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Jüdische Wochenschau · 1967-02-24 · 2206 (24.2.1967) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2206 (24.2.1967)
Date
1967-02-24
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1» izq. JûxJ&ttcutaJsA&jelUa 83 - 26 1 3 T. E. Año XXVIII. BUENOS AIRES. VIERNES 24 DE FEBRERO DE 1967 N'-* «96 Als der Reichstag brannte Di der Nacht vom 27. aut den 28. Februar 1933 — wie in diesem Jahr eine Nacht vom Montag zum Dienstag — kaum vier Wochen nach der NS-Machtergreifung. brannte der Deutsche Reichstag. Symbol und Hauptquartier des Bismarck sehen Reiches, die viel geschmähte „Sehwatzbude“ der Weimarer Republik. Dieses Ereignis, damals Sensation fiir viele Monate, das am Beginn der nazistischen Gewaltherrschaft steht, ist noch heute umstritten. Der Sachverhalt und die Schuldfrage werden immer wieder diskutiert, auch jetzt. 34 Jahre später. Zahlreiche Autoren haben sich in Büchern und langen Artikeln mit diesem merkwürdigen Brand beschäftigt, der für die Nazi-Gewalt haber den willkommenen An lass geboten hat. eine Reihe von Zwangsmassnahmen zu ergreifen, um ihre Macht zu sichern. Da mit der erneuten Aufrollung der diesem Brand zugrundeliegenden Tatsachen zu rechnen ist, besteht Veranlassung, sich mit dieser Brandstifturig erneut zu beschäftigen, zumal wir heute mit grössrerer Klarheit als früher die Technik und Regie beim Ablauf der Ereignisse beobachten und beurteilen können. Dabei dürfte es noch nicht einmal entscheidend sein, ob „die“ Nazis selbst den Brand geleg; haben, woran vor 34 Jahren, unmittelbar nach der Tat von JEHLDA GOTTHEAMER niemand Zweifel hegte. Denn alles, was folgte, rollte wie am , .Schnürchen“ ab. Die Vorbereitungen zur Stunde „x“ waren von langer Hand getroffen worden. Jetzt soll das Berline. Landgericht einen Schluss Strich unter die seit Jahren andauernden Meinungsverschiedenheiten über den Reichstagsbrand von 1933 zie hen. Der Holländer Johao M. van der Lubbe, der Bru- I der des damals zum Tode verurteilten und hingerichteten Marinus van der Lubbe, hat nämlich einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens gestellt. Diesem Antrag ist inzwischen der Generalstaatsanwalt beim Kammergericht zu Berlin beigetreten. Der Antrag des Generalstaatsanwaltes ist bei der Zweiten Strafkammer des Berliner Landgerichtes eingegangen. Nach Ansicht zahlreicher Zeitgeschichtler ist der Brand von der SS gelegt worden, wobei man besser und genauer von der SA sprechen würde. da die Sg seinerzeit noch nicht in der später bekann ten Form eingesetzt wurde und sicherlich nicht beim Reichstagsbrand mifwirkte Als Hintergrund nehmen diese Historiker an, dass Hitler mit dem Reichstagsbrand einen Vorwand zum Verbot der Kommunistischen Partei schaffen wollte. Der damals 24jährige van der Lubbe wurde nach seiner Verhaftung als kommunistischer Agent abgestempelt und dann! vom Reichsgericht zum Tode j wegen Hochverrats in Tatein-! heit mit aufrührerischer ' Brandstiftung verurteüt. Das ' Urteil wurde wenige Wochen nach der Verkiinduig vollstreckt und van der Lubbe hingerichtet. Die Mitangeklagten, der kommunistische Reichst.agsabgeordnete Torgier und drei Bulgaren, unter ihnen der be lühmte Dimitroff, später Ministerpräsident seines Landes, wurden freigesprochen nachdem es während des Prozesses zu schweren Wortgefechten zwischen Dimitroff und den Nazigrössen, vor allem Göring, gekommen war, die der geistigen Ueberlegenheit eines Dimitroff nur die brutale Gewalt entgegenzusetzen hatten. Johan M. van der Lubbe hatte bereits 1955 beantragt, das Urteil gegen seinen Bruder nach dem ..Gesetz der Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts auf dem Gebiet des Strafrechts1' dass er trotz vieler Worte, mit denen er sein damalige-: Verhalten .erklären1 möchte, feste dabei gewesen ist weis-s er sicherlich manche Deta!fs die anderen aus eigenem Wissen unbekannt waren. Den noch muss man mit den Angaben von Gisevius vorsichtig sein, da er die Gelegenheit zur Begleichung einiger — offensichtlich privater — Rechnungen benutzt unter anderem zu auffallar.d har ten, unsachlichen und hasserfüllten Angriffen gegen seinen einstigen Vorgesetzten bei der Gestapo, deren ersten Chef Rudolf Diels ebenfalls eine umstrittene und hart zu kritisierende Person :ichkeit, der als einer der wenigen hohen Beamten den Weg von Severing zu Göring aalglat! passieren konnte. Diels ist auf die Frage, wer denn nun eigentlich den Brand gelegt hat, in seiner Verteidigungsschrift ..Lucifer ante portas11 näher eingegangen. Diels schreibt: ..Wenn die Nationalsozialisten selber die Täter waren, so musste sich mir nur die Frage erheben warum sie es nicht in aller Offenheit vollbracht und als eine revolutionäre Tat gefeiert haben.“ Dies aufzuheben. Dieser Antrag : Bemerkung ist natürlich auch wurde jedoch aus formellen! nur ein posthumes Ablen Gründen zurückgewiesen,! kungsmanöver des ersten Ge i'aoofrici’a« I ^■ Ein Schulrat degradiert von HORST WINCKLER Wie db melden, ist der bisherige Karlsruher Regierungsschuirat Knittel wegen des Verdachtes, während der Nazizeit die Ermordung der europäischen Judenheit propagandistisch befürwortet zu haben, in seine frühere Dienststellung als Rektor zurückgestuft worden. Der Widerruf seiner Ernennung zum Schulrat war bereits 1960 vom damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kiesinaer angeordnet worden auf Grund des Verdachtes, dass Knittel als Nazi-Propagandist in Auschwitz tätig gewesen sei; die Zurückstufung war jedoch nicht vollzogen worden, da Knittel dagegen ein — immer noch nicht abgeschlossenes — verwaltungsgerichtliches Verfahren angestrengt hatte. Im grossen Frankfurter Auschwitz-Prozess, der Ende August 1965 beendet wurde, hatten die angeklag ten SS-Mörder Baretki (lebenslänglich Zuchthaus), Boger (lebenslänglich), Mulka (14 Jahre), Schlage (6 Jahre) und Broad (4 Jahre Zuchthaus) ausgesagt, dass der damalige SS-Oberscharführer Knittel „für Truppenbetreuung und weltanschauliche Erziehung“ der SS in Auschwitz „verantwortlich“ gewesen sei und dadurch ..zur Vernichtung der Menschen in Auschwitz bigetragen“ hat. Die Degradierung Knittels wurde jetzt vollzogen, nachdem Baretzki in dem von Knittel angestrengten Verwaltungsgerichtsverfahren ausgesagt hatte, dass sich Knittel als „Betreuer“ des sS-Bewaehungspersonals für die Ermordung von Juden eingesetzt habe, und nachdem Boger erklärt habe, Knittel auf ..der Rampe yon Auschwitz wo die Selektionen stattfanden) gesehen zu haben. Knittel selbst behauptet, nur als „Truppenbetreuer11 und nient afc „Schulungsleiter1 in Auschwitz tätig gewesen zu sein. Wenn man sich überlegt, dass ein Mann, der aktiv bei der Liquidierung von unschuldigen Menschen durch Ermunterung der Truppe oder auf andere Weise mitgeholfen hat, überhaupt wieder als Lehrer und Erzieher der Jugend eingestellt werden konnte, wird man am Wert der sogenannten Entnazifizierung“ endgültig verzweifeln. Wie war es nur möglich, dass ein solcher Mann bis 1960 in einem so verantwortungsvollen Amt wie das der Erziehung verbleiben und sogar den Rang eines Regierungsscnulrats einnehmen konnte. Dass es nunmehr zu einer ..Zurückstufung“ in die frühere Dienststellung als Rektor gekommen ist, dürfte auch unverständlich sein. Denn ein solcher Mann mit dieser Vergangenheit ist in keiner Weise geeignet, als Erziehungsbeamter in einem demokratischen Rechtsstaat tätig zu sein. Dass sich Knittel immer noch in Regierungsdiensten befindet, dürfte, wie db meinen, seinen Grund darin haben, dass zweifelsfreie Beweise für seine verbrecherische Tätigkeit fehlen würden. Das in Anbetracht der Aussagen der unmittelbar Beteiligten zu erklären, dürfte gewagt sein, Oder soll hier ein intellektueller Verbrecher geschont werden? Genügt es nicht, dass Knittel „nur“ als „Betreuer“ des SS-Wachpersonals gearbeitet hat? Damals hat er Mörder „betreut", heute sind ihm Kiuder anvertraut... weil die Antragsfristen vec säumt waren. Nachdem das Schlussgesetz zum Bundes. entschä digungsgesetz aas Fristenhindernis beseitigt hat, hat J. van der Lubbe einen neuen Antrag eingereicht, um die Aufhebung de« Reichsgerichtsurteils gegen seinen Bruder durchznsetzen Damit wird der Fall Reichstagsbrand erneut aufgerollt und Gegenstand eines gerichtlichen Verfahrens werden. Zu den Autoren, die eine besonders ausführliche Darstellung des Reichstagsj brandes post festum gegeben haben, als das Dritte Reich zusammengebrochen war, gehört der zu Recht umstrittene Hans Bernd Gisevius, der im 1. Band seines Buches ..Bis zum bitteren Ende“ die Vorkommnisse mit vielen Einzelheiten in einer höcnst dramatischen Form schildert und damit eher einen Roman als brauchbares historisches Material liefert. Da aus seiner Darstellung zunächst ein mal eindeutig hervorgeht, stapo-Chefs, der sicherlich i nichts mit der Tat zu tun hat, auch mit ihrer Klärung niemals betraut war, sondern nur die polizeilich-politischen Konsequenzen zu ziehen hatte, die ihm von Hitler und Göring vorgeschrieben worden waren. Der später bei den Nazis in Ungnade gefallene Ex-Gestapo-Chef begründet seine Zweifel, warum die Nazis die Tat nicht öffentlich durchgeführt haben sollten: „Sie verbrannten ja auch Bücher und Bilder vor dem ganzen Volk; sie zerstörten die Druckereien der roten Zeitungen, und am 1 April schlugen sie auf dem Kurfürstendamm den Juden die Ladenfenster ein“. Diels yergass zu erwähenn. dass an diesem 1. April 1933 nicht nur am Kurfürstendamm Schaufenster klirrten, sondern ein ant ¡jüdischer Boykott in ganz Deutschland .spontan1 durch geführt worden ist. Fr argumentiert weiter; „Am 2. Mai nahmen sie den Gewerkschaften ihre Häuser und ih- ROBERT OPPENHEIMER GESTORBfN Princeton. — J. Robert Oppenheimer, der jüdisch-amerikanische Kernphysiker, den man offiziell den „Vater der Atombombe“ nannte starb hier im Alter von 62 Jahren. Er litt seit einem Jahr an einem Kehlkopfkrebs. Dr. Oppenheimer empfing eine Medaille vom Präsidenfür seinen „aussergewöhnlic-hen Beitrag zur Theoretischen Physik und seine wissenschaftliche und administrative Leitung“. Präsident Johnson übergab ihm persönlich diese Auszeichnung. Dr. Oppenheimer, ner als Sohn eines aus Deutschland ausgewanderten Textilkauften und die Anerkennung j manns in New York geboren seines Verdienstes um die Herstellung der ersten Atombombe. die nach den Worten des Kriegsministers Henry L. Stimson, „in grossem Masse seinem Genie und sei'er Inspiration und Anleitung zu verdanken war, -welche er seinen Mitarbeitern zu geben wusste.“ Im Jahre 1954 wurde Df. Oppenheimer aus der Atomenergie - Kommission wegen angeblicher Verbindung mit den Kommunisten ausgeschlossen. Die gleiche Kommission erteilte allerdings neun Jahre später Dr. Oppenheimer den mit 50.000 Dollar dotierten Fermm-Freis wurde, bezeugte eine „flam inende Empörung über die Behandlung der Juden in Deutschland“ und wandte sein aktives Interesse sozialen Fragen zu. Er trug dazu bei, zahlreiche seiner Verwandten vor der Vernichtung durch die Nazis zu retten, indem er sie in die Vereinigten Staaten brachte. Der Verstorbene war seit 1947 Professor für Physik am Institut für fortgeschrittene Studien in Princeton Er war Mitglied der Leitung des Wissenschaftlichen Weizmann- Instituts in Rechowot, mit dem er seit dessen Anfängen aktiv verbunden war. (ITA) Washington. — Die Sowjetunion hat dem Ersuchen der Syrer um Unterstützung bei dem ..Nationalen Befreiungskrieg“ nicht stattgegeben, wie aus Ubanoi verlautete Die beiruter Zeitung ,,Al Sayyid" schrieb, dass die .sowjetischen Behörden anscheinend nioht geneigt seien, ihre Haltung zum Mittelosten zu ändern. Es heisst, der starke Mann Syriens, Salah Jacüd, habe hei seinem kürzliehen Besuch in Moskau russische Hilfe erbeten, doch der Kreml habe nichts anderes zugesagt als das syrische Verlangen nach weiteren Lieferungen von Raketengeschossen zu prüfen. Im weiteren berichtete die „Washington Post“, dass die arabischen Führer von Moskau enttäuscht sind und den chinesisch-russischen Konflikt als Grund für das Nachlassen der sowjetischen Unterstützung jm Mitte lost-: n erachten. Die Zeitung zitiert den Chef des Or ganisadonscomites für die Befreiung Palästinas 'n Beirut Shafix Al Hout, der geäussert haben soll dass die Russen an den Arabern nicht mehr soviel Interesse zeigen, während die Chinesen die arabische Sache urieiri geschränkt unterstützen. (ITA) Treuer Diener geblieben Dr. W.: — Die in Oesterreich sehr aktive Organisation der ehemaligen Widerstandsbewegung gegen den Nationalsozialismus und sein Terror-Regime hat einen neuen Skandal enthüllt' Ein ehemaliger Erster NS-St.aatsanwalt, der Hofrat Dr. Konrad Zachar, war Berichcerstatber des Obersten Gerichtshofes in der Verhandlung über die Nichtigkeitsbeschwerde und Berufung in der Strafsache gegen Novak gewesen, einem der Komplizen Eichmamts, der schliesslich freigesprochen worden ist. Das Urteil hafte gro sses Aufsehen und in manchen Kreisen auch Empörung ausgelöst. Der Oberste Gerichtshof gab bekanntlich der Nichtigkeitsbeschwerde Folge und ermöglichte es dadurch, dass in einer zweiten Verhandlung vor dem Erstgericht ein voller Freispruch für Novak zustande kam. Der Referent Dr. Zachar war in der Nazizeit Esrster Staatsanwalt und laut Geschäftsverteilungsplan „Referent zur Behandlung der vom Oberreichsanwalt beim Volksgericht abgegebenen politischen Strafsachen“. Als 1949 die Wiedereinstellung dieses Beamten entschieden worden ist, wurde nur dessen Mitgliedschaft zur NSDAP überprüft, nicht aber seine Rotle im NS-Justizdienst. Mit welcher —• sicherlich nicht ungewollten — Leichtfertigkeit solche Ueberpriifungen vorgenommen worden sind, beweist dieser Fall mit aller Klarheit. Jetzt hat d'e Ossterreichische Wiederstandsbewegung einige Daten über die „Arbeit“ i '« heutigen Referenten beim Obersten Gerichtshof bekannt gegeben: In einer Reihe von Fällen wurden österreiclYsehe Patrioten, wie es dort heisst, vom ehemaligem Ersten Staatsanwalt angeklagt sowie auf seinen Antrag zum Tode verurteilt und hingerichtet. Wenn dieses umfangreiche Material heute von der Oesterreichischen Widerstandsbewegung vorgelegt werden kann, muss man wohl mit Sicherheit annehmen, dass es bereits gestern den offiziellen, zuständigen Stellen bekannt gewesen ist. Der Exnazi-Staatsanwalt blieb ein treuer Diener seines Herrn und verhalf dem Exnazihenker Novak zu einem Freispruch. Ein unglaublicher Fall, ein Skandal! Ge wlss. Aber einer unter sicherlich vielen weiteren Fällen, die unbekannt geblieben sind. — Neue Gewalttaten Tel Aviv. — Neue arabische Gewalttaten ereigneten sich an der syrischen und transjordanischen Grenze, bei denen ein syrischer Soldat getötet wurde, nachdem die gemischte syrisch - israelisches Waffenstillstands - Kommisre Kassen weg. Damals! Später steckten sie die jüdischen Gotteshäuser in Brand und trieben Dinge, die ihnen nicht einmal die kommunisti sehe Greuelpropaganda zugetraut hatte. Warum in aller Welt sollten sie 1933 nicht auch den Reichstag anstekken, warum sich nicht laut zu dieser Tat der „spontanen Volkswut“ bekennen?.. .** Ex - Gestapo - Chef Diels kommt also zu der Ueberzeugung, die Nazis waren e» nicht, denn sie hätten sich dieser Tat nicht geschämt, wahrscheinlich wären sie noch stolz darauf gewesen. Er fragt, ob es nicht zu allen Zeiten zu den festlich dröhnenden Ouvertüren der Revolutionen Pulvert urm verschwör ungen und Bast1 bestürme gegeben habe. Dann wörtlich meint Diels: „Lässt man nicht heutzutage in Jerusalem das König-David-Hotei in die Luft fliegen und in Bogotá das Haus des Parlaments?“ Jeder Leser muss sich über diese Parallele wundern, denn welchen Zusammenhang könnte das Terrorattentat auf einen Flügel des King David mit einer Revolution mit dem Sturm auf die Bastille oder einem anderen Ereignis haben. Diels sucht Entlastung, dafür müssen die Beispiele aus der jüngsten jüdischen Vergangenheit herhalten. Aber einen Unterschied hat Diels übersehen - Die jüdischen Tii- (Schluss auf Seite 2) sion jede weitere Sitzung auf unbestimmte Zeit vertagt hatte. : Der syrische Soldat fand . bei einem Schusswechsel mit I einer israelischen Patrouille , in der Gegend von Hute den Tod. Die Patrouille traf den in Uniform gekleideten Syrer dabei an. wie er von der syrischen Position in Darbash aus die israelische Grenze überschritten hatte. Der bewaffnete Eindringling erbffnete das Feuer auf die Israelis, als diese ihn in einer Entfernung von 500 Metern von der Grenze innerhalb israelischen Gebiets sich auszuweisen aufforderten Die israelischen Soldaten erwiderten das Feuer und töteten den Syrer mit einer Handgranate. Der Syrer trug ein automatisches Gewehr sowjetischer Fabrikation. Zum Unterschied von anderen Zusammenstössen, bei denen die Syrer Verluste erlitten. waren die syrischen Behörden bereit, die Leiche des Soldaten abzuholen Israel hat vor der gemischten Waffenstillstands - Kommission Beschwerde erhoben. Ein anderer Zwischenfall ereignete sich in der Nähe von Arad im Negew Dort ex plodierte ein Sprengkörper unter einer Wasserleitung, welche zum Gebäude einer Versuchsanlage des KKL führte, ohne Schader anzurichten. Die Spuren von zwei Personen wurden in Richtung zur nahegelegenen transjor ■ dänischen Grenze entdeckt. Die Terroristen hatter zwei Zettel hinterlassen poien in hebräischer, den anderen in arabischer Sprache aut denen „Palästinensische Freiheitsbewegung“ und Al Asifa“ (der militärische Zweig der Befreiungs-Organisation Shukairys) zu lesen stand. —

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