Einwohner der A11 Stadt an den nächsten Stad wählen teilnehmen werden. Eine Delegation israelische Industrieller wird die Lanc wirte in der Westzone aufsi chen und ihnen vorschlager ihre Produkte zur industrie len Verwertung dem israel: sehen Markt zuzuführen. Die Postdienste in der wesl liehen Jordanzone werde wieder aufgenoinmen. sodas alle, die in^diesem Gebiet An gehörige suchen, ihnen direk schreiben können. Friedfiof entweiht Tel Aviv. — Einer der unerhörtesten Misstände der 19jährigen Okkupation des Oelberges durch die Transjordanier wurde von israelischen Funktionären enthü'lt, die den uralten historischen Friedhof besuchten Und feststellten, dass jüdische Grabsteine für den Bau eines Lagers der Arabischen Legion in der Nähe von Jericho benutzt worden waren. Auf diesem Friedhof ruhen die Gebeine grosser religiöse Führer und anderer berühmter Juden, die bis zum Befreiungskrieg im Jahre 1948 in zahlreichen Fällen auf dem Oelberg beigesetzt wurden. Die Verwendung der Grabsteine zum Bau des traiisjordanisehen Lagers wurde von einer Gruppe israelischer Militärgeistlichen und Mitgliedern der Chewra Kadischa nach einer Inspektion des Lagers bestätigt. Fast die ganze Anlage wurde mit Steinen aus dem heiligen jüdischen Ort errichtet, die als Pflastersteine für den Paradeplatz und die Wege, für Gebäude und sogar für Latrinen dienten. Auf vielen entweihten Grabsteinen sind die Inschriften noch leserlich. Man bemüht sich jetzt, die betreffenden Gräber aufzufinden, um die Grabsteine wieder aufzustellen. (ITA) Eshkol ruft zur Alija auf Jerusalem. — Ministerpräsident Levi Eshkol appellierte an die Juden in der Weit in dieser Nachkriegszeit zu beweisen, dass „wir ein einiges Volk" sind. Diesen Aufruf formulierte er in einem einstündigen Gespräch mit dom Präsidenten der Jüdischen Nachrichten-Agentur (ITA), Robert Arnow, den er ersuchte, wie bisher die jüdische öffentliche Meinung eingehend zu informieren, damit die Solidarität mit Israel gewahrt bleibe, die der jüdische Staat weiter braucht. Eshkol unterstrich, dass die Hilfsbereitschaft der jüdischen Gemeinschaften während des 6tägigen Krieges „einzigartig“* in der Weltgeschichte war und ein praktisches Beispiel für das alte Sprichwort „Kol Israel Chawerim“ darstellte. Er unterliess es auch nicht, der ITA für ihre Mitarbeit zu danken. Der Ministerpräsident hob hervor, dass Israel weiter der Unterstützung von aussen bedürfe, da „ernste militärische, politische und wirtschaftliche Probleme'1 ihrer Lösung harren. Er enthüllte gleichzeitig, da.ss kurz nach dem Krieg 450 sowjetisene Frachtflugzeuge in ägyori« sehen Flughäfen landeten, die über 200 Mig-Kampfmaschinen gebacht haben dürften, wenn man bedenke, dasa ein Mig-Flugzeug mit zwei solchen für Frachten bestimmten Apparaten transportiert werden kann. Er fügte hinz, die .akute** Phase der diplomatischen, und politischen Probleme Israels könne noch lange Zeit andauern. Was Israel jedoch am dringendsten brauche, er klärte er, sei die Einwanderung in grossem Masstab und im besonderen aus den Ländern des Westens Hier liege auch die wichtige Aufgane der ITA, nämlich „die Judenheiten in der ganzen Welt über die heutigen Bedingungen in Israel zu informieren“. Er bezeichnete die Einwanderung als Israels vordringliches Problem und befürwor. tete eine Massenalija, die hauptsächlich aus Menschen mit technischer und akademischer Ausbildung bestehen i müsse. Vergleich mit dem menschlichen Körper gestattet. Genau so wie ein einzelner Mensch gesund oder krank ist, kann der Körper eines Volkes Krankheiten anheim - fallen, auch auf dem weiten seelischen Gebiet. Rechtsradikalismus ist in diesem Sin. ne eine Krauikheitserscheinung, weit jeder Radikalismus ein Abweichen von der „normalen“ Lebensform d erstellt. Nach der Auffassung des Innenministeriums der Bundesrepublik Deutschland ist die Nationaldemokratische Partei Deutschland, die NPD, rechtsradikal. Das würde bedeuten, dass hier eine Normi abweichung vorliegt, eine '■ Krankheitserscheinung, eine I seelische Pehldisposition ihrer Führerschaft und ihrer Wählermassen, soweit sie mit Bewusstsein ihre Stimme dieser Partei geben. Nur der Klarheit halber muss darauf hingewiesen werden, dass diese Klassifizierung nicht eine Verkennung vorhandener Intelligenzen bedeutet. Sehr viele seelisch fehlgesteuert« Menschen zeigen trotzdem einen hohen Intelligenzgrad, und selbst geistig Kranke können genial sein. Da« Volkswort „Genie grenzt ¡ui Wahnsinn“ dürfte einen wahren Kern haben. Man soll also nicht annehmen, dass der Rechtsradikale im medizinischen Sinne ein geistig minderwertiger Mensch ist. Dies« Einschätzung hat mit einer (Schluss auf Seite 2) BERICHT ÜBER ARABISCHE GREUEL Biloxi (Mississipi). — Viele der 100.000 Juden, die in arabischen Ländern wohnen, leben seit dem letzten Mit. telostkrieg „in Furcht und Schrecken“, ohne dass die Welt etwas hiervon weiss, wie der Präsident der Bne Brit, Dr. William A. Wexler aus Savannah, erklärte. Er regte an, dass die Vereinten Nationen „gerechterweise einige Augenblicke bei ihren jetzigen Beratungen“ opfern sollten, um sich mit diesem Problem zu beschäftigen, und ganz besonders mit den Zuständen „in jenen Ländern, in denen der Terror von den dortigen Regierungen selbst eingeleitet oder provoziert wurde“. Die der öffentlichen Meinung unbekannten antijüdischen Vorkommnisse, erstrecken sich von Belästigungen und diskriminatorischen Massnahmen bis zu „Massenverhaftungen, Greueln und Morden“, so berichtete Dr. Wexler auf der Sitzung der Jahreskonvention des 7. Distrikts der Bne Brit. Er bezeichnete die Behandlung der Juden in Aegypten, Syrien und Irak als brutale und sinnlose Repressalien gegen unschuldige Opfer der Reste der jüdischen Gemeinden, welche seit langen Zeiten in diesen Ländern wohnen. Er stützte seine Angaben auf Berichte von Augenzeugen. die {niterlebten, wie die 2.500 in Aegypten ansässigen Juden verfolgt werden und etwa 300 bis 350 jüdische Männer in Kairo und Alexandrien festgenonimen und in Gefängniszellen ohne sanitäre Anlagen gesperrt und tagelang, ohne dass man ihnen Wasser oder Essen gab grausam gefoltert -worden sind. Jegliche Intervention des Internationalen Roten Kreuzes war bisher unmöglich, weil die Aegypter sich einer Untersuchung und Hilfe durch diese Organisation widersetzt haben. Ueber 50 syrische Juden sind vom Mob erschlagen worden, zumindest 17 Juden wurden in Libyen ermordet, und die jüdischen Geschäfte in Tripolis wurden trotz. Einschreitens der dortigen Regierung geplündert, so vervollständigte Dr. Wexler seinen Bericht.