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Jüdische Wochenschau · 1966-10-14 · 2189 (14.10.1966) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2189 (14.10.1966)
Date
1966-10-14
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE uiocuEnscunu PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. Año XXVII. 83 - 2613 T. E. BUENOS AIRES, VIERNES 14 DE OCTUBRE DE 1966 N? 2189 Machtkampf in Mittelost Die Unruhe im Mittleren Osten ist in letzter Zeit grösser geworden. Syrien steht im Augenblick im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen, die nicht nur innerhalb dieses Landes vor sich gehen, sondern schon weite- 're Kreise gezogen haben, von denen keineswegs nur die Nachbarstaaten oder die arabische Welt allein betroffen wurde. Immer deutlicher treten die internationalen Machtkämpfe in den Vordergrund, die Syrien ebenso wie alle anderen Länder des. Mittelostens zum Spielball ihrer Intreessen machen. I. Prawda meldet Erst jetzt meldete Prawda, die offizielle Zeitung der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Israel würde eine Invasion Syriens planen, um die augenblickliche syrische Regierung zu stürzen. Da es Prawda ist, die solche Behauptung aufstellt, kann man über die Sensationsmeldung nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Jedenfalls sah sich die israelische Regierung veranlasst, sofort ein heftiges Dementi herauszugeben, in welchem diese Nachricht als völlig unbegründet bezeichnet worden ist. Wenn bisher solche oder ähnliche Meldungen in der arabischen Presse oder in Zeitungen erschienen, die den arabischen Standpunkt vertreten, dann wurden stets imperialistische Bestrebungen Israels behauptet, da Israel im Dienste der westlichen — amerikanischen Expansionspolitik stehe und für deren Ziele arbeiten würde. Dass Israel eine Invasion plane, um eine bestimmte arabische Regierung zu stürzen, stellt in dieser präzisen Form ein Novum selbst bei der stets lebendigen Phantasie der kommunistischen und arabischen Drahtzieher dar. Aber auch diese Beschuldigung durch die Prawda ab lein würde noch nicht alarmierend wirken. Gleichzeitig verbreiten die Syrer durch Radio und Presse weitere Meldungen, die ausserhalb des üblichen und nun schon zur Gewohnhe t gewordenen Nervenkrieges gegen Israel liegen. Man muss bei der Beurteilung dieser Lage, die Empoerendes Urteil New York. — Der Amerikanische Jüdische Kongress bezeichnete die Freilassung des ersten Transportbeamten Adolf Eichrnanns, Franz Nowak, die ein österreichisches Gericht verfügt hat, als ,.empörend“. Der Nationalrat des AJK gab diese Erklärung nach Anhören des Berichts von Shad Polier ab, der ausführte' „Zwanzig Jahre nach Kriegsende haben die Oesterreicher noch nicht gezeigt, dass sie die wahre Rolle ihres Landes als Verbündete des Nazismus verstehen. Dieser Mangel an Gewissen, dieses bewusste Leugnen der Schuld ist vielleicht das grösste Hindernis, um den Einfluss der extremen Rechten und Neonazis in Oesterreich zu bekämpfen und der wahren Freiheit und Demokratie zum Durchbruch fen.“ (ITA) zu verhelvon JEHUDA GOTTHEIMER sich täglich weiter zuspitzt, die Tatsache berücksichtigen, dass Syrien in den letzten Monaten seine Angriffe auf israelisches Territorium, vor allem in der Gegend des Tiberias-Sees verstärkt hat, bis Israel einige Male energisch zurückschlug. Aus Damaskus erfuhr man, dass Feindseligkeiten mit Israel ausbrechen würden, womilitärische Operation ist eine Tasse Café für die transjordanischen Tanks“... Beobachter stellen fest, dass diese Erklärung die heftigste sei, die bisher von arabischen Politikern gegeneinander abgegeben worden ist. Jedenfalls lässt sie nichts an Deutlichkeit zu wünschen übrig und beweist, dass die Problematik der künftigen Wachsende Spannung Tel Aviv. — Die Spannung längs der syrisch-israelischen Grenze stieg erneut nach einem Sabotage-Akt, bei dem vier Grenzpolizisten getötet und zwei ihrer Kameraden verwundet wurden, als ihr Jeep in der Nähe von Schaar Hagolan auf eine Mine stiess und in die Luft flog. Die Situation wurde noch ernster, nachdem Damaskus offen zugab, dass der Zwischenfall bei Jerusalem vor. Leuten der El Fatach veiursacht wurde, und diese Organisation jetzt eine Abteilung der syrischen Armee ist. Der Zwischenfall ereignete sich um Mitternacht. Kurz aufeinander folgende Explosionen wurden in dem 2 km entfernt gelegenen Ort Schaar Hagolan dicht an der transjordanischen Grenze gehört. Als israelische Patrouillen an den Ort der Detonationen eilten, fuhr der erste Jeep auf eine Mine auf und drei Polizisten fanden sofort den Tod, während ein vierter tödlich verletzt wurde. Zwei weitere Polizisten trugen schwere Verwundungen davon. Israel erhob unverzüglcih Beschwerde bei der gemischten Waffenstillstands-Kommission. Am folgenden Morgen fand man Fusspuren, die vom Tatort zur Grenze führten. Die vier toten Grenzpolizisten waren Einwanderer aus Marokko, Sergeant Josef Amer und die Polizisten Jacob Gigi, Abraham Lev und Nissim Cohen. Die Beisetzung der Opfer fand am sonntag statt. Wegen dieser Verluste wurde der Tag der Grenzpolizei der in dieser Woche stattfinden sollte, abgesagt. (ITA) SICHERHEITSRAT BERUFEN Nachdem es am Mittwoch zu einem neuen Zwischenfall mit Syrien gekommen ist, und die syrische Regierung weitere Drohungen ausgestossen hat, verlangte Israel die sofortige Zusammenberufung des Sicherheitsrates der UN, der heute zusammentreten wird. Syrien erklärte zuvor, dass der Kampf gegen Israel jetzt in seine entscheidende Phase getreten sei. — Die Transjordanier meldeten, sie werden eine zweite Front eröfnen, falls Israel Syrien an greifen sollte. — Der jetzt im Libanon weilende äthiopische Kaiser Haile Selassie wurde scharf angegriffen, weil Aethiopien (Abessinien) diplomatische Beziehungen zu Israel unterhält. bei man offensichtlich nicht nur an gelegentliche Zwischenfälle dachte. Auch das war für Israel eine überraschende Information. Das Erstaunen wurde noch grösser, als die Syrer jetzt erklärten, dass sich dieser Konflikt auf andere arabische Länder ausdehnen würde. Bald sollte es sich heraussteilen, dass diese Meldungen keineswegs nur an die Adresse Israels gerichtet waren. II. Trans jordanien Aus Amman, der Haupt. Stadt Transjordaniens, kam eine weitere überraschende Meldung. Ministerpräsident Wasfi Teil drohte, Transjor. danien würde Waffengewalt gegen Syrien anwenden, wenn das Regime in Damaskus den Versuch ma chen sollte, durch Sperre der syrisch - transjordanischen Grenze Transjordanien zu isolieren. Einem Korrespondenten der englischen Zeitung „Daily Telegraph“ gegenüber äusserte der Aussenminister dieses Landes: „Wenn Syrien die Grenze schliesst, werden wir die Grenze mit unseren Panzern wieder öffnen!“ Schmunzelnd fügte er hinzu: „Diese politischen Gestaltung des Mittleren Ostens keinesfalls auf eine Auseinandersetzung mit oder gegen Israel begrenzt bleibt. Die Beziehungen zwischen Transjordanien und Syrien, hinter dem Aegypten steht, sind äussersten Spannungen ausgesetzt. Wie der transjordanische Aussenminister weiter ausführte, werde Transjordanien diesmal nicht ruhig Zusehen, wenn sich Syrien und Aegypten erneut zu einem Staatsgebilde vereinen würden, wie dies bereits einmal vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Damals wurde formell eine Staatenverbindung vorgenommen, die sich Vereinigte Arabische Repu blik nannte, eine Bezeichnung, die Aegypten auch heute noch führt, obwohl eine frühere syrische Regierung die syrische Unabhängigkeit längst wiederhergestellt hatte. Seit der Auflösung der ägyptisch-syrischen Union ist Nasser um deren Wiederauffrischung bemüht. Die Transjordanier sind jetzt gesprächig geworden. Aus Amman wird berichtet, dass sowjetische Experter, in dev syrischen Armee beschäftigt seien, und dass dieses Land immer stärker von den Sowjets abhängig und von der syrischen kommunistischen Partei beherrscht werden würde. Hinter diesem Konflikt steht also der Aufmarsch der Fronten: Ost gegen West, Russland gegen i Amerika. — III. Bundesgenossen? Die Londoner Financial , Times meint, die Spannun- I gen zwischen den einzelnen Araberländern hätten ihren Höchstpunkt nach dem Schei tern der arabischen Gipfelkonferenz erreicht, die vor zwei Monaten hätte stattfinden sollen. Die Differenzen hätten sich verschärft, seit die Aegypter ihre neuesten Beschuldigungen erhoben und behauptet haben, dass Transjordanien, Saudi Ararien, Israel und die USA ein Komplott gegen die äugen, blickliche syrische Regierung geschlossen haben. In dies« Komplott seien oppositionelle und exilierte syrische Militärs einbezogen worden. Die Machenschaften hätten nach ägyptischer Version an Umfang zugenommen nachdem die Transjordanier den j inzwischen gescheiterten Ver. | such unternommen haben, : die linksgerichtete Regierung | Syriens zu Fall zu bringen Das Zie] der antisyrischen Verschwörer sei, das Land zu überfallen und zu besetzen. Syrer und Aegypter, so erfährt man weiter, würden wieder enger zusammen arbeiten, um das gegen sie gerichtete Komplott zu zerstörren. Als nächster meldete sich dann König Hussein von Transjordanien zu Worte. Er ist über die unsichere Lage in Syrien besorgt, was man .verstehen kann. Denn die Unsicherheit im Hause des Nachbarn, das brennt, ge. fährdet die eigenen Verhältnisse. Der Brand könnte über die Grenzen greifen. Der König erwähnte die Meldungen über das angebliche Komplott nicht. Dass Israel als Bundesgenosse von Transjordanien und Saudi Arabien genannt wird, ist für die Verworren, heit der Lage und den Hass der verschiedenen arabischen Völker gegeneinander bezeichnend. Irgendwelche Anhaltspunkte für eine solche Behauptung sind nicht vorhanden. Offensichtlich zie. len diese Meldungen über eine Bundesgenossenschaft der Gegner Nassers mit Israel darauf ab, Saudi Arabien und Transjordanien in den Augen der anderen arabi- Ein kluger Spruch Chicago. — Zwei junge Leute, die wegen öffentlicher Ruhestörung verhaftet wurden, weil sie in Windjacken mit einer Ha kenkreuzarmbinde durch die Strassen spazierten, wurden vom Bezirksrichter vor die Wahl gestellt, entweder 20 Dollai Strafe zu zahlen oder ein Buch über die Uebel des Nazismus zu lesen. Richter Saul Epton teilte den beiden Angeklag. ten, dem 19jährigen Gene Kubisik und dem 21 Jahre alten Dainel Kametz, diesen Spruch mit folgender Begründung mit; „Wenn ihr nicht in der Schule gelernt habt was das Hakenkreuz bedeutet. so muss es sich vielleicht das Gericht angelegensein lassen, Eure Erziehung zu vervollständigen“. (ITA) Das Traditionstreffen von SEM FRAISKEJSSTEHS In der bayerischen Gemeinde Bad Windsheim, bei Nürnberg gelegen, begrüsste Bürgermeister Kiessling dio 1.000 früheren SS-Männer, Mitglieder der Waffen-SS. als „alte Freunde und Bekannte“. Das ist natürlich seine Sache, und niemand kann wissen, warum er gerade dieso Formulierung wählte. Wahrscheinlich gheörte er auch dazu, der Bürgermeister mit dem Namen Kiessling, den man auch „Quisling“ in Erinnerung an eine bestimmte Klasse von Menschen schreiben kann. Die Quislinge haben einst Europa durchsetzt und nicht unwesentlich zum Sturz, Untergang und Unglück verschiedener Länder beigetragen, unter denen man nur an Norwegen, Belgien, Holland und Frankreich zu denken braucht. Bürgermeister Kiessling-Quisling war jedenfalls hocherfreut, dass das Treffen der Waffen-SS, das achte, seit Kriegsende in seiner Stadt stattfinden konnte. Gegen dieses Treffen hatten mehrere Organisationen von NS-Opfern aus Deutschland wie aus dem Ausland protestiert. Natürlich waren diese Proteste wie immer, d. h. wie in den Zeiten vor und nach Hitler, vergeblich. Bürgermeister Kiessling war so freundlich, diese Proteste als verständliche anzusprechen, aber sie seien trotz dieser Verständlichkeit nicht berechtigt, denn dieses Treffen habe selbstverständlich nichts mit Politik zu tun. Na. und dann konnte man noch manche Ansichten hören, die nachdenklich stimmen, natürlich nicht die SS-Leute, sondern die Opfer, vielleicht auch noch die wenigen Demokraten oder Freiheitsfreunde, die es selbst im bayerischen Land vereinzelt geben mag. Vorsitzender des Traditionsverbandes der 6. Gebirgsdivision ehemaliger Oberst Franz Schreiber, bezeichnet» dieses wie ähnliche Treffen als ,,Staat serhaltend* Hinter diesem Rauchschleier „staatserhaltend“ kann sich niemand etwas Konkretes vorstellen, Ex-Oberst Schreiber fügte deswegen hinzu: „..., da wir uns bemühen, dem Staat zu geben, was er braucht“. Ja, was braucht der Staat des Herrn Ex-Obersten? SS-Treffen? Oder gar SS- Leute? Oder gar Konzentrationslager, weil doch die KZ zur SS untrennbar gehören? Gaskammern. Stacheldraht, Mordkommandos. Unterdrückung rassisch-minderwertiger Völker, eine Fahrt gen Engelland, oder die Franzosen als Affenvolk oder die Slawen als Sklaven? Was braucht des Herrn Ex-Obersten Staat? Wie weit die Bundesrepublik bereits gesunken ist. ergeben die weiteren Worte des Exobersten, gegen die nichts unternommen wurde, als er gegen die ..bestimmten Kreise“ wetterte, die „uns allen sattsam bekannt sind.“ Das Wort „sattsam“ ist für die nazistische Phraseologie typisch. Sattsam bekannt, das sind für uns jene Schlagzeilen-Redner, die das alte Repertoire der Goebbels und Konsorten aus ihren Verstecken herausholen wollen, um die Hetze von neuem zu beginnen und damit die „heroischen Zeiten der SS“ Wiederaufleben zu lassen. Und dann zogen bei diesem Treffen die „Jein“-Sager auf, diejenigen, die sich von den Grausamkeiten der SS¬ Epoche distanzieren, aber nach Entschuldigungsgründeri suchen, die weder ein klares Ja noch ein klares Nein sagen können oder wollen, weil es aussichtsreicher ist im Trüben zu fischen. Die eigens zum Treffen erschienenen Abgeordneten der streng-demokratischen Parlamente redeten die Begleitmusik. Eine Kollektivschuld gebe es nicht, so sagte der eine, auch nicht für einen Teil des Volkes. Natürlich verurteilte er die Greuel, die geschahen, betonte jedoch, dass auch heute bereits wieder Aehnliches in anderen Ländern vorkomme. Was wollte der Herr Abgeordnete hiermit sagen? Wird dadurch, dass heute auch Greueltaten verübt werden, das Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Helfershelfer geringer? Und welche Verbrechen geschehen heute? Wo brennen Gasöfen, in denen unschuldige Menschen verbrannt werden? Wo gibt es Ausrottungslager? Wo? Aber ein deutscher demokratischer Abgeordneter schämt sich nicht, aus Zweckmässigkeitsgründen derartig billige, demagogische und verlogene Argumente aufzutischen, nicht nur der Waffen-SS, die solches mit Genugtuung zur Kenntnis nimmt, sondern der gesamten Oeffentlichkeit. Man sollte derartige Entgleisungen ernster nehmen. sehen Länder in „Misskredit“ zu bringen. Denn sie alle haben Jahre hindurch die Parole ausgegeben, wer ein Freund Israels ist. sei ein Gegner der arabischen Sache. Auf diesem Umweg spielt das — nach arabischer Diktion garnicht bestehende — Israel in der mittelöstlichen Politik — und im arabischen Bruderbwist — auch dann noch eine erhebliche Rolle, wenn es mit den Vorgängen direkt nichts gemein hat. IV. Waffenhandel Die bekannte englische Zeitung „Manchester Guardian“ plaudert aus der Schule. Sie wendet sich gegen Pläne der britischen Regierung, umfangreiche Waffenlieferungen an Saudi Arabien vorzunehmen. Man müsse die schwierige Lage im Mittelosten berücksichtigen und sich über die Gefahren klar werden, die dort drohen. Dieses Gebiet könne in jedem Augenblick in Brand gesetzt werden. Unter sol. chen Umständen sei es unverantwortlich, mit den Ländern dieser Zone Waffengeschäfte zu machen. Ganz be. sonders bedrohlich sei es aber, Kontrakte mit Saudi Arabien abzuschliessen und dieses Land mit den modernsten Waffen auszurüsten. Aus der Ferne ist nicht vollkommen ersichtlich, welche Zwecke mit diesem Arti kel verfolgt werden. Jedenfalls hat Manchester Guardian ein Kapitel angeschnitten, in welchem nicht erst seit heute oder gestern die Engländer eine besondere Roll» gespielt haben — und offensichtlich wieder zu spielen bemüht sind. Man muss immer davon ausgehen, dass die Waffenhändler aller Kategorien sich skrupellos über die politischen Konstellationen ebenso hinwegsetzen wie sie be- (Schluss auf Seite 2) Johnson ernennt Linowitz Washington. — Präsident Lyndon B. Johnson ernannte den 52 Jahre alten Sol M. Linowitz zum neuen Botschafter der USA vor der Organisation der amerikanischen Staa. ten lOEA). Linowitz, Präsident der Leitung des American Jewish Committee, wird auch als Repräsentant Nordamerikas im Interamerikanischen Comité des Bündnisses für den Fortschritt auftreten. Gegenwärtig ist er Chef des Beratenden Ausschusses des State Department für internationale Organisationen. im Privatleben ist Sol Linowitz Präsident des Aufsichtsrates der Xerox International Co.

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