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Jüdische Wochenschau · 1967-03-03 · 2207 (3.3.1967) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2207 (3.3.1967)
Date
1967-03-03
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viern«f), 3 de Marz« de 1967 LA SEMANA I 8 B A E L I T A Año XXVIII. — N’ 2207 — S Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) Partner, Wege gegansen. die „eigentlich“ nicht richtig waren, jedenfalls dazu beitrugen, den inneren sittlichen Gehalt eines jungen Menschen zu erschüttern. Was kritisieren Sie an ihren Kindern, was Sie sich selbst verwehen haben? Worüber wundem Sie sich? Und diese Selbstkritik gilt für alle Lebensgebiete. Kehren die Kinder unseren Gedanken, unseren Traditionen, unseren Hoffnungen de l Rücken, wundert Sie das? Haben denn die Kinder Besseres im Elternhaus gesehen?, jedenfalls diejenigen. die ■wirklich unserer Gemeinschaft den Rücken kehren? Die meisten unserer Jugendlichen finden in ihren Elternhäusern jenes Fundament, das ausreicht um sie zur Fortsetzung unserer Tradition zu veranlassen. Die meisten Jugendlichen sind sogar jüdischer geworden, als ihre Väter waren. Das ent spricht dem Zuge der Zeit. Dass das Fehlen eines jüdischen Sportplatzes ein starkes Hindernis für das jüdische Leben der Jugend wäre wie man mir jüngst sagte is“ nicht anzunehmen. Natürlich wäre es sehr gut, wenn man endlich einen solchen Sportplatz erbauen würde. Abe. eine Patentlösung zur Beseitigung der bestehenden, oder künftigen Probleme ist dies nicht. Gerade an dieser ^te1le wurde schon so oft von der Notwendigkeit geschrieben, einen Sportplatz für die jüdische Jugend in Buenos Aires zu errichten, nicht nur für einen Sektor, für alle zusammen. Aber überlegen Sie einen Augenblick, ob nicht die gleichen Kreise, die -ich gern isolieren, weil sie sich „besser“ fühlen, auch ihren Kindern mit jenem Nasenriimpfen vom jüdischen Sportplatz abreden werden, das sie aufzusetzen pflegen, wenn überhaupt von jüdischer Gemeinschaft, von jüdischen Veranstaltungen und gar Vortragsabenden die Re de ist. Weil die Eltern die Nase zu rümpfen pflegen, weil die Eltern davon reden dass wir das alles schon so oft gehört haben, wei' die Eltern nicht kommen deswegen kommen auch die Kinder nicht. Im Elternhaus hören di° Kinder von der alten Geschichte, die man in jüdischen Versammlungen er fährt, was also sollen sie dorthin gehen, um Sachen zu erfahren, die ihrer Eltern schon überholt Vorkommen0 So ziehen es die -Jugendlichen vor. sich auf ihre Weise zu vergnügen oder, wenn sie höhere Interessen haben die Welt nach dem nunmeh*- doch auch schon nicht mehr neuen kommunistischen Rezept zu erlösen. Warum, Ma dame, laufen so viele jüdi sehe Kinder zu den Kommunisten? Weil sie dort suchen, was sie in ihrem Elternhaus nicht fanden und weil sie dort die Gemeinscnaftzu treffen beabsichtigen, in die sie von ihren Eltern nicht eingeführt worden sind. Schule und Gemeinschaft sind wichtige Erziehungsfaktoren. Der Faktor Nr. 1 abe* ist und bleibt das Elternhaus. Wenn die Mutter jüdischen Geist in ihr eigenes Haus trägt, wenn Vater und Mutter den Kindern ein sit-t ichjüdisches Lebens Vorleben, wenn jene alte Melodie aus den jüdischen Häusern hinausdringt, die einst die jiid;- sche Gasse erfüllt hat, dann wird vielleicht nicht alles gut, aber vieles besser se’n. f)ie Erzieh üHg und damit die Zukunft der Kinder beginnt bei den Eltern. . Lieber Herr H. Sw-., das haben wir von ihnen schon vor vielen Jahren gehört!, werden diese Madames antworten, an die wir uns hier richten. Jawohl, seit vielen Jahren, und wir werden es wiederholen, ohne müde zu werden, weil es notwendig ist. Und wenn unsere eigene Stimme erlischt. werden andere kommen, um diese Forderungen an jüdische Eltern zu stellen, um sie aufzuruien zu ermahnen und zu ermuntern, die wirklichen Werte und Werke in jenem alten Stück zu suchen, das Judentum, jüdische Lehre, jüdische Tradition und .jüdische Geschichte heisst, und das allein unsere und die Zukunft unserer Kinder sichert, Ehrung für Dr, Mora DAIA und Weltkongress veranstalteten in der letzten Woche eine Ehrung für den Generalsekretär der Organisation der amerikanischen Staaten (in spanisch: Organización de ios Estados Americanos, (OEA), Herrn Dr. José A. Mora die in Form eines Mittagessens stattfand An dieser Ehrung beteiligten sich die Botschafter Argenti niens. Chiles und Uruguays bei der OEA, Doctores Eduardo Alejandro Roca, Alejandro Magnet und Emil Orib* Auch der israelische Botschafter, Don Moshe Alon und eine Reihe hoehgestel! ter Persönlichkeiten der OEA waren der Einladung der DAIA und der Executive des Weltkongresses gefolgt. Die jüdische und die allgemeine Presse sowie Repräsentanten des Fernsehens waren ebenfalls eingeladen werden. ln seinen einleitenden Worten schildert* Dr Gol-en berg, der Präsident der DAIA die Persönlichkeit Dr Moras, dessen Kampf für das Recht seine Lebensaufgabe sei. Schliesslich machte Dr. Goldenberg interessante Ausführungen zum Problem der Menschenrechte und unterstrich, dass Freiheit und Gerechtigkeit nur dort existieren können, wo die fundamentalen Rechte jedes und aller Menschen geachtet werden. Dr. More ging auf das The ma der Menschenrechte in einer gründlich durchdachter' Rede ein und versicherte sein Verständnis dafür dass gerade die Juden in dieser Hinsicht besorgt seien, für die er Worte höchster Anerkennung fand. Besonders freundschaftliche Beziehungen verbinden OEA mit dem Jüdischen Weltkongress dessen Mitarbeit, wie der Redner betonte, ausserordentlich wertvoll sei. Schliesslich erinnerte Di. Mora an seinen Besuch in Israel vor einigen Monaten erzählte in anerkennenden und herzlichen Worten von seinen Erlebnissen und Eindrücken, berichtete von den Anstrengungen und Erfolgen, welche dieses kleine Land besonders auf kulturellem und sozialem. Gebiet errungen hat. — Sehr starker Beifall dankte dem Rednei für seine wichtigen Ausführungen. — Abschlüssen sprach Dr M. Goldman, der Präsident der lateinamerikanischen Weltkongress-Executive der mit einigen Worten des Dankes an Dr. Mora dif Bedeutung dieser Zusammenkunft sowie die Tätigkeit des Gefeierten unterstrich, den alle Menschen guten Willens in seiner, für die Menschheit Sn wichtigen Arbeit unterstützen werden. — Empfang in der DAIA In einer Sondersitzung empfing der leitende Rat der DAIA in den Räumen dei Institution den Vorsitzenden der Kommission für die Menschenrechte der OEA Herr** Manuel Bianchi dessen Tat kraft und Tätigkeit allgemeine Anerkennung finden. Begriissungsworte sprach de*- Präsident der DAIA, Dr. Goldenberg, der die A beit Bianchis würdigte. Im Anschluss Hieran ergriff Herr Manuel Bianchi selbsi das Wort und schilderte die Arbeit der von ihm geleiteten Kommission für die Menschenrechte. Er betonte sein Interesse an der Mitarbeit der Juden der verschiedener; amerikanischen Länder, vor allem auch seiner chilenischen Heimat. Die Darstellungen des ge schätzten Redners fanden bei allen Anwesenden mit gutem Grund ein echtes Interesse. Weltkongress- Executive tagt Vom 4. bis 6. März vagr die lateinamerikanische Executive des Jüdischen Weltkongresses in Montevideo unter der Leitung ihres Präsidenten Dr. Moisés Goldman, der auch die Eröffnungsrede nalten wird. Dr. Helmut Holz (Montevideo), der Vorsitzende des Zentralcomités der Juden in Uruguay, wird Begrüssungsworte sprechen. Anschliessend wird eine „Mesa redonda“ über die W edererstehung des Nazismus in Deutschland veranstaltet. Bekannte Intellektuelle aus Argentinien, Brasilien Chile und Uruguay werden zu Wor te kommen. Im weiteren Verlauf de*- Tagung sind eine Reihe von Berichten und Referaten vor- I gesehen. Die Sitzur.g wird Montag Mittag abgeschlossen I werden. — | CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legitimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch* STAMPS CENTER 94 ANenby Rd, — TEL AVIV — P.O.B. 4444 Vietnam und Vaelkermotd von MILTON FRIEDMAN Gewisse Kreise der USA- Regierung benutzen den Krieg in Vietnam als Entschuldigung, um eine Entscbliessung des Weiseen Hauses über die im Senat ausstehende Ratifizierung der UN- Konvention gegen den Völkermord zu verzögern. Dieses Abkommen erklärt die Verfolgung und Vernichtung re ligiöser, rassischer und nationaler Gruppen als ungesetzlich. Es wurde im Jahre 1948 aufgrund der NS-Verbrechen gegen die Juden und. Hitlers Politik in den besetzten Ländern abgefasst. Seither wurde die Konvention von 67 Nationen, zu denen einige kommunistische Regierungen gehören, unterfertigt. Die nordamerikanisi he Opposition gegen die Ratif'zie rung gründete sich anfangs auf die Befürchtungen, dass die kommunistischen Regime die Konvention anru’en und sich in häusliche Angelegenheiten der USA einmischen könnten. Die afro-asiatischen Völker könnten z. B. eine Resolution unterstützen die einer UN-Kommission die Untersuchung der Rassenunruhen in Alabama oder Mississippi übertragen würde. Obwohl das State Department oies nicht öffentlich zugeben wird, so fürchten seine Funktionäre gegenwärtig, dass eine Ratifizierung der Konvention gegen Völker mord durch die USA eine Handhabe für die Vereinten Nationen bieten könne, um das nordamerikanische Vor gehen in Vietnam zu unter suchen. Die Deportierung der Bewohner gewisser strategi scher Gebiete, der Gebrauch von Chemikalien über Feldern und Wäldern und die Polizeigewalt, die US/\-Truppen über die Zivilbevölkerung in Vietnam ausüben, könnten zur Diskussion gestellt werden. Der republikanische Abgeordnete für New York, Seymour Halpern, befürchtet, dass eine neue Sitzungsperiode des Senats vergehen könnte, ohne dass in der Frage der Ratifizierung dieser Konvention etwas unternommen wird. Jn einem an Präsident John gerichteten Schreiben führt er aus: „Unser Zögern bei der Unterfertigung internationaler Verträge wirft Schatten auf die Ehrlichkeit der von uns verkündeten aüssenpolitischen Ziele Eine tiefe Kluft hat sich zwischen unserer traditionellen Treue zu den Rechten des Indivi- Sßemde aus USA Tel Aviv. — Das Weidmann-Institut empfing vom nordamerikanischen Ackerbauministerium 615 000 ID, um Expeiimente über die in Soja pflanzen enthaltenen Proteine durchzuführen. — HTA) Gemeinsamer Betsaal Rio de Janeiro. — Kürzlich wurde die Oekumeniscne Kapelle des Hospitals Pedro Ernesto eingeweiht. Die Kapelle steht Juden, Protestanten und Katholiken zur Benutzung frei. An der Eröffnungsfeier nahmen Vertreter der drei Konfessionen teil. Diese Kapelle ist die erste ihrer Art in Lateinamerika. (ITA) duums in den USA und unserem offensichtlichen Mangel an Willen gebildet, diesa von der interna' >onalen Gemeinschaft auferlegten Grundrechte anzuerkennen Eine solche heuchlerische Haltung wird unseren Interessen im Ausland nicht zum Nutzen gereichen.“ Halpern forderte den Präsidenten auf, dem Kongress eine Botschaft über die Men^ sehenrechte Zu «enden. Er unterstrich, dass eine Initiative des Weissen Hauses nötig sei, damit das Parlament zu fünf Konventionen über Menschenrechte Stellung bezieht, nämlich über die Abkommen gegen Völkermord, Zwangsarbeit, Sklaverei für die politischen Rechte der Frau und gegen rassische Diskriminierung. Seymour Halpern schliesst sein Ersuchen an der. Präsidenten mit folgenden Worten: „Dieses grosse Ziel der Menschheit kann von den Vereinigten Staaten nient unrühmlich ignoriert werden, einer Grossmacht, deren politische Ziele die Evolution einer internationalen Gemeinschaft erstreben, die sich auf Ordnung, gegenseitige Achtung und einträchtig« Beziehungen zwischen den Staaten gründet.“ HEINZ und MARIO ARNSDORF Maler- und Tischlerarbeiten QUINTANA 1334 — FLORIDA — T.E. 797-43C5 MALERARBEITEN JUAN JULIUSBURG 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 Bezahlte Unruhestifter New York. — Die Hälfte der 8.000 arabischen Studenten, die an nordamerikanisenen Universitäten studieren, führen in den Universitätsstädten von 100 USA- Hochschulen eine von den Vereinigten Staaten pezanlte Kampagne gegen Israel, wie Jacques Torezyner, der Präsident der amerikanischen Zionistischen Organisation enthüllte Er stellte im weiteren fest, dass .viele dieser fctudenten mit ausgesprochen antijüdischen Gruppen verbündet sind.“ Torezyner machte diese Angaben im Zusammenhang mit dem Bericht, dass die „Freunde des Mittelostens'. ein proarabischer Verband, zu den nordamerikanischen Organisationen gehört welche von der CIA aus Geldern des Fiskus Ünterstiitzung erhalten. Gleichzeitig beschuldigte er diesen Verband „die treibende Kraft hinter der umstfrzlerischen arabischen Propaganda in akademischen Kreisen“ zu sein. Torezyner sprach vor 200 zionistischen Führern auf einer Sitzung des Exekutiv-Comites der ZOA. Er übte scharfe Kritik an der Nationalen Studentenverbindung, die im Jahre 1965 in Madison eine von dem arabischen Stuaenfenverband verfasste Resolution annahm, in der Israel heftig angegriffen wurde. (ITA) PASTEUR 25'4 . 2’ V S* pisos fïW 4«tI)6S . »37J t fUENO$ AIREí r i londms yM económicas 1 contadores públicos nacional** Konsul totes de'empresaS ESPECIALISTAS IN L SOCIEDADES J ANONIMAS Æi 'PRIS Fiambres Finos “FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA

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