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Jüdische Wochenschau · 1966-11-04 · 2192 (4.11.1966) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2192 (4.11.1966)
Date
1966-11-04
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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XitKOm, 4 de NutiKiuhit tie 1966 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVII. N? 2192 — 7 alîik Ereignisse der Woche elletssi|< > rn *Ä^ iÄÄ ¡Ä*ä5?f SftîÂs UPA „ *°ÍA»G^ JJB - ~ C‘HU| „ - * 19« JürSebnisse fo* z ISWel - Ra, t ÄUn<ie: 2*mirnT^L 3:1 i Wolffeohn - st^ *:* Mit diesen, nSIJA »;o 8t «ÄJJ“*“«» «spning, mit 3 elenden ZJ.noch ,8U»' leister »i.\ “><i ist JA unduZb™*** ■bt vSi mh •n der Aufsfciegsrundo «» •eile KP,n ”Uümehr die (5Punkte) vor Bet rtpW All Boys- OÜto: J. Bialik — nhr. * u.MacaW Hazair tBir; Aciba _ Bet Am, „ rru Lanüfi »Uitr.m-dja ,, , „ Populär W&tz Feaix: hr: D. Wolffson—casa Uhr: Macabi — Bar Kochba ÍTEN ^er Verlobung er. danken allen Verarmten herzlichst i MENDEL IARD0 J. JUDA SER Itbtrwelwni len ii «ollen s Preises ^0B . Druckkosten *>rbe' «Fortsetzung der Ereignisse von Seite 5) ¡negación Israelita aufgesfcellt wurden. Wir wollen diese Bemerkung in der Hoffuung abschliessen, dass ein Weg der Zusammenarbeit gefunden werden möge, damit eine unserer ältesten Organisationen, ohne Schaden gu nehmen, aus diesem Konflikt zu ihrer weiteren wichtigen Tätigkeit zurückkehren kann. Bericht aus Asunción <B. B.) — Ende Oktober feierte die WIZOGruppe der paraguayischen Hauptstadt ihr 25jähriges Bestehen. Dieses Jubiläum wurde festlich begangen. Alle jüdischen Frauen in Asunción sind Mitglieder der WIZO. Diese Gruppe entfaltet unter der Leitung ihrer Präsidentin Frau Hilda Rohr eine segensreiche Arbeit für Israel. Die Freitagabend - Gottesdienste in der neuen Synagoge der deutschsprechenden Gemeinde sind würdig und weihevoll. Präsident dieser Gemeinde ist Herr FTederiek Rohr, und die Gestaltung der Andachten liegt Herrn Sigismund Kurs; ob. Der Kinderchor unter Leitung des Lehrers Herrn Ilk erfreut sich grosser Beliebtheit. Durch seine Mitwirkung gewinnen die Gottesdienste an Feierlichkeit. Erfreulich ist auch die Teilnahme zahlreicher Jugendlicher an den Andachten. Zum „Tag der Vereinten Nationen“ Die DAIA veröffentlichte am 21. Jahrestag der Vereinten Nationen eine Erklärung, in der darauf verwiesen wird dass dieser Tag Anlass zum ernsten Nachdenken über die Ziele dieser Völkerorganisation bieten sollte, die nacn dem Sturz des für viele Völker so verhängnisvollen Hitlerregimes gegründet wurde, um der Gerechtigkeit und der Gleichheit aller Menschen zu dienen. Das bisher von aen UN vollbrachte Werk wird gewürdigt, doch gleichzeitig die Bedeutung des Umstandes betont, dass beschlossen wurde, den Nobelpreis für Frieden in diesem Jahr nicht zu verleihen, da sich die Nachrichten von Aufruhr und bewaffneten Unruhen aus aller Welt häufen, die alarmierenden Drohungen und der Terror der Araber gegen den gtaat Israel, die kriegerischen Ereignisse in Asien und die beunruhigende Situation in Afrika. Diese unsichere internationale Lage lege den UN neue Pflichten auf, in verstärktem Mass aktiv für den Frieden zu wirken. In diesem Zusammenhang appelliert die DAIA an das . K£ft£n RJ»y£m£T CEtSMCC PP cu.init Cü:k lKuktkurtj Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, «8-5683 EINTRAGUNG DER KNESSET IM GOLDENEN BUCH Die Knesset, das Parlament Israels, wurde gelegentlich der Einweihung ihres neuen Gebäudes in Jerusalem, vom Direktorium des Keren Kayemeth Leisrael ins Goldene Buch des Fonds eingetragen. Die Pariamen tspräsjdenten, welche aus vielen Staaten gekommen waren, um an der Einweihung des Knessetgebäudes teiizunehmen, wurj den vom Weltvorsitzenden des Keren Kayemeth, Herrn Jacob Tsur, beim Grab j Theodor Herzls empfangen,; wo sie Kränze niederlegten. | Ca. 110 Vertreter jüdischer; Gemeinden und Organisatio ■ I nen, welche zur gleichen Ge-! legenheit ins Land gekom- | men waren, nahmen an ei-; nem vom KKL geführten j Ausflug zu verschiedenen sei- | ner Entwicklungs - Projekte teil. AUS UNSERER ARBEIT BESTE BLAUE BUECHSEN IM MONAT SEPTEMBER: Maximo Callmann, Colegio „Tarbut“, Luis Eimer José Hasdeu, Enrique Heinemann, Bianca Hift, Ana Jacobson, Max Juda, Bertoldo Kahn, Ffie. Kantorowicz, Pablo Kiesel, Ernesto Neumann. Pablo Pels, Rodolfo Rubin, Hilde Schlesinger, Rudi Sch mul, Horst Spangenthal. Dr. Hugo Strauss, Siegfried Weinstein, Edgar Wolff; San Miguel: Thekla Gutmann, Paula Katz, Dina Wolff. IM OKTOBER: Colegio „Tarbut“, Rodolfo Ebel, Maximo Eänstoss, Igo Fligler, Wolf Ftigler, Roberto Frank, Alfredo y Monica Goldschläger, Juan Oppenheimer, Julio Rosen thaï, Irma Schlesinger, Heriberto Schönmann, Ludovico Stern Dr. Hardi Swarsensky, United Restitution Office, Blanka Warten berger Victor Weisz Wir danken allen unseren Freunden. —:o:— PFLANZT BAEUME IM „BOSQUE INDEPENDEN¬ CIA ARGENTINA' ALS UNSEREN BEITRAG AN. LAESSLICH DES „SES - QUICENTENARIO\ DER 150-JAHRFEIER DER UN. ABHAENGIGKEITSER- KLAERUNG ARGENTI¬ NIENS — 1816—1966. Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern autzugeben: 73-9026 Sra. Weinstein 64-2966 Sra. Lubaseher 54.3209 Fri. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat MMMMMMMMMMMBWBBgJSlflHil ÜHWUH—I Allen Freunden und Bekannten möchte ich bekanntgeben, dass die Grabsteinsetzung für meinen lieben Mann. Herrn KARL ARKUSCH am Sonntag, den 6. November, in Tablada stattfindet. HEDWIG ARKUSCH Manzana C, Tablón 5 — Sepultura 43 Um io Uhr in der Halle. Bei Regen: 14 Tage später. te *'V'W Gewissen aller Menschen, die Arbeit der Vereinten Nationen zu unterstützen, indem sie allen Hass aus ihrem Gemüt bannen, Toleranz üben, Gewalt verdammen und sich mühen sollen, nach friedlichem Zusammenleben mit ihren Mitmenschen zu streben, dem einzig möglichen Ziel für die Menschheit in der neuen Zeit, in der wir leben. Prof. Boehm Vor wenigen Tagen hatten wir in unserer Redaktion den Besuch des bekannten Kunstsachverständigen und Direktors des Seminars für jüdische Kunst an der Universität Santiago de Chile, Herrn Günther Böhm, uns aus der jüdischen Arbeit seit langem befreundet. Prof. Böhm war von der j Hebraica nach Buenos Aires eingeladen worden, wo er ei- [ ne Reihe sehr beachteter : Vorträge hielt und eine Ausstellung durchführte, die stark besucht war. Das Material, das Prof. Boehm uns übergab, wird bei nächster Gelegenheit seine gebührende Auswertung erfahren. Wir gaben die Anregung, dass die Vereinigte Kulturkommission unserer Organisationen und Gemeinden bei der nächsten Besuchsreise des Herrn Prof. Boehm ihn auffordert, in ihrem Kreis einen Vortrag zu halten, der sicherlich besonders bei der „Zweiten Generation“ besonderes Interesse auslösen dürfte. Prof. Böhm, 1923 in Breslau geboren, ist durch zahlreiche Publikationen, Vortrüge und Ausstellungen in der Fachwelt bekannt geworden. Er ist auch Mitarbeiter jüdischer Organisationen und ein geschätztes Mitglied der Bne Israel, der Gemeinde des zentraleuropäischen "Sektors in Santiago de Chile. — Neuer Praesident Die Repräsentanten - Versammlung der Nueva Congregación Israelita in Montevideo wählte den Vizepräsidenten und Sekretär der CENTRA, Herrn Hans Leschnitzer, zu ihrem Präsidenten Mibashan-Preis Der diesjährige Abraham Mibashan-Preis, der seit einigen Jahren an verdienstvolle Persönlichkeiten der argentinischen Wissenschaften verliehen wird, wurde Herrn Dr. Venancio Deulofeu zuerkannt. welcher sich durch seine Lehrtätigkeit und Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Chemie ausgezeichnet hat. Der Preis wurde im Jahre 1960 als Zeichen des Anschlusses an die 150-Jahr- Feiern der Mairevolution Argentiniens gemeinsam von der DAIA und der AMIa gestiftet und beträgt 100.000 Pesos. Die Ueberreichung des Preises fiir das Jahr 1966 geschah in einer öffentlichen Zeremonie, die im Festsaal der Sociedad Científica Argentina stattfand. *<TX ..Ss w •.•••** i Einen Beweis für die Souveraenitaet Israels über den Tiberias-See -ifeie.t dieses Bild: Das Schilf, das von syrischen Heckenschützen unter Bruch des Abkommens über den Waffenstillstand kürzlich, versenkt wurde, wird wieder flott gemacht. Bei den Juden Spaniens „FHir mich war es ein besonderes Erlebnis, zu Juden in Spanien — als Botschafter Israels — in spanischer Sprache zu sprechen“ — erzählte der Vorsitzende der Wirtschafts - Abteilung der Socnnut Leon Dultzin, als er kürzlich von seiner Reise nach Spanien und Portugal zurückkehrte. Dultzin hatte an Veranstaltungen in Barcelona und in Madrid teilgenommen. In beiden Orten gibt es je etwa 500 jüdische Familien ein grosser Teil von ihnen sind sefardischen Ursprungs. Es handelt sich vor allem um Juden aus Tanger und den übrigen nordafrikanischen Gebieten, die nach Spanien gekommen sind. Der einzige Raw in Spanien stammt aus Marokko und amtiert in Madrid. Ausserdem gibt es aschkenahische Juden, die in der Hitlerzeit und nach dem Zweiten Weltkrieg sich in Spanien niedergelassen haben. In Barcelona fand eine Feier in der bis auf den letzten Platz besetzten Synagoge statt, und die Gemeinde bekannte sich mit vollem Herzen zu Israel. In Madrid kamen über 400 Besucher zu einer Veranstaltung im Hilton-Hotel. Während Barcelona über eine grosse Synagoge verfügt, beschäftigt sich die Gemeinde Madrid mit dem Bau einer Synagoge, fiir die 300.000 Dollar aufgewendet werden müssen. Der Vorsitzende der Gemeinde Madrid, Max Mazin, stammt aus Wilna, und fördert eifrig die Verbundenheit seiner Gemeinde mit Israel. An der Veranstaltung in Madrid nahm auch ein katholischer Priester teil, dei an der Universität Madrid judaistische Fächer lehrt. Er und seine Studenten beherrschen Hebräisch, und der Priester will an der Spitze einer Studentengruppe zu einem Besuch nach Israel kommen. Abgesehen von den Vorträgen widmete sich Dultzin anlässlich seines Besuches auch anderen Fragen, die Israel betreffen. Die spanischen Behörden legen jüdi sehen Veranstaltungen und proisraelischer Tätigkeit keinerlei Hindernisse in den Weg. Von Spanien aus begab sich Leon Dultzin nach Portugal, wo etwa 200 jüdische Familien leben. In Lissabon gibt es eine schöne Synagoge, die schon vor 50 Jahren gebaut wurde. An der Spitze der Gemeinde in Lissabon steht Professor Amsallag, der einer der bedeutendsten Historiker Portugals ist und der Königlichen Akademie der Wissenschaften angehört. Dultzin setzte sich dort besonders für eine Sammel- Aktion des Magbit (Keren Hajessod) ein. Besondere zionistische Förationen bestehen in Spanien und Portugal nicht, die Gemeinden übernehmen alle Aufgaben, die sich aus der Verbindung mit Israel ergeben. „Der Besuch bei diesen Verstreuten Israels war ein besonderes Erlebnis, und alles muss getan werden, um den Zusammenhang mit ihnen zu stärken“ — resümierte Dultzin. Auszeichnung für Zygmund Turkow Tel Aviv. — Die Stadtverwaltung von Tel Aviv verlieh Zygmund Turkow den städtischen Theaterpreis für seine schauspielerischen Leistungen während eines halben Jahrhunderts. Turkow ist einer der Gründer des modernen jüdischen Theaters und gründete zusammen mit Ida Kaminska das Jüdische Theater in Warschau. Br kam im Jahre 1952 nach Israel, wo er das hebräische Kammertheater „Zuta“ schuf. Turkow ist heute 70 Jahre alt. (ITa) im Unterhaus London. — Dr. William Wexler, der Internationale Präsident der Bne Brit, wohnte einem im Unterhaus ihm zu Ehren veranstalteten Bankett bei, zu dem Dr. Horace King, Präsident des Hauses, und zahlreiche Mitglieder beider Kammern erschienen waren. UTA) NACHRICHTEN AUS ISRAEL ZUTEILUNG VON BOEDEN 8 Kibbuzim (Kollektivsied, lungen) und 8 Moschavim Genossenschafts - Dörfer) in Galiläa werden weitere 7.500 Dunam Boden erhalten, damit jede Wirtschaftseinheit in diesen Siedlungen auf mindestens 20 Dunem Boden kommt. OBSTERNTE Die Obsternte wird dieses Jahr fast 200.000 Tonnen betrag«!, im Vergleich zu 175.000 im Vorjahr Man macht alle Anstrengungen, um den FTuchtexport zu erweitern; so hat in diesem Jahr die Avocado-Ausfuhr 900 Tonnen überschritten. Der Bananenexport betrug insgesamt 20.000 Tonnen, und man rechnet mit einer Ausfuhr von 1.100 Tonnen Trauben. ITEBERSCHWEMMUNGS- WASSER Die Gesellschaft Mekorot hat dieses Jahr 8.500.000 IL in Anlagen investiert, die Ueberschwemmungswasser auffangen sollen, hiervon 7,25 Millionen IL in Arbeiten zur Durchführung des zweiten Stadiums eines Planes zur Verwertung der Gewisser des Menaschebaches im schom. rongebiet. Dieses mit insgesamt 18 Mio IL veranschlagte Projekt soll bis Ende 1967 ausgeführt werden. BEZIRK SWASSER- LEITUNG- Nachdem die Bergdörfer in Ostgaliläa, im Bezirk Awiwim an der libanesischen Grenze, lange Zeit sehr unter Wassermangel gelitten hat. ten, werden sie jetzt die zusätzlichen Wassermengen bekommen, die sie für die weitere Entwicklung des Obstbaues und anderer Zweige der Landwirtschaft brauchen. Nach der Fertigstellung der von der Gesellschaft „Mekorot“ angelegten Bezirkswasserleitung werden sie eine zusätzliche Wassermenge von 900 Kubikmetern pro Stunde erhalten. Diese Wasserleitung bildet das erste Stadium eines grösseren Projekts. SOLID ARITAET: Einheitskampagne COMITE CENTROEUROPEO 0E LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376 m. — T. E 47-3820

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