Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2220 (2.6.1967)
- Date
- 1967-06-02
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Vitante*, 2 de Junio de lí>67 L A HMiNá ISRAELITA Año XXVIII. — N® 222« — l Die Krise im Orient (Schluss von Seite t) Cypewis. erklärte, sein Land ^erde sich dagegen wenden, felis die Engländer Flotten- «tfciitzpunkte auf Cypern gegen die arabische Welt benutzen wollten. — Sonnabend, den 27. Mai Ehe Spannungen halten nnverinindert an, obwohl U •phant zu einem Waffenstillstand aufrief. — Die ständigen Drohungen der arabischen Länder gegen Israel werden von allen Seiten wiederholt. — Papst Paul VI. richtete an Aegypten und an Israel einen Appell, zu einer friedli chen Lösung zu gelangen während de Gaulle sich an Nasser wandte und ihn um Mässigung ersuchte. — In Kairo sollen geheime diplomatische Verhandlungen geführt werden, während Engländer und Nordamerikaner die Evakuierung ihrer Familien fortsetzen. — Die nordamerikanische 6. Flotte befindet sich im öst liehen Mittelmeer, ohne dass über das Ziel ihrer Manöver Auskunft erteilt worden ist. Kosygin setzte seine Be- Besprechungen mit dem ägyptischen Kriegsminister Shams Badran in Moskau fort. — Spanien erklärte, es würue die arabische Sache unterstützen. — Levi Eßhkoi versucht, zunächst ohne Erfolg, die Bildung eines nationalen Kabinetts, in dem auch die Parteien Rafi und der Rechter vertreten sein sollten. — In Beirut wurde ein Attentat gegen die amerikanische Botschaft verübt. — Transjordanien erklärt, für den Ernstfall vorbereitet zu sein. — Nasser wiederholt, dass die Meerenge von Tiran ägyptisches Hoheitsgewässer sei. — Sonntag, den 28. Mai Die allgemeine Lage wird auch an diesem Tage dadurch gekennzeichnet, dass die Drohungen, die vor allem von Nasser gegen Israel geäussert werden, sich in unverminderter sc-hä rfe wiederholen. — Es erscheinen neue Nachrichten. die behaupten, Israel befände sich im Besitz der Atombombe. — Israel gibt die Gefangen, nähme einer ägyptischen Padent Johnson Mässigung und versprach, dass seine Regierung nach einer Lösung suchen werde, um den Konflikt im Golf von Akaba auf diplomatischem Weg beizule. gen. U Thant berichtete im Sicherheitsrat, Nasser habe ihm erklärt, dass die Meerenge von Tiran territoriales Gewässer sei. Junge Israelis melden sich freiwillig für die Aufstellung Trotz der Kriegsgefahr geht die Einwanderung weiter. Jüdische Kinder bei ihrer Ankunft im Hafen von Haifa. Israel warnte die VAR (Aegypten) vor einer Blockade der Meerenge von Tiran, die als ein Angriffsakt bezeichnet wurde gegen den Widerstand geleistet werden würde. — Demgegenüber erklärte Nasser, dass israelische Schiffe die Meerenge nicht durchfahren werden... — Irak will denjenigen Ländern, die der anti-arabischen Aggression ihre Unterstützung gewähren, kein Petroleum liefern. — trouilie im Gazastreiien be kannt, die aus drei hohen Offizieren und einiger. Soldaten bestanden hat. — Der Sicherheitsrat soll am Montag zusammentreten. — Die Sowjetunion werde sich dem Vorschlag der Bildung einer internationalen Flotte bei den UN widersetzen, sagte der libanesische Aussenminister voraus. — In seinen Gesprächen mit Israels Aussenminister Abba Eban empfahl USA-Präsivon Sonderbrigaden zum Transport von Verwundeten. Dienst bei der Feuerwehr und Ersten Hilfe. ,,Bedingungslose Unterstützung unserer Brüder und Schwestern“ in Israel versprach Dr. Nac-hum Goldmann namens des jüdischen Volkes in der Welt auf einer Sitzung der europäischen Sektion des Jüdischen Weltkongresses. — Blick in die Welt von HAROLD S’CHWARCZ NORDKOREANER verursachten eine Explosion in einem amerikanischen Waffenlager in Südkorea. — STAATSANWALT Garrison versicherte, Kubaner hätten den Präsidenten Kennedy ermordet. — , EIN WARENHAUSBRAND in Brüssel, der mehrere hundert Tote forderte, soll auf polnische Sabotage zurückzuführen sein. — IN HONG KONG wurden gegen die ständigen Unruhen, die vom Roten China gefördert werden, energische Mittel ergriffen. — EIN NEUES Pressegesetz in Spanien sieht die Möglichkeit weiterer Beschränkungen für die Pressefreiheit vor. — CHEN YI, Rotchinas Aussenminister, erklärte, Vietnam sei nur ein Anfang, und Russen und Amerikaner unterstützten sich gegenseitig im Kampf gegen China. — PRAESIDENT BARRIENTOs sprach sich für die Einführung der Todesstrafe in Bolivien aus. — BRASILIEN wird in der Lage sein, innerhalb sechs Jahren eine Atombombe ohne fremde Hilfe zu bauen. — IN ATHEN wurde ein Thronfolger geboren. — DER PAPST forderte die kriegführenden Parteien in Vietnam erneut zum Friedensschluss auf. — JUAN LECHIN. bolivianischer Expräsident, der als Flüchtling kurzen Aufenthalt in Chile hat, teilte seine Sympathien mit den Guerilla-Kriegern mit. — EIN AMERIKANISCHER Hauptmann bat Castro-Kuba um Asyl (!). — FRANCOIS DUVALIER, Präsident Haitis auf Lebenszeit, bildere sein Kabinett um. — GENERAL STROESSNER. der Präsident Paraguays gab eine jeharfe Erklärung gegen den Kommunismus ab. ARGENTINIEN sprach sich für eine kontinentale Aussenminister-Konferenz aus, die sich mit den subversiven Bewegungen beschäftigen soll. — DIE ENGLISCHE Regierung erklärte sich zu Unter. haltungen über Gibraltar bereit _ STALIN-TOCHTER Svetlana, die in den USA Asyl genommen hat, wurde als Feindin der Sowjetunion vom russischen Schriltstellerverband ar.gegr tfen. — In einer nicht vorgesehenen Ansprache nach einer Sonde ■•Sitzung des Kabinetts versprach Levi Eshkol dem Volk, dass die Regierung für die Sicherheit an den Landesgrenzen und sein Recht auf freie Durchfahrt durch die Enge von Tiran kämpfen Wird. Montag, den 29. Mal Jerusalem. — Laut Mittei. lungen des israelischen Oberkommandos griffen Truppen der VAR israelische Einheiten an. Es kam zu einem fast eine Stunde währenden Schusswechsel, bei dem ein israelischer Soldat verwundet wurde. Eshkol erklärte vor der Knesset, die nächsten Tage würden zeigen, ob die Israel von den Westmächten gegebenen Sicherheiten für die freie Schiffahrt im Golf von Akaba „eine solide Grundlage“ für die Hoffnung auf eine Entspannung darstellen Kairo. — Nicht bestätigten Meldungen zufolge feuerte ein ägyptisches Kriegsschiff einen Warnschuss gegen ein unter ¡iberischer Plagge fahrendes JSA-Handelsschiff in der Meerenge von Tiran, das daraufhin eiligst Kehrt gemacht haben soll. Bonn. — Die westdeutsche Regierung hat angekündigt dass sie sich den Ländern anschliesst, die für die Rechte Israel« zur freien Benutzung des Golfes von Akaba eintre ten. San Antonio (Texas). , Ein Sprecher des Weissen Hauses von Texas hat versichert, Präsident Johnson gebe die Hoffnung auf eine Entspannung nicht auf, „solange die diplomatischen Mechanismen funktionieren“ Er bestätigte, dass der USA-Botschafter beim Kreml in Washington erwartet wird. UN. — USA-Delegationschef Arthur Goldberg ersuchte den Sicherheitsrat, gegen die von Aegypten unternommene Blockade des Golfes von Akaba Stellung zu nehmen. Er lobte die von Israel bewiesene Mässigung und schloss sich dem Aufruf U Thants an alle Regierungen an, eine übereilte Aktion zu vermeiden. Die beiden einzigen im Sicherheitsrat vertretenen Südamerikanischen Länder, Argentinien und Brasilien, erklärten sich mit der politischen Linie des Generalsekretärs solidarisch Als keinem der Blöcke angehörende Mitglieder könnten sie möglicherweise als Vermittler zwischen den Parteien ausersehen werden. — Kairo. — Eine 25.000köpfi3e Menge rottete sich zusammen und verlangte den „heiligen“ Krieg gegen Israel nachdem sie eine Hetzrede des „Führers“ der Befreiungsarmee für Palästina, Shukairy, angchört hatte. Jerusalem. — Papst Paul VI. hat Eshkol in einem persönlichen Schreiben aufgefordert, um die Erhaltung des Friedens im Mittelosten bemüht zu bleiben. In seiner Antwort betonte Eshkol, so heisst es, dass ,die VAR den Schlüssel zum Frieden be sitzt“, obwohl Israel bereit sei, sich bis zu einer gewissen Grenze zurückzuhalten. Moskau. — Syriens Präsident Neureddin Al Atassi traf in Begleitung von Kriegs, minister Ibrahim Makhus zu Besprechungen mit Kossygin und Cromyko ein. Dienstag, den 30. Mai Frankreich beschliesst, sich im Konflikt zwischen Israel und den Arabern neutral zu verhalten. Abba Eban unterrichtete die Fresse in Jerusalem, dass Israel „noch einige Wochen“ den Erfolg der diplomatischen Versuche zur Lösung der Krise afczuwartsn gedenke dann jedoch allein liandel werden, wenn andere ihm Unterstüzung versagen. Zeit zu gewinnen, fügte er hinzu, ist Teil von Israels Strategie in dieser Krise. Kairo kündigte an, dass König Hussein von Transjordanien seinen Zwist mit Nasser begraben hat und bei. de in Kairo einen gegen Israel gerichteten Verteidigungspakt Unterzeichneten. Als Antwort auf eine Verlautbarung aus Washington, dass die israelische Ein- und Ausfuhr über den Hafen von Elat von Schiffen unter an. deren Flaggen bewerkstelligt werden könnte, ist die Drohung aus Kairo anzusehen, auch der internationalen Schiffahrt die Benutzung des Golfes von Akaba zu verwehren. Im Sicherheitsrat verteidigte Botschafter Arthur Goldberg die Position der USA gegen die Unterstellungen des syrischen Repräsentanten Georges Tomeh. Er plädierte für eine „.gerechte und ehrenhafte“ Beilegung des gegenwärtigen Konflikts über den internationalen Status des Golfes von Akaba Drei Boeing-Apparate de» EI AL, die unerwartet in einer französischen Militärba se landeten, starteten zum Rückflug nach Israel mit einer Ladung französischer elektronischer Ausrüstungen und Ersatzteile für die Flugzeuge der israelischen Luftwaffe. Ein Manifest zugunsten Is raels das an erster stelle di« Unterschriften von Jean Paul Sartre und Simone de Beait- Pie drohende Haltung der arabischen Länder, die mobilisiert haben, hat Israel gezwungen, seine Jugend zu den Waffen zu rufen. (Bild Keren Hajessod) volr trägt, wurde von 48 nam haften französischen Linksintellektuellen unterzeichnet, •während die Abhaltung einer proisraelischen Massendemonstration auf dem Israel- Piatz in Paris angekündigf. wurde. Der Kommandant eines zut 6. USA-Flotte gehörenden Flugzeugträgers enthüllte, dass zwei sowjetische Kriegsschiffe die „Manöver“ der amerikanischen Einheiten aus gewisser Entfernung sei* Tagen aufmerksam verfolgen. Der Präsident Syriens Al Atassi kehrte von seinem Besuch in Moskau zurück, nachdem er mit den sowjetischen Machthabern verhandelt hatte. In Moskau verlautete ge* riiehtweise, dass noch andere arabische Staatsmänner erwartet werden, die sich beim Kreml Ratschläge für ihr Verhalten holen wollen. Argentinien, Brasilien und die übrigen acht Mitglieder des Sicherheitsrates waren einig, dass sich der Sicherheitsrat im Augenblick darauf beschränken müsse, Mässigung im Mittelostkonflikt zu empfehlen, ohne zu grundlegenden Problemen Stellung zu nehmen. (Redaktionsschluss Donnere, tag, den 1. Juni, um 15 Uhr). D-MARK DOLLARS Wechselstube An- und Verkauf von Schecks, Zahlungsanweisungen und Überweisungen auf Plätze in allen Erdteilen (auch Israel) durch eigene Korrespondenten, Man spricht deutsch. Konkurrenzlose Schnelligkeit Beste Tageskurse CASA PIANO 347 — San Martin *» 349 Passagen - CASA PIANO S.fM* Gesellschaftsreisen San Martin (-28 CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Allenby Rd — TEL AVIV — P.O.B. 4444