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Jüdische Wochenschau · 1967-01-20 · 2202 (20.1.1967) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2202 (20.1.1967)
Date
1967-01-20
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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PUEYRREDON 2190 — 1® ¡zqjûzJkwi&taJsACLjeiUc, 83 - 2613 T. E. Ano XXVIII. BUENOS AIRES. VIERNES «0 I>E ENERO DE 1967 N-' 2mz Der Mythos vom Neofaschismus Nach den Siegen, die von der Nationalen Demokrat! sehen Partei (NDP> davongetragen wurden, herrschte zunächst an manchen Stellen Verwirrung Man wusste nicht recht, wie man dieses Phänomen in seine ,.deutsche Konzeption“ einordnen solle. Manche sprachen von .überraschenden- Erfolgen, andere meinten, das Ergebnis entspreche Ihren eigenen — allerdings bis dahin unbekannten —- Voraussagen. Viele erklärten, jetzt sei es klar geworden dass die alte Nazipartei wiederkommen werde. Die NDP selbst bestritt immer wieder energisch, sie habe weder mic Faschismus noch mit dem früheren Nationalsozialismus etwas zu tun, sie sei eine neue Partei mit eigenen Vorstellungen und Zielen. Gewiss gäbe es auch einige alte PG’s in ih- | ren Reihen, aber welche der Parteien in Bonn habe nicht alte Parteigenossen unter ihren führenden Mitgliedern?, fragte die NDP, sicherlich nicht ganz ohne Grund. Alle diese Gegebenheiten und Erscheinungen riefer. Verwirrung und das Fehlen einer gesunden und treffenden Orientierung hervor. Hierin liegt eine weitere Gefahr für eine Radikalisierung. Denn der Mangel an Möglichkeiten, sich im politischen und gesellschaftlichen Leben zurechtzufinden, begünstigt immer die extremen Parolen und ihre Bannerträger. Als man einen NDP-Mann nach dem Programm seiner Partei fragte, gab er zur Antwort, dass er kein Programm kenne, das Programm heisse Deutschland. Das erinnert natürlich fatal an Göring, der kurz nach dem NS-Umbruch über die Ziele der NSDAP und Regierung interviewt, beinahe die gleiche Antwort erteilt: Unser Programm ist Deutschland. .. Sicher ist, dass die alten Nazis zwar zeitweise verschwunden, dennoch immer am Werke waren. Mithilfe der in ganz Europa, vor allem von den Juden geraubten Vermögen Goldsachen und sonstigen Werte haben sich nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches viele der ehemals einflussreichsten Männer unter Mitnahme erheblicher Konten und Barbeträge u. a. nach Südamerika gerettet. Sie waren hier nicht untätig, sondern haben vom ersten Tag an versucht, die faschistische Neue Drohungen London. — Achmed Shukairy. der „Führer“ der arabischen Flüchtlinge, hat gedroht dass im Jahre 1967 eine neue Terrorweite Israel überfluten wird, so schreibt die ägyptische Staatszeitung „Al Ahram“. Shukairy brüstete sich, dass seine Banden die Methoden studiert hallen. welche die Guerillakämpfer in Algerien, Kuba und Vietnam anwen den und somit imstande sein werden, „Palästina von der zionistischen Invasion zu befreien-'. Auch der londoner Korrespondent der BBC machte eine ähnliche Mitteilung. Er meldete, dass Shukairys Banden im ge heimen in Transjordanien „arbeiten“', um den Terror gegen dieses Land und gegen Israel zu entfesseln von SEM FRAIS K E-N S TEUS Internationale aufzubauen, deren Zweigstellen in Europa (Malmö, Wien usw.) und in Kairo gewesen sind. Mussolini-Befreier Skorzeny soll hierbei eine wichtige Rolle als Mittelsmann gespielt haben. Dass derselbe Skorzeny auch im internationalen Waffenhandel zu den bekannten Figuren gehört, wurde bereits vor Jahren mitgeteiit. Die seinerzeit nach der militärischen Niederlage nach Südamerika gef.üchteten Nazi-Grössen, die beinahe alle mit gekauften oder gefälschten Pässen kamen, hallen überall versucht, Einfluss zu nehmen. Da sie selbst aus den bekannten Gründen über hohe Geldbeträge verfügten waren sie nicht ungern gesehen. Manche trugen die Kutten der Mönche, um sich besser und sicherer verstecken zu können. Das sind aber keine neuen Entdeckungen oder Enthüllungen, denn das Treiben dieser Leute ist allen südamerikanischen Staaten. ihren Regierungen und Polizeistellen längst bekannt Das wurde im Fall des neuen Bormann-Skandals in Recife (Brasilien) evident. Selbstverständlich ist nicht nur der Polizei eines einzigen südamerikanischen Staates, sondern allen oder vielen Polizeistellen der Aufenthalt aller wichtigen Nazis bekannt, auch Bormanns. Wenn die deutschen Amtsstellen dies nicht wissen sollten, kann hierin nur eine Nachlässigkeit erblickt werden. Der „Rauschgift süchtige-“ ehemalige SS-Führer und Mönch Sonnenburg, den man auch genau kannte, wobei es offen bleiben mag, ab er wirklich Sonnenburg heisst, beleuchtet nur die Verworfenheit, dieser Leute, ihre dunklen Ziele und eigenartigen Pläne. Gegenüber dieser allgemeinen Gefahr durch Verwirrung gibt es nur das eine Mitte! zur Verhütung eines Rückfalls in den Atavismus des Neofaschismus: eine klare Sprache zu führen und von allen Theorien, Parolen und Schlagwörtern deutlich abzurüexen, die von den Nazifaschisten zu allen Zeiten gebraucht worden sind. WIE ICH ES SEHE - .-- Das grosse Versagen i . . -. oon JEHUDA GOTTHEIMER (Fortsetzung des in der vergangenen Woche erschienenen Leitartikels „Advokaten des Feindes“). — I. Die Presidenten In seinem Buch „Advokaten des Feindes-“ berichtet der deutsch - schweizerische Schriftsteller Werner Rings über die Besuche, die während der Kriegzeit von den Präsidenten des Deutschen Roten Kreuzes in Genf gemacht worden sind, die jede Möglichkeit einer Intervention zugunsten der KZ-Häftlinge ausgeschlossen haben, da das Deutsche Rote Kreuz es sogar ablehnte, auch nur Anfragen nach jüdischen Deportationen zu erhalten. Einer der Präsidenten. SS- Reichsarzt Grawitz, der sich nach dem ver'orenen Krieg selbst liquidierte, ist — wie Wir von Rings erfahren — der Erfinder der Ermordung der Juden in den Gasöfen Sein Nachfolger in der Präsidentschaft des Roten Kreuzes war einer jener deutschen Aerte. die ..unmenschliche medizinische Versuche“ geleitet haben. Wenn man nur einen flüchtigen Augenblick bei dieser Mitteilung verweilen will, so tritt die entsetzliche Grausamkeit dieser Epoche allein schon aus den Tatsachen hervor, wer die Männer im Dritten Reich gewesen sind, die das Rote Kreuz repräsentierten. Wenn man dann weiter erfährt, dass das Giftgas Zyklon b von deutschen Rot-en-Kreuz-Autos in die Gaskammern von Auschwitz gebracht worden ist, dann ist hierin nicht nur eine jener grausamen Zynismen zu erblicken, mit denen die Nazis bewusst alle bis dahin geltenden moralischen Massstäbe zerschlagen haben, sondern eine Provokation, auf die ruhig geblieben zu sein, noch heute Erstaunen erzeugen muss. Was haben die Genfer Herren des Roten Kreuzes den deutschen Mörder - Aerzten gesagt, als diese in Genf zu Besuch weilten? War in dem Verhalten dieser Aerzte abgesehen von den gemeinen Verbrechen wie Mord, Beihilfe zum Mord. Mittäter. Schaft am Mord von Hunderttausenden oder gar Miilionen, war nicht in dem Verhalten dieser Rote-Kreuz- Präsidenten ein schwerer Verstoss gegen die klaren Prinzipien der Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft des Internationalen Roten Kreuzes zu erblicken? Was wird hierzu heute gesagt? II. Wir wussten es Werner Rings fragt zu diesem Fragenkomplex den früheren Hohen Kommissar des Völkerbundes in Danzig und späteren Präsidenten des Internationalen Roten Kreuzes, Herrn Prof. Karl Burckhardt. Frage und Antwort sind wichtig und sollen aus diesem Grunde wörtlich wiedergegeben werden; „Trifft es zu, Herr Minister Burckhardt. dass Sie wohl gegen Ende 1942 als die ersten einigermassen verbürgten Nachrichten über Massenhinrichtungen von Juden in Polen und von dem Plan der sogenannten Endlösung auch nach Genf gedrungen waren, dass Sie damals dem Comité, dem Sie ja angehörten, vorgeschlagen haben, man möchte doch ei nen öffentlichen Protest in Erwägung ziehen?“ Burckhardt: „Das stimmt, das war noch früh. Eine zweite Intervention durch ein Comité-Mitglied erfolgt-e später. Und dieses Comité-Mitglied war eine Dame, Frau Frick-Cramer, die mit sehr grosser Intensivität diesen selben Vorstoss unternommen hat. In beiden Fällen wusste die Mehrheit des Comités, dass unsere ganze Hilfstätigkeit, das heisst unsere ganze wirkliche Aufgabe, auf dem Spiel stand. Und schliesslich war die Majorität der Ansicht, dass die Informationen, über die wir. besonders im zweiten Fall, schon verfügten, nicht verbürgt genug seien, um durch einen solchen Schritt allés andére "zu riskier.n!'. — Auch wenn man sich gegen eine Kritik an Menschen wie Burckhardt sträubt, muss man der Sache willen fragen, worin denn nun eigentlich die „wirkliche Aufgabe, die auf dem Spiel stand“ lag, wenn man sich nicht ent schliessen konnte, auch nur zu protestieren. Das schweizerische Schweigen sollte sehr lange dauern, so lange, dass es im wesentlichen zu spät war, und so lange, bis man die Schweiz nicht mehr brauchte. Von keiner Seite, auch nicht vom Internationalen Roten Kreuz, wurde abgeiehnt, Repräsentanten wie die deutschen Aerzte-Mörder als Präsidenten des Roten Kreuzes anzuerkennen, deren Taten den Ideen des Roten Kreuzes offen Hohn sprachen. III. Frühes Wissen Die von den Deutschen im europäischen Osten begangenen Mordtaten waren schon frühzeitig auch im neutralen Ausland bekannt geworden. Recht auf Verteidigung Jerusalem. — Das Zionistische Aktions-Comite verurteilte bei Abschluss seiner Arbeit die arabischen Terrorakte und betonte Israels Recht auf die Verteidigung seiner Grenzen und die Einwanderung in Israel. In einer anderen Resolution werden die Vereinten Nationen aufgefordert, die Anwendung der Klausel des israelisch-trans jordanischen Waffenstillstands-Abkommens zu gewährleisten, die den Juden den freien Zutritt zu den heiligen Stätten in Transjordanien sichert. Die Comite-Mitglieder gabei: ferner der Hoffnung Ausdruck, Israels Bemühungen, seine Beziehungen mit der Sowjetunion zu verbessern, von Erfolg gekrönt zu sehen. Sowjetrussland wird ersucht, zur Verringerlng der Spannung im Mittelostraum beizutragen und den russischen Juden, die den Wunsch hegen, sich init ihren Familien in Israel zu vereinigen, die Auswanderung zu bewilligen. Nazis und Neonazis Bonn. _ Ascher Ben Nathan. Israels Botschafter in Westdeutschland, erklärte in Göttingen. die Tatsache, dass eine extremistische Partei wie die NDP existiere, sei unbedingt ernst zu nehmen. Nathan üusserte dies in Beantwortung von Fragen, welche ihm nach einer Rede, die er auf Einladung der Geseilichaft für jüdisch-christliche Zusammenarbeit an der bonner Universität hielt, gestellt worden waren. Andererseits hat eine Meinungsumfrage ergehen, dass das Publikum diese Partei, welche selbst vom Innenminister Paul Lücke für neonazistisch erklärt worden ist, in einem rapide zunehmenden Masse unterstützt. Aus der Umfrage ging hervor, dass im Falle neuer Wahlen in verschiedenen deutschen Staaten die NDP leicht 15 Prozent der Stimmen gewinnen könnte. womit die Gewinne dieser Fraktion in Hessen und Bayern vom vergangenen November sich verdoppeln würden. Zu dieser Annahme trägt auch der Umstand bei, dass die Veranstaltungen der NDP in gewissen Städten trotz der hohen Eintrittspreise derartigen Zulauf fanden, dass tausende Menschen auf der Strasse bleiben mussten. Die grosse Zahl von Deutschen, die wegen der Verschlechterung der Wirtschaftslage heute nur noch teilweise Beschäftigung finden, wird als einer der Gründe für die wachsende Unterstützung der National-Demokraten angesehen. (ITA) MASSENMOERMR ALS MINISTER von KURT KAISER-BLUETH! Ein selbst für gewisse deutsche Nachkriegsverhältnisse ungewöhnlicher Prozess wird voraussichtlich im Verlauf des Jahres 1967 stattfinden Unter der Anklage de? Massenmordes an Polen und Juden im Sommer 1941 wird Hans-Adolf Asbach vor seinen Richtern stehen. Asbach, zum Kreishauptmann in den besetzten Ostgebieten ernannt, hatte in Krasnik bei Lublin ein Konzentrationslaj ger eingerichtet, in das er Polen und Juden zu Tausenden unter grausigen sanitären Bedingungen einpferchte. Es gab für die Gefangenen nicht einmal die Möglichkeit, ihre tägliche Notdurft in normaler Weise zu regeln, sodass das Lager in einer wahrhaft pestilenzartigen Atmosphäre lag. Die Lebensmittelrationen waren so gering, dass sie zu einer Art Hungerfolter wur¬ Die Erschiessung oder sonstige Ermordung von Hunderttausenden war nicht geh öm zu halten. Deutsche Urlauber haben hiervon — meist — voller Empörung ihren Familienangehörigen berichtet. So durchlöchert die deutsche Moral durch die nazistischen „Erziehungsmethoden“ be reits war. das feige Ab schlachten von wehrlosen Greisen, Frauen und Kindern wurde von der Mehrheit der deutschen Soldaten nicht gutgeheissen, wenn sie auch nicht den Mut hatten, hiergegen zu opponieren. Was sich in Litauen und Polen abgespielt hat, um nur zwei Beispiele zu nennen, war schon Ende 1940 oder Anfang 1941, jedenfalls lange vor den Beschlüssen der Wannsee-Konferenz über die Endlösung der Judenfrage bekannt. Hierüber waren neben zahlreichen Kreisen derdeutschen Zivilbevölkerung mit Sicherheit informiert: die kirchlichen Stellen, die „neutralen-- Diplomaten und eine kleine Anzahl von Privatpersonen oder Repräsentanten von Organisationen, in erster Linie das Büro des Jüdischen Weltkongresses in Genf. Nach Rings haben einzelne Schweizer, die schon im Oktaber 1941 zu Augenzeugen von Massenhinrichtungen geworden waren Anfang 1942 hierüber in der Schweiz berichtet. Wie Burckhardt oder seine Comite-Mitglieder angesichts dieser von Schweizern stammenden Informationen von der Unsicherheit der Quellen sprechen konnten. bleibt unerfindlich. Im Mai 1942 hatte ein Schweizer-Arzt bereits öffentlich auf der Jahresversammlung des Schweizerischen Aerzteverbandes in Zürich einen Au genzeugenbericht abgebeben. Welche Zweifel waren noch möglich? Dennoch sträubten sich alle, die unterrichtet wurden, auch die Repräsentanten und (Schluss auf Seite 2) den. „Um der Ueberfiille abzuhelfen und Platz für neue Internierte zu schaffen sind diese Zustände denkbar günstig“, hatte einmal ein zynischer Wächter zu einem der Gefangenen gesagt. Asbach, auf polnischen Kriegsverbrecherlisten stehend, war seife 1931 Mitglied der Partei und SS, und — hier liegt immerhin das Ungewöhnliche dieses kommenden Prozesses gegen einen NS-Massenmörder — von 1950 bis 1958, also voll» acht Jahre, Sozialminister des Landes Schleswig-Holstein. Als Abgeordneter der Vertriebe nen-Partei war er in das Schleswig - holsteinisch« Landes - Parlament gewählt worden. In Freiburg im Breisgau steht zur Zeit ein 57 Jahre alter Justizobersekretär namens Walter Thormeyer vor Gericht, der wegen Morde* und Beihilfe zu diesem Ver* brechen an 80 Juden angeklagt ist. Thormeyer, 1942 bia 1943 Leiter der Gestapostelle von Mielic im Bezirk Krakau in Polen, hat mehrere Morde an Juden, darunter an zwei jungen Mädchen, mit eigener Hand ausgeführt. Der Gestapomörder stieg seelenruhig nach 1945 in den Diensl der Republik ein, war 1948 in Niedersachsen und dann bi* 1964 (!) in Baden-Württemberg im Justizdienst der Bundesrepublik tätig, bis er 1964 entlarvt und verhaftet wurde. Der Fall ist insofern ungewöhnlich und besonders schockierend, weil Thormeyer noch 1961 als Prototyp „eines vorbildlichen demokratischen Justizbeamten“ ta«“ zeichnet wurde. Gipfel dflr blutigen Ironieder Gestapo» mörder hielt staatsbürgerliche Kurse ab, in denen et über Pflichten und Rechte des modernen Staatsbürgers dozierte. In einem Lokalblatt erschien in diesen Jahren eia Artikel von Thormeyer, in dem er u. a. erklärte, dass die Zivilisation des Abendlandes einen unüberwindlichen Damm gegen den Bolschewismus darstellen müsse, der ..die Freiheit, dies oberste Gut unserer demokratischen Rechtsordnung, nicht respektiere--... Judenmörder Thromever, der unter seinen« wirklichen Namen 16 Jahre Justizfunktionär in der Bundesrepublik war, stand bereits auf den ersten polnischen Kriegsverbreeherlisten. Die anstehenden Behörden Schratten in der Bodleiana, in Westdeutschland haben“ indessen keine Notiz von diesem internationalen Steckbrief genommen. Thormeyer hat seinerzeit bei seiner Verhaftung erklärt, dass er nur seine Pflicht getan habe. Die- Juden hätten dem Deutschen Reich von 1933 an einen unerbittlichen Krieg erkläre und er habe daraus als Leiter der Dienststelle der Geheimen Staatspolizei die Koiir Sequenzen ziehen müssen. ‘

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