Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2191 (28.10.1966)
- Date
- 1966-10-28
- Page
- [Seite 3] (sequence 3)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, *8 de Octubre de 1966 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVII. — N* 2191 — 3 Fünf Million on Unontno Im Laufe der letzten Pflanaungssaison wurden fünf Millionen Bäume in verschiedenen Teilen Israels gepflanzt Man hofft, dass bis zum Jahr 1870 die Zahl der Waldbäume im Lande 100 Millionen betragen wird. Darüber hinaus gibt es im Galil und auf dem Karmel 350.000 Dunam von alten, sogenannten .natürlichen“ Wäldern, zum grossen Teil aus degenerierten Eichen bestehend, die die Porst - Abteilung des KKL nach und nach rehabilitieren wird. Dieses Jahr ist bekanntlich ,,Schmitta“, ein Jahr, in dem nach jüdischem Brauch die Erde ausruhen soll und nichts gepflanzt werden darf Es ist nur ein weiterer Beweis für die Bedeutung, die der Aufforstung für den Aufbau des Landes zugemessen wird, dass das Oberrabbinat in Israel dem KKL die ausdrückliche Erlaubnis erteilte in seiner Bewaldungsarbeit fortzufahren, und lediglich Pflanzungs-Zeremonien für die Einweihung neuer Wälder auf eine symbolische Feierstunde zu beschränken. Zwei Schwierigkeiten führten im letzten Winter immer wieder zu einer Unterbrechung der Pflanzungen: Mangel an Regen und Mangel an Arbeitskräften. Die von HERBERT FREEDEN rend des ganzen Jahres beschäftigt die Forstabteilung des KKL 800 Forstarbeiter, aber in den wenigen Wochen der Pflanzungssaison müssen durch die staatlichen Arbeitsvermittlungsstellen tausende Männer und Frauen mobilisiert werden. Dieses Jahr gelang es, ungefähr 3.000 Menschen bereit zu stellen, meistens Einwohner gepflanzt, der eine in einem bisher völlig unershlossenen Gebiet, der Yatir - Region östlich von Arad. Hier soll einer der grössten Wälder entstehen, der Millionen von Bäumen umfassen wird. Gegenüber der transjordani sehen Grenze, am Fusse der Hebron-Berge, hat der KKL eine Baumschule errichtet, in der die Setzlinge für den Neue Beschwerde Israels Vereinte Nationen. — Israel richtete neuerlich ein Schreioen an den englischen Lord Carados der als Oktober-Präsident des Sicherheitsrates fungiert und beschwerte sich über die ständigen Einfälle von Terro rlsten in Israel. In dem Schreiben wird unterstrichen, dass diese Sabotageakte nicht etwa nachgelassen haben, nicht einmal zu der Zeit, als Israel die syrische Regierung beschuldigte für das Treiben der El-Fataeh- Saboteure die Verantwortung zu tragen und der Fal! vor dem Sicherheitsrat zur Verhandlung gelangte. Das Schreiben wurde Lord Carados von Israels ständigem Repräsentanten vor den UN, Botschafter Michael Comay, überreicht, wobei Comay im besonderen auf die letzten Explosionen von Minen hinwies deren eine sich an der syrischen Grenze, die andere an der Grenze mit Transjordanien ereignete (ITA) aus den Entwicklungsgebieten, die für diese Arbeit keine Fachkenntnis haben müs- Regen kamen spät, und auch 86,1 dann nicht häufig und stark genug. Im Süden, wo praktisch Dürre herrscht, musste die Arbeit vorzeitig eingestellt werden. Auf einem Arbeitsmarkt der Ueberbeschäftigung war es nicht leicht, die Tausende von Arbeitern zu rekrutieren, um die kurze Zeit nach den Regenfällen, da der Boden weich und lokker ist, zu intensiver Pflanzungsarbeit zu nützen Wäh- MOEBELHAUS WATERMANN Das Haus der 3 Geschäfte mit der grössten Auswahl SARMIENTO M47 T E. 35 . 7033 CABILDO 2614 PAMPA4979 ~ Zahlungserleichterungen fast Ecke Triunvirato Eigene Werkstätten Zuvorkommende fachmännische Bedienung Von den fünf Millionen Bäumen wurden ungefähr 1.350.000 im Galil gepflanzt, über eine Million bei Nazaret, auf dem GilboaLerg und Karmel, über 1.200.000 in den Judäischen Bergen und der Rest im Süden und im Negew. Wie in früheren Jahren herrscht auch diesmal unter den Baumarten die Jerusalem-Kiefer vor, da sie wenig Wasser braucht und selbst im felsigen Gelände mit spitzen Wurzeln sich ein Stück Erde sucht, ohne viel Platz zu beanspruchen. Andere Bäume sind Zypressen, Akazien, Eukalyptus und Tamarisken, die letzten beiden besonders im Negew. Zwei grosse Wälder wurden im Süden des Landes Geheime Mission Jerusalem. — Kiirzlichen Enthüllungen zufolge reiste eine fünf köpf ige Delegation der Histadrut heimlich nach Russland um auf Einladung sowjetischer Arbeiterorganisationen über gewerkschaftliche Probleme zu verhandeln. Dieser Besuch wurde geheim gehalten, um die Mission, der grosse politische Bedeutung beigemessen wird, nicht zu gefährden. (ITA) ALFREOO STERN MALERARBEITEN NEUE ADRESSE? Vidal 1575 fast Ecke Pino Tel.: 76-9088 Teppichhaus - M. Hochberg Unerreichte Auswahl an handgeknüpften Tep pichen in erstklassigen Qualitäten für iedes gemütliche Heim. 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Einer seiner Offiziere, mit Namen Caleb, versprach seine Tochter „demjenigen, der Dwir einnimmt1 Aber seine Tochter schien nicht gerade begeistert von der Stadt, die man ihr zum Geschenk gab und beklagte sich bei ihrem Vater: ,,Du gabst mir Südland, so gib mir auch Quellen von Wasser*. Quellen gibt es dort gegenwärtig nicht, aber der kkt. hat zwei Staudämme errichtet, in denen das Regenwasser gesammelt wird. Nicht weit von ihnen wurde der 100.000 Bäume grosse Kanadische Jahrhundertwald gepflanzt, aus Anlass des 100jährigen Bestehens der jüdischen Gemeinden in Kanada. Auf den Bergen bei Jeru- CARLT0N- Kleidung ist Kleidung guten Stils sie ist meisterhaft gearbeitet und nicht teurer als gewoehnüche Kleidung. ★ Dieser Satz ist mehr als Slogan. Er ist eine Be. hauptung, die ich taeq lieh beweisen muss, immer wieder mit ledern Meter zugeschnittenen Stoffes. ★ Feine MASSKLEIDUNG ★ FERTIGKLEIDUNG in SCHNEIDERTRADITION Carl ton ERNST KOPPEL Maipü 982 — T.E. 31-7845 salem entstand der „John F. Kennedy Friedenswald“, im Gedenken an den verstorbenen amerikanischen Präsidenten, der den Keren Kayemet einmal „die konstruktivste soziale Errungenschaft des Zionismus“ genannt hat. Eine neue, 8 m breite Strasse, der „Kennedy Parkway“ wird von Jerusalem direkt zum Wald führen. Auf einem hohen Plateau in der Mitte des Waldes erhebt sich ein imposantes Monument, das von fünfzig Säulen, die die fünfzig Staaten der Vereinigten Staaten von Nordamerika repräsentieren, umgeben ist. Noch ein weiterer historischer Wald ist in dieser Saison begonnen worden — der Winston Churchill-Wald, auf den Bergen von Nazaret, der 300.000 Bäume umfassen wird. Von seinen Höhen aus hat man einen Blick auf eine biblische Landschaft — unten liegen die Felder und Dörfer des Emek Jesreel, im Hintergrund erhebt sich der Gilboaberg, und in weiter Entfernung tauchen die Silhouetten der Berge von Gilad auf. Manche Teile des Churchill-Waldes, der sich bis zum Tabor hinzieht, werden einer Parklandschaft ähneln, mit kleinen Teichen und Wasserfällen, Picknickplätzen und 40 Kilometer von Waldwegen und Pfaden. Der erste prominente Besucher in diesem jungen Wald war Mary Soames-Churchill, eine Tochter von Sir Winston, die einen Baum im Gedenken an ihren Vater pflanzte. Taeter ermittelt Die Hersfelder Polizei und die Kriminalinspektion Kassel haben vier Neunzehnjäh. rige ermittelt, die die Wände eines öffentlichen Gebäudes in Bad Hersfeld mit Hakenkreuzen und den Parolen „HIAG besser als DGB“ sowie „Tod der Gewerkschaftspest“ beschmiert hatten. Bei ihrer Vernehmung gaben die Jugendlichen an, sie hätten die „Reaktion der Bevölkerung testen“ wollen Nach Ansicht der Polizei standen keine politischen Motive im Vordergrund. LA SEMANA ISRAELITA SEMANARIO INDEPENDIENTE Bs. Aires - PUEYRREDON 2190, 1» Izq. - T.E. 83-2613 14. Marcheschwan 5727 28. Oktober 1966 Blick in die Welt vnn HAROLD SCHWARCZ IM PARLAMENT Brasiliens kam durch verschiedene Beschlüsse eine starke Opposition gegen die Regierung Castello Branco zum Ausdruck. — PRAESIDENT JOHNSON forderte Nordvietnam zur Teilnahme am Krieg gegen Elend, Krankheit und Unwissenheit auf. — UNRUHEN UND STREIKS waren trotz aller Beschwichtigungsversuche der Regierung in Uruguay zu verzeichnen. — IN DIESEM Jahr wird der Nobelpreis für den Frieden nicht zur Verteilung gelangen. — DAs SCHWERE Erdbeben in Perú hat Mitleid und Solidarität in allen Ländern ausgelöst. — DER PROZESS Ben Barka hat eine Wendung genommen, nachdem sich einer der Verdächtigen selbst den französischen Behörden gestellt hat. — ROTCHINA trifft Vorbereitungen zum 4. Atombomben-Versuch. — DER VERTEIDIGUNGSMINISTER der Dominikanischen Republik, General Enrique Pérez y Pérez, drohte jeden Militär aus der Armee auszustossen, der sich in die Politik einmischt. — DIE KONFERENZ der kommunistischen Länder in Moskau suchte Wege, um Rotchina zu isolieren. — BEI DEN WAHLEN in Ekuador siegten die Konservativen. — DIE FANATISCHE Sekte Naga (die Nackten) verlangte von der indischen Ministerpräsidentin ein Verbot des Schlachtens von Kühen, die von dieser Sekte als neilige Tiere verehrt werden. — Dr. ROBERT SCHMELZER (Katholische Partei) wurde von der holländischen Königin mit der Regierungsbildung beauftragt. — CASTFLLO BRANCO, Brasiliens Präsident, löste kurzentschlossen das Parlament auf. — DIE KUBANISCHE Presse lanzierte einen neuen Angriff gegen die imperialistischen Zeitungsagenturen — IN NEW DELHI traten die leitenden Politiker Indiens, Jugoslawiens und Aegyptens zu einer „Gipfelkonferenz“ zusammen. — SIMON WIESENTHAL, der sich die Auffindung der Kriegsverbrecher zur Lebensaufgabe gemacht hat, oehauptete, Bormann sei erst vor kurzem in Argentinien gesehen worden. — TODOR ZHIVKOV, Bulgariens Ministerpräsident, stattete de Gaulle einen offiziellen Besuch ab, um aie bulgarisch-französische Freundschaft zu verstärken. — IN KAIRO wurde die abessinische Botschaft überfallen, als Kaiser Haile Selassie zu einem Staatsbesuch in Aegypten eintraf. — IN LAOS wurde durch einen neuen Staatsstreich die Regierung gestürzt. — SUBANDRIO, der frühere Aussenminister Indonesiens, wurde von einem Militärgericht wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. — IM SUDAN kam es zu schweren Zusammenstössen zwischen verschiedenen Stämmen. ESTUDIO JURIDICO INTERNACIONAL Dr. Hardi Swarsensky ASUNTOS EUROPEOS EXCLUSIVAMENTE ALLE ENTSCHAEDIGUNGSFRAGEN Wiedergutmachung Lastenausgleich Rückerstattung BUER0STUNDEN: DIENSTAG, MITTWOCH und FREITAG von 16—18 Uhr T.f.:83-2613 ★ Dr. Günter Frey ASUNTOS ARGENTINOS Y SUDAMERICANOS Erbschaftssachen - Vertraege - Verwaltungen - Miets-, Zivil- und Handelssachen T- E.: 80 - (930 PUEYRREDON 2190 «sq. Av. LAS HERAS