Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 28 (1967)
- Issue
- 2209 (17.3.1967)
- Date
- 1967-03-17
- Page
- [Seite 8] (sequence 8)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Correo Argentino Central B FRANQUEO PAGADO Concesión 908 TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 MANA ISRAELITA Añ* XXVIII. BUENOS AIRES, VIERNF/g 17 DE MARZO DE 1987 N* 3909 EL EJEMPLAR en toda la Repúblioa PUEYRREDON 2190 1* irq. Bueno« Airea T.E. 83 - 2613 Partrnei eines Henkers Das Verfahren gegen drei NS-Verbrecher, die sich der Beihilfe zum Mord an den holländischen Juden schuldig gemacht haben und deswegen auch inzwischen verurteilt worden sind, hat «ich in mancher Beziehung von den anderen, üblichen KZ- und NS-Prozessen nicht unerheblich unterschieden. Zunächst einmal hatte der Haupta' geklagte Dr. Wilhelm Harster. 62 Jahre alt, ein umfas^n des Geständnis abgelegt uni in keiner Phase des Prozesses versucht, seine Taten abzuschwächen. Damit stand die Schuldfrage von Anfang an fest. Aber auch die Person dieses Hauptangeklagten war von den gewöhnlichen KZ- Henkern recht unterschieden. Hier handelte es sich nicht um einen ungebildeten oder blindlings gehorchenden primitiven Menschen, sondern um einen deutschen Akademiker. dessen Vater bereits Akademiker war. dessen Elternhaus also ebenfalls auf einem höheren Niveau gestanden hat oder hätte stehen sollen. Die Geschichte 3ie.-e^ Harster ist kurz folgende: Der Angeklagte sagte von sich selbst, dass er aus einer gutbfirgerlichen Famili« stamme. Sein Vater Dr Theodor Harster war ein versier ter Kriminaltechniker, eine absolute Autorität, konservativ und nationalbewusst. Dem nationalistischen Milieu des Elternhauses entsprach die; Umgebung. Seine Ferien verj brachte der Angeklagte mit | Gesinnungsgenossen .n Juj gendlagern auf Hohenaschau. Hier wurde er auch mit dem „Judenproblem“ vertraut gemacht. Er hat zwar wie er erzählt, viele jüdische Freunde gehabt, mit denen er den Kontakt auch noch nach 1933, teilweise sogar bis in die Zeit des Krieges aufrecht hielt. Generell aber habe er die Juden wegen ihres „verderblichen Einflusses auf das öffentliche Leben“ abgelehnt Eine gemeinsame Sprache habe er ausschliesslich mit Zionisten gefunden, die nach Palästina auswandern wollten. in ihnen habe er die gleiche Zielsetzung erkannt: die Herauslösung des Judentums aus dem deutschen Volkskörper. Harster machte sein Abitur und studierte Rechtswissenschaften, promovierte und machte 1929 das Assessorexamen. Dann trat er in den v«h JAKOB KATZ-ROGASEN Poüzeidienst ein. 1932 entschied er sich für die'.NSDAP „Ohne Druck oder Zwang* wie er betont. Und als Angehöriger der politischen Polizei trat er gleichzeitig auch der SS bei. 1933 wurde er in die Gestapo-Leitstelle nach Berlin gerufen, machte Karriere in der SS und wurde 1938 zum Gestapochef von Innsbruck ernannt. 1939 folgte er den deutschen Truppen nach Krakau. Im Juli 1940 holte Heydrich den Angeklagten nach Brüssel. Später ging er nach Holland. Im August 1943 wurde er abkommandiert und zum Befehlsha ber der Sicherheitspolizei und des SD für Italien er nannt. Das Kriegsende erlebte er in Verona. Im August 1947 wurde er nach Holland ausgeliefert, 1949 zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt von denen er jedoch nur etwas mehr als die Hälfte absitzen musste. 1954 kehrte Harster als freier Mann nach Deutschland zurück. Er erhielt Heimkehrerentschädigung und eine Stellung im Staatsdienst Das bayerische Innenministerium bot ihm den Posten eines Verwaltungsjuristen in der Regierung von Oberbavem an. Die Behörde war über seine Vergangenheit unterrichtet. Das holländische Urteil befand sich bei den Personalakten. Die einzige Massnahme der Behörde war eine „Rückstufung*' in den Beamten rang des Jahres 1932: Der SS - Generalleutnant wurde Regierungsrat. Ab 1 November 1956 sass er im SchulPeferat der Aufsichtsbehörde für die Jugenderziehung im Regierungsbezirk Obei bayern Am 1. Januar 1957 wurde ihm das Finanzreferat der bayerischen Gemeinden übertragen; 1961 erfolgte se*ne Ernennung zum Oberregierungsrat. Auf der Suche nach Rajakowitsch, einem anderen Kriegsverbrecher, stiess Ingenieur Simon Wiesenthal der Leiter des jüdischer Dokumentationszentrums ir Wien, auf Harster. Mit Wirkung vom 1. Juli 1963 wurde er daraufhin pensioniert, krankheitshalber“. Das M nisterium berief sich zu seiner Verteidigung auf die Reohtsschutzstelie de.s Auswärtigen Amtes in Bonn, denn dieses hatte die Lösung der in Holland verhängten Gefängnisstrafe aus Strafregister und Führungszeugnis veranlasst. Die Pensionierung bewahrt Harster vor der Brotlosigkeit; nur die Jahre von J933 bis 1956 wurden aus dem Versorgungsanspruch auseeklammert. Doch auch nach seiner Entfernung aus dem Staatsdienst war Harster nicht stellungslos. Sieben Tage nach seinem Für die Menschenrechte Genf. — Charles H. Silver. Expräsident des new.vo’-ker Brziehungsausschusses und beratendes Mitglied der USA- Delegation. richtete einen leidenschaftlichen Appell an die jetzt in Genf tagende UN- Xommission für Menschenrechte. in dem er sich für den Anspruch der Juden in aller Welt auf religiöse und kulturelle Gleichberechtigung einsetzte. Der Redner erwähnte kein Land bei seinem Namen. Doch es wa* offensichtlich. dass viele seiner Kritiken auf Sowjetr jssland Bezug hatten, als er ausführte: „Heute gibt es in der Welt viele Kulturen und Rassen, die ermuntert werden, ihre Sprachen, ihre Literatur und ihre Volkskunst zu entwikkeln, während die Juden in ISRAELS POLITISCHE PROBLEME Jerusalem. — Ministerpräsident Levi Eshkol teilte zwei hohen nordamerikanischen Staasbeatnten Israels Besorgnis angesichts der Wiederholung syrischer Sabotageakte mit. Er empfing den Ratgeber des Weissen Hauses für Mittelostfragen, Harold Sanders, und der Beigeordneten Staatsrat Lucius Battle, der für Probleme des Nahen Ostens zuständig ist. Im weiteren berührte Eshkol dringende Anliegen Israels wie die geplante Errichtung einer Wasserentsalzungsanlage mit Beteiligung der USA. Ein dritter nordamerikaniseher Funktionär, der Stellvertretende Verteidigungsminister Townsend Hoopes weilte ebenfalls einige Tage in Israel. Der Ministerpräsident konferierte ferner mit dem englischen Expremier Sir Alec Douglas Home« über die politische Lage im Mittelostraum. Sir Alec war Ehrengast auf einem von der Knesset-Kommission für auswärtige Angelegenheiten und Sicherheit veranstalteten Bankett. Er äusserte zu seinen Gastgebern, England könne verstehen, dass ein kleines Land wie Israel sich selbst verteidigen müsse, weil es sonst niemand tun werde, und erklärte, seiner Meinung nach müssten die Grossmächte ein politisches Werkzeug schaffen, um die kleinen lokalen Kriege zu verhüten. (ITA)! gewissen Ländern gegen Unterdrückung und Schwierigkeiten zu kämpfen haben selbst dort, wo sie innerhalb der staatlichen Struktur als ethnische Gruppe anerkannt sind, herrscht heute noch diese Situation. Wir kennen die religiösen Beschränkungen, welche zur Schliessung von Gotteshäusern führte, und die künstlich geschaffenen Widerstände gesen die Ausbildung künftiger religiöser Führer und Lehrer. Dies muss unvermeidlich eine Min derung der geistigen und kulturellen Werte in der Zukunft nach sich ziehen, wie dies überall geschieht, wo man den Druck von Gebetbüchern, die Herausgabe literarischer Werke, die dramatische und musikalische Produktion und die Unterweisung der Jugend in Geschieh te und Religion erschwert, Hierdurch werden langsam doch systematisch die Grundrechte einer solchen kulturellen Minderheit untergraben und erschüttert. „In einigen Fällen hat die Zensur verhindert. dassG aubensgenossen aus dem Ausland ihren Brüdern Lehrer und religiöse Bücher schik ken. Ganze Gemeinden wurden isoliert. Ihre Mi'glieder dürfen sich nicht mit ihren Familien in Israel vereinigen von denen sie durch der Krieg getrennt worden sind. „Wir fordern aus Gründen des Rechts und der Menschlichkeit, dass diese Politik der ethnischen, rassischen oder religiösen Unterdriikkung, wo sie auch immer besteht, ein Ende nimmt, denn sie steht im Gegensatz zur wahren sozialen Gerechtigkeit, für die wir kämpfen.“ (ITA) Ausscheiden aus der Regierung trat er seinen neuen Posten an: Direktor im Eurppa-Industriepark in München. Mit 2.000 Mark Gehalt und Mercedes-Dienstwagen. Nebenkläger Dr Kempner will wissen, wie Harster heute zu den Juden und dem Antisemitismus steht. Harster sagt: „Mir ist klar geworden, dass der Antisemitismus in Deutschland zu fürchterlichen, chaotischen und verbrecherischen Zuständen geführt tiat. Ich erkenne, dass es keine Möglichkeiten einer Trennung von Deutschen und Juden gibt und dass man eher die aus dem Zusammenleben resultierenden Spannungen in Kauf nehmen muss als jemals wieder etwas derartiges. * Dieser nüchterne Bericht muss erschütternd wirken. Zu 12 Jahren verurteilt, von denen die Hälfte abgesessen wurde, kehrte der Mordbeihelfer in zweiundachtzigtausend achthundertsechsundfünfzig (82.8561 Faller. nach dem Verlassen des holländischen Strafhauses „als freier Mann“, wie es in dem Bericht wörtlich heisst nach Deutschland zurück... Der freie Mann Harster erhielt Heimkehrerentschädigung. Warum eigentlich? Er war doch gar kein Heimkehrer. Wohl aber war er ein NS- Verbrecher, wahrscheinlich hat man da ein Auge zugemacht, wenn es notwendig gewesen sein sollte. Wie hoch : die Heimkehrerentschädigung war, ist nicht bekannt. Aber er hat sie schon bekommen, seit vielen Jahren, versteht sich. Wie viele von ihm Verfolgte die den NS-Mordplanen durch ihr Ueberleben einen Strich durch die Rechnung gemacht haben, laufen noch immer herum ohne dass sie ihre Entschädigung erhalten haben? Hierüber sind die deutschen Behörden bestens unterrichtet, besonders in Bayern. Aber das ist ein anderes Kapitel. Heimkehrer Harster, dass er aus dem Zuchthaus heimkehrte, störte niemand, vor allem nicht die staatlichen Stellen. — Heimkehrer Harster also wurde sofort in den Staatsdienst übernommen. Das bayerische Innenministerium brauchte offensichtlich Leute wie Harster, Männer mit grosser Erfahrung auf dem Gebiet der Judenverfolgungen. Natürlich war das Amt über die Vergangenheit dieses Mannes genauest.ens unterrichtet. Man hat dies nicht bestritten, zumal sich das holländische Urteil in den Personalakten befand. Man hatte es vielleicht herauszunehmen vergessen. Oder es störte garnicht wer weiss? Als SS - Generalleutnant konnte er nicht rangieren, irgendwie muss man der Vergangenheit Rechnung tragen er wurde zum Regierungsrat zurückgestuft. Die Ro> e eines Regierungsrates zu spielen ist aber in jedem Fall besser als hinter schwedischen Gardinen zu sitzen. Trotz Kenntnis der Vergangenheit Harsters sass er zwei Jahre später Im Schulreferat, der rechte Mann für die Beaufsichtigung der Ju genderziehung, das wird man zugeben müssen... Jedenfalls waren die Bayern dieser Meinung, sonst hätten sie ihn ja Frage der Auslegung Br. W.: — In den verschlungenen Pfaden des Wiederputmachungsrechts werden auch diejenigen besser gestellt, die entweder Vertrieben« oder deuujehe Yolkszugehöi igi sind, wobei "es genügt, dass sie zum deutschen Sprachand Kulturkreis gehört haben. Aus welchen Gründen gerade diese Gruppe, unter die vor allem die waschechten Nazis fallen, besser gestellt wurde, ist unerfindlich, denn die gleichen 3ohäden. di« si« erlitten haben, wurden allen Ju den im Osten Europas zugefügt. Was bedeutet nun aber „zum deutschen Sprach- und Kulturkreis*' zu gehöre«. Dass die deutsche Sprache die Muttersprache ist, genügt lieht, jedenfalls nach der (.willkürlichen) Interpretation mancher Aemter. Wörtlich sagt das BLEA: „Selbst wenn der Antragsteller die deutsche Sprache beherrschte, reicht die« allein nicht aus. Entscheidend ist, ob sich der Antragsteller dem deutschen Sprach- und Kulturkreis soweit verbunden fühlte, dass er sich den Traditionen, Wer (Vorstellungen und Gebräuchen des deutschen Volkes so angeglichen hatte, dass er sich diesen mehr verbund«n fühlt« als denjenigen der jüdischen Volksgruppe in Polen, die dort sine eigene nationale und religiöse Minderheit mit eigener Presse, eigenen Standesvertretungen und Organisationen bildete.“ — Ein Hinweis auf eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes soll dieser Theorie grösseres Gewicht bei messen Was wird mit dieser Begründung hier einem Verfolgten zugemutet? Welchen deutschen Traditionen soll sich ein Jude in Polen zwischen den beiden Weltkriegen an geglichen haben? Den nazistischen Aktionen in Oberschlesien, die in UeberfäUen auf Andersdenkend« ausartete«? Oder etwa dem preussisehen Militarismus? Noch unverständlicher bleibt der Hinweis auf die deutschen Wertvorstellungen? Soweit sie aligemeinmenschlieher Natur sind, werden sie von allen Menschen geachtet, soweit sie aber ihren späteren Ausdruck in den Millionenmorden anlen, werden sie von allen anderen Menschen verabscheut. Heule nach ali dem Furchtbaren, was geschah, und das gerade der Gegenstand der Wiedergutmachung ist, für die das BLEA eingesetzt wurde, verlangt man von Juden, sie sollten sich nach deutschen Traditionen und Werovorsieüungen gerichtet haben? Dass der Verfolgte, dessen Fall hier abgelehnt wurde, jüdischen und nicht deutschen Vereinigungen in Polen angehört hat, wird ihm ebenfalls zur Last gelegt. Dass aber keine deutsche Auslandsvereinigung Juden aufgenommen hat, das verschweigt die Behörde, oder sie will es einfach picht wissen. Dass der Antragsteller zu einem Zeitpunkt und in einer oberschlesischen Stadt geboren wurde, die damals noch zum deutschen Reich gehörte, wird übersehen. Dass Juden jüdischen Traditionen und Wertvorste'lungen folgen, ist selbstverständlich, wie Christen den ihren Achtung entgegenbringen oder entgegenbringen sollten. Dass die deutschen Christen das nicht getan haben ist der Grund der deutschen NS-Katastrophe. Im übrigen haben die Juden in Oberschlesien bewiesen, dass sie sieh fern deutschen Sprach- und Kulturkreis zugehörig gefühlt haben, denn sie haben beinaive hundertprozentig — ganz im Gegensatz zu anderen Bevölkerungsteilen — bei den Abstimmungen nach dem Ersten Weltkrieg ihre Stimme für Deutschland gegeben, übrigens auch in Posen und überall dort, wo ein solches Bekenntiiis notwendig geworden war Alle diese Juden wurzelten in den Traditionen und Wertvorstellungen des Judentums, wie das nicht anders zu erwarten ist. Die Begründung, mit der das BLEA den Anspruch abw'iea, ist unüberlegt, zeigt völliges Verkennen der historischen Zusammenhänge, wirkt provokativ und beweist einmal mehr, dass man nicht den „Bock zum Gärtner“ hätte machen dürfen. Mit anderen Worten: Es wirkt sich immer wieder und ständig mehr zuungunsten der Verfolgten aus. dass man ihre Verfolger zu ihren Richtern gemacht hat — nicht ernannt. Harste:* machte wieder Karriere; er wurde Oberregierungsrat. Dann wurde er gefunden Man musste ihn ausscheiden lassen. Ihn zu finden, war nicht so einfach. Denn die P.echtsschutzstelle des Auswärtigen Amtes in Bonn (!) hatte die Löschung der Strafe aus Strafregister und Führungszeugnis dieses Mannes veranlasst. Ist die Frage unberechtigt, ob es sich hierbei um eine Rechtssehutzste le für Kriegsverbrecher handelt? Im Auswärtigen Amt wohlgemerkt, sollte man nicht vergessen. Mit Harsters Ausscheiden aus dem staatlichen Dienst begann seine neue Karriere. Er fand sofort einen hohen Posten in der Industrie Hierzu Erläuterungen zu geben, ist überflüssig. Denn die Industrie und der deutsche Grosshandel sind mit solchen Leuten durchsetzt. Viele von ihnen, die man kennt, laufen fröi und unangefochten herum, unter ihnen selbst jene IG-Farben - Direktoren die seinerzeit Giftgas geliefert, Zwangsarbeiter für Buna und andere Schrec kensiager in Auschwitz angefordert und die systematische Ausrottung von Juden Zigeunern u. a. begünstigt haben So sieht es wenig mehr als zwei Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes aus. — Judenreferent Harster erkennt jetzt, dass es keine Möglichkeit der Trennung von Deutschen und Juden gibt. Das jedenfalls sagte er seinen Richtern. Wir sind anderer Meinung, und riehen aus der Vergangenheit die einzig mögliche Konsequenz: uns von diesen Leuten zu distanzieren. — Impreso im la Imprenta POLIGLOTA — Rivadavla 831 Registro de va Propiedad Intelectual N’ 909.491