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Jüdische Wochenschau · 1967-01-13 · 2201 (13.1.1967) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2201 (13.1.1967)
Date
1967-01-13
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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Viernes, 13 de Enere de 1967 LA SEMANA israelita Año XXVIII. — N* 2201 — 7 DAS LAND NAPHTAU EineBtäciezurGola La M 4 m w # v f l * i i I M 1 rnmm I ,,Wir lernen Hebräisch und ne wichtige Lehre, die d Anfang Oktober, während «ter snkkot - Halbfeiertage, ia«d im Amphitheater der Gane Cbsmat in Tiberias unter Teilnahme von mehr als tausend Berufs- und Amateur-Archäologen die 24, Jahreskooferenz für Landeskunde über das Thema ..Das Land Naphtali“ statt, veranstaltet von der Gesellschaft, zur Erforschung von Erez Israel und seinen Altertümern Die Teilnehmer der Konteren« hatten Gelegenheit auf dem Wege nach Tiberias die im letzten Jahr ausgegra'oene Kreuzritterfestung Kochs« Hajarden (Stern des Jordan) zu besichtigen. Auf der Tagung wurden über 25 Vorträge über Geschichte. Archäologie und Geographie des Landbezirks von MEIR FAERBER gehalten, in dem der Stamm Naphtali ansässig war. Das Naphtali-Gebiet wurde vom Gebiet des Stammes Sebulun und vom Kineretsee, westlicn vom Gebiet des S'ammts Ascher, östlich vom Jorden und dem Hulesee begrenzt und reichte nördlich bis zum Libanon. Im Buch Josua werden 19 Städte im Gebiete Naphtali erwähnt. Baal Gad, bekannt au'-h unter dem Namen Baal Bek, unter den Griechen Heliopo lis. Im Buch der Könige heisst der Ort, der von König Sa lomo ausgebavt und verschönert wurde, Baalot. Chamat, ein durch seine warmen Heilquellen bekann- K£ft£n KAy£m£T tEtSIAEC PP COMITÉ CKNTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — X’. E. 48-3695, 48-5683 NEUE SIEDLUNG AN DER GRENZE kann, wird sie von einer Gruppe der Betarbewegung abgelöst, welche aus Zur Nathan einen Moschaw machen will. Das neueste Dorf Israels, Zur Nathan, an der transjordanischen Grenze 9 km nordöstlich von Kefar Sava gelegen, wurde kürzlich als ein Vorposten der „Nachal- (Pioniersedlerkorps der israelischen Armee) feierlich eingeweiht. Bs ist die sechste der Siedlungen, welche der Keren Kayemet Leisrael in Zusammenarbeit mit dem Verteidigungs - Ministerium in einem strategisch wichtigen Grenzabschnitt aufstellt; ihre Errichtung wurde durch eine gro6Szügige Spende von Nathan Simon s.A. aus Passate, New Jersey, Vereinigte Staaten, ermöglicht. Die Nachalgruppe. die sich zurzeit hi«- befindet, besteht aus Jugendlichen der ..Kibbuz Meuohad“ Kibbuz-Vereinigung; wenn diese das Dorf soweit gebracht hat, dass es von Zivilisten übernommen werden An der Feier nahmen nahezu 2.000 Personen teil, darunter Eltern von Siedlern, Gruppen aus anderen Vorpostensiedlungen und benachbarten Ortschaften, Gymnasialschüler aus dem ganzen Land und Delegationen aus den arabischen Dörfern des Bezirks. Reden wurden vom Landwirtschaftsminister Herrn Ch. Gevati, vom Stabschef R/A Rabin und vom Knessetabgeordneten Diab Nbeid aus den; benachbarten Dorf Tayibe gehalten. Der Ministerpräsident und Finanzminister Herr P. Sapir und die Familie von Nathan Simon sandten Glückwunschtelegramme. AUS UNSERER ARBEIT Unser Vorstandsmitglied, Herr Samuel Margulies, überbraehte uns den Betrag von $ 25.48)0.— für die Pflanzung von 125 Bäumen in Israel auf den Namen von Herrn Nor kerte KORN anlässlich seines 80. Geburtstages — ad mea we’esrim sehanim — am 14. Januar, von folgenden Personen: Marcos und James Isler und Familien 18 Bäume, Sak) Baum und Familie 18 Bäume, Wolf Händler und Frau 10 Bäume Samuel Margulies und Frau 10 Bäume, Moises Weich und Frau 10 Bäume, Frau Grabenheimer 10 Bäume, Saul Fligler und Frau 10 Bäume, Igo Fligler und Frau 10 Bäume. Wolf Fligler und Frau 14 Bäume. Frau Schlesinger 5 Bäume Aldo Baum und Frau 5 Bäume, Dr. Eifermann und Frau 5 Bäume. Anlässlich der Vermählung von Herrn Ernesto Würzburger mit Frl. Dra. Azucena Sehnst wurde zugunsten des KKL der Betrag von 13.150.— Peso« gesammelt; auf den Namen des jungen Paares werden Bäume im ..Bosque Independencia Argentina“ gepflanzt. BESTE BEECHSEN IM MONAT DEZEMBER: Herbert Arnold, Enrique Brieger, Federico Grünwald. Enrique Heinemann, Max -Juda, Emilio Klipstein, Günter Lewinsky, Ernesto Neumanr, Juan Oppenheimer, Cilly Rosarios, Julio Rosenstein. Dr. Hardi Swarsensky, Colegio ,Tarbut‘, Siegfried Weinstein, David Weinstock Ernesto Weiss. Wir danken allen unseren Freunden. Blumenabloesung in Form von Glückwunsch- sowie Trauer-Telegrammer. und Baumdiplomen bei jeder Gelegenheit bitten wir unter folgenden Telefon-Nummern aufzugeben; 73-9026 Sra. Weinstein 64-2966 Sra. Lubaseber 54-3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat 48-3695 PFLANZT BAETJMh IM „BOSQUE INDEPENDEN¬ CIA ARGENTINA* ALS UNSEREN BEITRAG AN. LAESSLICH DES „SES - QUICENTENARIO'V DER 150-JAHRFEIER DER UN. ABHAENGIGKEITSER- KLAERUNG ARGENTI. NIENS — 1816—19Ö6. Für die uns anlässlich unserei Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten, danken auf diesem Wege allen Verwandten, Freunden und Bekannten. Mavrict« Btrenstein und Frau Ester geb. Flamm Gedickt 706, A ter Ort am Kineretsee der später in die benachbarte Stadt Tiberias, die Herodes errichtet hat, eingemeinriet wurde. Chazor, im äus.sersten Norden in der Nähe des Meromsees, eine berühmte, sehr a’~ te Stadt, Sitz kanaanitischer Könige, die von Josua gebrandschatzt. nach seinem Tode aber von den Kanaanitern wieder aufgebaut wurde. Unter der Prophetin Del.ora und dem Feldherrn Barak befreiten die Israeliten Chazor, König- Salomo befestigte die Stadt, aber der assyrische König Tiglat Pileser eroberte sie wieder. Lakum am Kineretsee wurde zur Zeit des Zweiten Tempels Kfar Noam, auch Kfar Nachum genannt und hiess später Kapernaum. Adami hiess auch Har.akew, Ijon lag in der Nähe von Dan, Abel Beth Mascha wurde später auch als Abel Majim bezeichnet. Kadesch, auch Kedesch Naphtali und Kedesch Gali!, Um Verwechslungen mit anderen Orten namens Kedevcn zu vermeiden. Hier besiegte der Makkabäer Jonathan in einer grossen Schlacht die Syrer. Im Gebiet Naphtali gab es drei Levitenstädte- Die Zufluchts- und Schutzstndt Kedesch, ferner Karthan und Chamat Doar. Aus den archäologischen Forschungsberichten des letzten Jahres seien hier nur einige erwähnt: Auf dem Berge Kanaan (Safed) wurden Reste einer Festung aus dir israelischen Epoche ir einer Länge von 40 und einer Breite von 20 m entdeckt wobei sich die innere von der äusseren Mauer noch unterscheiden lässt. An einigen Steilen erheben sich die Ruinen bis zu 2 Meter Höhe. Diese Festung gehörte der K°tte der Befestigungen von Oberg d.ilila an, und von hier aus hat man freien Blick einerseits bis zur Bergfeste Mizpe Jamim und andererseits nach Chazor und darüber hinaus. Im Juli und August 1966 wurden Ausgrabungs&rbe:teu am Tel B rom nördlich von Kirjat Schmona durchgeführt, wobei eine gut erhaltene, grosse Oelpresse mit umfangreichen für den Betrieb nötigen Räumen und Einrichtungen freigelegt wurden. Auch steinerne Wohnhäuser aus der byzantinischen Zeit mit allerlei Haus- und Ktij chen-Geräten aus dem 4. ' Jahrhundert wurden gefunden, zum Teil auf den veischütteten Ruinen von Häusern aus der römischen Eon. che. Es gibt hier drei Siedlungsepochen: eine im i. und 2. Jahrhundert, eine *m 4 bis 6. Jahrhundert und eine geringeren Ausmasses im 13. Jahrhundert. DIE TAUBENHOEHLE An der ersten Ausgrabungssaison der Taubenhöhle (Maarat ha Jonim) im Augunst 1966 nahm auch ein Zoologe, Dr. H. Czernov, teil Man fand zwei Gräber mit menschlichen Gebe’nen. aber auch eine Menge von über 130 verschiedenen Tierknochen. Geräte aus Stein und Knochen, Schmuckstücke er In einer tieferen Schicht fanden sich Gegenstände, die für die letzte Epoche dei früheren Steinzeit typisch sind, d.h. für die Zeit 50.000— 10.000 Jahre v.d.g.Zt. In Kfar Arawa in Mittelgaliläa wurde eine prächtige Grabhöhle aus dem 3 Jahrhundert entdeckt. Neun Schiebegräber in der östli chen, südlichen und der westlichen Wand wurden freigelegt. Die Decke des mittleren Saales und der Sch'ebegräber ist gewölbt, die Oeffnungen der einzelnen Grabhöhlen sind viereckig, abgesehen von einer, die bogenförmig ist Im Schutt, der die Höhle füllte, fand man drei römische Lampen und zerbrochene Kochtöpfe, in einigen Schiebegräbern Glasgeräte, Halbsbänder und Reste von Kupfergeräten Viele menschliche Gebeine waren zerstreut woraus sich ergibt, dass die Grabhöhle vor längerer Zeit ausgeraubt wurde. Bei Nazaret arbeiteten Archäologen im Juli und August in der zweiten Ausgrabungssaison dei Kedumim-Höhle. unter Teilnahme des Steinzeit-Forschungslaboraforiums der Sorbonne. Auf einem Gebiet von 27 Quadratmetern und in einer Tiefe bis zu 4.4 Metern, wurde am Eingang vor der Höhle gegraben. Man fand menschliche Gebeine und schöne Steinwerkzeuge Die Höhle dürfte im Laufe der weiteren Ausgrabungen für die Erforschung der mittleren Steinzeit grosse Bedeutung gewinnen. In der nächsten Grabungssaison will man bereits in die Höhle selbst Vordringen, wo man Geräte zu finden hofft. In anderen Gebieten Israels, ausserhalb des Naphtali- Landes, förderten die Ausgrabungen im letzten Jahre reichliche und zum Teil sogar sensationelle Funde zutage. Erforschung des Meeresgrundes Jerusalem. — Gemeinsam von israelischen und französischen [Wissenschaftlern ■wird eine ozeanographische Untersuchung im Mittelmeer durchgeführt werden. Dieser Beschluss ist vor kurzem im Rahmen eines Abkommens über wissenschaftliche Zusammenarbeit beider Länder gefasst worden. (HZ) Juden in arabischen Laendern Paris. — Wie aus vertrauenswürdigen Quellen bekannt wurde, ¡eben heute noch 2.000 Juden in Aegypten. 90 Prozent von ihnen sind Sepharadirn. Ausserdem leben i« Aegypten 600 Karäer. Die Mehrheit der Juden leben in Kairo und Alexandrien, wo sich 27 Synagogen befinden, die aber alle leerstehen. Ferner wurde mitgeteilt, dass 6.000 Juden in Libanon leben, in ihrer Mehrheit in Beirut. Dort gibt es drei jüdische Schulen mit 1.400 jüdischen Kindern und Hebräisch als Unterrichtsfach. Wir lernen Hebräisch und (israelische) Landeskunde, um die Verbindung und die Brücke zwischen den Juden der Gola und Israel zu stärken“ erklärte eine schon etwas angegraute Schülerin auf Iwrit mit amerikanischem Akzent in der Ferienschule der Sochnut in Tivon In dieser Schule nahmen 36 Erwachsene aus den USA an einem 6wöchigen Kurs teil, um ihr Iwrit zu verbessern und ihr Wissen um den Staat Israel und seine Bewohner zu vertiefen Es waren hauptsächlich Lehrer, Rabbiner und Funktionäre dei jüdischen Gemeinden, weiche in ihren Herkunfts - Ländern dann ihre Kenntnisse weiter vorbereiten und somit tatsächlich die Verbindung mit Israel stärken. Diese Gruppe von 36 war nur eine der 42. welche in diesem Sommer in verschiedenen Landesteilen im Rahmen des Sommerwerices der Sochnut Israel besuchten 70, aus allen Ländern Ameier Altersklassen von 13 bis rikas und Europas, die der zionistischen Tätigkeit offen- Ueber 3.000 Teilnehmer alder Verbindung mit Israel. Der Leiter des Ulpans in stehen, befanden sich im Juli und August in Israel. Während des 15jährigen Bestehens dieses Werkes besuchten bereits 32.000 ausländische Juden die Ulpanim und Sommerlager in Kibbuzim und Städten und bilden heute in ihren Landern wichtige Stützen für die Aufrechterhaltung des Judentums, des jüdischen Wissens, der hebräischen Sprache und Tivon erklärte, es sei sehr wichtig, den Juden des Auslands, und besonders den nordamerikanischen Juden als Realität zu zeigen „Sehr oft kommen diese Juden und glauben, dass das Land und der Staat Israel nur dank der Hilfe aus USA existiere. Hier lernen sie dann, dass Israel in erster Linie durch Tatkraft und Aufopferung seiner Bewohner, der Juden, die das Land bauen, entstand und auf seinen Füssen steht. Die Hilfe der nordamerikanischen Juden ist zwar dabei behilflich, aber j sie ist nicht alles. Dies ist ei- ‘ ne wichtige Lehre, die di® Schüler hier bekommen “ Die Teilnehmer an einem solchen Ulpan müssen Reissig lernen 30 Unterrichtsstunden in der Woche und „Hausaufgaben“ für mindestens nochmal so viel Zeit. Zum Unterrichtsplan gehören ausserdem noch einige Ausflüge in Kibbuzim nach Elat, usw. Und die Unterrichtssprache ist Iwr:t Eine gewisse Kenntnis der Sprache ist Voraussetzung für die Beteiligung. Die Reisespesen von ihrer Heimat und zurück tragen die Teilnehmer selbst, oder zum Teil auch die Organisation, Gemeinde oder Schule, welche sie schickt. Die Spesen in Israel, den Unterhalt, Touren und Unterricht, trägt die Sochnut Der Unterrichtsplan ist nach drei Gesichtspunkten gewählt, den Teilnehmern Iwrit geläufig zu machen, Israel kennen zu lernen und mit seinen Bewohnern und seinen Gebräuchen Verbindung anzuknüpfen, und diese Juden aus der Diaspora mit dem Volk, das Israel wiederaufbaut, direkt in Verbindung zu bringen. Und dies alles geschieht, damit sie ihre Kenntnisse in ihren Ländern weiterreichen. Sie erlernen die tägliche Gebrauchssprache, das Lesen von Büchern und Zeitungen. Schreiben und leichte hebräische Literatur. Gebrauchsgrammatik, Landeskunde, Einführung in biblische Geschichte und hebräische Lieder. Interessant sind die Unterrichtsstunden. Sie werden wirklich nur auf Hebräisch gehalten. Der Lehrer fragt, die Schüler, von grauhaarigen Herren und Damen bis zu der jüngeren Generation nehmen es ernst und antworten fleissig auf Hebräisch — nicht immer richtig, aber eben dann richtig gestellt. Sicherlich ist es sehr wichtig diese 32.000 menschlichen Zentren geschaffen zu haben, wenn auch vielleicht ein kleiner Teil davon nicht direkten Nutzen bringt. Jeder dieser 32.000 Menschen bildet eben doch einen Hoffnungsstrahl, eine Verbindung zum Judentum und zu Israel. Hotel-Restaurant 1^3 M. FLAMM CHASCOMUS — T. E. 2910 — Cardaba 38 unter Äuisicht s. Ehrw., Rabb. Dr. J. Oppenheimer Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 781-1312 u. 70-5805 HOTEL LAGO RIO CEBALLOS SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 "IfiTD SAISONEROEFFNUNG: 15. DEZEMBER NEU: EIGENE PIILETA VOR DEM URLAUB: Einheitskampagne COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376 Ol. — T E 47-3820 ¿'.-Ke-'*-: ■t V'-T.

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