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Jüdische Wochenschau · 1967-01-13 · 2201 (13.1.1967) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
28 (1967)
Issue
2201 (13.1.1967)
Date
1967-01-13
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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V PUEYRREDON 2190 — 1* izq. JûxJe^j^Hày^Aaeliia 83 - 26 1 3 T. E. Ano XXVI». BUENOS ABBES, VIERNES 13 DE ENBRO DE 1967 N® 2201 Neue Dolchstoss -Legende Eine neuft Dolchstoss-L0gende ist geschaffen worden, diesmal vom Jüdischen Weltkongress. behauptet das Zentralblatt der NDP, jener neuen ,,demokratischen“ Partei, die so viel mit Demokratie zu tun hat, wie die NSDAP mit Sozialismus. Die nordatnerikanische Abteilung des Jüdischen Weltkongresses halte einen Aufruf erlassen, um die Aufmerksamkeit auf das Anwachsen der alten Nazi-Tendenzen in der Bundesrepublik zu lenken und vor dieser Entwicklung zu warnen. Drohend erhebt die NDP ihre Stimme, sie werde sich gegen diese Verdächtigungen zu wehren wissen Jetzt sei nämlioh die Zeit gekommen, wo das deutsche Volk seine Verteidigung wieder selbst in die Hand nehmen werde, als ob bisher nichts geschehen wäre, um „Angriffe“ abzuwehren. Mit Recht wurde vom Jüdischen Weltkongress darauf verwiesen, dass es heute noch Zeit wäre, der neuen Welle nationalistischer Verleumdungen und Attacken durch die hinter dre NDP stehenden Kräfte Einhalt zu gebieten. Die ,,Deutschen Nachrichten“ in Hannover behaupten zwar, die Radikalen hätten sich des Weltkongresses bemächtigt. Der Ton ihrer Erklärungen sei viel schärfer als die Erklärungen, die Nachum Goldmanr abgegeben habe. Bereits in Brüssel bei der letzten Weltkonferenz des Kongresses habe mau solche radikalen Aeusse rungen vernommen. Diese Be hauptungen des NDP-Blattes entbehren allerdings jeder Grundlage, denn immer haben sich die verantwrtlichen jüdischen Führer mit der erforderlichen Klarheit und Schärfe gegen jeden Rückfall in Nazimethoden ausgesprochen, der allerdings nicht erst seit heute droht. Die Vorgängerorganisationen der NDP haben in das , gleiche Horn gestossen, nur dass sich diese alten Nazis heute weiter vorwagen. Der Begriff , ,Neo“- Nazis, das sei noch einmal besonders unterstrichen, ist völlig fehl am Platz, denn es sind die gleichen Elemente und die gleichen Slogans, die man damals gebraucht hat und heute wiederholt. Selbstverständlich behaupten die Leute der NDP, dass die gegen ihre Partei gerichteten Erklärungen sich auch gegen Deutschland wenden, da sie in ihrer bekannten „Bescheidenheit“ das übrige Deutschland mit sich selbst Identifizieren. Irgendeinen Einfluss muss die Weltkongress-Erklärung auf die Mannen der NDP gemacht haben, denn sie befürchten eine Reaktion der „Regierungen der Welt“. Dies wäre auch nur am Platz, sodass man die Nervosität in den Redaktionsräumen in Hannover durchaus verstehen kann. Auch die Mitteilung des Jüdischen Weltkongresses, man müsse noch etwa 23.000 Nazi- Verbrecher suchen und vor Gericht stellen, hat Unruhe erzeugt, zumal man immer wieder schwere Verbrecher, unter ihnen Massenmörder, selbst in gehobenen Amts- Stellen ermittelt. Die Bemerkung, durch diese Angriffe des Weltkongresses solle nur das Terrain für neue finanzielle Forderungen geebnet werden, ist eine der üblichen progandistischen Verleumdungen, mit deren Hilfe Stimmen für kommende Wahlen gefangen werden. Dass die offiziellen Reprävon SEM FRANKENSTEIN sentanten der Bundesrepublik weit schärfere Eerklärungen gegen die NDP und die hinter ihr stehenden Nazis abgegeben haben, dass sich insbesondere der neue Bundeskanzler Dr. Kiesinger im gleichen Sinne äusserte, wird natürlich verschwiegen. Im Rahmen ihrer Attakken nehmen die „Deutschen Nachrichten““ auch gegen den „Philosemitismus“ Stellung, den sie als ein künstliches Produkt bezeichnen. Wenn man diese Ausführungen liest, wird man ihnen hierin sogar Recht geben müssen... Die Beziehungen zwischen dem deutschen und dem jüdischen Volk müssten normalisiert werden, verlangen die „Deutschen Nachrichten“, ohne hierüber Einzelheiten mitzuteilen. Vielleicht sollten die Juden schweigend die Angriffe hinnehmen, die von der der NDP, ihren „Führern“, ihren Presse-Erzeugnissen und auf sonstige Weise gegen Juden lanziert worden sind und wahrscheinlich auch in nächster Zukunft vorbereitet werden. Man solle, so heisst es, eine ..würdige Bilanz“ ziehen, wobei man die „neuen Rechte der Deutschen“ zu berücksichtigen hätte. Worin die Bilanz und worin diese neuen Rechte bestehen, wird nicht gesagt. Jedenfalls müssen sich die „Deutschen Nachrichten“ gegen die neue, von der nordamerikanischen Abteilung des Weltkongresses geschaffene Dolchstoss-Legende wehren.. Die Zeitschrift „Der Spiegel“ hatte sich dahingehend geäussert, dass der „Antisemit den Tod des Juden vorbereitet und wünscht“. Solange es einen Neonazismus gäbe, wird der Antisemitismus als eine politische Kraft benutzt werden. Das erste Wort in diesem Kampf gegen das Wiedererwachen einer nazistischen Welle in Deutschland müssen die Deutschen selbst sprechen. Dabei genügt es allerdings nicht, dass es bei Worten bleibt. Es gibt hinreichende Möglichkeiten, die Bevölkerung über die wirklichen Gefahren aufzuklären, die ihr von dieser Seite drohen. Noch dürften die Trümmer nicht vergessen sein, die am Ende des Tausendjähri gen Reiches das Symbol na zastischer Willkür und Zerstörungswut gewesen sind. Noch dürften auch die Hilfe leistungen der Demokratien nicht vergessen sein, die das deutsche Wirtschaftswunder hervorgezaubert haben in dessen Abwässern gewisse Kreise wieder einmal im Trüben fischen wollen. Das jüdische Volk oder einige seiner führenden Kreise haben viel früher als dies offensichtlich angebracht gewesen ist, einen Verständigungswillen gezeigt. Die Reaktion der NDP ist eine böse Antwort, die wir erhalten haben. WIE ICH ES SEHE- Advokaten des Feindes von JEHUDA G0TTHE1MER Ein Buch Werner Rings, ein Schweizer Schriftsteller und Journalist, in Deutschland geboren, legte ein Buch unter dem bezeichnenden Titel „Advokaten des Feindes“ vor, das im Econ-Verlag fDüsseldorf/Wien) erschienen ist. Das Buch fasst vier einstündige Fernsehsendungen des schweizerischen Fernsehens unter dem gleischen Titel zusammen, die seinerzeit grosses Aufsehen hervorgerufen hatten. „Advokaten des Feindes“ sind jene schweizer Diplomaten, die während des letzten Krieges als Schutzmaeht für 1,6 Milliarden Menschen aufgetreten sind. 137 Schweizer waren als Delegierte des Internationalen Comités vom Roten Kreuz tätig. Das kam zu der Arbeit hinzu, die für den schweizerischen Staat entstand, der die Interessen von 43 Staaten schützen, in 56 Hauptstädten während des letzten Krieges in 219 fremden Gesandtschaften, Botschaften und Konsulaten Diplomaten unterhielt, die bevollmächtigt waren, als „Advokaten des Feindes“ mit der jeweils gegnerischen krieg- - führenden Macht zu sprechen. Autor Rings hat mit grossem Fleisc, mit einer enerkennenswerten Ausdauer und beachtlicher journalistischer Begabung in einer wissenschaftlichen, ernst zu nehmenden Form die Vorarbeiten und Untersuchungen für dieses Thema durchgeführt, zu dem er nunmehr — für uns zugänglich — in Form eines Buches seine Ergebnisse, Erkenntnisse und Rückschlüsse vorlegt. Das von Rings gewählte Thema der „Advokaten des Feindes“ beleuchtet die von der Schweiz und ihren Diplomaten, vom Roten Kreuz und seinen Mitarbeitern geleistete Rettungsarbeit im Dienste aller, die durch den Krieg verfolgt, schutzlos, hilfsbedürftig geworden sind, die des Schutzes ihrer Heimatstaaten beraubt waren und in Millionen Fällen dei Willkür preisgegeben worden sind. Dass eine solche Queilensammlung, dass ein solches Buch und dass diese Tätigkeit der schweizer Behörden und privaten Hilfsorganisationen gerade uns besonders interessiert, braucht nicht gerechtfertigt zu werden. Mit rr Gute" Nazis in Ostdeutschland London. — Der Präsident Ostdeutschlands, Walter Ulbricht, enthüllte, dass im kommunistischen Deutschland Exnazis ihre Tätigkeit entfalten. Es geschah zum ersten Mal. dass die ostdeutsche Regierung die schon seit geraumer Zeit bekannte Tatsache zugab. dass frühere Nazis wichtige Aemter in der Verwaltung und selbst in der kommunistischen Partei bekleiden. Ulbricht machte seine Eröffnung in einer Neujahrs botschaft, in der er die „Demokratisierung“ Ostdeutschlands forderte. Er äusserte, dass sich unter denen die für die Errichtung einer „sozialistischen Demokratie“ in Ostdeutschland arbeiten, frühere Nazis oefinden. Ulbricht sagte folgendes: „Viele Tausende gehörten der Nazipertei und ihren Organisationen an. Diejenigen unter ihnen, die Verbrechen begangen haben, erhielten, ihre gerechte Strafe. Den anderen haben wir Gelegenheit geboten, ihre Vergangenheit durch ehrliche Arbeit für den Frieden und die Gesellschaft wiedergutzuma- Chen. Urnen wurde in unserer grossen kommunistischen Gemeinschaft ein Platz eingeräumt.“ (ITA) atemloser Spannung haben wir das Buch von Werner Rings gelesen, studiert und nochmals gelesen. Soweit es uns möglich war, haben wir die Quellen überprüft, da Zeitgeschichte oft zu Irrtumern verleitet. II. Anerkennung Was von Schweizer Diplomaten oder Privatpersonen während des Zweiten Weltkrieges zugunsten der Verfolgten und Bedrohten geleistet worden ist, dürfte in „groben Zügen“ bekannt sein. Diese Hilfstätigkeit der neutralen Schweiz ist eigentlich immer in vollem Umfang anerkannt worden. Es hat sich eine Art Mythus gebildet, der zu einer respektvollen Verehrung der noblen schweizerischen Gastfreundschaft und des edlen Mitgefühls mit allen Verfolgten geführt hat. Rings hat durch sein dokumentarisches Materia1, durch Protokolle und Interviews mit den beteiligten Personen auf beiden Seiten, den Verfolgten und den Verfolgern, der Ermittlung der Wahrheit gedient und damit zugleich die- Palaestina-Hilfe Bonns von JOEL LIEBMAN FRANTZ Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) gab vor kurzem eine Nachricht aus Ghaza durch, jener Stadt, die eigentlich zu Israel gehört, durch das unglückselige UN Abkommen aber zeitweilig unter ägyptische Verwaltung gestellt worden, ist. Jahrelang war Ghaza das Zentrum von Mordvnd Raubaktionen, die gegen israelisches Territorium gerichtet waren, bis der Sinai-Feldzug diesem Unwesen ein Ende bereitete. Tausende „arabische Flüchtlinge“, die in Ghaza leoten und nichts, aber auch garnichts taten, für die das Wort Arbeit eine Beleidigung war, wurden dort von den UN versorgt, soweit die arabische Verwaltung die ihr angewiesenen Gelder nicht auf dem Wege zum Konsumenten versi'-kern liess Jedenfalls haben die israelischen Truppen nach ihrem Einmarsch in Ghaza dort mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken angefüllte Lagerhäuser gefunden wie sie es in Israel nicht gegeben hat Im Laufe der Jahre haben die UN in ihren Generalversammlungen und Sondersitzungen unzählige Male festgestellt, dass die „Palästina-Flüchtlinge“ nicht existent, sondern ein Produkt der arabischen Greuelpropaganda gegen Israel sind. Das hat aber die weisen Mächte aus Furcht vor den arabischen Drohungen nicht davon abhalten können, dass sie entgegen den Ratschlägen ihrer eigenen Experten immer weitere Gelder für diese imagiiären Flüchtlinge ausgesetzt hauen, anstatt die Faulenzer zur Arbeit anzuhalten. damit sie wie alle anderen Menschen auf der Erde ihr Brot durch Arbeit und nicht durch UN-Hiife verdienen. Vergeblich... Politik geht über Vernunft Der Unruheherd der sogen. Palästina-Flüchtlinge mit ihrem Häuptling Shukairy an der Spitze wird von den UN-Mäehren geschürt, dieselben Mächte, die um Frieden bitten die Israel verurteilen, wenn es sich gegen diese Taugenichtse zur Wehr setzt und sich nicht einfach überfallen lässt Nun also melde dpa stolz aus Ghaza. dass die deutsche Bundesrepublik im neuen Jahr den arabischen Flüchtlingen in Palästina eine grosse Finanzhilfe >ewähren werde Ob das bereits in Erfüllung eines neuen Programmpurktes der NDP geschieht oder ob die jetzige Regierung wie ihre Vorgänger solche Finanzhilfe aus e.genem Ermessen und aus eigener Initiative leistet, wird nicht gesagt. Vielleicht haben die USA und die UN die Bundesrepublik um diese „verdienstvolle“ Initiative gebeten. Möglicherweise setzen sich die Bundesdeutschen mit solchen Massnahmen in die Nesseln, was abzuwarten bleibt. dpa plaudert aus: „Es handelt sich um mehr als eine Million Personen, die in der Mehrzahl in Transjordanien leben“ Wie interessant: so viele Araber hat es niemals auf dem palästinensischen Territorium gegeben. Viele Millionen Mark seien bereits in den Vorjahren an die Palästina - Flüchtlinge gewandert, aus deren Reihen sich die Mörder und Räuber rekrutieren, die in regelmässigen Abständen in Israel einfallen. Gerhard Schöder, bisheriger Aussenminister der Bundesrepublik, der jetzt einen anderen wichtigen Ministerposten bekleidet hatte noch kurz vor Amtsniederlegung weitere 15 Millionen Mark an diese Terroristen zu zahlen versprochen. Mit Stolz fügt die dpa hinzu: „Nur die USA, Grossbritannien und Kanada haben grössere Hilfe geleistet “ Das mag sein, ist aber nicht sehr interessant, charakterisiert nur die kurzsichtige Politik der Westmächte, die glauben. mit Dollar ode»- Pfunden die Terroristen oder die übrigen Araber in Schach halten zu können. Im Fall der -Bundesrepublik interessiert aber noch eia anderer Faktor Dass uan auf diesem Umweg wieder mit den Arabern ins Geschäft kommen will, ist eine Sachs. Auf einem ganz anderen Blatt Papier aber steht die Tatsache, dass Geld für Terroristen vorhanden ist, während man die Opfer der nazistischen Schandtaten cp >6 Redensarten abspeist. Man kann sich in Bonn bereit» wieder allerhand erlauben. Umbildung des Kabinetts Jerusalem. — Eine Neuorganisation des Kabinetts wurde angekündigt. Erstmalig wurde ein jemenitischer Minister, Israel Jesshayahu Sharabi, ernannt. Der 56jährige Sharabi wurde Postminister. Er war seit Jahren Vizepräsident der Knesset und seit Jahrzehnten Mapaiführer in Tel Aviv. Sharabi kam 1929 nach Palästina. Der 64jährige Eliahu Sasson, der seit 1961 als Postminister tungierte wurde anstelle von Bechor Sbitrit zum Polizeiminister nominiert Sasson wurde in Damaskus geboren und war früher Beamter der Jewish Agency und Botschafter in verschiedenen Ländern. (ITA) sen Mythus durch Tatsachen untermauert. y' Rings selbst schreibt dass vieles geschehen*''und dass vieles unterlassen wurde, womit er die- Fehler und das Versagen nicht verschleiern oder in einem besseren Licht erscheinen lassen will. Das macht dieses Buch sympathisch. denn „post festum“. das heisst heute, so lange Jahre nach dem Kriege, wo wir beinahe schon aus historischer Perspektive zu dem Geschehen in der Zeit der völligen Verwilderung und der Missachtung der Grundrechte der Menschen Stellung zu nehmen vermögen dürften bereits Zweifel und Kritiken auftauchen, ob wirklich alles damals geschah, um eine wirkungsvolle Hilfsarbeil zu leisten. Diese skeptischen Bemerkungen sind keinesfalls nur gegen die Schweiz gerichtet, die zum Symbol der internationalen Rettungsarbeit geworden ist. III. Vier Abschnitte Schriftsteller, Geschichtsforscher und Journalist Rings teilt seine Informationen und Berichte in vier Teile In den ersten drei Kapiteln schildert er die umfangreiche Arbeit der schweizerischen Diplomaten und des Roten Kreuzes (Schluss auf Seite 2) Wiedervereinigung der Familien New York. — Der Sowjetbotschafter in Israel erklärte einem Vertreter des Jüdischen Weltkongresses, dass seine Regierung die Wiedervereinigungder Familien, auch der jüdischen, begünstige und schon erleichternde Massnahmen zü diesem Zweck getroffen worden seien Diese Mitteilung machte Dr. Arie Tartakower, Vorsitzender der israelischen Exekutive des JWK, der nordamerikanischen Sektion des Weltkongresses. Er berichtete über eine kürzliche Aussprache mit dem sowjetischen Botschafter in Tel Aviv, bet der ihm dieser die obige Versicherung abgab. Dr. Tartakower kam im Zusammenhang mit der Schaffungeines Nationalrats für die hebräische Sprache und Kultur zu Besprechungen i» die USA. Er erwähnte ferner, dass er mit Botschafter Schtiwajin die Möglichkeit erörtert habe, dass die sowjetischen Juden Hebräisch lernen könnten. Diese Anregung habe der Botschafter mit der Entgegnung beantwortet, dass er keine Schwierigkeiten sehe, die sich der Einrichtung eines deartigen Unterrichts entgegenstellen würden. (ITA) Hakenkreuz« in Mexiko Mexico City. — Die mexikanische Polizei eröffnete eine Fanndung nach den Attentätern, die an verschiedenen Stellen der Stadt und besonders auf Gräbern des jüdischen Friedhofs Hakenkreuze anschtr.ierten. Die Regierung gab bekannt, sie sei entschlossen, die Verantwortlichen für diese schändlichen Akte schwer zu bestrafen i'"1tî --v

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