Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2185 (14.9.1966)
- Date
- 1966-09-14
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1° «zq. ■ - /a Jesnana jb\&j&lUa 83 - 2613 T. E. An« XXVII. BUENOS AIRES, MIERCOLES 14 BE SEPTIEMBRE DE 1966 N® 2185 Besinnung und Erneuerung Rosoh Hasohana, der Tag, der am „Kopf1, an der Spit- S» des jüdischen Jahres steht, bedeutet für uns einen Einsetmitt im Ablaut unseres Lebens. eine Zäsur, die zur Besinnung aufrutt. Wir haben das gelernt, wir wiederholen es Jahr 'für Jahr, wir denken über den Sinn dieses Tages und seines feierlichen Bege. hens nach. Der Einschnitt, so könnte man meinen, sei ein künstlicher, und er ist es Sicherlich, wenn man sich über Tradition, Geschichte, Schicksal, Vergangenheit und Gegenwart hinwegsetzen will. Was an diesem Tage zu uns gesprochen wird, und was wir selbst uns zu sagen haben, ist letzten Endes das Gleiche, was früheren Generationen zugerufen worden ist, und was von unseren Vorfahren gedacht, gefühlt, erlebt und erhofft wurde. Kein Modernismus, der allzu leicht in einen saloppen Snobismus umzuschlagen droht, kann an diesen ehernen Gesetzen des Lebens und der Geschichte etwas ändern Menschliches Werden und Vergehen vollziehen sich nach den gleichen Gesetzen und Riegeln die heute wie vor Jahrtausenden galten. Und doch erlebt jeder Mensch, Mann wie Frau, immer von neuem das Wunder des Werdens, der Geburt, der Ent. stehung, wie ein jeder vor der Majestät des Todes erschauert erschüttert wird und den Hauch der Ewigkeit verspürt, der vom Gewesenen ins Heute hinübergreift. Allein die Tatsache, dass Juden seit Jahrtausenden die Tage des Anfangs, mit denen jedes neue Jahr eingeleitet wird, zur einmal fest, gesetzten Stunde begehen, trägt selbst schon den Stempel der Einmaligkeit, birgt Erhabenheit und Dauer, und drückt die Fortsetzung des Lebens unseres Volkes durch alle seine Männer, Frauer und Kinder aus. Das ist jene Kontinuität, die von vielen als ein Wunder betrachtet wird, jenes Ueberdauern der Zielten, trotz aller Schrecken und Verfolgungen trotz aller Nöte und Peinigungen, trotz aller Entbehrungen und Demütigungen. Wenn wir die uns umgebende Natur betrachten, in die das Leben, Wirken und von JEHIDA GOTTHEMER Sterben der Menschen ein. gebettet ist, so sehen wir den gleichen Prozess der Neuwerdung, der neuen Blüte, der Entfaltung der Kraft auf dem Höhepunkt des Bestehens und dann das allmähliche oder plötzliche Absterben und Vergehen, bis erneut der Hauch des Erwachens die Natur zu neuem Leben ruft. Der Vergleich mit der menschlichen Existenz, die den gleichen oder ähnlichen Gesetzen unterworfen ist, liegt nahe. Dort, wo gestern der Vater sass, befindet sich heute der Sohn, und morgen wird diesen Platz der j Enkel einnehmen. Solange sich dieser Uebergang von; Generation zu Generation! vollzieht, so lange wird es, ein jüdisches Volk geben. Ende und Neubeginn sind wesentliche Elemente jedes Seins. Es gibt kein Leben eines Menschen, das nur in sich und für sich begriffen werden könnte. Nicht nur di3 physische Existenz eines Individuums ist ohne seine Eltern, ohne seine Vorfahren denkbar auch die geistigen Wurzeln jedes Menschen ruhen in der Vergangenheit. Ohne eine intime, enge be ■ wusste Beziehung zum Ver- ' gangenen schwankt der ein.; zelne wie ein Grashalm im Winde. Der Neubeginn unse- > res Jahres zwingt uns form- I lieh dazu, uns auf die Ver-; gangenheit, auf diese Wur- : zeln unserer Kraft zu besinnen. j Menschen, aber auch Völ- 1 staltung ist manchen Men sehen nicht bewusst. Auch , , ... I wenn sie eine Existenz am ker machen verschiedene Rande des Judentums führen Epochen ihrer Entwicklung | mögen, so gibt es doch Tage durch, Menschen, und auch i Ereignisse in ihrem Le- Völker, vermeinen mitunter, (jen, wo sie — wenn auch ein dass eine neue Zeit Anlass heilig fremd und zaudernd — in den Kreis genug wäre, um nach neuen Wurzeln, nach neuen Grundlagen, nach neuen Denkformen, nach einer neuen Orientierung zu streben. Im Laufe der letzten Jahrhunder jüdischen Gemeinschaft zurückkehren nicht etwa weil sie beten wollen, denn das haben sie verlernt oder niemals verstanden, sondern weil sie etwas derte sind neue Gedanken j unbestimmtes, Geheimnisvol- und philosophische Systeme in das geistige Leben der Menschheit eingedrungen und haben dazu beigetragen, dass sich manche neue Vorstellungen in unserem jüdischen Leben herauskristallisierten Man sprach von der Epoche der Assimilation in welcher Juden nach fremden Kulturgütern lechzten und ihre eigenen vielfach Preisgaben. Die wirklichen Denker sind immer wieder zu den Quellen ihrer jüdischen Existenz zurüekeekehrt. Das ganze jüdische Volk in seiner bunten Mannigfaltigkeit seiner Denk- und Lebensformen, seiner Vielschichtigkeit und Zugehörigkeit zu beinahe allen Kulturkreisen, das ganze jüdische Volk, das so viele Sprachen spricht und dessen Sö-hne höchst differenten Zivilisationen angehören, befindet sich in einem grandiosen Prozess der Renaissance, der Wieder, und Neugeburt seiner nationalen, geistigen und religiösen Existenz, einfach dadurch, dass sich alle seine Teile auf die Ursprünge besinnen und umkehren. Dieser Prozess der Neugeles, schwer für sie zu Definierendes suchen. Ihre Seele seufzt nach einer Geborgenheit, ihr Gefühl treibt sie ,,nach Hause* Auch der ,.Randjude“, der ,,garnichts mehr hält“ und der auch garnichts mehr versteht, will 1 Kaddisch sagen, und wenn er es nicht zu sagen vermag, so will er doch wenigstens zugegen sein, wenn andere den Kaddisch sprechen. Diese Beobachtung wird hier völlig unkritisch festgestellt. Wesentlich für uns in diesem Zusammenhang bleibt nur die Tatsache als solche, dass selbst derjenige, der sich sonst nicht zum Jüdischen hingezogen fühlt, in den Augenblicken seines Lebens, in denen er der Ewigkeit begegnet, bewusst oder unbewusst jenen Ruf hört, der an jeden ergangen ist, der als Jude geboren wurde Nach den Gründen dieser einzigartigen Erscheinung zu suchen, wird das Verständnis für das Wesen unserer gei. stigen Existenz fördern. Dass unser Leben nicht nur (Schluss auf Seite 2) Ein besonderes Gebe von SEM FRANKEN STEIN Vor wenigen Wochen erschien in der katholischen Zeitschrift ..Der Seelsorger“ in Wien der Wortlaut eines Gebetes, das der verstorbene Papst Johannes XXIII abgefasst hat. Das Gebet beschäftigt sich mit den Juden; es hat den folgenden Wortlaut; ,,Heute sind wir uns dessen bewusst, dass während vieler, vieler lahrhunderte unsere Augen so blind gewesen sind, dass wir nicht die Schönheit Deines erwählten Volkes schauen konnten und dass wir nicht imstande;^aren, die Züge unserer privilegierten Brüder zu erkennen. Wir begreifen dass uns das Kainszeichen auf dei Stvn steht. Im Laufe der Jahrhunderte hat unser Bruder Apel blutend und in Tränen durch unsere Schuld danieaergelegen, denn wir hatten Deine Liebe vergessen. Verzeftia uns unseren Fluch, den wir zu Unrecht über die Juden ausgesprochen haben. Vergib uns, dass wir Dich zum zweiten Mal durch sie gekreuzigt haben, weil wir nicht witgs- | ten, was wir taten.“ — | Als die erste Veröffentlichung dieses Gebetes erschien, . wurden Zweifel laut, ob dieser Text wirklich vom Papst Johannes XXIII. für die ganze Christenheit niedergej schrieben worden ist, und ob der Papst tatsächlich ange- I cidnet habe, dass dieses Gebet überall von den Christen, i zu sagen ist. Jetzt wurde aus Rom die Bestätigung gege- I ben, dass dieses Gebet vom Papst verfasst wurde undi in! allen Kirchen gesprochen werden sollte. Die Mitteilung j wurde vom Msgr. S. Quinn auf einer Kirchenkonfeienzm I Chikago bekannt gegeben, der als einer der grossen Ex-! perten des II. Oekumenischen Konzils anzusehen ist. In» j zwischen ist diese Meldung auch in vatikanischen Kreisen 1 bestätigt worden, die erklärten, dass dieses Gebet in seinem publizierten Wortlaut tatsächlich den Papst Johannes XXIII. zum Autor hat. Diese Nachricht und die Bekanntgabe des Textes dieses Gebetes, der an Klarheit nichts zu wünschen ünrig lässt, müsste .eigentlich* für die ganze christliche Welt von grosser Bedeutung sein. Denn dieses Gebet enthält nicht nur das Eingeständnis einer Schuld gegenüber aem jüdischen Volk, sondern auch den Appell von dem Wege des Irrtums abzugehen und den Weg der Wahrheit zu ¡oeschreiten. Aber die Reaktion aller Bemühungen des II. Oekumenischen Konzils des Papstes Johannes und des Papstes Paul VI. ebenso wie das entchiedene Eingreifen fies Kardinals Bea haben nicht dazu geführt, die ant¡jüdische Haltung weiter kirchlicher Kreise abzuschwächen odetrzu ändern, sondern haben eher bewirkt, den Antisemitismus in gewissen kirchlichen Kreisen zu fördern. Aus welchen Gründen diese bedauerliche Entwiclkung Platz gegriffen bat, ist unschwer zu analysieren. — Wir können nur die Hoffnung aussprechen, dass die Worte dieses päpstlichen Gebetes, die zur Umkehr und Wandlung in der Haltung der christlichen Welt gegenüber dem jüdischen Volk aufrufen, endlich gehört und beherzigt werden. Dies würde dazu beitragen, manche in. lernen Probleme der Völker leichter lösen und der moralischen Weltkrise mit stärkeren Kräften entgegentreten zu; können, von der in erster Linie die religiösen Kreise be- | droht werden. Aber diese Umkehr in der Haltung des Kain gegenüber dem Abel (dem jüdischen Volk) ist noch nicht i eingetreten. Bruder Abel weiss das und muss sich mit i dieser Wirklichkeit konfrontieren. Das jüdische Volk ist | aber auch ein dankbares Volk und wird nicht die Grösse I Papstes Johannes des XXIII. vergessen, der den Mut 1 U"d DER SYRISCHE UNRUHEHERD von ß. ß. SAMUEL Die Oeffentlichkeit hat sich schon daran gewöhnt, alle paar Tage neue, alarmierenbelästigend. Ist der Nachbar i chen und Mängel, die man de Nachrichten über Syrien —j -■-* ■ nur durch die rücksichtslose de Nachrichten über Syrien ■ dazu noch aggressiv und gut in der Weltpresse zu lesen j bewaffnet, so steigert sich Wir selbst übersehen hierbei der Zustand ständiger Spanhäufig, was diese ständigen nung und Aufmerksamkeit zu Sensationsmeldungen aus ei- I ejner permanenten Bedronem Nachbarland Israels für hung. Die sich streitenden die dortige Bevölkerung be-; Brüder und Kumpanen köndeuten, auch wenn diese Zeit nen sich von einem Augenhatte, sich an diesen eigenar tigen Zustand zu gewöhnen. Die ständige Unruhe im Hause eines Nachbarn wirkt Jüdische Soldaten im 2. Weltkrieg von BORIS «MOLAR Eindrucksvolle Angaben über die Zahl jüdischer Soldaten, die in den einzelnen Armeen gegen die Nazis und ihre Alliierten kämpften wurden vor kurzem der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht. Zwei Millionen Juden standen im Kriegsdienst, ausser den 25.000 Juden, welche am Guerillakrieg in den Wäldern teilnahmen. Als nach dem Stalin-Hitler-Pakt schliesslich der Krieg ausbrach, waren 150.000 Juden in der polnischen Armee, von denen 32.126 lielen. In der polnischen Anders-Armee, die nach der Besetzung Polens in Russland während Stalins Krieg gegen Deutschland uufgestellt wurde, kämpften 5.000 Juden in der Kosciusko-D!Vision. In einer anderen polnischen Truppeneinheit, die mit der Roten Armee in Berlin einmarsohierte, waren zumindest 2.000 Juden. In der Roten Armee selbst standen 500.000 Juden, von denen etwa 200.000 an der Front fielen. In der in Sowjetrussland gebildeten Litauischen D’Vision dienten 12.000 Juden;, die ganze Division bestand aus 15.000 Mann. Von den jüdischen Solda. ten fielen 4.500 in Gefechten gegen die Deutschen. Die Zahl der in der nordamerikanischen Armee kämpfenden Juden betrug 555.000. Im britischen Heer kämpften 62.000 und in südafrikanischen Einheiten 9.250 Juden Die Juden Palästinas stellten dem britischen Heer ca. 26.009 Soldaten. Unter den kanadischen Einheiten gab es 16.883 Juden. Juden kämpften auch in grosser Zahl in den Reihen der französischen, belgischen und holländicshen Armeeh. Die Statistik über die Teilnahme der Juden am Krieg gegen dta Naz's wurde vom Verband der Kriegsinvaliden in Israel aufgestellt blick zum nächsten zusammentun und nun über einen Dritten, in diesem Fall über Israel lierfallen. Nicht nur die Bedrohung Israels durch die arabischen! Länder, auch deren man- . gelnde Stabilität haben einen! negativen Einfluss auf die ■ Entwicklung Israels. Obwohl j Israel keinen kommerziellen! Kontakt mit seinen Nachbarn infolge des arabischen . Boykotts hat, ist deren Ver- | halten für den israelischen Alltag von Bedeutung. Denn , jede Unruhe oder jeder Zwi- ■ schenfall bringt eine Erschütterung mit sich, auch i wenn man sie nicht unmittelbar bemerkt. Das soll man verstehen wenn man die viei len Nachrichten über die Vorgänge in der arabischen i Welt liest. | Die zahlreichen Todesur-; teile in Aegypten deuten darauf hin dass die dortige Lage erschüttert ist. Nassers heutige Position zeigt Schwä- Verfolgung seiner vielen Gegner bannen zu können glaubt. Beinahe jede Woche werden Todesurteile gegen mehrere Personen bekannt, unter ihnen Politiker, deren Namen aus früherer Zeit erinnerlich sind, oder von denen man weiss, dass sie zu Nassers altem Freundeskreis gehörten. Einmal werden die Angeklagten beschuldigt, den Diktator beseitigen zu wollen, um das alte Regime wiederherzustellen, das andere Mal handelt es sich um rote Agenten oder gar um eine Konspiration im Dienste Pekings. Das ist nicht entscheidend. Der Vorwand, unter dem die ehemaligen Nasser- Freunde beseitigt werden, ist gleichgültig. Wesentlich ist nur, dass jede Opposition erstickt wird. Noch unsicherer ist die Lage in Syrien. Zur selben Zeit, da die syrische Regierung bekannt gab, dass es ihr gelungen sei eine Umsturzbewegung aufzudecken und unwirksam zu machen meldet Radio Amman (Transjordanien), dass die Liga in Syrien konfus und undurchsichtig sei. In Damaskus der syrischen Hauptstadt, und in Aleppo soll es zu heftigen und blutigen Zusammenstössen gekommen sein. Regierungstruppen sollen mit bewaffneten Streitkräften des früheren Präsidenten Amin El Hafiz zusammengestossen gejn. Wie erinnerlich, ist Hafiz erst in diesem Jahr durch einen blutigen Aufstand von der jetzigen Regierung verjagt worden... Ueber Aleppo ist noch immer der Ausnahmezustand verhängt, da die Kämpfe weitergehen. In einer einzigen Woche wurden in Syrien zwei Aufstandsversuehe unternommen. Unter den etwa 200 verhafteten Personen, die am Aufstand beteiligt sein sollen, befinden sich nach den Meldungen der Regierung auch zahlreiche Militärs, Diese Rebellionen tragen heute einen eindeutigen politischen Charakter und unterscheiden sich deshalb von früheren ähnlichen Auseinandersetzungen grundlegend, die in erster Linie aus machtpolitischen Gründen durch einzelne Politiker oder Militärs, durch amtierende oder auf den Thron aspirierende Diktatören, angezettelt worden sind. Hinter den jetzigen Machtkä mpfen stehen die Weltfaktoren; Moskau. Peking. Die Amerikaner mit ihhend abgewirtschafteten Politik sind nicht mehr „gefragt“. Der Chef der syrischen Arbeiter - Föderation. Khalid Chundi. informierte, dass er die Verhaftung des flüchtenden Garnisonskommandierenden veranlasst habe; der General sei noch vor dem Uebertritt nach Transjordanien gefasst worden. Pre. mierminister Yossef Zajen erklärte im Radio Damaskus, die Rebellen seien „für immer liquidiert** worden, was wohl heissen soll dass man unliebsame Elemente erschossen oder erhängt hat. Wie weit das Durcheinander vorgeschritten ist, geht aus der Vermutung hervor, einer der Rebellenführer Wollte sich an die Spitze transjordanischer Truppen stellen, um den Umsturz in Syrien herbeizufiihren War» dies wirklich der Fall, so würde man daraus nur den progressiven Charakter des nahöstlichen Chaos entnehmen müssen. | Das selbe Syrien, das durch seine Heckenschützen und Grenzbatterien friedliche Fischer auf dem Tiberias-See belästigt oder Frauen und Kinder meuchlings erschiesst, findet nicht den Weg zur Stabilisierung seiner eigenen Verhältnisse. Man wird damit rechnen müssen, dass dieses irregefiihrte Land noch weiterhin von Rebe honen und Aufständen, Krisen und Machtkämpfen erschüttert rer unglücklichen, weitgewerden wird. —