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Jüdische Wochenschau · 1966-10-14 · 2189 (14.10.1966) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2189 (14.10.1966)
Date
1966-10-14
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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N«tizen he ^olhefc ^,lch d«s 35n . eI G«niVabres- . die „Bj „^.wra«. k“ <W „Cha’'m e *chenGelT'^r Werken au« Tra®i% vo„ mS>^- ' Dia Bbll20^ r ält«st«n i®Lhek is‘ ardischer j,> mn"UI1- K-SieÄ1^ legTOndanS^ß 8nah<nt worl hen wurden i« vd!n: Ind ^geöffnet!n' vo»ständi ,1?"' ich weder ^111 *lMer aufgefm. ani Chagalls iiaSall ein Pkw . des Tourismus^ 110 lorarolle “« t^m de» 5 ^halo®‘' «ine •n Jallr£ alte Tho- >Liem Bwited« -mtoW m Israel an. e von einem Ab-;■ Da'?iö Twershf ^un8 gestellt und Synagoge Bet. Eliatania übergeben. ier Regisseur iolcho, der weltberaelische Mime, in- 0m Landestheatei fonescos „Die völkerung der Sowenigstens die sichern, die allen rnoritäten in diezugestanden wer- Jahren führt vor Goldmann ei- Ilichen Kampf, der russischen bessern. ihre dieses Bueinem Sachwurde, wer- >leme und Sialler Klarheit manche Frach, die von m ihrer ganermessen und sind hüdett die Traidischen Volkes , das-4er Welt versprach. Es ist ■ödie. Man sollte studieren und Vier im«, 14 de Octubre de 196« LA SEMANA ISRAELITA An« XXVII. — N® 2189 — S Verlages iSRAE _ Geschichte Roman aus ener Juden in riert. Halblei- DER JE'1® ÎUGO GOLD Rahme« des i® Ereignisse der Woche Israel feiert Simchas Tora i Blick in die Welt (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) D. Moisés Olkenitzky u. a. sowie die Präsidenten der Kehilla von Buenos Aires und der Argentinischen Zionistischen Organisation, Dr Tobias Ramenszain und Herr Emilio Gutkin, und andere führende jüdische Persönlichkeiten. Der israelische Botschafter in Argentinien. Herr Mosche Alon, war in Begleitung des Botschafts. rats Arie Bustan zu der Veranstaltung erschienen Die Zeremonie begann mit dem Hissen der argentinischen Fahne auf dem Flag, genmast der Schule, wobei Soldaten des Regiments der berittenen Grenadiere militärische Ehren erwiesen. Hierauf wurden die argenti. nische Nationalhymne und die Hatikwa gesungen. Dann überreichten Schüler der „Medinat Israel“-Schule der Direktorin der Schule, die den Namen ,,Estado de Ts. rael“ erhielt, eine israelische Fahne. Botschaften Während der Feier wurden Begriissungs - Botschaften verlesen, die der Präsident Argentiniens, Generalleut, nant Juan Carlos Ongania. Innenminister Dr. Enrique Martínez Paz und Monseñor Segura übersandt hatten. ¡ Der Israel-Botschafter verlas eine Botschaft des Prä- ' sidenten von Israel Salman Shazar. Die Redner Als erster Redner ergriff j Prof. Tasso das Wort im Na.! men seiner Behörde Er un-; terstrich die Bedeutung der i jüdischen Kultur und ihren Beitrag zur Zivilisation. Er ' rühmte auch die Errungenschaften Israels und begrüsste, dass eine argentini. sehe gchule den Namen ..Estado de Israel“ erhält und hiermit ein Volk geehrt wird, das der Menschheit unvergängliche Werke geschenkt hat. Nach ihm sprach Herr Moisés Olkenitzky, der den Behörden für ihre Btreitwi!. ' ligkeit . dankte, eine Schule in Buenos Aires „Estado de Israel“ zu nennen. Er erini nerte an den Beitrag, den Juden zum Fortschritt Argentiniens geleistet haben, und betonte, dass diese Namensgebung zur Stärkung der Freundschaft zwischen Argentinien und Israel beitrage die beide von gemeinsamen Idealen des Friedens und der Arbeit erfiilU seien. Botschafter Alon spricht Der israelische Botschafter, Mosche Alon, war der nächste Redner. Er versicherte, dass er mit Freude dieser Zeremonie be! wohne bei der eine argentinische Schule den Namen „Estado de Israel“ erhält Mit Ereignissen wie diesen, so führte er aus, wird die Freundschaft zwischen unseren beiden Ländern befestigt. Er dankte für die seinem Lande erwiesene Ehre und erwähnte besonders, dass Israel die grossen Männer, die Argentinien geschaffen haben, hochschätze, wie z. B. Bartolomé Mitre und Domingo Faustino Sarmiento die die gleichen Ideale hatten wie sie die Schöpfer des Staates Israel beseelten, nämlich die Liebe zu ihrem Land und die Liebe zur Kultur. Nach einem kurzen künstlerischen Programm bei dem die Schüler der Schulen ..Estado de Israel“ und „Medinat Israel“ argentinische und israelische Volkstänze vorführten, ergriff die Direktorin der Anstalt. Frau Argentina de Lo Cane das Wort und rühmte das konstruktive Werke des Landes, dessen Nahmen die Schule jetzt trägt' Die ietzte Ansprache hielt der Präsident des 17 „Consejo Escolar“, Dr, Isaac Manulis, der bewegt zum Ausdruck brachte, dass die Teilnahme an dieser Feier für ihn als Argentinier und Juden eine Freude ur.d Ehre sei. Em Nach dem offiziellen Teil fand in den Räumen der Schule ein Empfang statt- Bei dieser Gelegenheit würdigte der Präsdent der Kehilla, Dr. Tobias Kamenszain, die Bedeutung des Er eignisses und erklärte den Anschluss der Kehilla. Er gab bekannt dass die Kehilla beschlossen habe, der p?ca»£- J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. Of. 550 T.E.: 3 0 1 4 7 4 r C ATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68 - 1017/18 y 1264 SUAVAND4R el caJzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER 94 Alienby Rd - TEL AVIV — P.O.B. 4444 Tel Aviv, — Am Simchat Thora wurde wie in jedem Jahr in den Abendstunden in den Strassen der Städte Israels und in den M’litärlagern getanzt. Gruppen junger Chassidim besuchten die Lager, in denen das Militär kampiert, und Offiziere und Soldaten tanzten um die Gej setzesrollen. Generalstabschef. General Jizchak Rabin, und die Offiziere des Generalstabs, veranstalteten eine Feier, bei der Armeerabbiner Goren den Gottesdienst abhielt. General Rabin hielt eine Thora in seinen Händen, während tausende Soldaten und Soldatinnen um ihn herum mit den Chassidim tanzten und chassidische Lieder sangen. In Tel Aviv gab es zwei öffentliche Veranstaltungen mit Militärkapellen und Tänzern in Volkstrachten, die in einem der Vororte und in der Nähe des Oberrabbinats stattfanden und zu denen Abgesandte aller Synagogen mit den Thorarollen und Fackelträgern kamen. Zur Erhöhung der Festesfreude wurden Feuerwerkke abge. brannt. In Bne Brak fand eij ne besonders schöne Feier statt, und in Afula wurde den neuen Einwanderern aus Russland die Ehre zuteil, an der Spitze des Zuges mit den Tborarollen gehen zu dürfen. Präsident Shazar schritt den Zügen in Jerusalem von Fackelträgern umgeben und in Begleitung der Oberrabbiner voran. Der Pariser Platz in der Hauptstadt war das Zentrum der Feiern, und auch hier wurden traditio-; nelle Tänze aus Europa, 1 Asien und Afrika gezeigt. IN MOSKAU New York. — Die „Times“; belichtete aus Moskau, dass; über 10.000 Juden, in ihrer i Mehrzahl Jugendliche, am' | Abend von Simchat Thora in ' der Archipow-Strasse in der Nähe der Grossen Synagoge tanzten und sangen. Die jüdischen Männer und Frauen hielten sich an den Händen und tanzten, während die jüngeren Leute Gitarre spielten und jüdische L’.eder sangen. Viele der Jugendlichen hatten Schwierigkeiten mit der jiddischen Sprache, Ein in mittleren Jahren stehender Jude schüttelte ei- Schul.Kooperative einen monatlichen Beitrag zu leisten und ausserdem zwei Preise von je 10.000 Pesos verleihen wird, die jährlich an die be-; fiten Schüler der Anstalt ver-! geben werden und dazu dienen sollen, unter den Schülern den Geist menschlichen; Verständnisses zu fördern. Als letzter Redner teilte Botschaftsrat Dr. Arie Bustan mit, ' dass Israel der , Schule eine Bibliothek st-ifj ten wird, in der eine Aus wahj repräsentativer Werke der israelischen Kultur und i ins Hebräische übersetzte ] argentinische Literatur entj halten sein werden Aus Europa zurück Nach einer ausgedehnten Studienreise, die ihn nach Europa und Israel führte kehrte Herr Dr. Ladislao Kiein. Dozent der Medizinij sehen Fakultät der Universität Buenos Aires und Arzt des Hospitals Ramos Mejia, nach Buenos Aires zurück. Dr. Kiein, der in Anerkennung seiner Untersuchungen auf dem Gebiet der Gefäss krankheiten von der International Complementary Studies Society mit einem Stipendium bedacht wurde, besuchte auch gleichzeitig in Vertretung seiner Fakultät zahlreiche medizinische Ger-üschaften und leitete aufgrund einer besonderen Einladung auf dem 8. Internationalen Angiologie-Koneress in Madrid, Spanien, eine seiner Sitzungen. Dr Klein nahm auch an dem in Amsterdam (Holland) stariiinoenden Internationalen Kongress für Innere Krankheiten teil. nem Freund die Hand, der ihn mit „Schalom“ grösste, und sagte, „dies wäre vor 10 Jahren nicht möglich gewesen.“ Moskauer Juden, die den Gottesdienst in der Synagoge besuchten, erzählten, dass mehr Menschen daran teilnahmen als im vergangenen Jahr und ihre Stimmung in diesem Jahr weniger gedrückt war. Sie äusserten, dass die Beschränkungen der Religionsausübung während des Regimes Krutschew bedeutend gelockert wurden seit dieser vor zwei Jahren abgesetzt worden ist. Man sah keine uniformierte Polizei in den Strassen in dieser Nacht. Viele junge Juden gaben zu, noch niemals einem Gottesdienst in der Synagoge beigewohnt zu haben, aber sie seien in die Synagoge gegangen, weil es ein jüdisches Fest ist und sie sich als Juden fühlen. Einer von ihnen hatte ein Transistor-Radio mitgebracht und seine Kameraden scharten sich um ihn, um einer Uebertragung aus Israel zuzuhören. (ITAi Friedhofsschaendung in Mannheim Noch unbekannte Täter haben vor kurzem auf dem israelitischen Friedhof in Mannheim schwere Verwüstungen angerichtet. Grab- ' steine wurden aus dem Boden gerissen und umgewor- 1 fen, Gedenksteine zerstört und Gräber geschändet. Auf dem geschändeten Friedhof sind mehrere Mannheimer Ehrenbürger sowie 135 Juden aus Mannheim, die im Ersten Weltkrief fielen und 61 Bürger der Stadt, die den Verfolgungen in der Nazi-Zeit « zum Opfer gefallen waren.; begraben. Die Friedhofsschändung hat in der Oeffentlichkeit grosse 1 Empörung hervorgerufen. In | Telegrammen an die Mann-! heimer Jüdische Gemeinde wurde die frevlerische Tat von Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbundes. der politischen Parteien und der Stadt Mannheim bedauert und verurteilt. In einer Feierstunde am Mahnmal auf dem israelitischen Friedhof legten der Mannheimer Obertürgermeister und Vertreter der politischen Parteien Kränze nieder. Auch die Dekane der beiden christlichen Konfessionen haben sieb zu dem Verbrechen geüossert und erklärt, die Grabschändungen erfüllten sie mit grosser Trauer und Empörung „als ob Schimpf und Schmä hung uns selbst angetan wor den wären.“ von HAROLD SCHWARCZ RADIO PEKING wiederholte Rot-Cninas Bereitschaft, in die Kämpfe in Vietnam unmittelbar einzugreifer. — PAPST PAUL VI. wandte sich an den Klerus, die Einheit der Kirche und ihrer Autoritäten zu wahren — SERETSE KHAMA, der Präsident des neuen Afrikai- Staates Botswana, verlangte eine Lösung im Rhodesien- Konflikt. — BLUTIGE KAEMPFE zwischen verschiedenen Stämmen werden aus Nigeria gemeldet. — MARCOS ROBLES, Präsident Panamas, erklärte, die gegenwärtigen Verhandlungen mit den USA über einen neuen Vertrag verlaufen zufriedenstellend. — GROSSBRITANNIEN erwägt erneut seine Möglichkeiten, dem Gemeinsamen Europäischen Markt beizutreten. — MARSCHALL TITO und der Ostdeutsche Uibricht kamen überein, die Gesandtschaften Jugoslawiens und der Deutschen Demokratischen Republik in den Rang von Botschaften zu erheben. — INDONESIENS Ex-Aussenminister Subandrio, des Hochverrats angeklagt, erklärte, Nachrichten im Jahre 1965 über einen bevorstehenden Angriff der USA und Englands gegen Indonesien erhalten zu haben. — IN SALONIKI begann der Prozess gegen 30 Angeklagte, die am Tode eines Abgeordneten die Schuld tragen sollen. — MENDEZ-FRANCE soll die Absicht haben, bei den, nächsten Wahlen zum französischen Parlament zu kandidieren. — NICHOLAS KATZENBACH, bisher USA-Justizminister, wurde zum Unterstaatssekretär, d. h. zum Vertreter von Dean Rusk, ernannt. — U TKANT dankte dem Papst für dessen „ergreifenden Ruf“ zum Frieden. — KOENIGREICH LESOTHO, früher unter englischem Protektorat, ist der jüngste afrikanische, souveräne Staat, der allerdings nur 800.000 Einwohner hat. — FRANKREICH bracht« erneut eine Atombombe im Pazifik zur Explosion. — ROT-CHINA verbot sowjetischen Fliegern, in den chinesischen Luftraum einzufl.egen, während die Russen alle rotchinesischen Studenten des Landes verwiesen. — MAURICE COUVE DE MURV3LLE, Frankreichs Aussenminister, hatte eine lange Rücksprache mit Johnson. ILJA EHRENBURG verlangte, die russischen Zeitungen sollten über alle Probleme so ausführliche Berichte bringen wie über Sport. DIE URUGUAYISCHE Regierung wies vier russische und zwei ostdeutsche Diplomaten aus. — IN FINNLAND erlitten Kommunisten und LinKRsozialisten eine schwere Wahlniederlage. — DAs TODESURTEIL gegen Jack Ruby wurde aufgehoben. — TAUSENDE TOTE durch Stürme werden aus Pakistan und aus Mittelamerika gemeldet. CHILENISCHE Truppen sollen zu Manövern an der bolivianischen Grenze aufmarschiert sein, worin gleichzeitig eine Warnung an Bolivien erblickt werden soll. — PRAESIDENT JOHNSON plant eine Fernost-Reise. — SPANIEN verweigerte den Empfang einiger englischer Protestnoten wegen des Konflikts um Gibraltar. — ERNESTO „CHE“ GUEVARA soll auf russischen Befehl von Castro beseitigt worden sein. — ISRAEL stellte einen formalen Antrag um seine Aufnahme in die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft. — NEUE. SCHWERE Studentenunruhen werden aus Indien gemeldet. — JUAN JULIUSBURG 73-1148 BLANCO ENSALADA 1646 ESTUmO PASTEUR 254 - 2° y S° pisos UL 48-7)68 - 1372 . ÍUENOS AIRES Fiambres Finos - “FRIG UINCIA ” MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD IGUINCIA ^72392

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