Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2212 (7.4.1967)
- Date
- 1967-04-07
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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jüdische uionnsciinu £zjfe*nxuta2hA¿ieJitei PUEYRREDON 2190 — 1» izq. Año XXVIII. T. E. 83 - 2613 BUENOS AIRES, VIERNES 7 DE ABRIL 3DE 1967 N* 2212 Arbeitslosigkeit ein Weltproblem Obwohl in den USA und in den europäischen Industrie Staaten der Konjunktur- Stand hoch ist, machen sich docii überall erneut Zeichen einet Arbeitslosigkeit spür bar. deren Beseitigung in ei fiter Zeit, in der man die Hochkonjunktur abbremsen will, vielleicht noch schwieriger ist, als während einer Krisen periode. Dies gilt in erster Unte für Öle USA. Dort stieg zwar in den ersten drei Jahresvierteln 1966 das amerikanische Sozialprodukt (dais ist der Geldwert aller Erzeugnisse und Dienstleistungen ausammenge fasst, um 7,9 Prozent (auf da^ ganze Jahr berechnet». Das war zwar ein stärkeres Wachstum als die 7,8 Prozent für dató Jahr 1865 und 7 Prozent für 1964. Rechnet man aber die erhebt! oben Preissteigerungen der letzten Zeit ab. dann ist das Brutto-Sozialprodukt 1966 real nur noch um 4,4 Prozent gestiegen gegenüber 5.2 Prozent 1965 und 5,5 Prozent 1964. Bezeichnend ist auch, dass trotz der Rekordziffer für die Zahl der Beschäftigten die Zahl der Arbeitslosen ebenfalls in einem zwar noch langsamen, aber stetigem Steigen begriffen ist und be reits Sorgen auslöst. in Grossbritannien nahm die Arbeiterregierung des Ministerpräsidenten Harold Wilson eine beträchtliche Arbeitslosigkeit im Rahmen der eingeleiteten Rezession bewusst in Kauf und liess sich durch die bereits recht stark fühlbare Arbeitslosigkeit in ihrem Programm der Wirt schaftsgesundung nicht irre machen. Um nur eine Ziffer aus England zu geben: Bei der BCM (British Motor Cor. poration) erreichte die Ziffer der Arbeitslosen bereits nahezu 50.00o Mann. Bei Standard - Triumph wurde rund die Hälfte der 13.000 Mann Belegschaft auf Kurzarbeit gesetzt und in anderen Werken der Autobranche wird nur an vier Tagen der Wo. ehe gearbeitet. Auch in der englischen Rundfunkindustrie wurden bereits starke Entlassungen von Arbeitskräften vorgenommen. In der westdeutschen Bundesrepublik herrscht zwar noch Hochkonjunktur, trotzdem aber konnten wir kürzlich in einer Nummer der „Welt“ (rom 4- November 1966) allein folgende Uebersohriften feststellen: „Hibernia schliesst Zeche, 6.200 Bergleute betroffen, im nächsten Jahre 40.000 Entlassungen, NöU-Motorenwerke legen Kurzarbeit ein, Kündigungen bei der Lederfabrik Köster A.G., Dornier erwägt Entlassungen, Stahlerzeugung weiter gedrosselt (in einer anderen Meldung ber die Lage der Stahlindustrie wurde berichtet, dass die Industrie im Jahre 1966 Monat für Monat 1.000 Entlassungen hatte vornehmen müssen, und mit weiteren Entlassungen, vorzeitigen Pensionierungen und der Einführung von Kurzarbeit gerechnet werden müsse.) Gewiss in der Deutschen Bundesrepublik werden heu te noch 1,4 Millionen Fremdarbeiter beschäftigt, es ist also ein Ventil bei weiteren Arbeitsentlassungen vorhan den. Es kann aber auch als bezeichnend angesehen werden, dass eine der programmatischen Forderungen der NDP, die so überraschende von Dr. KORT 0TTENS00SER (Israel) Wahlgewinne erzielen konnte, darin bestand, dass die Fremdarbeiter abgebaut werden sollen. In einer Ausgabe des „The Morgan Guaranty Survey“ wurden vor einiger Zeit die Ursachen für Arbeitslosigkeit untersucht. Man stellte dort einige Formen der Arbeitslosigkeit fest so die zyklisohe Arbeitslosigkeit, die vom Konjunkturverlauf abhängig ist, insbeson dere wenn sich ein Nachlassen der Nachfrage zeigt. Die „zeitweise“ Arbeitslosigkeit resultiert aus freiwilligem Auf geben des Arbeitsplataes und besonders aus Saison-Gründen. Beiden Formen kommt nach der Meinung des Verfassers der erwähnten Untersuchung keine besondere Bedeutung zu. Anders aber ist es mit der strukturellen Arbeitslosigkeit. Diese wird veranlasst durch die technische Entwicklung, durch Veränderung des Bedarfs und der Verschiebung in den Konsumgewohnheiten und durch die Verlagerungen im wirtschaftlichen Schwergewicht eines Landes. Diese letzte Form ist ausschlaggebend für die Arbeitslosigkeit, der wir in Israel gegenüber stehen. Hier spielt bei der Verlagerung im wirtschaftlichen Schwergewicht eines Landes natürlich beson ders auch die Konkurrenzmöglichkeit im Aussenhandel eine Rolle, wenn die Preise infolge der Unkosteninfla. tion zu hoch wurden. Dies gilt heute nahezu uneingeschränkt für die europäischen Industriestaaten, in denen die Löhne in den letzten sieben Jahren stark anstiegen, so in Italien um 27 Prozent, in Frankreich zum 29 Prozent, in Dänemark um 40 Prozent, in den Niederlanden um 41 Prozent und in Westdeutschland um 53 Prozent dagegen in den USA nur um 14 Prozent. Diese Vergleichs- Ziffern geben jedoch noch nicht das ganze Bild, da neben den Lohnerhöhungen in den europäischen Ländern den Arbeitern auch weitgehende zusätzliche soziale Ver. günstigungen eingeräumt wurden, die oft bis zu 20 und 25 Prozent der Lohnzuschläge zusätzlich darstellen. Für Israel liegen diese Ziffern noch höher, wozu aber auch eine beträchtliche Steigerung aller übrigen Unkosten, insbesondere für alle Dienstleistungen kommt. Zu einem beachtlichen Teil ist die strukturelle Arbeitslosigkeit auch durch die Fortschritte der Technik verursacht worden. Mit Hilfe des Einsatzes moderner Maschi nerv, der Automatisierung und rationeller Arbeitsmethoden kann die Industrie heu te mit viel weniger Arbeitern viel mehr produzieren. Wer konkurrenzfähig bleiben will, kann und darf sich dieser Umstellung aber nicht entziehen. Man muss, wenn auch reichlich spät, sich nun bemühen, das Versäumnis nachzuholen, selbst wenn dadurch Arbeitskräfte frei gesetzt werden. Der erwähnte Bericht stellt fest, dass eine solche strukturelle Arbeitslosigkeit, im Gegensatz zur zyklischen, durch Währung«- oder finanzteohnische Massnahmen, wie öffentliche Investitionen und Krediterleichterungen nicht wirkungsvoll bekämpft, sondern nur etwas gemildert werden kann. Sowohl die private Wirtschaft, wie der Staat müssen sich darüber klar werden, dass es praktisch nur zwei Wege gibt, einer solchen Lage Herr zu werden. Einmal muss durch sorgfältige Marktforschung festgestellt werden, in welcher Richtung der Export und die Konsumdeckung entwickelt werden kann, und welche Branchen, langfristig gesehen, die günstigsten Aussichten haben. Das zentrale Problem aber ist in der Ausbildung der erforderlichen Arbeitskräfte zu er blicken, wie es der technische Fortschritt erfordert. Die Ausbildung der Jugend muss verbessert werden. Arbeiter in notleidenden Industrien müssen umgeschult und in konjunkturgünstigen Industrien eingesetzt werden, wie auch an der weiteren Ausbildung der Arbeitskräfte in den Betrieben selbst durch die Einrichtung von geeigneten Fortbildungskursen gearbeitet werden soll. In wachsendem Masse müssen hoch qualifizierte Techniker von den Betrieben zur Mitarbeit herangezogen werden. Der Jugend muss endlich klar gemacht werden, wie wichtig in Zukunft eine solide Bildung und eine möglichst gute Fachausbildung sind. von De. ROBERT M. W. KEMP WER Zum ersten Male in der deutschen Rechtsgeschichte ist 'ine gerichtliche Voruntersuchung die theore tisch dner Anklageerhebung gleichkommt gegen hoch ste Richter und Staatsanwälte eröffnet worden. Wegen Mordbeihilfe in tausenden von Fällen haben sich die früheren Generalstaatsanwälte Dr. Haffner, Hage mann Stäeker Jansen und Sturm, die früheren Ober landesgerichtspräsidenten Döbig Küstner. Martin, Ne belung Reuthe Skriba und Bayer sowie der ehemalige Erste Staatsanwalt Hirte zu verantworten. Gegenstand der Anklage ist die Beteiligung an Massenmorden an sogenannten nutzlosen Essern, fälschlich Euthanasiepro gramm genannt. Zwei der Angeschuldigten sind unauffindbar. Als diese von Hitler angeregte Aktion eingefuhrt wurde, sollen die jetzt angeschuldigten höchsten Richter und Staatsanwälte ihre Mordbeihilfe nach den Er klärungen des hessischen Generalstaatsanwalts Dir. Bauer in folgender Weise geleistet haben: sie hätten im April x941 an einer Konferenz mit dem damals amtie rendeti Reiehsjustizminister Dr. Schlegeiberger teilgenommen, dieser einen kurzen Vortrag gehalten und die Anweisung gegeben, dass Anzeigen wegen Masseritötung im Verlaufe der berüchtigten .Aktion Gnadentod“ n'cht zu verfolgen seien. Die unteren Instanzen seien von den jetzt Angeschuldigten angewiesen wor den, keine Schritte gegen die Mörder der Kranken und Anstaltsinsassen zu unternehmen, sondern auf Anzeigen von Familienangehörigen der Ermordeten nicht zu reagieren. Gegen den über 80 Jahre alten ehemaligen Justizminister Franz Sch lege lberger selbst kann nicht mehr vorgegangen werden, da er schon in Nürnberg wegen dieses Komplexes verurteilt — aber später begnadigt wurde. Die Aktion des Generalstaatsanwalts Dr. Bauer ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil sich , kleine* NS-Mörder zu ihrer Verteidigung immer darauf b ru fen, die „Grossen“ würde man nicht anpacken. Auch in einem jetzt laufenden „Euthanasie‘-Prozess spielt diese Verteidigung eine Rolle. Bei der Generalstaatsanwaltsohaft Berlin schwebt noch ein« andere Voruntersuchung gegen einen Richte** Es handelt sich dabei um das Verfahren gegen den früheren Kammergerichtsrat Hans-Joachim Rehse, der zahlreiche unmenschliche Todesurteile darunter eine grössere Anzahl zusammen mit dem notorischen Mörder Roland Freister vom Volksgerichtshof, unterzeichnet hat. WIE ICH ES SEHE- Der Dokumenten - Prozess i jHtn JEHWA G0TTHEIMER U Thant weiter bemüht Vereinte Nationen. — UN - Generalsekretär u Thant erklärte, dass die Vereinten Nationen weiter bemüht sind, eine Annäherung zwischen Syrien und Israel zu erreichen, damit die vor fast zwe* Monaten unterbrochenen Sitzungen der Ausserordentlichen Tagung der gemischten syrisch-israelisohen Waffenstillstands- Kommission wieder aufgenommen werden sollen. — (ITA) Wie bereits berichtet, wurde nach etwa fünfwöchiger Dauer der Prozess gegen den ehemaligen SS-Gruppenführer Dr. Wilhelm Harster, den ehemaligen SS - Sturmbannführer Wilhelm Zoepf und gegen die ehemalige Angestellte der Sicherheitspolizei Gertrud Slottke vor dem Schwurgericht München beendet. Dieser Prozess war aus verschiedenen Gründen bemerkenswert. Es war der erste Prozess gegen NS-Verbrecher, der ohne Zeugen nur auf Grund der noch vorhandenen Dokumente geführt wurde, und bei dem die beiden Hauptangeklagten Harster und Zoepf ihre Verbrechen gestanden und nicht versucht haben, ihr Vorge hen zu beschönigen. Bekanntlich waren die drei Angeklagten für die Todesdeportationen der Juden in Holland verantwortlich, deren Schicksal durch den Fall der Anne Frank in der Welt Aufsehen erregt hat. In diesem Prozess spielte aber auch die Deportation einiger „christlicher Juden“ in das Vernichtungslager Auschwitz eine erhebliche Rolle, unter ihnen die Karmeliterin Dr. Edith Stein. Die Nebenkläger, unter ihnen der Vater der Anne Frank und die Familie der ums Leben gekommenen Nonne Stein, wurden durch den bekannten früheren stellvertretenden Haupt ankläger in Nürnberg, den jetzigen Rechtsanwalt Dr Robert M. W- Kempner vertreten. der unseren Lesern aus zahlreichen, in der Jüdischen Wochenschau veröffentlichten Artikeln bekannt ist. Dr. Kempner hat nach dem Prozess in einem Interview die Tatsache des Geständnisses der Angeklagten als das „Allerwichtigste des Prozesses“ bezeichnet. Er wies darauf hin, dass viele Prozesse dieser Art darunter gelitten hätten, dass „rechts und links von den Angeklagten gelogen wurde“. Dies habe weniger auf die Berufsrichter als auf die Schöffen Eindruck gemacht, wenn „mit dreister Stirn einfach die furchtbarsten Morde bestritten wurden“. Die Verteidiger haben diese Haltung der Angeklagten benutzt, um die Schöffen zu fragen, ob sich die Zeugen nicht „geirrt“ haben könnten, ein Hinweis, der auf viele biedere Schöffen gewirkt hätte. Im Harster-Prozess haben die beiden Hauptangeklagten ein volles Geständnis abgelegt, Harster hat darüber hinaus erklärt, er würde sein damaliges Verhalten bedauern. Diese Geständnisse sind ohne Zweifel auch über diesen Prozess hinaus von Bedeutung, worauf Dr. Kempner mit Recht aufmerksam gemacht hat. Denn mit die sen Eingeständnissen der Tat kann kein Eanwand mehr gegen die Durchführung dieser Prozesse wegen NS-Verbrechens vorgebracht, vor allem nicht mehr die Behauptung aufgestellt werden, dass die gegen die Nazis erhobenen Vorwürfe unbegründet und freie Erfindungen seien. An der historischen Wahrheit des Geschehens kann man — nach unserer Auffassung — ohnehin keine begründeten Zweifel hegen. Nachdem aber die beiden Angeklagten mit allen Einzelheiten ihr Vorgehen, ihre Kenntnisse von dem Schicksal der Deportierten und ihre Massnahmen für deren Liquidierung, d. h Ermordung, genau gesehil dert naben, wird es selbst für die wildesten NS-Anhänger schwierig sein, ihre bisherigen Einwendungen und Polemiken aufrecht zu erhalten Für die Masse der Zweifelnden, ob wirklich all das, was in den letzten Jahren ans Tageslicht kam, der Wahrheit und Wirklichkeit entspricht, liegt in den Geständnissen der Harster und Zoepf die Gewissheit, dass inre Bedenken unrichtig sind. ' Eigentlich unvermittelt taucht in dem Interview mit Dr. Kempner die Diskussion über das Drama Hechhuths „Der Stellvertreter * auf. Dr. Kempner hat wiederholte Mate das Verhalten der Kirche gegen die Thesen Hoehhuths verteidigt Auf die Frage, ob man in einer Diktator noch geradeaus gegen die Gewalt angehen könne oder ob man auch versuchen müsse, durch andere Mitte! Menschen, die in Gefahr sind zu retten, antwortete Dr. Kempner: „Der Angek’agte Harster hat auf meine Fragen zugegeben, dass die Mönche und Nonnen aus den Klöstern herausgeholt worden sind soweit sie im Sinne der damaligen Gesetze nicht .arisch* waren, weil die katholischen Bischöfe protestiert haben. Diese mutige Tat der katholischen Bischöfe wurde von dem damaligen Reichsbevollmächtigten Seyss - Inquart und seinem Befehlshaber der Sicherheitspolizei Harster damit beantwortet, und ich zitiere Harster: .Das war die Strafe für das Verhalten der Bischöfe.* „Ich habe Harster noch einmal gefragt* .Waren das Vergeltungs - Massnahmen?* Seine Antwort: ,Das waren reine Vergeltungsmassnah. Kanonenfeuer Tel Aviv. — Syrische Positionen richteten Ka nonenfeuer auf israelische Traktoren, die auf den Feldern des Kibbuz Haon arbeiteten. Niemand wurde verwundet, doch es herrschte eine gespannte Atmosphäre, bis die UN- Beobachter nach einer israelischen Beschwerde vor der syrisch - israelischen gemischten Waffenstillstands-Kommission Klage erhoben. E!rst dann wurde die Arbeit wieder aufge nommen, (ITA) men.' Ich möchte da etwas hinzufügen, was mich sehr gerührt hat: Ich habe vor einigen Tagen den Brief der Oberin eines Franziskanerordens bekommen. Aus diesem Franziskanerorden wurde di« Nonne Alyriam mit Familiennamen Neumann nerausgeholf. Sie war nach Holland aus Deutschland zur Sicherheit gebrach!, worden. Als zu dieser Franziskaner - Schwester die Gestapo kam und si« herausholte, rieb sich der Gestapo-Mann die Hände und sagte: .Sehen Sie das ist die strafe, weil Ihre Bischt»:« nicht stillgehalten haben und sich uns nicht unterworfen haben.* Da hat die No n« Myriam gesagt: /Wir sind sehr dankbar dafür dass uns r« mutigen Bischöfe gesprochen haben und klar sagten, wi* sie über die Nazis denken, und dafür geben wir gern unser Leben.* - “ Das Schicksal des .zahlenmäßig stark begrenzten Kreises der „christlichen Juden“, die als Nonnen und Mönche in Klöstern lebten und von der Gestapo im Zuge der Aktion gegen die Juden in Holland deportiert worden sind, hat also erneut einen Anlass für eine Diskussion gegeben, die weit über diese „christlichen Juden“ hinausreicht. Zunächst müssen wir einmal darauf aufmerksam machen, dass wir diese Formulierung „christliche Juden“ nicht akzeptieren können, da sig sich allzu eng an die nazistisohe Rassendoktrin anlehnt. Für uns sind diese Apostaten diese Abtrünnigen, keine Juden, sondern Christen, da wir rassistische Gesichtspunkte nicht übernehmen wollen. Wenn jemand aus seiner Volks- und Glaubensgemeinschaft austreten will und diesen Willensakt vollzieht dann gehört er unter keinem adjektivistisebe** Vorbehalt mehr zu uns. Die volkstüm liehe Kedensari der X oder Y sei schlecht getauft, ironisiert den SachverhaP ändert ihn aber nicht Wir wollen nicht bestreiten, dass es Menschen geben könnte, die aus ernsten Prüfungen und Gründen ihrer weltanschaulichen Ueber. zeugung oder ihres Glauben« zu einer anderen Religion übertreten und z B. Christen werden. Vor einer ernsten (Schluss auf Seite 3)