Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2215 (28.4.1967)
- Date
- 1967-04-28
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 2$ de Abril de 1967 LA SEMANA ISRAELITA Añ* XXVIII. 5 £ «t. Pfil ni i Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) die moderne Kunst“ — ..Grosse Jüdische Zeitgenossen“ (in spanisch). VOM HAATZMAUT: Unsere diesjährige Feier ¡findet am israelischen Unabhängigkeitstag. Sonntag, den 14. Mai. um 20 Uhr gemeinsam mit der ACIBA. der THG und der WIZO in un seren Räumen statt. Restan (sprachen — künstlerisches Programm — Kaffee-Tafel Die Einladungen werden durch die Vorstandsmitglie der und in unserem Sekretariat ab Donnerstag, den 27. ausgegeben. Die Kartenausgäbe erfolgt nach Massgabe der Sitzmöglichkeiten. DAMENGYMNASTIK: Unsere Damengymnastik unter Leitung von Frau Edith (Sielski findet jeden Montagabend von 20—21 Uhr statt. MITTWOCH NACHMITTAG IM GEMEINDEHAUS: Unsere Damen treffen eich jeden Mittwoch Nachmittag ab 15 Uhr im Gemeindehaus Bum Handarbeiten und gemütlicher Unterhaltung. IWRITKURS: Unser Iwritkurs unter der Leitung von Frau Zilla Rapoport hat begonnen Interessenten mögen sich im Sekretariat melden. JUGENDGRUPPE: Unsere Jugendgruppen treffen sich jeden Samstag Nachmittag und Sonntag Vormittag im Gemeindehaus. FING PONG: Jeden Montag-Abend ab 21 Uhr. CONFITERIA: Wir weisen darauf hin, dass unsere Confitería Mittwoch und Donnerstag geöffnet ißt. Sonntagnachmittag bis nach Pesaj geschlossen. VERMIETUNG UNSERER SAELE: Zur Ausrichtung von Familienfesten stellen wir gro sse oder kleine Säle unseren Freunden zur Verfügung. THEODOR HERZL GESELLSCHAFT GROSSES TRADITIONEL¬ LES JOM HAAZMAUT-FEST Wie alljährlich veranstalten wir auch in diesem Jahr unser traditionelles Jom Haazmaut-Fest. um den 19. Jahrestag der Proklamation der Medinat Israel zu feiern. Die Veranstaltung wird am Sonntag, den 14. Mai 1967, in den Sälen der Gemeinde Bet Is rael. Cramer 2070, um 20 Uhr stattfinden und gemeinsam mit den befreundeten Institutionen Aciba, Bet Israel und Wizo organisiert werden Bei dieser Gelegenheit werden der als mitreissender Redner bekannte Dr. Leon Perez. der argentinische zionistische Führer, der in den Institutionen des grossen Ji ■ sch uw eine fruchtbare Tätigkeit entfaltet, und Dr. Hardt Swarsensky, der Präsident unserer Organisation, welcher kürzlich zum Präsidenten des Keren Hajessod in Argentinien gewählt worden ist. das Wort, ergreifen. — Künstlerisches Programm und Orchester; weitere Einzelheiten sind aus der Anzeige in dieser Ausgabe zu ersehen. Die OSFA-Gruppe Hanna Szenes lädt ihre Mitglieder und Freunde ein, am Kulturnachmittag, Dienstag, den 9. Mai, nachmittags um 16 Uhr 30 im kleinen Saal der NCI, Arcos 2319, teilzunehmen. Nachdem wir Sie mit einem guten Nachmittagskaffee bewirtet haben, wird Herr Dr. Walter Thein einen alle Frauen sicher sehr interes sierenden medizinischen Vortrag in deutscher Sprache halten. Anschliessend können Fragen beantwortet werden. Es wäre gut. wenn Sie sich rechtzeitig anmclden würden. A. C. I. B. A. Araoz 2854 — Tel. 71-9059 PESSACHGOTTESDIENST: Der Pessach-Gottesdienst findet am Montag, den 1. Mai um 19 Uhr in unserem Heim statt, mit Seelenfeier, Chor und Ausprache. KULTURKOMMISSION: Am Mittwoch, den 3. Mai, um 21 Uhr in unserem Heim: Vortragsabend von Henry Koller über das Thema: „Kleine Weisheiten — Grosse Dumm, heiten" (Erfahrungen eines internationalen Berichterstatters). Der dem Aciba-Publikum bereits bekannte Henry W Koller hat aus der Neugierde einen Beruf gemacht. Aus Freude an Ueberraschungen bereist er die Welt und berichtet dann über seine Erfahrungen — gewollte und Ungewollte — in Tageszeitungen wie der New York Times dem Christian Science Monitor, oder der Singapore Straights Times, sowie im Radio und Fernsehen in den USA. Australien. Deutschland England, Indien Mexiko, usw. Seine Wohnungen in New York und Zürich benutzt er nur gelegentlich so wie er auch zuweilen Buenos Aires aufsucht, wobei dann ein Vortrag bei der Aciba stets im Programm eingeschlossen ist. Diesmal wird Mr. Koller sowohl über tagespolitische Ereignisse — von Argentinien bis Vietnam — sprechen, als auch über andere interesante. aber nicht allgemein bekannte Tatsachen. TENNIS: Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Tenniscarnet erneuert werden muss. Erwachsene 500.— Pesos. Jugendliche 300-—. DAMENGYMNASTIK: Alle Damen, ob jung oder alt, dünn oder dick kommen am Mittwoch zu den Gymnastikstunden, unter der bewahrten Leitung von Frau Edith Hammerschlag. VOLLEYBALL: Unsere Heren treffen sich jeden Mittwoch um 20 Uhr. CAMPANA UNIDA: Die Tischaktion wird am 30. April und 7. Mai in unse rem Sekretariat von 10—-12 Uhr durchgeführt. Wir nehmen ebenfalls Zeichnungen auf dem Weekendplatz in Diplomatische Vertretungen Jerusalem. — Nach dem Jahresbericht des Aussenrrinisteriums ist Israel mit 99 permanenten Missionen in 79 Ländern vertreten. Sie schlossen 67 Botschaften, neun Legationen. 14 Generalkosulate und ferner Konsula'e ein. Nicht mitgerechnet sind 13 Gesandte ohne festen Wohnsitz. Infolge von Sparmassnahmen ist die Zahl der Angestellten der Missionen von 881 auf 859 zurückgegangen. Die Welt ist in Israel mit 54 permanenten auswärtigen Botschaften vertreten, 21 in Jerusalem und 33 in und um Tel Aviv. Fünf Botschafter leben nicht in Israel. Das ausländische diplomat'sche Korps in Israel beläuft sich auf 356 Personen. Keine Briefmarkenausstellung Tel Aviv. — Die Exekutive der Israelischen Philatelisti sehen Gesellschaft hat der Internationalen Pnilatelistischen Föderation in Genf mitgeteilt, dass Israel ni“ht, wie ursprünglich geplant, Gastgeber für die Internationale Markenschau im Jahre 1968 sein w'ird. Das Postmi. nisterium hat sich nicht bereit erklärt, die Garantiesumme von 500.000 IL zti übernehmen, da diese Kosten unschwer durch eine Spszialmarkenserie für diesen Anlass gedeckt werden könnten Blick in die Banfield entgegen. Wir bitten alle, ihre Pflicht zu erfüllen. OEKONOMIE: Unser Oekonom empfiehlt sich zur Ausrichtung von Festlichkeiten sowohl im Heim als auch in Ihrem Haus. Lieferung von Torten, Kuchen, Canapés und kalten Platten. Wir erfüllen die traurige Pflicht, das Ableben unseres lieben Freundes Herrn Julius Wagner miteuteilen. Alle, die diesen treuen und gütigen Menschen kannten, werden ihm stet« ein ehrendes Anden-; ken bew&nren. Im Namen seiner vielen Freunde: Dr. HARDI SWARSENSKY Die Beisetzung hat bereite in aller Stille stattgefunden. LUACH — (KALENDER) Freitag, den 28. April 18. Nissan Sonnabend, den 29. April 19. Nissan Schabbat Chol Hamoed Exodue 33, 1—23, 34, 1—26 und Num. 28, 19—25 Haftara: Ezechiel 36, 37—38; 37, 1—17 Sonntag, den 30. April 20. Nissan Montag, den 1. Mai 21. Nissan 7. Tag Peesach Dienstag, den 2. Mai 22. Nissan 8. Tag Pessach Mittwoch, den 3. Mai 23. Nißsan Donnerstag, den 4. Mai 24. Nissan Freitag, den 5. Mai 25- Nissan Sonnabend, den 6. Mai 26. Nissan Schabbat KKDOSH3M Lev. 19—1 Haftara; Amoe 9, 7- -15 Roech Chodesch-Benschen Sonntag, den 7. Mai 27. Nissan Gedenktag an die Opfer der Verfolgungen Montag, den 8. Mai 28. Nissan Dienetag, den 9. Mal 29. Nissan Mittwoch, den 30. Mai 30. Nissan Musik in Buenos Aires MARGOT FONTEYN — RUDOLF NUREJEW 2 Tanzgastspiele l«n Colón Zwei grosse — wenn nicht augenblicklich die grössten — Jünger Terpsichores haben uns soeben besucht. Ihrem Charakter nach antagonisch, bilden sie eine fast unmöglich erscheinende Synthese; die Primaballerina Margot Ponteyn — uns schon von früher her bekannt — ist der Prototyp der beherrschten, bewusst gemessenen Künstlerin. Rudolf Nurejew, ihr ständiger Partner seit mehreren Jahren, weist ein stürmisches, oft ungezügeltes, elementare Kraft verratendes Temperament auf. Der Ruf dieses die Gesetze der Schwer kraft scheinbar aufhebenden Paares füllt Häuser in aller Welt; auch hier mussten Hunderte von Stehparterre- Karten (3 000 Pesos) verkauft werden, um zumindest einem kleinen Teil der „Vergeblichen“ gerecht zu werden. In keinem Reiche so sehr wie in dem der Choreutik wird das Können erst wirklich zum Ereignis, wenn es wie selbstverständlich, nicht wie gektin stelt, anspricht. Diese Partner haben trotz ihree Altersunterschieds — Nurejew ist viel jünger — einen schwer au überbietenden Grad technischer und expressiver Koordination erreicht, die sich in jeder einzelnen ihrer Schrit te und Bewegungen äussert, sei es ein ganz langsame« Heben ihrer Arme, seien es Pirouetten, Pas de Chats, Übereinstimmend mit sich selbst, Choreographie und Partitur, ihre gelöste Mimik tut das ihrige, um einen solchen Abend unvergessen zu machen. Die Programme waren sehr ungleich. Die trotz ihrer 126 Jahre unverwüstliche „Giselle“ von Adolph Adam (Tanzf buch: Jean Coraill) wurde I l zum Erlebnis, an dessen Erfolg die hierbei ebenbürtige Solistin Norma Pontenla sehr grossen Anteil hatte Auch die übrigen Solistinnen und das Ballettkorps waren „auf Draht", sie rankten sich an den Leistungen der Gäste empor. Dagegen zeigten Fonteyn-Nurejew am zweiten Abend leider nur kurze Kostproben. Im 6 Minuten währenden „Le Corsaire“ (Ricardo Drigo, Choreographie von Nurejew selbßt „nach Pepita") vollbrachten beide wahre akrobatische Wunder. Grovon HAROLD SCHWARCZ EINEN „KOENIGLICHEN“ Staatsstreich erlebte Griechenland am letzten Wochenende, als König Konstantin die legale Regierung durch die Armee verjagen Mess. — DIE UNIVERSITAET in Montevideo, seit Tagen besetzt. wurde von den Studenten geräumt. — GENERALISIMO FRANCO liess die Aufhebung einiger Bürgerrechte beschliessen. — IN MANILA, der Hauptstadt der Philippinen, wurde ein Mann aus Puerto Rico unter dem Verdacht verhaftet, am Attentat gegen Kennedy beteiligt zu sein. — DIE GENERALVERSAMMLUNG der UN trat zu einer ausserordentlichen Sitzungzusammen, um die Frage Südwestafrikas und über Friedensbemühungen zu sprechen — DER GUERILLA-Krieg auf dem südamerikanischen Kontinent soll sich nach neuesten Berichten weiter ausdehnen. — SVEDI ANA STALIN, die behauptet, die Tochter des verstorbenen russischen Diktators und Besiegers der NS- Armeen zu sein, erklärte in den USA, nichts mehr vom Kommunismus zu halten. — ETUDENTEN-Unruhen wurden aus Brasilia gemeldet. ADENAUER wurde mit grossen Feierlichkeiten unter Teilnahme vor allem der westlichen Welt beigesetzt — MAO TSE TUNG. Chef des chinesischen Kommunimus, proklamierte auf einer Konferenz in Peking seinen Triumph über seine innenpolitischen Gegner. — IN TRANSJORDANIEN wurden Parlamentswahien durchgefünrt. — DAS ZOBUBAT soll beibehalten werden, wie man aus Kreisen des Vatikans erfuhr. — EIN TERRORIST des Al Fatah wurde von einer israelischen Patrouille in der Nähe der libanesischen Grenze erschossen. — IN GHANA wurde ein neuer militärischer Umsturz ver- . eitelt. — GEORGE BROWN, der britische Aussenminlater, bemühte sich vergeblich darum, die UN-Kommlssion zur Rückkehr nach Aden zu bewegen. — RADIO PEKING erhob Anschuldigungen gegen Papst Paul VI. — MICHAEL MICHAILOW, der zu 12 Jahren Kerker ver urteilte jugoslawische Schriftsteller, stand erneut vor Gericht und hatte den Mut, das herrschende Regime heftig anzugreifen. — IN PARIS wurde der „Fall Ben Barka“ wieder aufge. liommen, — MONDSONDE Surveyor 3 war ein grosser Erfolg der nordamerikanischen Raumforschung. — DEAN RUSK. der nordamerikanische Aussenminister, legte einen neuen Friedensplan für Vietnam vor. — LEON1D BREZNEW, Sekretär der KP der Sowjet>- union, verlangte auf einer kommunistischen Tagung in Ostberlin eine gemeinsame Aktion aller kommunistischen Länder, einschliesslich China, um die USA in Vietnam zu vernichten — PRAESIDENT JOSIP Broz genannt Tito, erhob erneut, Beschwerden gegen die Politik der Sowjetunion. — NACH LONDONER Meldungen sollen schwere Differenzen zwischen den kubanischen „Führern“ bestehen. — IN AL’EN herrscht Terror. — AUS MADRID wird das erstmalige Erscheinen einer englischen Zeitung in Spanien bekannt. — DE GAULLE will Polen im Juni besuchen. — ssen Kitsch bedeutete „Margarita y Armando". Bei diesem Ballett hat Frederick Ashton die grosse b-moll Sonate von Franz Liszt dazu misbraucht, die derart oft ans Komische grenzende Ka~ meliendamen-Erzählung choreographisch auszuschlachten, mit wiederholten Missgriffen künstlerischer und sachlicher Art. Aber auch dieses Ballet wurde durch die , Kunst der berühmten Gäste geadel.t Manfredi Argento hatte am Pult seine liebe Müher das oft obstinate Philharmonische Orchester in Einklang mit Fonteyn-Nurejew und dem ständigen Tanzensemble zu bringen. Die Gäste hatten jedesmal ganz unglaublich herzlichen und langen Beifall und ungezählte Vorhänge. Curt B. M. Weisestein TISCH-AKTION 'QNNTÄG, den 30. April und 7. Mai, von 10 — 12 Uhr Einzelheiten unter Vereinsnachrichten. Verwandeln Sie Ihre bishtrife „Spende“ in eine wirkliche SELBSTBESTEUERUNG und feben Sie damit einen wahren Beweis von Würde und Solidaritaetsgefühl ZAHLEN SIE BALD! C0MITE CENTR0EUR0PE0 DE LA CAMPAÜA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376. DI. — T. E. 47 3620