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Jüdische Wochenschau · 1966-09-14 · 2185 (14.9.1966) · p. [Seite 24]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2185 (14.9.1966)
Date
1966-09-14
Page
[Seite 24] (sequence 24)
Language
German, Spanish
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O CÛ FRANQUEO PAGADO a £ Concesión 908 ” C C O ü -M O? c TARIFA REDUCIDA Concesión 1629 SEMANA ISRAELITA Año XXVII. BUENOS AIRES, MIERCOLES 14 DE SEPTIEMBRE DE 1966 N* 2185 EL EJEMPLAR 1C (- en toda la República I V > PUEYRREDON 2190 1* Ik».' Buenos Aires T.E. 83 - 2613? Flug in die Freiheit Bagdad, den 2. 3. 1966 Au den General. Befehlshal»er der israelischen Luftwaffe. Sir Ich hoffe, dass dieser Brief Sie erreichen wird. Das ist für meine Sicherheit sehr wichtig. Ich hoffe, dass Sie mir glauben werden. Obwohl ich nicht sicher sein kann, dass Sie diesen Brief erhalten, werde ich meinen Plan doch durchführen und mit der Hilfe Gottes verwirklichen. Ich bin ein MIG 21-Pilot der irakischen Luftwaffe und habe beschlossen in Ihr Iand zu kommen. Ich habe diesen Beschluss nach längeren Ueberlegungen gefasst. aus Gründen, die ich Ihnen persönlich erklären werde. Ich habe grössten Respekt fü: Ihr Land und bin überzeugt, dass Sie mich nicht zurücksenden werden. Ich hoffe meinen Plan im Laufe der nächsten drei bis vier Wochen durchzuführen. Geben Sie bitte Ihren Piloten Anweisungen, mich nicht abzuschiessen. da ich aus friedlichen Gründen komme. Ich werde in grosser Höhe eintreff en zwischen 7 und 11 Uhr früh, nach einem Flug Aus Theorie und Praxis Dr. W.: — Die Grausamkeiten, die von Deutschen in Neu Sandez begangen worden sind haben nach den Feststellungen des Gerichtsvorsitzenden in Bochum das Fassungsvermögen rechtlich denkender Menschen fast überstiegen (vgl. herzu meinen Artikel „Rechtlich dankende Menschen" in der letzten Ausgabe der Jüdischen Wochenschau). — Der deutsche Richter erläuterte, dass der Angeklagte Hamann in seinem Dienstbereich als Herr über Tod und Leben aufgetreten ist. Hamann selbst, der Mörder. bezeiehnete sich als einen überzeugten Judenhasser und verglich sich dem „biblischen Judenhasser Haman“ Nur dass der neue Hamann Tausende ermordet hat oder hat ermorden lassen, und dafür nicht aufgeknüpft werden kann, während der „biblische“' Haman nur die Absicht hatte, das zu tun was bereits für seinen Tod ausreiohte. Prahler Hamann II. hat sich, wie der Gerichtsvorsit- ¡sende weher icststellte, darum bemüht, möglichst viele Juden zu erschossen. „Er muss daher als Mörder oestraft werden.“ Von einem anderen Angeklagten heisst es, das Gleiche müsse für den Oberaufseher des Gestapogefängrisses in Neu Sandez gelten. Dieser Mann hat nach der Ueberzeugung des Gerichts Juden erwürgt und erschlagen, Seine Taten seien der Ausfluss seiner Natur seiner primitiven Denkweise und seiner sadistischen Neigungen gewesen. Wegen seiner Brutalität und Grausamkeit sei er einer der gefürchtetsten Angehörigen der dortigen Gestapo gewesen... Was diese Verbrecher getan haben, steht in dem Belicht nicht. Wie schrecklich jedoch ihre Untaten gewesen sein müssen, kann man aus den Worten des Vorsitzenden schliessen. Dabei war Neu Sandez weder ein Konzentrationsnoch ein Vernichtungslager. Diese Feststei. lung ist deswegen wichtig, weil das Bundesentschädigungs- Schlussgesetz eine Vermutung enthält, dass derjenige, der mindestens ein Jahr in einem KZ war. in seiner Erwerbslähigkeit um mindestens 25 Prozent reduziert sein dürfte. Musste man wirklich in einem KZ gewesen sein, um in seiner Gesundneit um 25 Prozent herabgemindert zu wer. den? — Genügte es nicht, auch .nur“ in Neu Sandez gewesen zu sein, wo ein Hamann und seine Kumpanen wüteten? Diese Fragt: ist sehr ernst. Sie ist es besonders deswegen. weil die Praxis mancher deutschen Vertrauensärzte im Ausland seihst diejenigen, die Jahre lang ihrer Frei, heit unter den Nazis beraubt und in verschiedenen Ghetti, Zwangsarbeitslaaem und anderen Schreckensorten waren, als „psychisch unauffällig“ bezeichnet hat. Mit dieser steleolvpen Begründung wurden Anträge auf Gesundheitsschaden am laufenden Band abgelehnt und beschäftigen nunmehr die deutschen Gerichte in einem Umfang, dass diese wegen übermässig starker Belastung Verhandlungstermine erst mit einer Frist bis zu einem Jahr anberaumen(!). Zu Ehie einiger deutschen Gerichte muss gesagt werden, dass die meisten Urteile dann doch nach jahrelangen Beweiserhebungen und kostspieligen Untersuchungen, Analysen, Gutachten und Obergutachten das Vorhandensein und den verfolgungsbedingten Charakter der Leiden anerkennen. Dieses Problem hat verschiedene Aspekte. Zunächst einmal den fiskalischen, denn durch diese Handhabung gutachtlicher "Tätigkeit und verwaltungsmässiger Entschei- , düngen der Entschädigungsbehörden sind dem Fiskus völj lig unnötige und sehr erhebliche Kosten entstanden. Das j mag die Verfolgten nichts angehen, die zuständiger) deutj sehen Stellen jedoch sehr viel. —! Vor allem aber wurden durch diese Praxis Hunderte, wenn nicht Tausende, die Opfer schwerster Verfolgungen j und an Leib und Seele geschädigt wurden von der ihnen > zustehenden Berechtigungen ausgeschlossen. Denn hier 1 handelt es sich meist um Menschen, die das Objekt von ' Grausamkeiten gewesen sind, die das Vorstellungsvermö- , gen rechtlich denkender Menschen überschreiten,.. ' Wer aber heute sein Recht zugesprochen erhält, bekommt noch large nicht sein Geld. Denn durch der gegen jedes rechtliche Denken verstossenden Paragraphen 19 des Haushaltssiche? ungsgesetzes werden nur 40 Prozent der zugesprochenen Beträge ausgezahlfc. Auch diese Handhabung des Gesetzes durch die bundesdeutsche Regierum übersteigt das Fassungsvermögen aller rechtlich denkenden Menseheul — i in ost-westlicher Richtung über Jordanien und das Tote Meer und mit Hilfe Gottes hoffe ich, auf einer Ihrer Basen zu landen Ich möchte nochmals betonen, dass ich friedliche Absichten hege. Erteilen Sie bitte Befehle an Ihre Piloten, auf meine Sicherheit zu achten. ich bin sicher, dass *ch Sie nicht enttäuschen werde und Sie in mir einen guten Freund ihres geachteten Landes finden werden. Hochachtungsvoll Ein MIG-Pilot Bntschldigen Sie bitte dass ich nicht mit meinem Namen unterschreiben kann, aus verständlichen Gründen, doch hoffe ich. dass dieser Brief Sie erreichen wird und Sie mich verstehen werden.“ * * * Zwei israelische Kampf, ilugzeuge eskortierten den irakischen Piloten, der diesen Brief geschrieben hatte, welcher auf Umwegen seinen Adressaten erreichte, bis zum Flugplatz, auf dem er in Israel landete. Auf einer Pressekonferenz erklärte der Pilot: „Persönliche Ursachen zwangen mich zu meiner Handlungsweise. Ich bin ier Bombardierung kurdischer Dörfer im Norden meines Landes müde geworden und habe nach fünf Jahren das Kriegführen satt. Alle meine Ansuchen um Transferierung aus Kirkuk. wo ich stationiert war, stiessen auf taube Ohren bis ich endlich vor einigen Monaten nach Bagdad auf den Hauptflugplatz geschickt wurde Dort plante ich meine Desertation.“ Auf eine Frage entgegnete der Pilot: „Die fortwährenden Umstürze im Irak machten mich nervös. Wir erhielten den Befehl, Aufständische zu bombardieren und gegen unsere Brüder zu kämp- | i fen. Dies löst in uns Unsi- I cherheit und Unzufriedenheit aus. Nach jedem Umsturz werden Menschen entlassen und aus ihren Aem. lern gejagt, verhaftet und auf Monate eingesperrt. Niemand ist seines Amtes sicher.“ i Befragt, weshalb er ausge. ' rechnet den Weg nach Israel wählte, sagte der Pilot: „Ich bin Katholik und wollte weder nach dem Iran, noch in die Türkei flüchten. Beide Länder gehören dem Islam an und hätten mich unweigerlich an den Irak ausgeliefert.“ Der Pilot erzählte, er habe seine Familie rechtzeitig im Ausland in Sicherheit gebracht. Ueber seinen Flug befragt, äusserte er sich nur sehr kurz; „Eine Stunde dauerte der Flug. Ich flog in elf Kilometer Höhe. AIs ich das Tote Meer und Transjordanien unter mir erblickte, flog ich in israelischer Richtung.“ Sehr bald merkte er, dass sich zwei Flugzeuge hin. ter ihm befanden. In diesem Augenblick verlangsamte er den Flug liess die Räder herab und gab den israelischen Piloten durch Händewinken zu verstehen, dass er landen wolle. — Der Pilot erzählte des weiteren, er diene über zehn Jahre in der Luftwaffe seines Landes. In der Sowjetunion sei er während vier Monaten in der Steuerung und* Bedienung von MIG 21- Fiugzeugen ausgebildet worden. Der Polit ist etwa 30 Jahre alt. Er sprach ein auffallend gutes Englisch. Aluf Mischne Hod, Kommandant der israelischen Luftwaffe, erklärte auf der Pressekonferenz, der Brief des irakischen Piloten sei bei ihm vor ungefähr zehn Tagen zuvor eingetroffen. Seit diesem Datum sei man besorgt gewesen, ob man das irakische Flugzeug beim Einflug nach Israel identifizieren werde. Der Kommandant fügte hinzu, nach Ueberfliegung der israelischen Grenze habe es zehn Minuten bis zur Landung der MIG 21-Maschine gedauert. Der Fall ereignete sich um 08.00 Uhr morgens. Zwei Mirage-Flugzeuge eskorierten die MIG 21 seit dem Augenblick da sie der irakischen Maschine in der Nähe der transjordanischen Grenze begegnet waren. Radio Bagdad veröffentlichte am gleichen Tage um 19 Uhr in seiner Nachrichtensendung die Meldung, eine MIG 21-Maschine sei bei einem Uebungsflug im westlichen Bezirk des Irak verschollen. „Das Flugzeug war unbewaffnet und mit keinerlei Kanonen bestückt“ — hiess es in der Meldung. ,,Bs wurde von einem irakischen Versuchs - Piloten gesteuert, nach dem die irakischen Flugzeuge bis in die Abendstunden fahndeten.“ Die Meldung eines israelischen Militärkorrespondenten lautete: „Ein irakischer Pilot berichtete in einer Basis der Luftwaffe irgendwo im Süden des Landes über seinen Flug nach Israel. Er sei zu einem normalen Trainingsflug aufgestiegen hatte sich aber schon im voraus einen Flugplan bis nach Israel vorbereitet. Sein Flug- I zeug war nur mit einer 30 I Millimeter-Kanone (aber ohne Muntion) bewaffnet gewesen. Er flog in einer Höhe von 11.000 Kilometer und überquerte ganz Transjordanien, wobei er zwei transjordanische ,Hunter“-Flugzeuge aufsteigen sah, die jedoch langsamer und tiefer flogen als der MIG 21, ihn also nicht behelligen konnten. Er überflog das Gebiet am Toten Meer und sah kurz nach dem Ueberfliegen der tra ns jordanisch - israelischen Grenze zwei „Mirage“-Flugzeuge, die sich ihm näherten. Er schwankte mit den Flügeln des MIG, verringerte die Geschwindigkeit der Maschine und liess sein Fahrgestelll (Räder) aus, um seine friedlichen Absichten zu bekunken. Dem sich nähernden Piloten eines „Mirage"-Flugzeuges machte er Zeichen, dass er landen wolle und folgte ihm dann in Richtung des israelischen Militärflugplatzes, wo er niederging. Er hatte eine Distanz von insgesamt nur ca. 1.100 Kilometernzurückgelegt. d. h. daiss ihm nur noch geringe Brennstoffreserven blieben. Nach seiner Landung erfuhr er mit Genugtuung, dass der Brief, den er an den Befehlshaber der israelischen Luftwaffe gerichtet hatte schon zehn Tage vorher eingetrof- | feil war und seine Ankunft, für die er sogar eine genaue Zeit d.h. zwischen 7 und 11 Uhr und die ganeue Anflugrichtung angegeben hatte, Mit zweierlei Mass Eine grosse Anfrage im baden-württembergischen. Landtag brachte es vor einigen Tagen erneut an die Oeffentlichkeit. Die Frage, um deren Beantwortung es geht, lautet: „Werden alle Mörder von der westdeutschen Justiz gleich behandelt oder werden NS-Verbrecher vor Gerichten und Justizbehörden etwa mit einer anderen Elle gemessen als Kapita'Verbrecher sonst?“ Die Grosse Anfrage, vorgetragen von SPD-Abgeordneten Hermann Veibh’ knüpfte an die vor einiger Zeit erfolgte stillschweigend» „Haftentlassung aus Gesundheitsgründen“ des ehemaligen SS-StandaitenLihrers Wilhelm Richardt an, der in einem Mannheimer Kriegsverbrecher.Prozess im April 1965 zu zweimal lebenslang Zuchthaus verurteilt worden war, gegen dieses UrtcJ aber Revision eingelegt hatte (inzwischen ist diese Revision verworfen worden). Der Justizminister Baden-Württembergs, Wolfgang llaussmann, stellte sich zwar generell vor seine Justiz und ihre Rechtspraxis, musste aber immerhin zugeben dass ausser Richardt noch weitere sechs NS-Verbrecher in seinem Amtsbereich wegen angeblicher Haftunfähigkeit entlassen worden sind. In sieben weiteren Fällen se! wegen angeblicher Verhandlungsunfähigkeit der NS-Delinquenten von einem Strafverfahren abgesehen worden. Von 902 in Baden-Württemberg seit 1945 wegen NS-Verbrechen Verurteilten hätten 42 höhere Zuchthausstrafen bis lebenslänglich erhalten; auch von diesen seien inzwischen mit dem Gnadenweg die Hälfte, also 21, vorzeitig entlassen worden! Diese überraschend hohe Quote von Gnadenerweisen bei NS-Straftaten wurde jetzt mit einer früheren Praxis der Besatzungsmächte — vor allem der Amerikaner — in Verbindung gebracht, die — so Haussmann wörtlich — „zum Teil schon sehr bald durch sehr grosszügige Gn*. denerweise wegen NS-Delikten Verurteilte wieder aus der Haft entliessen: deshalb hat man geglaubt, diese Art Gnadenpraxis, die damals oft genug den am schwersten Belasteten zugute gekommen sei, nunmehr auch auf deutscher Seite Rechnung tragen zu sollen.“ Es ist nicht zu bestreiten, dass diese ministeriellen Ausführungen ein gewisses Unbehagen zurückiiessen. Der Initialer der Grossen Anfrage beschränkte sieh dann nur noch darauf das Stuttgarter Justizministerium abschliessend zu ersuchen, es möge wenigstens in Zukunft dafür Sorge tragen, dass in der Bevölkerung nicht weiterhin der Eindruck entsteht, dass 1. über die Haftunfähigkeit ein Ventil für abgeurteilte NS-Verbrecher geschaffen, 2. bei NS-Verbrechen nicht mit genügend strengen Masstäben gerichtet und auch im Strafmass besonderes Entgegenkommen der Justiz geduldet würde. Ansonsten müsse in der Tat das Vertrauen auf eine gerechte Ahndung der schändlichen NS-Verbrechen schwinden. (Aus einer deutschen Zeitung) fast „erwartet“ worden war. Auf Fragen von Pressevertretern erklärte die Pilot, er habe sich nie mit anderen Piloten über seine Pläne sich nach Israel abzusetzen, unterhalten, doch glaube er, dass auch andere, besonders christliche Piloten (von denen es im Irak nur wenige gibt) mit ihrer Situation unzufrieden sind. Er sei auf jeden Fall nach Israel gekommen, da er überzeugt war, jedes andere Land dieses Gebietes, d. h. die moslemischen Länder, hätten ihn wieder an Bagdad ausgeliefert. Hier in Israel sei er sehr gut behandelt worden, erklärte der Pilot. Der irakische MIG ist eine Maschine vom Typ MIG 21 F. 13, mit Delta-Flügeln und kann’ eine Geschwindigkeit von Mach 2, d. h. ca. 2.650 Stundenkilometer erreichen. Der Apparat hat eine 300 mm Kanone und kann ausserdem zwei Atoli-Raketen (mit infrarot Lenkung) tragen. Er entspricht in seinen Funktionen ungefähr dem französischen Mirage - III- Flugzeug, dem amerikanischen F. 104 oder dem schwedischen Dracon. Er ist das modernste und beste Flugzeug der arabischen Staaten und sowohl in Irak als auch in Aegypten und Syrien im Dienst. Der in Israel gelandete MIG 21 trägt die Nummer 534 und am Hinterteil die Farben der irakischen Fahne (Rot - Weiss- Schwarz, mit drei Sternen), sowie das grün-rote Wappen der irakischen Luftwaffe, Düstere Berichte London. — Touristen, die aus Russland nach London zurückgekommen sind, haben traurige Berichte über di« Lage der Juden in Lemberg und Czernowitz abgegeben. Die antijüdische Stimmung soll in Lemberg eine unerträgliche Höhe erreicht haben. Die 50.000 Juden Lembergs werden geistig ausgehungert. Juden werden auf keinem wichtigen Posten beschäftigt. Auch die Zulassung an die Universität sei ungeheuer erschwert. Religiöse Trauungen müssten geheim durchgefiihrt werden. Die Synagoge soll seit dem 15. November 1962 geschlossen sein. Jüdische Künstler dürfen in Lemberg nicht auft-reten. Aus Czernowitz, wo 70.000 Juden wohnen, werden antisemitische Manifestationen gemeldet, gegen die die Behörden nicht einschreiten. Juden werden in die Institutionen . für höhere Bildung | nicht auf genommen. Wenn j Juden Gesuche um einen | Pass nach Israel stellen, wer- I den ihre Kinder zu längen I Einvernahmen vorgeladen. Englisch-israelischer Handel London. — Der Wert britischer Exporte nach Israel im ersten Viertel des Jahre» hat j den der gleichen Periode 1965 um ein Drittel überschritten In der gleichen Periode haben israelische Exporte nach England um 15 Prozent zugenommen. Rivadavia 831" ü-J 886.107 Impreso en la Imprenta POLIGLOTA Registro de la Propiedad Intelectual N»

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