Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2198 (16.12.1966)
- Date
- 1966-12-16
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE (HOCH PUEYRREDON 2190 — 1» izq. An« XXVII. JGxJkiWiHaJsAjCielUa BUENOS AIRES, VIERNES 16 DE DICIEMBRE DE 1966 83 - 26 1 3 T. E. N*> 2198 Die offene Verschwoerung von B. B. SAMUEL Zukunft des Mittelostens Abba Efoans 2. Interview mit dem Herausgabe des „Manchester Guardian“, I. XII. 66 (Auszug)] „Die Alternative im Mittleren Osten lautet nicht Krieg oder Frieden Was dort in der nahen Zukunft am 'wenigsten wahrscheinlich ist, das ist Krieg oder Frieden. „Unser Geschick ist es, für eine gewisse Zeitspanne in einer Zwia’icht-Zone zwischen beiden zu leben. „Das. worauf staatsmänuisches Bemühen ausgehen sollte, das besteht darin, die Lage mehr dem Frieden als dem Krieg nahe zu bringen, eine Art „passiver Koexistenz.“ Alistaii Hetherington, Herausgeber des „Guardian“* „Da besteht doch die Verwicklung, dass Syrien und Aegypten in gewissem Ausmass es sehr begriissen würden, Husseins Regime in Transjordanien zu beseitigen.“ Abba Eban: „Das ist eine der Hauptquellen der Verwicklung. Die grundlegende Gegenüberstellung ist z Zt. nicht zwischen Arabern und Israel. Die arabische Gruppe selbst ist zerklüftet von Meinungsverschiedenheiten und Rivalitäten. Aber das Thema „Israel“ steckt in dem Machtkampf unter den arabischen Staaten. Unsere Politik kann nur die sein, sich aus dieser Frage von gegensätzlichen Regimen herauszuhalten.“ Hetherington: „Wenn Sie zu .passiver Koexistenz1 gelangen wollen, so ist da die Frage der .Flüchtlinge'. Würden Sie einige von ihnen zurücknehmen?“ Abba Eb.ui: „Ich gestehe, dass ich einst — mit anlen — meücte. eine Regelung des Flüchtlingsproblems würde den Flieden ermöglichen. Jetzt bin ich der Ansicht, dass der Frieden eine Regelung dieses Problems mit sich bringen wird. Mit anderen Worten: ein Wechsel ln der politischen Lage; eine radikale Aenderung der arabischen Haltung zu Israels Souveränität ist eine unentbehrlich© Bedingung für irgendwelche Lösung des Flüchtlingsproblems. „Diese politische Verkettung kann weder vermieden, noch umgangen werden. Solange die politischen Beziehungen zwischen Israel und den arabischen Staaten genau so bleiben wie jetzc, solange wird die Lage der Flüchtlinge dieselbe wie heute bleiben. „Die Flüchtlinge formulieren, selbst durch ihre Wortführer im Völkerbund: wir wollen nicht nach Israel zurückgehen, sondern in ein Gebiet, das dank unserer Rückkehr aufhören wird, Israel zu sein. „Die Neu-Ansiedlung innerhalb der arabischen Länder bildet die Kern-Pot mel für die Lösung. Unsere Idee für ein Abkommen auf Entschädigung haben wir keineswegs eingesargt Es ist aber ganz unmöglich, dieser Feststellung heutzutage eine konkretere, weniger bescheidene und vorsichtige Form zu geben.“ Hetherington; „Wünschen Sie eine Erneuerung oder eine neue Formulierung der alten Dreimächte-Garantie fü? Ihre Sicherheit? Mochten Sie Russland dabei haben?“ Abba Eban: „Ich meine, die Dreimächte-Phiiosophie ist total überholt. Frankreich weist das Dreimächte-Kon- 2ept zurück. Man sagt uns sogar, dass die Tatsache, dass die USA und England eine gewisse Entschliessung im Sicherheitsrat befürworteten, hinreichte, um Frankreich© Zustimmung zu vereiteln. Dazu kommt, dass diese Gegend kein Monopol der Westmächte bildet. „Deshalb würden wir es sehr begriissen, wenn jede der vier Mächte in ihrer eigenen Form und Redaktion ihre Stützung für die Unabhängigkeit und territoriale Integrität aller Staaten des Nahen Ostens verstärken und klarstellen würde “ Hetherington: „Das würde weit wertvoller werden, falls die Sowjetunion dabei mittäte?“ Abba Eban; „Ausserordentlich; ja, wir würden grosse Anstrengungen machen, um dahin zu gelangen. Einige von uns, der Premierminister und ich, sind hier zu Haus krit'siert worden dafür, dass wir diesem Blickpunkt Gewicht geben oder dass wir Hoffnungen darein setzen. Es ist aber ein sehr wichtiger Blickpunkt. Die Erreichung dieses Zieles würde solche umwälzende Wirkungen zeitigen, dass es lohnt, eine Unsumme von Hoffnung, von Gebet, Glauben und Bemühung darin anzulegen, auch wenn es eine lange Zeitspane benötigt.“ (übersetzt und eingesandt von Dr. WALTER MIESES) Niemand gibt sich dje Mühe, die Verschwörung geheim zu halten, die von den Araberstaaten nach den Absichten der Arabischen Liga geschmiedet wird. Ganz offen erfolgte die Einladung zu dieser Sitzung, die nicht ohne erhebliche Schwierigkeiten jtustande kam; ganz offen wurde der Zweck der Konferenz angegeben: man wolle einen gemeinsamen Plan zum Krieg gegen Israel aufstellen. Ebenso verkündeten die arabischen Scharfmacher ihre Pläne, deren eindeutiges Ziel der Krieg und damit die direkte, offene, deklarierte Verletzung des UN-Charters ist. Und die UN? Was sagen sie? Haben sie irgendwelche Schritte unternommen, um das arabische Vorhaben zu durchkreuzen, um die Araber zu besänftigen, um den Frieden zu bewahren? Die UN haben nichts für die Erhaltung oder Herstellung des Friedens im Mittelosten getan. Aber die Glokken heben an zu läuten, um die Zeit des Friedens und der Tage des Gebets anzukündigen ... Diese schreckliche Diskrepanz zwischen Sein und Sollen beschwert unsere Existenz. In dieser Wirklichkeit haben wir uns zu orientieren. Manche Illusionen werden wir fallen lassen müssen, aber manche Hoffnungen steigen auf, die uns Mut und Zuversicht verleihen. — Wir wollen zu der Debatte keine Stellung nehmen, die in diesen Tagen und in vielen Kreisen geführt wird: war die israelische Strafexpedition gegen Transjordanien eine unrichtige, übereilte Massnahme oder ein äusserst geschickter politisch-militärischer Schachzug. Ob man diese Frage positiv oder negativ entscheidet, ändert an den Tatsachen nichts mehr. Sicher ist, dass an Israels Grenzen wieder einmal für einige Zeit Ruhe herrschte, sicher ist, dass die Diskussion und Aufmerksamkeit der Welt erneut auf eine der ungelösten Fragen unserer Zeit gelenkt worden ist, sicher ist, dass sich die arabischen Rivalitäten am Problem Israel mit aller Schärfe zeigten lind dadurch bewiesen, dass die Einheitsfront nur aus dem Geschrei einiger Hetzer ersichtlich wird, in Wirklichkeit aber auch nur eine Illusion bildet, zum Nutzen Israels, zum Nutzen des Friedens im Orient und in der Welt. _ Die Schwierigkeiten, die Nasser in seinem eigenen Land begegnet, können zu zwei sehr verschiedenen Konsequenzen führen; entweder können sie ihn zur Zurückhaltung veranlassen und vor waghalsigen Schritten zurückhalten, oder aber die Verzweiflung' ist so gross dass Nasser keinen anderen Ausweg findet, als einen Krieg gegen Israel als Ventil gegen die eigene Opposition zu beginnen. Was für Nasser gilt, ist als eine allgemeine Regel für jeden Diktator und für jede Regierung massgeblich, die keine konstruktive Losung ihrer Krisen-Probleme sieht. Vor kurzem wartete der Kairoer Korrespondent der angesehenen libanesischen Zeitung „Le Jour“ mit einer wichtigen Information auf. die er im Büro der Arabischen Liga erhalten hatte. Falls die Bundesrepublik bereit wäre, wiederum ägyptische Wirtschaftsprojekte zu finanzieren, sei Nasser gewillt, grundsätzlich die arabisch-deutsche Wiederaussöhnung zu bewerkstelligen. Aber Nasser sehe Schwierigkeiten, die in der.., begrenzten finanziellen Leistungsfähigkeit der Bundesrepublik bestehen würden.., Diese Nachricht rief widersprechende Kommentare hervor, was nicht anders zu erwarten war. Nach einer völlig anderen Version sollen die deutschen Unterhändler mit den ägyptischen Funktionären der Arabischen Liga nichc Uber die Aufnahme neuer Kredite sprechen, sondern lediglich über die Verlängerung der Laufzeit alter deutschen Aegypten-Kredite diskutieren, deren Rückzahlung I. Wilsons Forderung Der amerikanische Völkerrechtsprofessor und Präsident Woodrow Wilson erhob das selbstbestimmungsrecht der Völker zum Prinzip. Auf dieser Grundlage w'urde nach dem Ersten Weltkrieg eine neue Ordnung in Europa aufgebaut. Es entstanden eine Reihe von Nationalstaaten, vorwiegend dui'ch die Auflösung der Oesterreichisch- Ungarischen Monarchie. Mi: dieser Tendenz kooperierten die sogenannten Kolonialvölker. die ihre nationale Unab hängigkeit verlangten. Auch sie beriefen sich auf dieses Recht der Selbstbestimmung ihres eigenen Schicksalsweges, der sie von den sie ,bedieser Information soll Nasser schon dann zu Verhandlungen über die Wiederaufnahme der Beziehungen bereit sein, wenn die Deutschen ihm diese alten Kredite stunden ... Damit ist aber die Diskussion nicht zuende. Denn wiederum andere Bobachte*- erklären, dass Nasser mit der Stundung der alten Kredite allein nicht gedient sei, zumal er gar keine Möglichkeit besitzen würde, jetzt irgend eine Rückzahlung vorzunehmen. Nasser brauche neue deutsche Kredite bei „seiner gegenwärtigen verzweifelten Finanzlage“. An einem Vertrag über die Stundung seien die Deutschen stärker als die Aegypter interessiert, weil die deutsche Regierung für zahlherrschenden Kolonialmächten separieren sollte. Bis zum Ersten Weltkrieg prädominierten einige Grossmächte, die sämtlich europäi sehe Länder . waren mit der einen Ausnahme der Vereinigten Staaten von Nordamerika. Weder Japan noch ein anderer Staat konnten bis dahin einen Führungsanspruch geltend machen. Der stärkste Ausdruck dieser Macht-Zusammenfassung in wenigen Händen war der berühmte Berliner Kongress, auf dem Lord Beaconsfield und Bismarck die entscheidende Rolle gespielt haben Bis zum Ersten Weltkrieg zeigten sich die Amerikaner an Interventionen wenig interessiert. Sie sassen in jener splendid isolation, von der reiche private Firmenkredite Bürgschaften gegeben habe Die Höhe dieser Kredite beläuft sich auf über eine Milliarde Mark. Wie hoch die Verschuldung Aegyptens ist, dürfte nicht bekannt sein; die Verpflichtungen gegenüber den Deutschen bilden doch nur einen kleinen Teil der ägyptischen Verbindlichkeiten Die ägyptischen Schwierigkeiten sind durchaus nicht allein wirtschaftlicher Natur. Wesentliche Teile der ägyptischen Streitkräfte sind im Yemen gebunden. Sicher ist auch die Tatsache, dass die innere Opposition gegen Diktator Nasser im Ansteigen begriffen ist. Welche Rückwirkungen diese Lage auf die Entscheidungen in der Israel- Frage haben wird, ist nicht vorauszusagen. die Engländer träumten, während sie in Wirklichkeit durch ihr Imperium an allen Fronten zu kämpfen hatten. Die Amerikaner waren an der Verminderung der Macht durchaus interessiert, die bisher den europäischen Völkern die Beherrschung der Erde ermöglicht hatte. Sie gaben sich keinesfalls damit zufried«n, dass die drei gegnerischen Weltreiche aufhörten zu existieren: das kaiserliche Deutschland, die Donau-Monarchie und das Türkenreich. Sie hatten nichts dagegen, dass das Verlangen vieler Völker nach Selbstän digkeit eo ipso zur Einschränkung der französischen, englischen, portugiesischen und sonstigen europäischen Einflusszonen führen musste Das war die amerikanische Politik zwischen den beiden Weltkriegen, und dies blieb sie bis heute. II. Emanzipation der Voelker Gegenüber den Grossraum- Mächten, denen wir noch bis zum Jahre 1918 und in mancher Hinsicht bis 1945 begegnen, fand inzwischen eine Parzellierung der Erde statt, die zu einer bisher nicht bekannten Vielzahl selbständiger Länder geführt hat. Allem auf dem afrikanischen Kontinent wurden etwa 30 neue Staaten geschaffen, deren Grösse und Entwicklung' darauf schliessen lassen, dass diese, mitunter künstlich errichteten Staatsgebilde kaum lebensfähig sein werden. Die zahlreichen Revolutionen, Aufstände, Zwistigkeiten und nationalen wüe zwischenstaatlichen Auseinandersetzungen unterstreichen diese Tatsache deutlich, an der kaum gezweifelt wird. Die durchaus berechtigte Emanzipation der Völker hat aber, da sie ohne Tradition und in der Eile vollzogen wurde, zu einer verworrenen Lage und zu einem neuen Kolonialstil hinübergeleitet. Plötzlich sehen sich viele die ser Länder, nicht nur in Afrika, sondern auf allen Erdteilen, nicht mehr einer Kolonialmacht gegen über; sie haben es mit einer Mehrzahl rivalisierender Grossmächte zu tun, die sich eifrig um ihre nationalen Belange bemühen, Versprechungen machen, Kredite gewähren, Experten schicken, Waffen verkaufen und sich auf fremdem Territorium befehden. Der neue, unabhängige Staat ist nur das Objekt der „Grossen“, seine Entscheidungsmöglichkeiten sind -weitgehend begrenzt. Der Kongo ist nur eines von zahlreichen Beispielen. Von der Emanzipation ist meist nicht viel übriggeblieben, wenn man von Hoffnungen und Illusionen absieht. III. Drei Formen Wir können mindestens drei Grundtypen imperialistischer Herrschaft unterscheiden: die klassische Form, um dies so auszudrücken, die wir bis zu den beiden Weltkriegen kannten, bei denen das Verhältnis zwischen Herrschenden und Beherrschten sehr klar liegt. Das ist der alte übliche Kolonialstil, wie er heute allmählich vollständig verschwindet. Die zweite Form ist das sowjetische Satelliten-System, ein neuer Kolonial-Typus' bei dem die äussere Souveränität und die territoriale Autonomie aufrecht erhalten bleiben, die Aktionsfähigkeit des beherrschten Volkes jedoch erheblich eingeschränkt ist. Bel Wahrung aller staatlichen Autonomien, Organismen und Institutionen liegt die letzte Entscheidung über eine grosse Reihe von Fragen der Innenwie der Aussenpolitik nicht bei der Regierung des Satelliten-Staates, sondern im Kreml. Sowohl das Grundprinzip der kommunistischen Lebenswie Staatsform wird ebenso wie die Aussenpolitik von den Sowjets angegeben. Wer hiervon abzuweichen bemüht ist, wird — wenn der Kreml hierzu die Macht hat — zerschmettert (Beweis dafür ist z. B. der Aufstand in Ungarn von wenigen Jahren). — Wie bei allen staatsrechtlichen Theoremen gibt es natürlich auch gewisse Nuancen, Zwischenstadien zwischen Satellittenstatus und Selbständigkeit, -wofür als Beispiel Jugoslawien angeführt werden kann. Im Leben laufen die Grenzen zwischen den verschiedenen staatlichen und gesellschaftlichen Formen nicht mit wissenschaftlicher Exaxtheit. Der ordnende Geist des Menschen versucht zu systematisieren Die dritte Form kann mau wohl als „koloniale Unterwanderung“ bezeichnen, jener Versuch der Beherrschung der „nicht entwikkelten“ Völker durch die Staaten, die sich selbst als „Knlturstaaten“ zu bezeich (.Schluss auf Seite 2) Durch die Hintertür von JOEL LIEBMAN FRANTZ Einen billigen Antisemitismus predigt eine Buchbesprechung in der .Zeitschrift für Geopolitik* (Heft 9 19 Jahrgang 1966), die den vielversprechenden Titel „Der Jude Karl Marx“ trägt. Im Europa-Verlag Wien, Frankfurt Zürich ist ein Buch erschienen, dessen Autor über 869 Seiten das Leben und Werk des Karl Marx behandelt. Der Untertitel lautet .Eine Psychographie“; der Autor heisst Arnold Künzli. Hier beschäftigen wir uns nur mit der Buchbesprechung, nicht mit dem Buch selber. Da kann man in der Buchbesprechung lesen: „Marx, der hochgezüchtete Nachkomme exklusiver Rabbinersippen, konnte trölz Konversion seines Vaters und damit auch eigener Christierung (was ist denn das?) nicht aus seiner Haut schlüpfen... * Und dann: „Was Marx über die Juden äusserte. ist ein erbarmungsloses Urteil, das jemals über das — von der autochthonen Umwelt leise oder laut verfluchte — „ausgewählte“ Volk... geäussert wurde.“ Diese Proben zeigen zur Genüge, was hier gespielt wurde Die ordinäre Sprache gellt noch aus vergangenen Zeiten in den Ohren. Immerhin war das Marxsche Elaborat über oie Juden für die Nazis so interessant, dass sie es abdrucklen, allerdings ohne den Verfasser zu nennen. Die posthume (antisemitische) Verunglimpfung Marxens dient einem .höheren* Zweck, nämlich dem, der sich zum historischen Materialismus neigenden Welt zu zeigen, dass die Lehren des Marxismus irrtümlich diesem Juden- “prass zugesohrieben werden: der wirkliche Schöpfer.des Marxismus ist nicht Marx, sondern Engels, der Arier. Marx war nicht der unermüdliche Stubengelehrte, wie er bisher stets gezeichnet wurde, sondern ein Nichtstuer, der nur von den Geldern lebte, die er bei seinem Freunde Engels erschnorrte. So heisst es u. a., man könne die tiefe Verhaftung Marxens im Judentum daraus erkennen, dass ev „einen der drei klassisch jüdischen Berufe ausübte, die cler jüdischen Berufung entsprechen: Textausleger oder Schnorrer oder Money-Maker, d. h. Kapitalist". Für Marx blieb nur der Weg zum Schnorrer offen, laut Buchkritik in der Zeitschrift für Geopolitik. bereits längst fällig ist Nach WIE ICH ES SEHE= Vollkommen desorganisiert 1..- -con JEHUDA GOTTHEIMER