Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2221 (9.6.1967)
- Date
- 1967-06-09
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/9616703-9615794-9615979--4863-9615987- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
O -, o £ 00 4> k S 2 FRANQUEO PAGADO Concesión 908 SEMANA ISRAELITA IL EJEMPLAR OA en toda la República £Ub O <- c < 0> O TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 PUEYRREDON 2190 1» Szq. Buenos Aires Año XXVin. BUENOS AIRES, VIERNES 9 OS JUNIO OE 1961 N» 3831 T.E. 83 - 2613 Araber ignorieren UN-Befehl (Schluss von Seite 5» bewiesen hat, beibehält und den traditionellen Prinz4 pien der Nution sowie seinen internationalen Verpf! chtungen zur Wahrung des friedens treu bleiben wird Argentinien verspricht, die Ansprüche beider Parteien z>’ prüfen, und kürdigte an, dass sie ihren ReDräsentanten im Sicherheitsrat angewiesen hat, in diesem Sii ne für die Beendigung des Krieges zu wirken. Buenos Aires — Im Aussenministeriunn sprach in Abwesenheit des sraelischen Botschafters der Gesch.ä ftsträger der Israel-Botschaft Abba Gefen vor. der nach seiner Rücksprache mit Au- Ssenminister Costa Mendez der Presse mitteiPe er habe den Minister von den Gründen informieren wollen, di» Israel gezwungen naben, sich gegen die fortgesetzten Infiltrationen der Araber in sein Gebiet. die gegenwärtig? Blockade des Golfes von Akaba und die erklärte Ab sicht der arabischen Feinde, Israel zu zerstören mit den Waffen zu verteidigen. Dr. Costa Mendez empfing ebenfalls gemeinsam die Bot schafter von Marokko, Alg'er. Syrien, Libanon und de» VAR. Diese Unterredung war kurz, und die Botschafter lehnten es nach ihrer Beendigung ab, den Journalisten Einze'' eiten über 'hren Ver. lauf mitzuteilen. Der 2. Kriegstag Dienstag, den 6. Juni Tel Aviv — Die israelischen Truppen führten einen Elitzangriff gegen Sinai durch und eroberten in weniger als zwei Tagen wichtige strategische Punkte. Sie besetzten auch die Altstadt von Jerusalem und marschierten nach Süden in Richtung auf Betlehem und auf Hebron. Von allen drei Fronten wurden Siege der Israelis gemeldet Israelische Kolonnen besetzten die Stadt Gaza und die Festung Bir-Lahfan, die 48 km tief auf ägyptischem Gebiet in Sinai liegt und nur 110 km vom Suezkanal entfernt ist Sie nahmen Abu Ageila und El Arisch ein und drängten die Aegypter auf ein schmales Gebiet auf der Halbinsel zurück. An der Jerusalemer Front konnten die Israeli? die Verbindung mit der israelischer Position am Skopus-Berg hersteilen, nachdem sie einen in der Nähe gelegenen Hügel besetzt hatten. Trotzdem fuhren die Transjordanier fort, Jerusalem zu bombardieren. Ein offizieller Sprecher teilte mit, dass etwa 500 Zivilisten verwundet wurden und Gra naten in die der Knesset be nachbarten Gebäude, das Israel-Museum und ein Hospital einschlugen. Der Vormarsch der israelischen Panzerkolonnen an allen Fronten war unaufhaltsam. Kairo. — Dos Oberkommando der VAR meldete, dass die „ägyptischen Truppen tapfer den feindlichen Angriffen Widerstand leisten“ aber dass „das Eingre'fen nordamerikanischer und eng lischer Flugzeuge zugunsten der Israelis einen Wandel in der Lage hervorbringen könne“. Aegypten verfügte die Sperrung des Suezkanals. Tel A'iv. — Die Israelis nahmen bei der Schlacht in Latrun (Transjordsnien) „eine Anzahl“ von ägyptischen Soldafen und Offizieren gefangen, die den Bataillonen angehören, welche Kairo nach Abschluss des Verteidigungsnaktes mit Amman an diese Front sandte Die Offiziere wurden Verhören unterworfen. Jerusalem. — Israel zerstörte 14 arabische Flugzeuge in de» Luft und am Boden. Beirut. — Syrien und Irak behaupteten, dass ihre Truppen die israelischen Linien durchbrochen hätten, ohne Einzelheiten anzugeben. An Bord des USA-Flugzeug- Im Rausch erschossen Die bestialische Behandlung jüdischer Häftlinge durch das SS-Personal des Lemberger Zwangsarbeitslagers Janowskastrf sse stand während aller Verhandlungstage im Mictelpunlit des Lemberg-Prozesses vor dem Stuttgarter Schwurgericht. Verantworten messen sich 16 Männer unter der Ai klage des Mordes und der Beihilfe zum Mord an Juden in Galizien. Der ehemalige SS-Sturm miann und jetzige Heizer Peter Blum aus Werneck bei Schweinfurt wurde von zwei Zeugen schwer belastet. „Wo Blum wa\ da waren auch Leichen“, erklärte der ehemalige Häftling und heutige Bauingenieur Ignaz Misiewicz aus Haifa. Als ..kleinen Vorfall“ schilderte der Zeuge. Blum sei bei einem Gedränge vor der Brotausgabe „gelassen“ an die wartenden Häftlinge herangetreten und habe mit der Pistole in die Gruppe hineingefeuert. Dabei sei ein Häftling namens Mcrmelstein ums Leben gekommen. Bei einem anderen Voriall habe ein stark betrunkener SS M?nn zuers» mehrere Leute von einem Baugerüst heruntergeschossen, dann die in der Nähe beschäftigte Baugruppe antreten lassen und 50 Häftlinge mit der Maschinenpistole niedergemäht. Mit Peitschenhieben sei er bei seiner Ankunft im Janowska-Lager empfangen worden, sagte der 63 Jahre alte Zeuge Bernhard Herbsmann aus Kelsterbach (Taunus). „Der SS-Mann Blum war einer von den gefährlichsten Menschen im Lager“ , erklärte der Zeuge. Im Sommer 1942 habe Blum von mehr als 1.000 Häftlingen, die 48 Stundet, lang nackt auf einer Wiese auf ihre Entlausung warten müssen, mindestens drei mit dem Gewehr erschossen, weil sie vor Hitze und Schwäche umgefallen seien. Ein anderes Mal habe Blum einen auffallend schmutzigen und ge schwächten Häftling, der zur Arbeit ging, einfach mit der Pistole erschossen. Der Angeklagte Blum, will von .allen diesen Fällen .nichts'' .wisset*» trägers „America“ Mittel* meer). — Die 6. USA-Flotte beobachtet „sorgsam“ den Verlaut des arabitjh-israelischen Krieges und kreuzt im östlichen Mittelmeer. Alg'er. — Die Entsendung tunesischer, marokkanischer und algerischer Truppen nach dem Mitteloste n wurde an ge kündigt. In den Hauptstädten der drei nordafrikani sehen Länder werden die Botschaften Amerikas und Englands von starken Polizei, wachen geschützt, um die wütenden Manifestationen vom Vortag zu verhindern. Washington. — Nachdem Kairo erklärt hat»e. die Beziehungen mit den USA abzubrechen, weil „nordamerikanische und englische Flugzeuge den Israelis bei der Bombardierung arabischer Ziele geholfen h-tben“, erklärte das State Department seinerseits, als .Antwort“, die Beziehungen mit Aegypten einzustellen. London. — Wilson erklärte im Parlament, dass Aegypten kein Recht zur Schliessung des Suezkanals habe und warnte, dass England sich von den Arabern nicht „erpressen“ lassen wird. Er forderte gleichzeitig den Sicher heitsrat zu schnellem Handeln auf, um die Einstellung des Feuers zu erreichen. London — Die BPC informierte, dass Syrien die diplomatischen Beziehungen mit den USA abgebrochen hat und die sudanesische Regierung den Abbruch ihrer Beziehungen mit den USA und England bekanntgab Washington. — Das State Department teilte mit, dass Algerien seine diplomatischen Beziehungen mit den USA abbrach, was die bereinigten Staaten mit der gleichen Massnahme beantworteten. Kairo. — Die arabischer Aussenminister werden in Kuwait Zusammentreffen, uir. über die Lage im Mittelosten zu beraten, die aufgrund der .anglo-amerikanisenen Intervention zugunsten des Israeli sehen Angreifers" entstandet ist. New York. — Israels Aussenminister Abba Eban traf ln New York ein, um den Sicherheitsrat über den Krieg zu informieren, in den sein Land verwickelt wurde. UN. — Nach zweitägiger Beratungen und privaten Unterhaltungen zwischen dem Delegierten der USA Arthur Goldberg und dem sowjetischen Repräsentanten Nikolai Fedorenko beschloss der Sicherheitsrat einstimmig, Israel und seine arabischen Nachoam aufzufordern, „das Feuer einzustel’.en und die militärischen Operationen zu beenden“. In dem Text der Resolution wird nichts von einem Rückzug der gegnerischen Truppen vor ihren gegenwärtigen Positionen erwähnt und auch die Frag« der Blockade im Golf von Akaba nicht berührt. Generalsekretär U Thant wird ersucht, den kriegführenden Regierungen diesen Beschluss bekanntzugeben und den Sicherheitsrat Uber die Lage im Mittelosten auf dem laufenden zu halten. Der 3. Kriegstag Mittwoch, den 7. Juni Tel Aviv. — Die Israelis dementierten Nachrichten aus Kairo, dass die Aegypter bei ihren Gegenangriffen auf der Sinai-Halbinse’ verlorenes Terrain zuriiekgewinnen konnten. Jerusalem. — Verteidigungsminister Mosche Dajan er klärte, dass Israel sein Kriegsziel, die Sicnerheit des Landes zu gewährleisten, erreicht habe und bereit se\ der Aufforderung des Sicher heitsrates nachzukommen und den Arabern den Frieden anzubieten. Beirut. — Beirut meldete eine Gegenoffensive und den Abschuss dreier israelischer Flugzeuge. London. — Das Foreign Of fice teilte mit, dass kein Grund für die Gerüchte vorhanden sei, dass Hussein von Transjordanien sich nach London begeben und sein Land verlassen habe. Algier. — Die algerische Regierung beantwortete die vom Sicherheitsrat ergangene Aufforderung zur Einstellung des Feuers mit eiretm Nein und erklärte, die Araber wünschten keine imperialistische Einmischung. Kairo. — Gegenoffensiven ägyptischer und syrischer Einheiten wurden gemeldet. Das ägyptische Oberkommando kündigte an. dass „der Krieg erst begonnen tat". USA-NEGER UND ANTISEMITISMUS Auf einen Artikel „Neger und Antisemitismus“, in dem die newyorker Negerzeitschrift „läberatori gegen jüdische Kaufleute und Hausbesitzer im Negerviertei Har lern hetzte, reagierten einige Neger-Schriftstellei mit einem Protest und Demission aus dem Verwaltungsrat der Zeitschrift. Der bekannte Schriftsteller und Dramatiker James Baldwiti, der extrem radikal eingestellt ist, wandte ein, man könne Har lern nicht den Juden vorwerfen, denn auoh die Hausbesitzer unc Kaufleute dieses Bezirkes, die Protestanten, Katholiken und auch solche, die selbst Neger sind, seien dort Ausbeuter, da die lokalen Verhältnisse dies mit sich bringen. Ossie Davies. eln bekannter Neger-Schauspieler, erklärte „Ich bin ein schwarzer Nationalist, aber kein Rassenfanatiker Ich bin gegen alle Ausbeuter. Wenn es unter den Juden solche gibt so auch gegen diese, t.ber nicht aus Rassengrüiiden “ Vorher hatten sich auch Martin-Luther King, Philip Randolph und andere Führei der Negerbewegung gegen den schwarzen Antisemitismus ausgesprochen. Die Organisation der zioni stischen Studenten und die Synagoge Greer.wich nehmen Mitglieder der jüdischen Negergemeinde, also schwarze Juden, auf. Uebei die Aufnahme der Gemeinde schwarzer Juden „Hatzaad Harischon“ in die „United Syn agogue“ wird gegenwärtig verhandelt, lieber die Rechtsparteien von HORST WINCKLER Die Entwicklung der letzten Zeit zeigte in der Bundesrepublik einen deutlichen Ruck nach rechts auf. Die Wähler folge der Nationaldemokratischen Partei Deutschlands, abgekürzt NPD, haben in manchen Kreisen alarmierend gewirkt, obwohl es wahrscheinlich zu früh sein dürfte, von einer ernsten Krise zu sprechen. Zahlreiche Untersuchungen wurden angestellt, um die Gründe und Hintergrunds dieser Tendenz aufzuzeigen, wobei sicherlich auch die angeblich schwächere wirtschaftliche Position Westdeutschlands eine Rolle spielen dürfte, obwohl von einer tatsächlichen Verringerung des deutschen Wirtschaftspotential« kaum die Rede sein dürfte. Ohne Zweifel hat der überraschende und glänzende Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus den Trümmern eines verlorenen Krieges keinen breiten Raum für einen übertriebenen Nationalismus gelassen, durch welchen die Realitäten eines schwierigen Augenblicks mithilfe von Illusionen und nationalistischen Schwärmereien hätte überwunden werden müssen. Die Amerikaner sind nach dem Zweiten Weltkrieg einen anderen Weg gegangen als den, der von den Alliierten des Ersten Weltkrieges -eingeschlagen wurde Sie haben damit einen Erfolg gehabt. Ob die Versuche der „Rückerziehung”, ob die „Entnazifizierung** und ähnliche Massnahmen ein brauchbares Ergebnis gebracht haben, kann dahingestellt bleiben. Zeitweise jeden, falls wurde ein Bruch mit einer verhängnisvollen Tradition und Vergangenheit vorgenommen, der immerhin bis heute tragbare Resultate erzielt und zu einer — zumindest nach aussen hin in Erscheinung tretenden — Demokratisierung geführt hat. Dass alle Versuche zur Rechtsradikalisierung bis jetzt gescheitert sind, dürfte ein Beweis für die insoweit erfolgreiche Politik der Amerikaner und ihrer deutschen Mitarbeiter sein. Jetzt ist mit der NPD ein neuer Faktor aufgetreten. Diese Partei hat sichtbare Erfolge aufzuweisen, wobei es nicht uninteressant ist die verschiedenen Meinungen mL hören und zu lesen, die zur Erklärung geäussert wurden Selbstverständlich spielt bei jeder Stellungnahme der persönliche Standort des Beobachters eine wesentliche Rolle. Ein Vergleich der Entwicklung der NPD mit den Anfängen der NSDAP zeigt manche Aehnlichkeiten, aber auch erhebliche Unterschiede, die allein schon auf die Versehiedenartigkeit de” Epochen nach den beiden Weltkriegen zurikiczuführen sind. Dass sich die_ Partei - „Führer“ streiten, dass sich die Partei spaltet, dass es zu heftigen internen Konflikten gekommen ist, dass die „Rechte“ zerrissen und in Gruppen geteilt ist, das sind alles Erscheinungen, die man auch in einem früheren Zeitabschnitt gekannt hat. Es fehlen aber die überspitzten Radikalismen, die in unsere Gegen- Washington. — Die VAR-Regierung versucht, das Volk zu begeisem, damit es den Krieg gegen Israel weiterführt bis „Israel endgültig vernichtet ist“. Kairo meldete Luftsiege und den Abschuss von 3c israelischen Flugzeugen. Nachrichten wruden verbreitet, dass die Aegypter abschussbereite Raketen am Suezkanal montiert naben um sie gegen Israel abzufe sern Tel Aviv. — Israel meldete, dass alle ägyptischen Gegenoffensiven abgeschlagen wurden. Jerusalem — An d»r transjordanischen Fruit scnwe-igen die Waffen. Beide Gegner leisteten der Aufforderung zur Feuereinstellung Fe’ie. Nur vereinzelt kam es zum Wechsel von Schüssen Amman — König Hussein erklärte, dass die >raber in diesem Krieg „von befreundeten Nationen verraten wur den“. Jerusalem — Ts*ael bestritt, lass die Syrer in Galiläa eingedrungen se'en. UN — Der Siche; neüsrat wurde erneut einberufen, damit weitere Massnahmen beraten werden sollen, um die kriegführenden Lar.der im Mtttelcsten zu bewegen, der Anordnung des Sicherheitsrates zur Feuereinstellung nachzukommen. (Redaktionsschluss- Donnerstag, den 8. Juni, um 15 UnD wart schlecht hineinpassen die aggressive Haltung gegenüber den anderen politischen Kräften, derrüde Ton eines — heute vielleicht dieser Form überflüssig wordenen — Antisemitismij der die Aufmerksamkeit Massen nach dem Eisten Weltkrieg auf den „Schuldigen“ lenken sollte. AHe Analysen können jedoch nicht darüber hinwegtäuschen dass hier eine Eint Wicklung eingeleitet wird, die eines Tages gefährlich werden kann, wenn aus einer hoffnungslosen Minorität eine beachtliche politische Partei geworden ist. Die „Führerschaft“ besteht ohne Frage aus vielen „Eilemaligen“, die eine reichlich belastete braune Vergangenheit haben. Die Parteileitung setzte ad» 1966 aus 28 Personen zusammen, von denen 40 % Vertriebene waren. Zwei Drittel waren frühere Mitglieder der NSDAP, 12 von ihren schon Parteigenossen vor 1933. Im Vorstand sitzen ein SS- und ein SA-Obersturmführer sowie weitere vier frühere SA- und SS-Leute, die einen relativ hohen Rang bekleideten. Diese Zusammensetzung stimmt bedenklich. Denn ei r.es Tages könnte die Mobilisierung der „alten Kämpfer“ gelingen. Natürlich könnte man auch sagen, dass die Gefahr ..relativ“ gering sei, da — worauf in einer kürzlich, erschienenen deutschen Publikation hingewiesen wurde auoh der Bundeskanzler ein PG gewesen ist und heute als der stärkste Repräsentant des demokratischen Deutschlands gilt. Bel dieser Verquickung einer belasteten Vergangenheit mit einer neuen unbelasteten Gegenwart. Ist es schwer, irgendwelche brauchbare Prognosen zu stellen. — preso en la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavia 831 gtstro de la Propiedad Intelectual N» 908.4«