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Jüdische Wochenschau · 1966-12-30 · 2200 (30.12.1966) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2200 (30.12.1966)
Date
1966-12-30
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 30 de Diciembre de 1966 LA SEMANA ISRAELITA big ö£f rsuchen de »ministen en Post«, erat*rs de ,n8 für orschim echnik «burts e>ner ( wurde 'P>en> hilos >gisc 1 85 apis ileis geschaffen ,erden auf diese Erfol£e fahrungen dürfte die «igtsein.o,^ lese Kooperative aus- und auch den anderer «i, die sieh darfi'gen könnten, * h machen sollte. Das ernste Frage, diestuerden sollte, was .sich lohnen v onnte hie erschlos » Vii V altungen i und iten. d linder u als die ¡ Arbeit. tstens überlegen und fen sollte man diesen ag, der hier nicht zelheiten unterbreitet as auch nicht unsere ■ ist, aber ansereg' zum Wohle aller vor ingen für die Finanvon Aufgaben, die ■ Kapazität einer ein- Organisation hinauss Verlages II“ ISRAEL H. — Geschichte Wiener Roma« : wiener Juden in Uustrierfc, HalbM* UTE DER JTO®* , HUGO GOLD. 0. rUDEN IN WŒN. Geschichte Wiens. ter subskriptions* grscheinen » ’BIA“. 0° Sprache. Heraus’ GOLD' Babrnen *•10 rroTS Año XXVII. — N? 224)6 — 8 Hat Israel das jüdische Problem geloest? Wenn, nach Abschluss eines zionistischen Kongresses, unsere Führer und Delegierten wieder in ihre ursprünglichen Länder zurückkehren, denn erwartet die Gemeinschaft, in der sie wirken, einen ausführlcihen Bericht über Diskussionen, Beschlüsse, und was sich sonst noch ereignet hat. Eine Sache wurde bis jetzt nie und von niemand in Frage gestellt: Unser zionistischer Glaube, unsere Ueberzeugung. dass die Vereinigung des jüdischen Volkes im heiligen Land, die Lösung aller Probleme unseres Volkes bedeutet. Doch plötzlich behaupten unsere führenden Persönlichkeiten, dass der Staat Israel das jüdische Problem nicht gelöst hat. Und dazu gäbe es so manches zu sagen. Der jüdische Staat wurde aus einer inneren Notwendigkeit heraus gegründet, um dem Drama unseres Volkes ein Ende zu machen, um dem ewig wandernden Juden eine Heimat zu geben. Aber unsere Delegierten kommen von Kongressen und Besprechungen zurück und wollen uns erzählen, dass Israel diesen Zweck nicht erfüllt! Die Gründung und Befestigung unseres Staates wurde mit tausenden und abertausenden Menschenleben bezahlt. Junge Menschen, Kinder, die heute Männer wären, und die. wenn sie könnten, vieles darüber zu sagen hätten. Und der Kampf ist noch nicht zu Ende, denn auch heute noch müssen unsere jungen Menschen ihr Leben aufs Spiel setzen, um Israels Grenzen zu verteidigen (und geben vielleicht damit unseren Führern die Möglichkeit des Zweifels). Unsere Brüder in Israel haben keine Zeit zu fragen, ob sich diese grosse Anstrengung auch lohnt. Sie waren diejenigen, welche durch die Länder Europas wanderten, ohne ein Heim finden zu Neue Gesellschaft Bonn. — Wie die Zeitschrift ,,Deutschland-Berichte" in ihrer letzten Ausgabe mitteilt, hat die Gesellschaft Koor, die der Histadrut gehört, und die deutsche Bank für Ge meinwirtschaft eine Gesellschaft für Inaustriezwecke gegründet. Beide Partner sind mit 50 Prozent beteiligt. Das Anfangskapital beträgt zwei Millionen DM. Es handelt sich um eine Finanzierungsgesellschaft, deren Aufgabe die Sicherung von Märkten für die israelische Textilindustrie ist. können. Sie waren es. die in den östlichen Ländern gefährdet und ohne Hoffnung lebten. Und jetzt haben s;e den Frieden und die Hoffnung in dem Land gefunden, das schon zu ihrer Heimat, geworden ist. All diese Menschen fragen sich nicht, ob Israel ihre Probleme gelöst hat. Es ist eine feststehende Tatsache und es gibt für sie kein Judenproblem mehr. Der Bürger, der sich in Israel niedergelassen hat, ganz gleich ob aus Not oder Idealismus, derjenige der dort lebt und arbeitet und seine Kinder grosszieht, hat sein eigenes jüdisches Problem iiberbrückt und hat auch das seinige dazu getan, um den Weg für andere zu ebnen. Ich frage mich, ot> unsere führenden Persönlichkeiten immer noch nicht verstanden haben, dass wenn wir heute in Ruhe leben und unser Judentum mit Stolz tragen, es nur der Existenz des jüdischen Staates zu verdanke?: ist. Aber vielleicht ist gerade diese scheinbare Ruhe schuld daran, dass sie anfangen zu zweifeln und zu vergessen Und sie vergessen auch, dass sie überhaupt nur zionistische Führer und Delegierte sind, weil ein Staat existietr. Und wenn ich all diese Zweifel höre, so frage ich mich, was los ist. Haben die Juden schon alles vergessen? Haben sie nicht die Kraft, ihr Ideal zu verwirklichen und so zu leben, wie ihre Prinzipien es vorschreiben? Versuchen sie sich vielleicht zu rechtfertigen? Ein Haus der polnischen Juden Tel Aviv. — In Tel Aviv soll ein Haus zur Erinnerung an die polnische Judenheit errichtet werden. Die Stadtverwaltung Tel Avivs hat bereits den Boden zur Verfügung gestellt. Das Gebäude soll Dokumente, Archive und Bücher zur Geschichte der polnischen Juden erhalten. Auch die polnische Regierung hat sich bereit erklärt, Kopien des in Polen vorhandenen Materials zu senden. Heute leben nach Schätzungen, da verlässliche Zahlen fehlen, etwa 2% Millionen polnischer Juden oder ihre direkten Abkömmlinge in der Welt; 100.000 in Europa, 400.000 in Israel und der Rest in den USA und Lateinamerika. Ein Gedenkstein in Leipzig In Leipzig wurde ein Gedenkstein für die 14.000 leipziger Juden enthüllt, die im 3. Reich ermordet worden sind. An der Feier, auf der das Mitglied des Zentral-Comites der S.E.D., Paul Fröhlich, sprach, nahm auch ein Vertreter des Zentralrats der deutschen Juden in der Bundesrepublik und des hessischen Landesrabbiners Lichtigfeld teil. Der Enthüllung wohnten mehrere tausend Personen bei. Auf einem anschliessenden Bankett wurde eine Botschaft Lichtigfelds verlesen, in der der Rabbiner erklärte, die Verwerflichkeit des Faschismus und seiner Verbrechen könne nicht oft und nicht laut genug angeprangert werden. (KKB) Neue Erklaerung Ebans Jerusalem. — Der israelische Aussenminister Abba Eban unterstrich in einer Radioansprache, dass sich Israel nicht passiv verhalten werde, sobald Streitkräftc eines anderen arabischen Landes in Transjordanien stationiert werden sollten. Das Problem war noch einmal akut geworden, nachdem der arabische Verteidigungsrat in Kairo beschlossen hatte, dass irakische und sauditische Truppen im Rahmen einer kombinierten arabischen Verteidigungsaktion gegen Israel in Transjordanien eindrücken sollten. Die lokalen Beobachter prüfen, ob es sich bei diesem Beschluss um eine Resolution mehr handelt, wie solche schon sehr häufig von der Arabischen Liga angenommen worden sind. Der transjordanische König Hussein befürchtet, dass diese ausländischen Truppen, die von der Liga nach Transjordanien geschickt werden sollten, sich dort mit den revoltierenden Elementen verbinden würden, welche die Regierung Husseins stürzen wollen. Die Erklärung des Aussenministers Eban stimmt ir. ihren wesentlchen Grundlagen mit den Ausführungen überein, die vom israelischen Arbeitsminister Alon vor kurzem gemacht worden sind. Eban wies darauf hin. dass die israelische Position die gleiche ist, die bereits im Jahre 1958 bekanntgegeben wurde, und dass Israel sich jedem Wechsel des Status quo in Transjordanien widersetzt. Im Uebrigen habe sich Transjordanien durch den Waffenstillstand seinerzeit verpflichtet, die auf seinem Territorium stehenden irakischen Truppen zu evakuieren. J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MURE 430 V. Of. 550 T.E.: 30-1474 CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma . DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Allenby Rd, — TEL AVIV — P.O.B. 4444 mm * o* ÿ Ulli v-v vm-: >*•$,' if /. mm mm mmá aim ii Eines der Wandgemaelde von Marc Chagall im neuen Knessetgebaeude Rekorde der Diamanten - Ausfuhr Im September 1966 wurden für über 16 Millionen Dollar Diamanten (116.700 Karat) exportiert. Diese Ausfuhr b2deutet hinsichtlich der Menge und der Summe einen absoluten Rekord. Im September 1965 waren zwar 800 Karat mehr exportiert worden, aber sie hatten drei Millionen Dollar weniger eingebracht. Infolge der erheblichen Steigerung von Preisen für geschliffene Diamanten auf dem Weltmarkt gingen im September 1966 mehr Dollar bei geringerer mengennaässiger Ausfuhr ein. Dank der Konjunktur auf dem internationalen Diamantenmarkt waren auch weniger Retoursendungen zu verzeichnen, nur etwa acht Prozent vom Brutto-Export. In den ersten neun Monaten des Jahres 1966 erreichte der Netto-Export an Diamanten 972.000 Karat im Wert von 21,5 Millionen Dollar. Der Export stieg gegenüber der gleichen Zeit des Vorjah* res mengenmässig um 15 Prozent und seinem Wert nach um 30 Prozent. Ferner war1 eine Verringerung der Retour - Sendungen gegenüber den Monaten Januar—September 1965 zu verzeichnen. Wenn die Diamantenkonjunktur anhalten wird, dann kann die israelische Industrie für 1966 auf eine Ausfuhr von 170—175 Millionen Dollar rechnen. Dabei wird darauf hingewiesen, dass in der Art der exportierten Steine keine wesentliche Aenderung zu erwarten ist, und dass auch weiterhin die Ausfuhr von Diamanten im Vordergrund ‘stehen wird, bei denen der '’zusätzliche Wert gering ist. Ueber 1.000 Arbeiter, die in, ■ den letzten Jahren die Diamanten - Industrie verlassen hatten, sind wegen der Kon- . junkturdämpfung in diese In-; dustrie zurückgekehrt, da die Diamantenindustrie ausreichende Beschäftigungsmög- , lichkeiten zu bieten vermag. MALERARBEITEN JUAN JULIUSBURG 73-1148 BLANGO ENSALADA 1645 ESTUDIO PASTEUR 254 - 2’ y 5“ piso? TIL 48-7168 , I37J » fUjNPS AIRES A •comunica». contador** públicos "" ñaciona los consul toros do 'omprosmi ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES ANONIMAS Fiambres Finos “FRIGUINCIA” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD IGUINCIA

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