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Jüdische Wochenschau · 1966-09-23 · 2186 (23.9.1966) · p. [Seite 7]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2186 (23.9.1966)
Date
1966-09-23
Page
[Seite 7] (sequence 7)
Language
German, Spanish
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▼ferne*, 23 de Septiembre de 196« LA SEMANA ISRAELITA Aäo XXVII. — N? 2186 — 7 ■'¡Sí**. ** I î*14 sie noch ‘■"We. ^setemu j *"*Sä l9W um |g |j||, ^«•s 2313 fest au Kcrpellmeister ■ "ombola qe« BuUei lisationen Mill AUF DER S. E, R5 N lato »geben. SER Ueberwife«"* shen a #ollea e» a , - ■»sM- |9Wi S¡ in/« T001- Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnechrichten von Seite 6) THEODOR HERZL GESELLSCHAFT Sehr. Sgo. del Estero 454 9. p. of. 36 — Tel. 38 5816 VERANSTALTUNG Am Donnerstag, den 13. Oktober, veranstalten wir gemeinsam mit allen Gemeinden und Organisationen einen Abend, auf dem Botnchafter Moshe Alon das Wort ergreifen und über „Israel im Herzl-Jahr“ sprechen wird. Ke Veranstaltung findet jn den Räumen von Bet Israel statt (Cramer 2070). — Weitere Einzelheiten bitten •pir der Anzeige zu entnehmen die heute auf der THG- Bejte erscheint. GRUPPE HANNA SZENES teilt ihren Freunden schon heute mit, dass wie alljährlich auch in diesem Jahr ihr traditionelles Sukkausfest stattfinden wird. Merken Sie sich vor: Montag den 3. Oktober, im Saale der’ NCI, Arcos 2319 um 4 Uhr nachmittags erwarten wir Sie. Ausser gutem Kafiee und Kuchen bieten wir Ihnen eine Frühjahrs-Modenschau, nicht nur für die „grossen', auch für die „kleinen“ Damen zeigen wir die neuesten Modelle. Und . . . Hermann Ludwig hat zugesagt, uns mit seinem künstlerischen Klavierspiel den Nachmittag zu verschönern. Die Einheitskampagne leiit mit: DAS DIPLOM des Keren Hajessod, das alle erhalten, die ihre Selbstbesteuerung für die Aktion 1966 bezahlt haben, kann in unserem Sekretariat Sarmiento 2376, III in den Bürostunden von 12.30—19.30 Uhr und Freitags von 8.30 bis 14 Uhr in Empfang genommen werden. SFAjC I BA ARAOZ 2854 Tel. 71 9059 — 72-2725 GOTTESDIENST AM JAUM KIPUR in der Unione e Benevolenza, Cangallo 1352: Kol Nidre Heute Abend um 18 Uhr mit Predigt von Prof. Dr. Günter Ballin. Jaum Kippur: Morgen Sonnabend, den 24. 9. 66: 9.15 Uhr Schajaris 10.45 Ausheben 12.15 Predigt und Seelenfeier Prof. Dr. Günter Ballin 16.30 Neila Predigt Prof. Dr. Günter Ballin. 18.28 Ausgang. HASCHONOH RABBO- LERNEN am Dienstag, den 4. Oktober, um 20 Uhr 30. Dieses wird, wie bereits im Vorjahr, in veränderter Form durchgeführt werden. Wir beginnen mit einem kleinen Ausschnitt des traditionellen Lernens in Hebräisch. Hierzu werden deutsche Erklärungen und Uebersetzungen seiteins unseres Präsidenten gegeben. Anschliessend finden sich die Besucher des Ler. nens zu einer gemütlichen Kaffeetafel zusammen, und es wird ein interessantes, musikalisches Programm zu Gehör gebracht. Wir hoffen, dass auch in diesem Jahre viele Mitglieder und Freunde mit ihren Damen kommen werden. SCI1EMINI-ATZERET Am Mittwoch, den 5. Oktober, findet der Schemini- Atzeret-Gottesdienst mit Seelenfeier, Chor und Predigt in unserem Heim statt. KULTUR-KOMMISSION Gemeinschaftsveranstaltung Der Botschafter des Staates Israel in Argentinien, Herr Moshe Alon, wird zu den Mitgliedern unserer Gemeinden und Vereinigungen in einer grossen Veranstaltung am Mittwoch, den 13. . K£ft£« K9y£m£r CetSITAEX COMITÉ CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Steck — T. E. 48-3695, «8-56S3 Gedenkt am Jom Kippur des Maertyrerwaldes pflanzen im Märtyrerwald als Ausdruck unserer Verbundenheit mit dem jüdischen Volke und dem jüdischen Lande. Zu dieser Tat von praktischer Religiosität ruft der KKL auch in diesem Jahre auf, und wir sind sicher, dass es niemanden gibt, der sich dieser hohen Verpflichtung entziehen wird. Der im Andenken an die sechs Millionen Märtyrer der Naziopecho in Israel geschaflene Märtyrerwald ist zu einer Stätte der Weihe und Erhabenheit geworden, wie sie nicht zum zweiten Mal anzutreffen ist. Nirgends findet der jüdische Mensch, der seiner Lieben gedenkt, mehr Andacht und innere Ruhe als dort, wenn er sich inmitten der sich weit dehnenden Waldungen aufhält und selbst einen Baum pflanzt zur Erinnerung an die ihm Entrissenen. So ist der Märtyrer- Wald, auf dem Boden des „Keren Kajemet Lejisrael“ errichtet, ein ewiges Monument, das zugleich einen lebendigen Beitrag zur Aufforstung des Landes bildet. Der Baum wurde hier zu einem unvergänglichen und vergleichlichen Symbol der Unsterblichkeit der menschlichen Seele über den physischen Tod hinaus. Niemals verspüren wir Juden so den Geist des Unendlichne und Bleibenden wie an unserem heiligsten Tage, dem Jom Hakippurim. Deshalb hegt es besonders nahe, wenn wir, in der Stunde von Maskir unserer Heimgegangenen gedenkend, in jenen Augenblicken uns selbst das Versprechen abgeben, in den folgenden Tagen Bäume zu Aus unserer Arbeit Anlässlich der Barmizwah von Daniel Saúl Pesotchinski wurde durch die Mitarbeit von Herrn Israel Stocki der Betrag von $ 10.000,— zu Gunsten des KKL gesammelt; Daniel Saúl wird im „Sefer Barmizwah“ eingetragen. Anlässlich der Barmizwah von Mario R. Rusebin spendeten seine Eltern $ 5.000.—, wofür Bäume im „Bosque Independencia Argentina" auf seinen Namen gepflanzt werden. Frau Henni de Masri spendete $ 3.000.— für die Pflanzung von Bäumen zum Andenken an ihre Mutter, Frau Betty Dzäalowski S. A. Das Ehepaar Jacob« Steiner spendete anlässlich der Hohen Feiertage $ 2.000.— für den kkt. Wir danken allen unseren Freunden und Mitarbeitern. Oktober, sprechen. Näheres wird noch bekanntgegeben werden. TENNIS Unsere ersten beiden Turniere sind fast beendet. Am 12. Oktober beginnen wir mit dem „Campeonato“ und erwarten hierzu noch Einschreibungen. Das Turnier für unsere Damen und Kinder gewann nach einem sehr schönen und spannenden Kampf das Paar Liesl Klein- Bianca Ackermann gegen Eilen Fisch-Julia Steinmetz. — Wir gratulieren zu diesem Erfolg und freuen uns sehr über die grossen Fortschritte und den grossen Eifer unserer Damen. Die Kategorie „Selección“ ist noch nicht entschieden. Das Endspiel jn dieser Klasse wird am Sonntag, den 25. September, zwischen den Paaren Neuberger—Dr. Schwarcz und Teilen bäum—René Ackermann ausgetragen werden. Wir er. warten ein spannendes Spiel. DAMENGYMNASTIK Nach der Rückkehr von Frau Edith Hammerschlag werden die Kurse unter ihrer bewährten Leitung wie bisher Mittwochs um 19.30 Uhr wieder aufgenommen Wir erwarten rege Beteiligung. HERRENGYMNASTIK Unsere Herren haben sich einen kleinen „Winterschlaf“ gegönnt; wir beginnen wieder zu turnen und Volley zu spielen. Jeden Mittwoch ab 20 Uhr 15. Musik in Buenos Aires „TRISTAN UND ISOLDE“ IM COLON In den diesjährigen Bayreuther Festspielen wurd? „Tannhäuser“ von einem Ungarn, „Parsifal“ von einem Franzosen dirigiert; das Teatro Colón wagte ein Gleiches indem es dem Italiener Fernando Previtali den Taktstock zum „grössten Liebeslied aller Zeiten“ anvertraute. Mit nicht alltägli. eher Umsicht und Partiturkenntnis gelang es Previtali einer würdigen Einstudierung dieses Musikdramas gerecht zu werden. Die grossartige Inszenierung (1963) lag wieder in Händen von Emst Poetttgen, welcher, durch die kongenialen Bühnenbilder und Kostüme von Roberto Oswald wirksam unterstützt, den Wechsel zwischen Irrealität und Wirklichkeit durch partiturverständig gehandhabte Ausleuchtung nahezu greifbar zu gestalten vermochte. Als Protagonist debütierte der dänische Tenor Ticho Parly, ein überraschend positives Element im knappen Reigen der Wagnertenöre der ohne jegliche Ermüdungserscheinung, auch äusserlich ein idealer „Tristan“ seinen Part bis zum Schluss durchhielt; ein Gleiches darf man von Ludmila Dvorakova (Isolde), für uns ebenfalls neu, in Bayreuth bereits geschätzt, sagen: ein tragfähiger, sich dramatisch und musikalisch auf gleicher Höhe gebender, auch erscheinungs. massig überzeugender Sopran. Ebenfalls im Debutdie vorzügliche „Brangäne“ von Hertha Topper, deren Wachtruf (2. Akt) ein beson- Tourisfen in Israel Jerusalem. — Das Fremdenverkehrs-Ministerium veröffentlichte eine Statistik, aus der ersichtlich ist, dass die Hälfte der Touristen, die Israel besuchen, Christen und nur 38 Prozent Juden sind. Ein gewisser Prozentsatz entfiel auf andere Religionen, und der Rest gab keine Konfession an. 88 Prozent der Touristen erklärten, sie würden ihren Freunden die Reise nach Israel empfehlen. — (ITAi Ersuchen an Praesident Shazar Washington. — Israels Präsident Salman Shazar wurde von einem Senator der Vereinigten Staaten ersucht, seinen Einfluss geltend zu machen, damit die USA-Luftwaffe Erlaubnis erhält_ das Mig-21-Flugzeug zu besichtigen, mit dem ein irakischer Deserteur kürzlich auf einem israelischen Flugfeld landete. Der demokratische Repräsentant für New Jersey, Tho- Israel in den Vereinten Jerusalem. — Israel wird seine Politik der Nichteinmischung in den Vietnam-Konflikt fortsetzen, wie es in den Richtlinien heisst, welche in den Anweisungen an die israelische Delegation vor der jetzigen UN-Generalversammlung enthalten sind und die vom Kabinett in seiner letzten Sitzung gebilligt wurden. Die Vorschläge wurden dem Kabinett von Aussenminister Abba Eban unterbreitet, der sofort nach Schluss der Beratungen nach New York abreiste, um die Führung der israelischen Delegation zu übernehmen. Die israelische Position im Vietnam-Konflikt nähert sich dem Standpunkt Nordamerikas und befürwortet eine sofortige Feuereinstellung und die Aufnahme von Verhandlungen ohne vorherige Bedingungen. Die israelische Regierung teilt nicht die Meinung Frankreichs, dass alle ausländischen Truppen als Vorbedingung für den Frieden Vietnam verlassen sollen. Israel wird bei der Generalversammlung nicht für die Aufnahme Rotchinas auf Kosten Formosas stimmen. Es bleibt der Delegation überlassen, ob sie sich in dieser Frage der Stimme enthaltet! oder gegen den Eintritt Rotchinas je nach der Formulierung der betreffen, den Resolution stimmen will. Die israelische Regierung bezieht keine Stellungnahme zur Wahl eines möglichen Nachfolgers für UN-General Sekretär U Thant, der seinen Rücktritt von seinem Amt angekündigt hat. Die Anweisungen für die Delegation Israels beinhalten die Unterstützung der Afrikaner in Fragen der rassischen Diskriminierung und die Verurteilung der südafrikanischen Politik der Apartheid. Jedoch wird Israel nicht für irgendeinen Antrag stimmen, der den Ausschluss eines TJN-Mjtgliedes herbeizuführen bezweckt. deres Lob verdient. Der „Kurwenal“ von Gerd Feldhoff — auch er zum ersten Mal ain Colón — stand seinen Partnern würdig zur Seite. Die Falme gebührt zweifellos Franz Crass als „Marke“, dessen prachtvoller Bass, gepaart mit ebensolch szenischer Erscheinung, an die grössten seiner Vorgänger heranreichte. , Melot“ (Gian-Piero Mastrome), „Hirte“ (Eugenio Valori) adäquat, während die Stimme des jungen Seemanns (Renato Sassola) weniger überzeugte. Eine durchaus würdige Wiederbelegung von „Tristan und Isolde“! Curt B. M. Weissstein Die israelische Delegation ist angewiesen worden, sich für eindeutige Instruktionen an die UNWRA einzusetzen, damit aus den Listen dieser Organisation die Rationen für diejenigen Flüchtlinge gestrichen werden die in der von Achmed Schukairy aufgestellten Armee für die Befreiung Palästinas dienen. Ferner werden Israels Delegierte verlangen, dass die UNWRA nicht die Enkel der ursprünglichen Flüchtlinge in ihre Listen aufnimmt, um die Flüchtiingsfrage nicht zu verewigen. (ITA) mas McGrath jr., erklärte vor dem Senat, dies wü:-e wünschenswert, weil die nordvietnamesischen Piloten in der Handhabung dieser Apparate für den Kampf gegen die nordamerikanisc' en Luftstreitkräfte in Nordvietnam von den Russen ausgebildet werden. McGrath betonte, dass der in Israel befindliche Mig 21 das einzige in der freien Welt vorhandene moderne Moc’ell dieses TYps ist und daher die einzige Möglichkeit für che Amerikaner sei dessen Konstruktion zu studieren. Er teile nicht die Ansicht der israelischen Militärs, so führte er aus, die dagegen sind, dass militärische Sachverständige irgendeiner frem - den Regierung den Apparat in Augenschein nehmen. Aus diesem Grund wende er sich persönlich an den Präsidenten Shazar, der erst jüngst seinen freundschaftlichen Gefühlen für die USA Ausdruck verliehen habe, und ge. statte sich, ihn auf das Interesse hinzuweisen, das alle freiheitliebenden Völker an dem Vietnam-Konflikt haben. (ITA) In diesem Jahr, das soeben begonnen hat, rufen wir die Erinnerung an zwei historische Begebenheiten wach, die sich ▼or siebzig Jahren zugetragen haben: an das Erscheinen der Broschüre „Der Judenstaat", verfasst von Dr. Theodor Herzl, und an die Durchführung des Ersten Zionistenkongresses in Basel, auf dem die Zionistische Organisation geschaffen worden ist. Auch heute noch bestehen die Argumente Herzl s mit erneuerter Kraft. Die Zionistische Bewegung, geschaffen im Zeichen seiner Ideen, setzt ihre Arbeit fort Hand in Hand mit ihren Forderungen nach der Schaffung der Medinat Jisrael. Wir hoffen, dass das Jahr 5727 ein Jahr zionistischer Verwirklichungen sein wird. Die Zionistische Organisation in Argentinien und ihre Abteilungen ALIA JUGEND-ALIJA JUGEND und CHALUZIUT P.A.T.W.A. KALKALIT TORANIT VOR DEN FEIERTAGEN: EINHEITSKAMPAGNE COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376, HL — T. E. 47.3820

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