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Jüdische Wochenschau · 1966-12-30 · 2200 (30.12.1966) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2200 (30.12.1966)
Date
1966-12-30
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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LA SEMANA ISRAELITA Año XXVIL — N’ 220« — 1 dir L. *if . »icht 1 die ^hgei». “«n. enUj, 1 sind tLeisrael z*otralearopaef. Arjentinieni eíB( hjiirael ía Jer ihr* Unterschrift » das ins Anlass nach Jerusalem Ins 19 illit in idirift bereit m Festjahr des en. Beisteuernnn wehrend des werden. Iler Synagogen aiemet Leisrael lien, iER Verweisung n zu wollen n/i m/n IS*- «rnnei‘1,,e. Zatüunf Viernes, 30 Oe Diciembre de 1966 Blick in die Welt von HAROLD SCHWARCZ Mil WELTRAUM soll nach den Richtlinien der aus 132 Nationen bestehenden zuständigen UN-Kommission nur friedlicher) Zwecken dienen. — DEAN RUSK, der amerikanische Aussenminister kehrte von Verhandlungen der NATO in Paris nach Washington zurück. — H8KING soll wiederum Truppen an die russische Grenze entsandt haben. — ALEXEI KOSYGIN, sowjetischer Premier, besuchte die Türkei. — ME UN appellierten an Grossbritannien und Argentinien, sich in der Frage Malvinas zu verständigen. — wrwnAR.no FREI, Chiles Präsident, wird einen offiziellen Staatsbesuch in Washington machen. — ME 31 GENERAL-Versammlung der UN wurde in dieser Woche abgeschlossen. — BüNlE NEUE Regierungskrise ist in Griechenland zu verzeichnen. — THE OBfSERVER (London) informiert, dass das kommunistische China Stahl für eine Million Dollar den Amerikanern für militärische Bauten in Südvietnam verkauft habe... — HUSSEIN der transjordanische König, warf den Rüsten vor im Mittel06ten zu agitieren. — IAN SMITH, der rhodesisobe Ministerpräsident, versucht -plötzlich, eine Verständigung mit England herbeivuführen — FIDEL CASTRO hielt eine lange Rede, in der er betonte, die Landwirtschaft und nicht die Industrie bilde die Grundlage dei kubanischen Wirtschaft. — FEINDLICHE Massnahmen wurden von der polnischen Regierung gegen die katholische Kirche ergriffen. Cr. LUEBKE, Präsident der Bundesrepublik, und Minister Wiscbnewski legten auf einer Tagung in Bad Godesberg „ein Bekenntnis zur Entwicklungshilfe“ ab — CJE BERLINER Mauer „öffnete sich“ nicht zu Weihnachten. — HEFTIGE OPPOSITION machte sich gegen das neue brasilianische Pressegesetz bemerkbar, durch welches die Pressefreiheit unterdrückt werden soll, wie die Gegner der Regierung behaupten. — PAPST FAUL VI. hat eine Bischofssynode zusammenberufen. — UEBER KUBA gibt es keine Geheimabkommen mit Russland, versicherten amerikanische Politiker. — IN FRANKFURT wurden erhebliche Geldbeträge, die für Rhodesien bestimmt waren, von der Polizei beschlagnahmt — , K£«£n Kf»y£m£T cetsitaec Sis*. COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, *8 5683 El Coinité de Acción Sionista pone de relieve la importancia vital del Keren Kayemet Leisrael El Comité de Acción Sionista, reunido en Jerusalén, -destacó su "profundo reconocimiento por la labor pionera del Keren Kayemet Leisrael en la redención de las tierras del Norte y del Neguev, preparación del terreno, forestación y construcción de caminos en todo el país“’. Recalcó su “ayuda al Keren Kayemet Leisrael en el deseo de expandir esas actividades’’. En las deliberaciones mantenidas por la Comisión de Fomento Agrario y Colonización del Comité de Acción Sionista, sostuvo el Sr. Jacob Tsur, Presidente del Directorio del Keren Kayemet Leisrael, que el desarrollo del plan cuadrienal no ha sido llevado a cabo en un cien pea ciento, debido a la disminución en las eontribuciones frente a las necesidades del programa confeccionado, que son muy superiores en el momento actual. H jefe de la Dirección de Fomento Agrario, señaló la premura de preparar 75.000 dúnames con el fin de habilitar el terreno para la prácti ca de dicho plan cuadrienal En el año 1965 se redimieron 11.000 dúnames de suelo, se construyeron 80 kilómetros de carreteras y se plantaron cerca de 5 millones de árboles Para entrar de lleno en la acción notó el Fondo la necesidad de establecer un presupuesto anual de 10 millones de dólares, es decir 3 millones más que el presupuesto actual. En el próximo año se dedicará especial atención a la habilitación del suelo a la conversión de los yermos en campos laborables construcción de caminos y forestación en la Galilea, Tsur Natán en la frontera de Samaría, y en las áreas comprendidas por Iron, Modiim y Adoraim. Con la reafirmación "que es obligación suprema de todo sionista cumplir con el Fondo Nacional” concluyeron las sesiones del Comité de Acción Sionista. AUS UNSERER ARBEIT Anlässlich der Hofhoeit von Herrn Pedro M. Donath mit Frt. Rebecca Lia K liras wur- 4e -durch die wertvolle Mitarbeit. von Herrn José starkand der Betrag von $ 22.850.— zugunsten des KKL gesammelt; das junge Paar wird in das ,,-Goldene Buch“ eingetragen Das Ehepaar Günter und ****** Spar geh. Acht, Martine«, spendete anlässlich der Haroiizwah ihres Sohne Da- «uel Alejandro $ 3.000.—, wofür Bäume auf seinen Namen «epflanzt werden. Wir danken allen unseren Erennden und Mitarbeitern. BfcnMttabWesung In Form von Glück wunsch- «w*ie Trauer-Telegrammen und Baumdiplomen bei jeder Gelegenheit bitten wir unter folgenden Telefon-Nummern aufzugeben; 73-9026 Sra. Weinstein 64-2966 Sra. Lubascher 54-3209 Fr], Wertheimer 48-5683 Sekretariat 48-3695 „ —:o:— PFLANZT BAEUME IM „BOSQUE INDEPENDEN¬ CIA ARGENTINA* ALS UNSEREN BEITRAG AN- LAESSLICH DES „SES - QUICENTENARIO\ DER 150-JAHRFEIER DER UN. ABHAENGIGKEITSEB- KLAERUNG ARGENT1. NIENS — 1816—1966, Neue archaeologische Funde Wie haben die Menschen in Erez Israel im 6. und 7. Jahrhundert, also in der sogenannten talmudischen und byzantinischen Zeit gelebt? Diese Frage beantworten auf eine geradezu faszinierende Weise die jüngsten Ausgrabungsergebnisse in Schikmo na, an den westlichen „Toren“ Haifas. Die vierte Ausgrabungssaison — vom Juni bis anfangs Juli — hat ausserordentlich interessante Resultate in dieser Richtung ergeben. Der Erez-Israel-Bewohner der Periode vor der Eroberung des Landes durch die Araber führte ein behagliches, ja für jene Zeiten beinahe luxuriöses Dasein. Die Ausgrabungen fanden südlich von dem alten „Tel“ (Hügel) in West-Haifa statt, wo im Vorjahr eine Mauer aus der Zeit König Salomos aufgedeckt wurde. Die Ueberreste südlich vom uralten Tel sind erheblich jünger Die diesjährigen Ausgrabungen waren von vornherein auf die Erkundung des Alltagslebens in der byzantinischen Zeit ausgerichtet. Diese Thematik wurde von den Archäologen bisher nicht berücksichtigt. Bis nun wurden nur grosse öffentliche Gebäude — Kirchen oder Synagogen — ausgegraben, die meist durch äusserst prächtige und kunstreiche Mosaikböden gekennzeichnet waren. Jetzt wurde aber zum erstenmal in der Geschichte der Archäologie in Israel ein Wohnviertel systematisch freigelegt und wissenschaftlich erkundet. Schon bei den früherer. Ausgrabungen hatte mar. festgestellt, dass in Schikmona unmittelbar am Meeresstrand ein richtiges Villenviertel bestanden haben muss. Es zog sich vom Meeresufer bis nach Osten in die Feldei hinein. Die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen und doch hat sich schon jetzt ein deutliches Bild einer Lebensform herauskristallisiert, die in vielen Einzelheiten an Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnechrichten von Seite 6) Trotzdem können Sie versichert sein, dass wir alles tun werden, dass Ihr Kind wenn es einmal angemeldet ist, auch mitfahren kann. Kolonie in Banfield: Der Dezemberturnus geht seinem Ende entgegen und soweit wir von den Kindern hörten, fühlen sie sich besser denn ja. — 'Einschreibungen für den Turnus Januar werden noch entgegengenommen. Lassen Sie sich daher diese Gelegenheit für Ihr Kind nicht entgehen. Olivos-Kommission: Wir teilen den Besuchern unseres Weekendplatzes mit, dass der Colectivo Nr. 10 vor dem Eingang unseres Platzes hält. Somit fahren die Linien 10, 68 und 229 bis zu unserem Eingang. Ausserdem ist die Endstation vom Omnibus 121 neuerdings in der Nähe der Station Olivos. das Leben in Pompeji während seiner Elütezeit erinnert. Zur Illustration der einzelnen Funde zogen die Forscher daher auch Reproduktionen von Fresken aus Pompeji und Antiochia heran. Im Haifaer Städtischen Museum für Antike Kunst zeigte dessen Direktor und Leiter der Ausgrabungen vor kurzem den Reportern die gefundenen Geräte jeweils neben einer Fresko- oder Mosaik-Reproduktion, die den Gebrauch des betreffenden Gegenstandes im wahrsten Sinne des Wortes illustrierte Am Ort der Ausgrabungen kann man andererseits an Hand von Grundmauern und anderen Ueberresten genau sehen, wie so ein „Frachtschikun“ vor 1.300 Jahren ausgesehen haben mag. Offenbar handelte es sieb um eine ziemlich bedeutende Stadt der damaligen Zeit. Im Norden befand sich neben dem Hügel das kommerzielle Viertel in der Nähe des Hafens. Im Süden und am Meer war das reiche Wohnviertel gelegen, zu dem gewiss eine Anzahl öffentlicher Gebäude gehörte. Sie befinden sich vorläufig noch ausserhalb des Ausgrabungs - Geländes. Im Osten auf dem Hügelgelände lag der Friedhof. Auf dem alten Tel aus früheren Zeiten stand in jener Periode nur ein Wohnhaus — vielleicht auch waren es zwei. Wie sahen nun die Wohnungen dieser Landsleute der heutigen Israelis vor mehr als 1.300 Jahren aus? Sie hatten einen langen Korridor, von dem aus man in drei Zimmer und den Hof gelangen konnte. Eines der Zimmer, mit buntem Mosaik gepflastert, ist grösser als die beiden anderen Es diente of- Etn Vorschlag Tel Aviv. — Ein Wissenschaftler des Weizmann-Instituts, Prof. Arnos Shalit, machte den Vorschlag, die Studenten sollten bereits im ersten und nicht erst im fünften Studienjahr die englische Sprache erlernen. Dieser Vorschlag wurde auf einem Lehrer-Seminar gemacht und damit begründet, dass die Studenten bereits früher in der Lage wären, die wissenschaftlichen Bücher englischer Sprache zu lesen. — (ITA) Pavillon des Judentums Montreal. — Der Jüdische Kanadische Kongress kündigte die Errichtung eines Pavillons des Judentums auf der Weltausstellung an, die 1967 in Kanada stattiinden wird. Der Pavillon, der nach dem Entwurf des israelischen Architekten Harry Stilman gebaut wird, ist fast beendet. Er soll ein Bild des Judentums im Laufe der Jahrhunderte als Religion und Kultur vermitteln und die Grundlage seiner Lehre, seiner ethischen und moralischen Ideale, seiner geistigen Werke, seiner ewigen Botschaft an die Menschheit versinnbildlichen. Gegenwärtig findet in Kanada ein vom Jüdischen Kanadischen Kongress veranstalteter „Monat des jüdischen Buches“ statt. (JWKi fenbar als Empfangsraum für die Gäste. An dieser Stelle haben sich daher auch die interessantesten Ausgrabungsobjekte gefunden. Ein zweites Zimmer ist mit Steinen gepflastert, und darin wurden Lebensmittel, Geschirr und Werkzeuge aufbewahrt. Im Hof befinden sich ein Backofen, ein Mahlstein und Steinmörser. Dazu kommt noch eine erhöhte Terrasse Die Gesamtfläche einer solchen Wohnung betrug nicht weniger als 170 Quadratmeter! Es gab vermutlich noch obere Stockwerke, von denen nichts übrig geblieben ist. Die Grundmauern lassen nur genaue Rückschlüsse auf das Erdgeschoss zu. Die Strassen dieser Stadt waren vergleichsweise eng. Ihre .Breite“ betrug etwa zwei bis zweieinhalb Meter Auf beiden Seiten standen hohe Steinmauern. Die Wohnungen erhielten genügend Licht vom Hof her. Durch die Strassen läuft an den Seiten je ein Graben, durch den das Regenwasser in allgemeine Senkgruben abfliessen konnte. Diese „Kanalisation“ war für damalige Zeiten zweifellos das bedeutendste öffentliche Werk der Stadt Fast noch interessanter aber ist das, was im Innern der Hausruinen gefunden wurde. Schon frühere Ausgrabungen hatten Metallspiegel, Kultgeräte u. a. zutage gefördert. Das aber ist nichts im Vergleich zu dem jetzigen Reichtum an Funden Dabe' ist zu berücksichtigen, dass die Stadt von den einziehenden arabischen Eroberern zerstört und systematisch geplündert wurde. Nur wo Wände einstürzten und Hausgerät unter sich begruben, ist es dem gierigen Zugriff der Usurpatoreh entgangen. Wie zivilisiert damals das Leben schon war, wie sehr es neben Arbeit auch für „Freizeitgestaltung“ Raum liess, zeigen vor allem zwei Funde: ein Knochen - Würfelchen, wohl aus einem Wirbelknochen hergestellt, und ein kastagnettenartiges Musikinstrument aus Bronze. Die Knochen - Würfelchen waren leicht zu identifiziexen. Ihren Gebrauch sieht man deutlich auf einem Mosaik in Pompeji, wo zwei Flauen hockend mit diesen Dingerchen spielen, schwerer war die Klassifizierung der Kastagnetten. Es sind einfache Bronzetellerchen, die den Forschern zuerst viel Kopfzerbrechen verursacht hatten. Schliesslich wurden sie an Hand eines Mosaiks aus Antiochia identifiziert Einer von ihnen hält ein Instrument in der Hand, das in seinen Teilen den gefundenen Bestandteilen ähnelt. Nicht weniger ihteressant ist eine Bronzewaage, von der Waagschalen, Arme, Zünglein und staatlich gepunzte Gewichte (von 2, 3 und 4 Onzen und dazu ganz kleihe Gewichte!) gefunden wurden, Eis ist gleichfalls das einzige Fundstück dieser Art in Israel. Die Leute damals führten aber offenbar auch ausgedehnte Korrespondenzen: gefunden wurde allerlei Schreibwerk wie Bronzegriffel (entsprechend dem Mosaik einer Dame mit Schreibgerät in Pompeji), Tintenfass etc. Man ging auch keineswegs mit den Hühner schlafen: dies beweist der Halter einer an der Decke zu befestigenden Hängelampe. Sehr schöne Schmuckstücke, die den Eroberern entgingen, Tonteller und eine ganze Küche von 2,5 mal 2,5 Metern — u. a. mit wunderschönen Gefässen aus Kobaltglas _ sind die weitere „Ausbeute“. Die Bewohner dieser Stadt haben aber auch fleissig gearbeitet: man fand Eisen und Säge, Hacke, Gabel sowie einige noch nicht identifizierte Geräte. Eine Nade] zum Flicken von Fischernetzen beweist, dass man einen Teil der Nahrung dem Meer entnahm, und ein wunderbar erhaltenes Bronze-Türschloss mit Schlüselloch und separatem Riegel, dass man damals schon seinen Reichtum — einschliesslich Tonkrügen, teilweise Import, teilweise Tozeret Haarez — vor Dieben und Eindringlingen schützen musste und auch zu schützen wusste, bis die allgemeine Katastrophe über Schikmona hereinbrach. Hotel-Restaurant 1^3 M. FLAMM CHASCOMUS — T. E. 2910 — Córdoba 38 unter Aufsicht s. Ehrw., Robb. Dr. J. Oppenheimer Telef. Auskünfte in Bs. Aires: 781-1312 u. 70-5805 HOTEL LAGO RIO CEBALLOS SIERRAS DE CORDOBA CASILLA CORREO 34 SAISONEROEFFNUNG: 15. DEZEMBER NEU: EIGENE PHILETA VOR DEM URLAUB: Einheitskampagne COMITE GENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376 m. — T. E 47-3820

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