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Jüdische Wochenschau · 1966-09-30 · 2187 (30.9.1966) · p. [Seite 5]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2187 (30.9.1966)
Date
1966-09-30
Page
[Seite 5] (sequence 5)
Language
German, Spanish
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Viernes, 30 de Septiembre de I960 LA SEMANA ISRAELITA Año XXVII. — N» 2187 Die Minoritaeten Israels Neue Israel - Briefmarken Der Fünfjahresplan zur wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung von Israels arabischen und drusißchen Staatsbürgern war ein voller Erfolg und wurde noch vor seinem Ablauf voll realisiert. Es handelt sich um den Betrag von 80 Millionen IL. die die Regierung für den Bau von neuen Wohnzentren und Zufahrtsstrassen, für Erziehung usw. ausgab. Jedes ihrer Dörfer besitzt jetzt eine Schule; es wurden allein im laufenden Jahr 200 Klassenzimmer gebaut. Für den Bau von neuen Wohnvierteln gab das israelische Bauministerium weitgehende finanzielle Unterstützung. Anstrengungen sind im Gange, um die arabischen und drusische Orte noch intensiver an das Wasser- und Elektrizitätsnetz anzuschliessen. Auch Landstrassen werden erweitert, asphaltiert oder neu1 angelegt. Ein besonderes Werk ist für die Beduinen geplant. Falls sie sich für das sesshafte Leben entscheiden, sollen sie Wohnungen erhalten. Bei Tiwon, in der Nähe von Hai fa, liegt das erste von fünf ihrer Dörfer, wo 1600 Fami. lien Unterkunft mit allen modernen Bequemlichkeiten, Telefon, Elektrizität, Schule und öffentlichen Diensten finden. Es sind weiterhin drei Beduinenzentren für den Negew geplant, wo je 500 Familien ansässig gemacht werden sollen. Sie haben sich entschieden, ihre Zelte zu verlassen und Viehzucht und Anbau nach ihren uralten Methoden aufzugeben, um in der Industrie, im Bauwesen und in Transportunternehmen tätig zu sein. Wer von den arabischen und drusischen Bewohnern in der Landwirtschaft arbeiten will, erhält Unterweisung in modernen Anbaumetho den, Hilfe beim Ankauf moderner Maschinen und besondere Wasserrationierung, falls sie sich für neuartige Pflanzungen von Baumwolle oder Zuckerrüben entscheiden. Auch das religiöse Leben erfuhr eine Wiederbelebung. Für die religiösen Gerichts ■ höfe, die in allen moslemischen Zentren der Welt über den persönlichen Status ihvon HANNAH PETOR rer Anhänger wachen, wurde ein neuer Kadi, Scheich Jarbin aus Jaffa, eingeschworen. Moslemische Gemeindevertreter und Notabeln gründeten ein Comité zur Verwaltung des religiösen Besitzes und zur Verwendung des Einkommens für Ausbildung, Wohlfahrt und Erziehung. Mit weitgehender finanzieller Hilfe der Regierung wurden bisher neun neue Moscheen in arabischen Dörfern gebaut. In Nazaret erstand die grossartige sogenannte Friedensmoschee, in der bereits das Fest des Damadan erstmalig begangen wurde. Der Gesundheitszustand der drusischen und arabischen Gemeinden hat seit den Zeiten des britischen Mandats eine merkbare Ver. besserung erfahren. Die meisten sind Mitglieder der Krankenkasse der Gewerkschaft ,,Histadrut“, doch auf Anordnung des Gesundheitsministeriums sollen die nicht versicherten Bürger nunmehr ebenfalls in 44 ihrer Stationen Behandlung erhalten. In einem Drusendorf in Westgaliläa, in Julis, wurde die zwölfte Klinik für die Gesundheit für Mutter und Kind eröffnet. Es bestehen schon 75 solcher Stationen in arabischen und drusischen Wohnorten. Auch wurden neue Sanitätsbeamte für verhütende Medizin eingesetzt Nazaret erhielt einen Klub für Blinde, Akko und Tayibe ähnliche Wohlfahrtseinrichtungen. Das Gesundheitsministerium unterhält 54 Wohlfahrts - Stationen, 16 Frauenklubs und beschäftigt Hunderte von Sozialarbeitern, Erziehern und administrativen Beamten in jenen Gegenden. Die Stadtgemeinde von Tel Aviv—Jaffa gründete eine Berufsschule, in der 280 arabische Jugendliche als Schrei, ner, Metallarbeiter und im Nähen ausgebildet werden! sollen; später sollen noch an- I dere Fächer hinzukommen. < Die arabische Abteilung der [ Histadrut erhielt über 100 Bewerbungen für ihre neuen Kurse in Büroverwaltung. Zur Annäherung der arabischen und jüdischen Jugend wird jedes Jahr ein Sommerlager veranstalten, an dem sich über 100 Jugendliche der höheren Schulen beteiligen. Bekanntlich beträgt die Ziffer der arabischen und drusischen Bürger Israels etwa 300.000, also 11 Prozent der gesamten Einwohnerschaft. Sie haben volle Gleichberechtigung vor dem Gesetz, ohne Unterschied der Rasse, Religion oder Sprache. Seit Staatsgründung hat ihre wirtschaftliche und kulturelle Lage beträchtlichen Aufschwung erfahren Shnar» . >*of **<?<** iss*?«* iPMüf: ..«gwh xc y. , i w tfNHEP Sismu* ' sw' * «*» W» ifW» I****' . m>m 3N*n¡r» tJNlEn A-acercas' Í**•<>< <»*>* Ä.4 <• " Ereignisse der Woche (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) Bedeutung, die diesen Gemeinschaftsreisen Jugendlieher nach Israel zukommt. Einzelheiten hierüber berichtete der Leiter des Instituts, Prof. Zwi Zadoff, der wichtige Informationen gab. Während der Hin- und Rückreisen auf dem Schiff findet ein regelmässiger Unterricht statt, der dann in Israel selbst intensiviert wird, wo die Teilnehmer an diesem Ulpan (Lerninstitut) zugleich das Land kennen lernen. Sodann gab ZIM-Repräsentant, Herr Santiago Curchitser, einen interessanten J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. Of. 550 T.E.: 30-1474 CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUAVANDAR el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch: STAMPS CENTER M Allenby Rd. — TEL AVIV — P.O.B. 4444 Ueberblick über die ZIM-Flot-! te, deren Umfang, Schiffs. ¡ einheiten, Tonnelage usw. \ Abschliessend blieben alle 1 noch eine kurze Zeit auf dem! sehr schönen Schiff, das alle! Bequemlichkeiten seinen Reij senden bietet. Eine kurze Führung durch die Schiffs- , räume rundete das Bild ab. 1 Wenn sich die das Wort ergreifenden Beamten die gegenseitigen Lobgesänge über ‘ ihre Bedeutung abgewöhnen könnten, würden derartige Zusammenkünfte nur an Wir- I kung gewinnen. Buchausstellung Die von der AMIA in ihren eigenen schönen Räumen veranstaltete Ausstellung „Der Monat des jüdischen Buches“ ist in diesem Jahr besonders bemerkenswert. Wir haben an dieser Stelle bereits hierüber berichtet. Die Ausstellung ist ausserordentlich vielseitig. Auch | diejenigen, die weder Hebrä-! isch noch Jiddisch beherrschen, finden umfangreiches : Material über eine heute bei reits sehr beachtliche Buchj Produktion in spanischer Sprache, die für alle inferesi sant ist, die Kinder hauen, die gie mithilfe des jüdi- I sehen Buches mit jüdischen I Problemen vertraut machen I können. ¡ Sogar Bücher in deutscher Sprache, in der früher die grösste und umfangreichste Buchproduktion auf judaistischem Gebiet erfolgte, und in englischer Sprache sind zu sehen... und zu kaufen. „Juncal“ „Junclal“, Sociedad Cooperativa de Crédito Ltda., versandte ihren ersten Geschäftsbericht. Nicht erst heute, sondern bereits bei der Schaffung dieser ,Kooperative* musste man die ACIBA beglückwünschen, aus deren Kreis diese gemeinnützige Kreditgenossenschaft auf Ge. genseitigkeit hervorgegangen ist. Welche Ergebnisse und Erfolge gezeitigt werden konnten, darüber informiert allein der Geschäftsbericht. Man muss den Männern, die sich dieser Aufgabe unterzogen haben in erster Linie dem umsichtigen und unermüdlichen Herrn Rudi Neuberger. zu dem Resultat ihrer Bemühurigen Achtung und Dank aussprechen. Das israelische Postiministerium hat für den Monat Oktober die Herausgabe einer neuen Briefmarken-Serie angekündigt, deren Motive im Israel-Museum aufbewahrte Schätze sind. Die Werte sind folgende: 1,15 IL (Plattennummer 182) in Vielfarbendruck und Gold, die ein goldenes Trinkhorn aus Persien aus dem 5. Jahrhundert v.d.g.Z. darstellt; 0,80 und 0,55 IL 'Plattennummer 180—181) in Vielfarbend^uck. von denen eine ein aus dem 5. Jahrhundert v.d.g.Z. stammendes persisches Goldkapitell und die andere einen in Aschdod gefundenen goldenen Ohrring zeigt, der aus dem 6. bis 4. Jahrhundert v.d.g.Z. datiert wird; ferner 0.40, 0.30 und 0,15 IL in Vierfarbendruck mit Abbildungen einer phönizischen Sphinx aus dem 9. Jahrhundert v.d.g.Z., einer in Tiberias gefundenen steinernen Menora aus einer Synagoge aus dem 2. Jahrhundert d.g.Z. und der Broru zefigur eines Panthers, die in Awdat aus« gegraben wurde und aus der Zeit zwischen dem 1. Jahrhundert v.d.g.Z. und dem L Jahi hundert unserer Zeitrechnung stammt CPlattennummern 177—179). Auch die®# drei Marken sind in Vielfarbendruck aus* geführt und wie die anderen im photolitQ» graphischen Verfahren hergestellt. AUß diese Marken werden in Bogen von 10 Marken ausgegeben. Eine jede ist 51,4x40 mm gross. Sie wurden von O. Adler enf* worfen und von der Firma E. Lewin-Ep« stein Ltd. gedruckt. Todesnachricht London — In London starb Bernard Singer, Journalist und Schriftsteller, früherer Vorsitzender des Verbandes jüdischer Journalisten in Polen. Singer, der jiddisch und polnisch schrieb, war in seiner Heimat einer der prominentesten politischen Kommentatoren. Während des Krieges ge langte Singer nach England, wo er für den „Economist“ als Experte für osteuropäische Angelegenheiten tätig war. Israels Aufforstungswerk Jerusalem. — Forstsachverständige aus der ganzen Welt, welche an dem im Namen der FAO (Food and Agricultural Organization) der Vereinten Nationen stattgefundenen Forst - Kongress teilnahmen, zeigten lebhaftes Interesse an der Methode des Keren Kayemeth Leisrael, die Aufforstung eines ganzen Landes mit freiwilligen Spenden zu finanzieren, wie sie vom Vorsitzenden des KKL - Direktoriums, Jacob Tsur, in seinem Vortrag beschrieben wurde. Der Kongress beschloss, allen Regierungen der Welt dieses System freiwilliger Spenden anzuempfehlen und sie zu ersuchen, solche Unternehmen unbesteuert zu lassen. Juden in Hongkong;f London. — Die Jüdische Gemeinde von Hongkong UQjN fasst etwa 200 Mitglieder* Diese stammen aus England, Amerika, Südafrika, îndiÇn und Australien; mançlJB V05HC ihnen kommen aus FàmilieîJ von Shanghai Hongkongs Bagdad oder Russland und sind bereits hier geboren. 2u den Mitgliedern gehören Res gierungsbeamte, Angehörige des diplomatischen Dienstes,; Künstler, UniversitätsprofeS* soren und Kaufleute. ji MALERARBEITEN JUAN JULIUSBURG 73-1148 BLANCO ENCALADA 1646 J IHüll! I"i PASTEUR 254 - 2' y 5° pisos TEL 48-7168 . I37J * SUEÑOS AÍRE} ciencias económicos contador»* públicos nacional»* consultores de'empcosa* ESPECIALISTAS EN SOCIEDADES ANONIMAS .-ddlttfflBHIi;: lüijüilUlUilMüi'O Fiambres Finos FRIG UINCIA ” ft MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD FRIGUINCIA 4599999

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