Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2190 (21.10.1966)
- Date
- 1966-10-21
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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PUEVRRtOON 2190 — 1o izq- J&iJ&tuütjaJsAjaelUci 83 - 2613 T. E. Año XXVII BUENOS AIRES, VIERNES 21 I)E OCTUBRE DE 196« \v 219« Faisal gegen die UN Inmitten eines heftigen I Disputs, den die arabischen ' Lander nicht mehr allein mit i Worten und Drohungen gei geneinander führen hat der sauditische König Faisal seine Stimme gegen Israel und gegen die Vereinten Natioj nen erhoben, in Riad, seiner Hauptstadt, erklärte er, keii ne Entscheidung annehmen ' zu wollen, die von den United Nations in der Palästina- Frage getroffen werden würde. Radio Riad teilte mit, der König habe nach dem Besuch einiger nordafrikanischer Länder diese Erklärung abgegeben, ohne dass eigentlich ersichtlich wäre, aus welchen Gründen er gerade jetzt in dieser Form gegen die UN Stellung nimmt Radio Riad sagte- „Die Annahme der Resolutionen der Vereinten Nationen in der Palästina-Frage wäre eine stillschweigende Zulassung und Anerkennung Israels. Diesen Gesichtspunkt lehnen die Araber kategorisch ab.“ In seinen weiteren Ausführungen griff der König Saudi Arabiens die politischen Blöcke des Ostens und des Westens heftig an, die er für die Schaffung Israels verantwortlich machte. Auf diese Weise hätten sie sich die Rechte der „legitimen Eigentümer Palästinas“ angeeignet. Saudi Arabien, so fuhr der König fort, werde nicht der politischen Linie des Ostens und des Westens in dieser Frage folgen, da beide die „israelischen Eindringlinge“ unterstützen würden — von B. B. SAMUEL Schlüsse anzuerkennen, Faisal sich weigert. Selbst hiermit sagt er nichts Neues. Denn die arabischen UN- Staaten haben es mehr als 18 Jahre hindurch abgefeimt, den mit einer Zweidrittel - Mehrheit gefassten UN-Beschluss über die Schaffung eines jüdischen Staa tes anzuerkennen, der vor nunmehr bald 19 Jahren tarn 29. November 1947) erlassen wurde. Neunzehn Jahre hindurch haben also die UN nicht die Kraft gehabt, ihre eigenen Resolutionen durchzusetzen, und haben geduldet, dass entgegen dieser Entscheidung, vor allem entgegen Resolutionen des Sicherheitsrates, permanent von den verschiedenen Araberstaaten eine Politik und eine Praxis betrieben wurde, die in schärfstem Wider- ’ Spruch zu der UN-Politik gegenüber Israel stehen. ’ Die Folgen dieser nachgie- , bigen, schwächlichen und I gefährlichen Haltung der Vereinten Nationen sind i nicht nur im Mittleren Osten sicht- und spürbar. Nur i durch das Versagen der UN! konnte im Orient ein Frieden noch nicht hergestellc | werden, der ohne Zweifei! nicht allein für die mittel-' ' östlichen, sondern für alle I Nationen der Erde von grösster Bedeutung ist. j Jetzt kann Faisal, Repräsentant eines der rückschrittlichsten, wenn auch reich- | sten Länder, die UN heraus- I fordern und die Grossmäch-! te ungestraft angreifen, de- I nen er die „Schuld“ an der UN - Entscheidung beimisst nur weil ihm selbst die Stellungnahme gegen Israel ins politische Konzept passt. Mit. dem Problem als solchem hat weder Saudi Arabien noch haben damit andere arabische Länder das Geringste zu tun. Weder die einseitige Unterstützung Saudi Arabiens durch die USA noch die einseitige Hilfeleistung der Sowjets an die Aegypter. nicht alle anderen Unterstützungen durch Russen, Amerikaner. Chinesen, Engländer, Deutsche usw. haben die Araber zufriedenstellen können, weil sie darauf spekulieren, durch ihre „unversöhnliche“ Politik in Mittelost gegenüber Israel immer weitere Kapitalien, Lebensmittel und Waffen von den ängstlichen „Grossen“ her auszholen. Es wäre an der Zeit, dass die UN oder die USA — wenn die Russen es nich, wagen sollten — gegen diese Art politischer Geschäftemai cherei Front machen. — WIE ICH ES SEHE- Zum Nachdenken gezwungen von JEHUDA GOTTHEIMER Sicherlich bedurfte es weder einer Aktion noch einer Erklärung von arabischer Seite, um das allgemeine Durcheinander erneut zu unterstreichen, das im Mittleren Osten herrscht, wo allmählich jeder gegen jeden polemisiert und Politik macht. Inmitten seiner blutigen Streitigkeiten im Yemen die Saudi Arabien gegen Aegypten austrägt, nach den kürzliehen Drohungen, die der transjordanische König Hussein gegen die Syrer ausgestossen hat, während der ständigen Angriffe, die Nasser nach allen Seiten rieh tet, erhebt nun König Faisal seine Stimme gegen Israel. Hierduch unterscheidet er sich zwar nicht von seinen feindlichen Brüdern, bringt aber dennoch unvermittelt eine neue (alte) Note in die Debatte, durch welche er offensichtlich — wie so viele vor ihm — beabsichtigt, die Aufmerksamkeit von den wirklichen Streitfragen und. den bestehenden Schwierigkeiten auf allen Seiten abzulenken. Hierbei darf man allerdings nicht übersehen, dass der Angriff gegen Israel nur mittelbar gerichtet ist, tatsächlich aber gegen die UN lanziert wurde, deren Beschlüsse er. Faisal. ablehnt, wobei er sich zugleich zum Sprecher „der Araber“ aufwirft. Das ist die Rolle, die er zu spielen beabsichtigt oder von der er träumt, in der sich bis heute Nasser allein wähnte, und die ihm neben Faisal auch andere streitig machen wollen. Soweit sich die Angriffe Faisals gegen Israel richten, bringen sie keinen neuen Gesichtspunkt. Die königlichen Betrachtungen und Erklärungen hiermit als erledigt anzusehen, wäre jedoch abwegig. In erster Linie sind die UN attackiert worden, deren Be- Nur ein flüchtiger Blick . auf die Schlagzeilen der Zei- | tungen genügt, um jedem 1 den Ernst der Lage verstandj i lieh zu machen. Die stündi- | gen und blutigen Kämpfe in I verschiedenen Ländern, TO allem in Vietnam, die perma- [; nenten Bedrohungen durch , die kommunistischen Staa- ■, ten, die gefährliche Unruhe j im Mittleren Osten, die so- , ' zialen Evolutionen, von de- ' j nen alle Kontinente erschiit- ■ tert werden sowie der häufige Wechsel der Regierungen I und Regime besonders in der j '• jungen Ländern legen ein | beredtes Zeugnis vom Um- ' | fang der politischen, wirt- ' schaftlichen und geistiger Krise ab, in welcher sich de | facto die ganze Menschheit 1 befindet. Die damit für die Juden wachsenden Gefahren ihrer friedlichen-Existenz sowie die Schwierigkeiten, die sich für Israel ergeben, heben sich mit grösserer Deutlichkeit hervor. Immer komplizierter wird es für die Mehrheit aller Menschen, sich in diesem Chaos widerstreitender Meinungen und Interessen zu orientieren. Durch den unglückseligen Krieg in Vietj nam werden die USA, die auszogen, um den Frieden zu verteidigen, als die Angreifer | betrachtet, und die wirkli- 1 chen Drahtzieher des interj nationalen Unglücks dürfen i sich als die Beschützer einer friedlichen Koexistenz in den politischen Vordergrund spie- ' len. In solchen Zeiten, in | denen es schwer ist einen festen Standort zu finden,! gewinnen diejenigen Kräfte ' an Boden, die immer dann ihre Stunde für gekommen JUDENTUM IN MODERNER WELT Tel Aviv. — Tausende Menschen füllten das Mann- Auditorium bis auf den letzten Platz, um die Werte D/. j Nachum Goldmanns, David Ben Gurions und des Armee- J Grossrabbiners Rabbi Schlomo Goren über „Das jüdische . Volk und das Judentum in der modernen Welt, seine | Gefahren und Aussichten“ zu hören. Die drei Redner wa- I ren sich einig, dass die Erhaltung des Judentums in der j heutigen Zeit von drei miteinander im Zusammenhang ' stehenden Faktoren abhängt, dem jüdischen Volk, der Thora und dem Staat Israel. Laut Rabbiner Goren „sind wir ein Volk, dem aufgetragen ist, die Thora und das Wort der Propheten zu erfüllen, und die Thora ist unsere politische Doktrin“. Ben Gurion anerkannte, dass nicht alle Juden in dei Welt bereit sind, sich in Israel niederzulassen, aber er betonte, dass es notwendig sei, die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Erziehung unserer neuen Generationen zu konzentrieren sie die Bibel in ihrer Ursprache, dem Hebräischen, die jüdische Geschichte und ihre innige Verbindung mit Israel, die trotz ihres weiteren Verbleibens in anderen Ländern fortbesteht, zu lehren. Um diese Bande zu erhalten, ist es unerlässlich das moderne Hebräisch zu kennen, so betonte er. Dr. Goldmann, Präsident der Zionistischen Organisation und des Jüdischen Weltkongresses, sprach von den grossen realen Problemen, denen das Judentum gegenübersteht und mahnte, dass „wenn wir uns nicht in eine Nation gleich allen anderen verwandeln, so wird es keine Zukunft für das jüdische Volk geben...“ Er erläuterte seine Gedanken mit folgenden Worten: „Israel, ohne ein Staat wie andere Staaten zu sein, muss die Fortsetzung der Gesamtheit der jüdischen Kultur bilden, einschliesslich seiner Religion, seiner Ketzerei und aller anderen Elemente, aus denen es sich zusammensetzt. Und vor allem müssen das jüdische Volk und der Staat Israel verstehen, dass sie unauflöslich miteinander verbunden stnd i Diese Bande können nicht allein durch die Sammlung von Fonds ausgedrückt werden.** halten, wenn das Durcheinander der Ansichten und bewegenden Faktoren aller möglichen Art den Blick verdunkeln. Das ist die Gelegenheit für die faschistischen Bewegungen der verschiedensten Strömungen, um im Trüben zu fischen und erneut an die Stelle fester moralischer und rechtsstaatlicher Grundsätze ihre Zweckmässigkeitstheorien zu set zen, die geeignet sind, über ihren wahren Charakter zu täuschen und Menschen wie Völker ihren Plänen dienstbar zu machen. Den grossen Anstrengungen der Kirche ist es nicht gelungen, die Idee der Völkerversöhnung durchzusetzen, genau so wenig wie die Forderungen auf friedliche Regelung der internationalen Streitfragen durch eine überstaatliche Körperschaft wie die Vereinten Nationen den erwünsohten und erhofften Erfolg gebracht haben. Das waren die beiden ernsthaften Bemühungen, den Frieden zu retten oder erst herzustellen, für den im Zweiten Weltkrieg Millionen auszogen und ihr Leben einsetzten. Wenn man in diesem Augenblick nüchtern das Fazit zieht, wird man erkennen müssen, dass der oftmals heroische Kampf um eine Neuordnung jedenfalls bisher zu keinen positiven Ergebnissen geführt hat. In der Folgezeit; wird es darauf ankommen, ob die konstruktiven Kräfte ausreichen, um die äusserste Gefahr eines Dritten Weltkrieges abzulenken, der, mit Atom - Waffen ausgetragen, nach den Befürchtungen aller Experten zum Untergang der Menschheit führen muss. An vielen Beispielen kann man erkennen, wie weit die Desorientierung selbst in leitender Position stehender Menschen vorgeschritten ist Wir wollen das an einem Beispiel zu verstehen versahen suchen, das uns als einzelne Menschen wie als Gemeinschaft besonders angeht, an der Möglichkeit einer nazistischen oder faschistischen Restauration in Mitteleuropa. Nach allen erreichbaren und uns bekannten Informationen ist die von ARIE ASHKENAS Inmitten erneuter Spannungen zwischen Israel und seinen Nachbarländern und während der sich wiederholenden Ueberfü.Ue arabischer Terroristen, die aus Syrien und Transjordanien kommen, wurde die Nachricht verbreitet, dass einige junge Leute in New York, Mitglieder des Betar in die syrische Botschaft eingedrungen seien und sich weigerten, diese wieder zu verlassen. Die New Yorker Polizei habe dann auf Anzeige des nordamerika* nischen Botschafters vor den UN, des früheren Oberrichters Arthur Goldberg. 19 junge Leute verhaftet. Die Ju-< gendliehe.). Jungen und Mädchen, sollen wegen Hausfriedensbruch angeklagt werden. Dieser Hausfriedensbruch ging in den Augenblicke^ vor sich, als der Sicherheitsrat der UN die israelische Beschwerde wegen syrischer Grenzverletzungen behandeltet Der transjordanische Botschafter gab dem Sicherheitsrat von diesem Vorkommnis Kenntnis. Daraufhin wurden di« Beratungen unterbrochen. Botschafter Goldberg (USA) hat fiir diesen Vorfall um Entschuldigung. Er habe sofort eine Untersuchung angeordnet und darum ersucht, das* die ganze Schwere des Gesetzes gegen die Jugendlichen an* gewandt werde... Der bulgarische Botschafter benutzte diese Gelegenheit zu einigen Seitenhieben gegen die UN -und gegen die USA, was sich Goldberg verbat, wobei er nicht versäumte sowohl seine Entschuldigungen wie seine Drohungen gegen die „Uebeltäter“ zu wiederholen. Im übrigen gab er der Hoffnung Ausdruck, dass ähnliche Massnahmen von anderen Ländern ergriffen werden in denen amerikanisch« Botschaften belästigt oder angegriffen werden. Der Vorfall bot einigen Gruppen, vor allem den Arae bern, die Gelegenheit völlig unqualifizierte Attacken politischer Natur gegen den Westen, gegen die Amerikaner, gegen die UN zu lanzieren und aus einem sicherlich bedauerlichen Vorfall eine politische Aktion zu machen m der auch nicht der geringste Anlass gegeben war Der russische Botschafter verglich diesen Zwischenfall mit einen» Bombenwurf anticastrischer Kubaner gegen die UN der sich vor einigen Jahren ereignet hatte. Eine Beratung de« afro-asiatischen Blocks wurde jetzt zusammengerufen Was war geschehen? Einige Jugendliche hatte die syrische Botschaft „besetzt“, was gewiss illegal und töricht war. Welche Konsequenzen ziehen die afro-asiatischea Länder oder andere Staaten, wenn amerikanische oder andere Botschaften mit Bomben belegt werden? Wurden »eshalb schon einmal Konferenzen einberufen? Aber wenn einige jüdische Jugendliche eine unüberlegte Tat begehen, wird Alarm geschlagen... Die We’tpresse veröffentlicht den Vorfall auf der ersten Seite ihrer Ausgaben und bringt Schlagzeilen wie „Zionistische Attacke auf syrische Delegation“. Dass diesem, von niemandem entschuldigten Vor« gehen Jugendlicher bewaffnete Angriffe und Kriegsdobungen der Syrer vorausgegangen sind, davon spricht niemand. Dass seit Jahren arabische Terroristen jüdisch« Männer, Frauen und Kinder morden, wird nicht erwähnt. Die Zeitungen schweigen. Keine Schlagzeile macht irgendwelche Bewegungen oder Regierungen verantwortlich. Ohne das Vorgehen der jüdischen Jugendlichen entschuldigen zu wollen, ist es — uns wenigstens — verständlich, dass Juden auch einmal gegen das ihnen oder ihren Brüdern zugefügte Unrecht protestieren. Keine Bombe platzt«. Kein Opfer war zu beklagen. Eine Demonstration wurde durchgeführt. Dass zur gleichen Zeit, als Jugendliche die syrisch« Botschaft „okkupierten“, drei israelische Soldaten durch einen Ueberfall verletzt wurden, davon spricht niemand. Wenn auch die Jugendlichen in New York einen Fehler machten, ihr Protest gegen diese ungerechte Welt ist verständlich. Gefahr eines wieder erwachenden Nationalsozialismus mit allen seinen bekannten Negativerscheinungen gering. So melden dies uns die offiziellen Berichte zuständiger Ministerien, so versichern dies die leitenden Politiker und Parteien, obwohl nicht nur vereinzelte Symptome verlangen, dass wir zumindest unterrichtet sind, um ein eigenes Urteil bilden zu können. In einer seriösen Zeitschrift erschien vor kurzem ein Artikel unter der Ueberschrift „Eine Welle von rechts?“, der zunächst einige Sätze zitiert, die entweder geschrieben oder in Reden formuliert worden sind. Sie seien hier wiedergegeben: „Die verantwortlichen patriotischen Kräfte der öffentlichen Meinung müssen enger zusammenrücken, um den Wegbereitern der Indifferenz, des Neutralismus und des Nihilismus entgegenzuwirken“, doch „wo moht Geist ist, kann nur Ungeist regieren... alle Wohlmeinenden aber sollten sich bewusst bleiben, dass es nie und nimmer jene Kreaturen sind, die mit ihrer billigen Ware unsere Zeit gestalten möchten, sondern Männer,! die aus innerstem Anliegen heraus... dem Ganzen dienen“. Deshalb auch „muss diese Partei das deutsolie Volk aus seiner Lethargie herausreissen, stärken und damit zu einem Faktor machen, den man nicht übersehen kann“, denn „wir sind wieder wer in der Wel.t“ — Das sind vier Zitate, die nicht von einem Redner gesprochen wurden, sondern von vier Politikern venschiedener Parteien, unter denen (Schluss auf Seite 2) NEUE FR IEDH0F SCH A ENDUNGEN IN CURITIBA Rio de Janeiro. — Fast alle Grabsteine de« jüdischen Friedhofs in Curitiba. der Hauptstadt dir brasilianischen Provinz Paraná, wurden zerschlagen aufgefunden. Die Polizei allerdings glaubt, dass dies das Werk von Vandalen und nicht von neofaschistischen Element m ist. Osias Algauer. Poliz'ichef von Curitiba, teilte niit, dass 390 von den 400 Grabsteinen des Friedhofs zerstört worden sind. IN OESTERREICH Wien — Der jüdisene Friedhof der österreichischen Stadt Gmunden wurde zum zweiten Mat ia diesem Jahr profaniert. Dieses Mal schändeten Bubenhände einen Gedenkstein für Nazi-Opfer, die in den Todeslagern umgekommeu sind.