Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2184 (9.9.1966)
- Date
- 1966-09-09
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 83% known words query
- IRI
…/9616703-9615320-9615622--4506-9615629- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
tin ® «rst«h ’ die Tftfj «* ajjj ïSSaîlïJ! ^<£*■•53 ÄSÄ“* Í¿?ÍS ïïv?a ä "''•iSî'ïli.sa«« ÍA.C Viernes, 9 de Septiembre de 1966 JÜDISCHE WOCHENSCHAU %S »r<ÜHUW9ff££f I el*)fi(«á e M- Ordentliche rtIsn4 :rsatnm‘«ng statt ¿neral' »stand setete^i,1^ ne<* sammen: achwieI»l«t Präsident; Manfra*, . S2«ÄS,|: datzmeistef; Günter - h. Beisitzer; Dr. Günther rbXJT Hammersohlaff berto Carlos Mat )n Koll|a&nn. Sami Meier Nathan, Dr Ba£ Schwarez, Ludwi« Silber- Mi Ignacio Tannenbaum,! Wurmann, Stellrertreie Beisitzer; Günter Apt » Gutmann, Bertoldo *eim, Alejandro Katze. José Starkand. Bücher; Jüan Kariel Radolrtsetzung der Verein*. ihrlchten auf Seite 7) 21 Uhr in don sasionen, dieses i dieser Verán- 3ER ¡berweistmj >n ib w«neB »/» «6: «/fl Erfaoo- Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnochriehten von Seite 6) fo Maier. Stellvertretende Buchprüfer: Federico Leith- »er, Huperto Heyer. UNSER JUGENDDEPARTE¬ MENT TEILT MIT: Heute Freitag: Preisvertei. Jung Turnier „Sesquicentenajrio“ ab 20 Uhr 30. Morgen Sonnabend: Ab 16 Uhr Oneg Schabbat unserer Jrleinsten Gruppen. Ein bunte« Programm wird zum Genuss aller beitragen. Kommt und bringt den „Jüngsten“ Buren Applaus dar. Übermorgen Sonntag: Dies )st der letzte Tag für die praktische Uebung unserer Mannschaften, die in River F*late intervenieren. Es wird die entscheidende Auswahl für Atlethik getroffen, die Mannschaften für Fusstoall, Basquet, Volley Korbball etc. Busammenges teilt, die ge. Bieinsam mit Tischtennis, Schach, Dame, Malen. Musik Und Komposition die Liste für die Wettkämpfe vervollständigen. Aufmarsch: Der Aufmarsch findet im Stadium Monumental von River Plate in Nünez am Sonntag den 18. September, um 15 Uhr statt. ROSH HASHANA: Am zweiten Abend von Rosh Hashana beteiligt sich unsere Jugend am Gottesdienst, der von JASIO orga. jüeiert wird und der um 13 Uhr in Lamroth Hakol statt- Jindet. FERIENLAGER: Dieses Jahr veranstalten wir erneut ein Ferienlager, gemeinsam mit den Institutionen, die zum JASIT gehören. ES wird drei Turnusse geben. Sie könen sich bereits einsch reiben. KOLONIE; Ebenfalls hierfür können die Einschreibungen vorge- Bommen werden und ziwar für zwei Turnusse, Dezember und Januar. Erholung bei Spiel und Gesang, handwerkliche Arbeiten werden das Vergnügen Ihrer Kinder ausmachen. Von Montag bis Freitag einschliesslich Omni, busdienst, Erfrischungen, Mittagessen und Vesper. Qualifiziertes Personal steht zu Ihrer Verfügung. Also lassen Sie die Zeit nicht verstreichen und schreiben Sie Ihr Kind ein. Die Einheitskampagne t»itf mit: WkE ALLJAEHRUCH so laufen auch in diesem Jahr in den Wochen vor unseren Hohen Feiertagen sehr zahlreiche Selbstbesteuerungen für den Keren Hajessod bei uns ein, die fast alle Erhöhungen gegenüber dem Vorjahr auf weisen. Wir haben gewusst_ dass der grossere Teil der bisher noch Fehlenden in diesen Tagen seiner Ehrenpflicht nachkom- Wen und durch eine spontane Zahlung unseren Mitarbeitern Besuche ersparen Wird. Das zentraleuropäische Comité richtet auch heute wieder die Bitte an die noch Fehlenden, uns jetzt ihre würdige Selbstbesteuerung einzusenden! (Comité Cen. troeuropeo, Sarmiento 2376, HI., T. E. 47-3820). GRUPPE HANNA SZENES teilt ihren Freunden schon heute mit, dass wie alljährlich auch in diesem Jahr ihr traditionelles sukkausfest stattfinden wird. Merken Sie sich vor: Montag. den 3. Oktober, im Saale der' NCI, Arcos 2319 um 4 Uhr nachmittags erwarten wir Sie. Ausser gutem Kaffee und Kuchen bieten wir Ihnen eine Frühjahrs-Modenschau, nicht nur für die „grossen*, auch für die „kleinen“ Damen zeigen wir die neuesten Modelle. Und . . . Hermann Ludwig hat zugesagt, uns mit seinem künstlerischen Klavierspiel den Nachmittag zu verschönern. rO¿ a# AMENABAR 2972 — Capital MEISTERSCHAFT 1966 Am vorigen Sonntag wurden die Meisterschaftsspiele der Division B fortgesetzt: ACIBA — AIA w.o. Macabi Hazair—T. Herz] 3:0 J. N. Bialik — CIB 2:0 Caja Populär — N.C.l. 4:1 Bet Am, Lanüs—Shalom 1:0 Am Sonntag, den 11. September, spielen in der 8 Runde: Sportplatz Fenix Aciba — Bet Am, Lanüs Bar Kochba — Maecabi D. Wolffsohn — CASA Sportplatz Lamadrid: Macabi Hazair — Shalom NCI — Bialikia Caja Populär — CIB Beginn 13, bzw. 14.45 und 16.15 Uhr. , K£A£lt KAyemET C£tSfLAE£ PP COMITE CENTROEUROPEO Corrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695, 48-5683 BENDICION DE ROSH HASHANA DEL RABINO SUPREMO DE ISRAEL, RABI UNTERMAN Me siento feliz al extender un cálido saludo a mis hermanos judíos en la Diáspora Que el Todopoderoso otorgue a vosotros y a vuestros seres queridos, un año de completa felicidad, bendecida por salud física e inspiración espiritual; un año testigo de la completa Redención de nuestro pue. blo y del bienestar de Sión y Jerusalén. En los umbrales de este Nuevo Año palpitan en nuestro corazón pensamientos elevados y la aspiración sagrada de enmendar nuestros errores, mejorar nuestras acciones y dedicar todo nuestro ser en erigir la gloria de Is- Taei y de nuestra Sagrada Torá. ESta es ciertamente, la época en que los hombres se sienten impulsados a realizar grandes acciones de profunda significación para el futuro. Predomina en él un anhelo espiritual encaminado hacia el conocimiento de la Torá y sus preceptos, y un deseo de alcanzar los fundamentos de la fuente de la vida — o sea la Torá. Esto, a su vez, debe motivamos a una dedicacón aún más grande de nuestras energías para el bienestar gene- Nach langer schwerer Krankheit wurde unser lieber Bruder, guter Onkel und Grossonkel, He-rr JULIO BENEDIKT von seinem Leiden erlöst. Rozi Spiegel geb. Benedikt, Budapest Dezö Burger u. Frau Margit geb. Benedikt. Budapest Dr Miguel Villa u. Frau Erna geb.Jung Jack Dicker u. Frau Edith geb. Villa. New York Oscar Villa u. Frau Elena gob. Wolff sowie Grossnichten u. Grossneffen 1. September 1966 — Buenos Aires — 16. Elul ral de la Nación, emprendiendo importantes tareas con el fin de fortalecer al ES. stado de Israel y promover la rápida concentración de los que aún habitan en la Diáspora. Existe una costumbre en Israel durante las Fiestas Austeras en las que cada judío contribuye generosamente al Keren Kayemet Lejsrael, — una organización dedicada a la redención de nuestras tierras del abandono de generaciones. Aún hoy se encuentran tierras en manos de extranjeros; áreas que esperan ser redimidas por las manos judías para convertirse en prósperos centros poblados. Al promover esta labor contribuye el Fondo Nacional Judío a la consolidación dei Estado de Israel ofreciendo sus recursos para la consecuente absorción de inmigrantes. Cada nuevo centro judío, en mayor o menor medida, constituye un aporte de seguridad en el esfuerzo defensivo contra nuestros enemigas. Quiera el Señor acercamos a la completa Redención, for. talecer nuestras raíces en Sión y elevar nuestras almas a su Servicio. Extiendo mis más sinceros votos para un feliz y próspero Año Nuevo. HABI UNTERMAN Jerusalén, Elul 5726 S. S. Jerusalem Das ZIM-Sehiff „Jerusalem“ wurde für drei Jahre an eine amerikanische Gesellschaft verpachtet. Mesik in Buenos Aires KARL RICHTER WIEDER BEI „AMIGOS“ Die ihren 20. Geburtstag feiernde Gesellschaft „Amigos de la Música“ hat unter grossen Opfern wieder Karl Richter verpflichten können, der in dieser Saison ..paritätisch“ Bach und Händel zu Gehör kommen lässt. Mit dem Konzertmeister seines münchner Bachorchesters Otto Büchner spielte er auf dem neuen Neupert-Cémbalo der Gesellschaft zur Eröffnung des „3. Bachfestes in Buenos Aires“ die Sonaten e-dur und f-moll des Thomaskantors. Allein am Cembalo bot er die G-mol- Toceata und die chromatische Phantasie und Fuge in d-moll. Büchner bediente sich bei der Darbietung der gmoll Sonate für Violine Solo des „Arco Corvo“ (zu Bachs Zeiten gebräuchlicher die 4 Saiten zugleich berührender Rundbogen). Beide Künstler haben wir hier so oft lobend erwähnt, dass eine erneute Würdigung ihrer stilvollen und grossartigen Darbietungen unnötig erscheint Wenige Tage später dirigierte Richter von der Orgel aius das Eröffnungskonzert des „Handel-Festivals“. Mit dem Orchester der „Amigos“ musizierte er die Nummern 2 (b-dur), 3 (g-moll), 5 (fdur) und 6 (b-dur^ des Konzerts Nr. 4. sowie aus Konzert Nr. 7 die Nummern 3 und 6 (beide in b-dur). Dirigent und Organist Richter feierte hierbei gleichermassen Triumphe. KAMMERENSEMBLE GERHARD SEITz Das „Mozarteum“ stellte gemeinschaftlich mit dem Goethe-Institut diese junge münchner Kammermusikvereinigung in den „Conciertos de Mediodía“ und in einem Abendkonzert vor. Fünf Instrumentalisten und die bekannte Sopranistin Annelies Küpper interpretierten als sehr wichtige fast nie hier gehörte Reprise Arnold Sohönbergs „Pierrot Lunaire“ für Sprechgesang Violine, Bratsche, Cello, Klarinette, Flöte und Piccoloflöte, der als Markstein in der Musikevolution unseres Jahrhunderts zu werten ist. Ausser Telemann und Beethoven kamen vor allem die Mo- Bericht aus Kolumbien Baranquilla. — In Kolumbien gibt es etwa 10.000 Juden, von denen ein Drittel nach 1933 eingewandert ist. In der Hauptstadt Bogota wohnen die meisten Juden Eines der vier Zentren ist Barranquilla, wo sich eine Gemeinde von etwa 1.000 Juden befindet. Die meisten sind aschkenasischer Herkunft. Mischehen gibt es dort keine. Die. Union-Schule in Barranquilla führt vom Kindergarten bis zur Mittelschule. Sie hat 300 Schüler. Spanisch, Hebräisch und Englisch sind die Unterrichtssprachen; 70 nichtjüdische Kinder nehmen am Unterricht teil, in den letzten Jahren wurden vier neue Gebäude für die Gemeinde errichtet. Die Beziehungen mit der katholischen Bevölkerung und den Behörden sind sehr freundlich. Joseph Buloff wieder als Gast Joseph Buloff spielt nach neun Jahren wieder in Bue nos Aires. Wenn man bedenkt, dass das künstlerische Jüdische Theater, das hier einen hohen Rang hatte, an Ueberalterung gestorben ist, wird man den Applaus verstehen. mit dem das Publikum ihm im ausverkauften Theater Odeon einen jubelnden Empfang bereitete. Buloff eröffnete sein Gastspiel mit den „Brüdern Ashkenazi“ das nach dem Roman von Joe Singer vom Autor und Lea Kadison für die Bühne bearbeitet worden ist. ES ist kein Drama geworden, eher ein Film mit dauernden Rückblendungen. Buloff führte straff Regie. Mit einem modernen Treppenbau, auf dem streng naturalistische urjüdische Menschen agierten, und das in mehreren Bildern ein ebenso reales Ehebett freigab, in dem sich einige köstliche „liebes“. Szenen zwischen Buloff und seiner Frau abspielten, die von ihm nichts wissen wollte. Joseph Buloff zeigt meiderne (Milhaud, Genzmer und Bartok) in beiden Programmen zu Wort. Der Mut, wenig Gehörtes und Schwieriges zu Wort kommen zu lassen, und die künstlerische Höhe der Darbietungen verdienen uneingeschränkte Anerkennung. DAS PHILHARMONISCHE ORCHESTER VON BUENOS AIRJES spielte in zwei Konzerten u. a. je ein Werk, die leider nur selten erklingen; die 5sätzige „Sinfonietta“ von Leos Janacek (mit 12 Trompeten im grossen Orchester) unter Vaclav Smetacek, und die Ballett-Suite von Beia Bartok aus dem „Wunderbaren Mandarin“ opus 19, die von André Vandernoot’ dirigiert wurde. Sowohl der tschechisehe wie auch der belgische Dirigent hatten das Glück, mit unserem ,Sorgen‘-Qrchester ausgezeichnete Leistungen zu erzielen. Ciirt B. M. Weissstein sterhaft die Entwicklung des hochbegabten Jesehiwa Bochers, der deswegen eine Braut mit reicher Mitgift beansprucht, zum grossen Industriellen, der Reichtum und Macht gewinnt, aber nicht die Liebe auch nur eines einzigen Menschen, und der im Wahnsinn endet Fein menschlich abgedärrroft, ohne einen lauten Ton/und mit unerhörtem Sinnfiir die Komik jedes Wortes^ machte er lächeln und lachen, und bewegte ebenso die tief eigriffenen Herzen. Ein grosser Künstler. Aus dem grossen Ensemble ragen hervor: Cipe Lincovski, die mit ebenso gedämpftem Ton Sympathie hervorrief für ihre unsympathische Rolle der Frau, die einen Mann geheiratet hat, den sie nicht ausstehen kann und dessen Bruder sie liebt. Yordana Fein zeichnet mit grosser Geste die reich gewordene, eingebildete Mutter. Tes« sy Rainer ein neues und sogar schönes Gesicht, ist Buloffs Tochter, die vom Vater auch nichts wissen will und lieber den alten Onkel heiratet. Samuel Heilmau lang aufgeschossen, doch mit vor« gebeugtem Kopfe dienernd, zeichnet einen köstichen „Schlattenschames“. Max Kloss den man lange ver-! misst hat, gibt dem Vater Ge- ' stalt und Würde. Meme Vigo ist der vielgeliebte Zwillingsbruder Ashkenasi, tanzt und blendet als Don Juan und macht glaubhaft, dass ihm alle Herzen zufliegen. Joseph Griminger gibt ebenso wie Samuel Guldin seiner Type wirksame komische Züge. Katia Plavina, Sara Aigen, Vicky Kloss, Anita Lang, Fiszman Cogan, Apel, Radich, Lichtensztein, Marty und Klinger müssen sich mit einem Gesamtlob begnügen. Getreu den Anweisungen des Regisseurs Buloff schufen sie lebendige Typen und standen jeder an seinem rechter^ Platz. Das Publikum war tief mitgenommen. Es klatschte mi. nutenlang Beifall, bis die ersten Zuschauer endlich das Theater verliessen. Dr. Karl Kost 99 JUNCAL“ SOCIEDAD COOPERATIVA DE CREDITO LIMITADA ARAOZ N? 2854 BUENOS AERES CONVOCATORIA Beños Aires, Agosto 28 de 1966 Señores socios: El H. C. Administración, tiene el agrado de informar a Vd. que se ha decidido convocar a ASAMBLEA GENERAL ORDINARIA, para el dia 26 de Septiembre de 1966, a las 20 horas, en nuestra sede social Araoz N*? 2854, Capital, para tratar el siguiente: ORDEN DEL DIA: 1?) Consideración de la Memoria, Balance General, Inventario y Cuadro Demostrativo de Pérdidas y Excedentes del Primer Ejercicio Económico cerrado el día 30 de Junio de 1966, e Informe del Síndico. 2?) Elección de Directores titulares y suplentes y Sindico Titular y Suplente, por Renovación total dei Consejo de Administración. 3?) Designación de dos asociados para firmar el act* de Asamblea. Esperando vuestra puntual asistencia, saludárnosle muy atentamente MAXIMO GOLDSCHMIDT Secretario RODOLFO NEUBERGE« Presidente NOTA: Art. 43 Estatutos: “Las Asamblaes Generales sean Ordinarias y Extraordinarias, se celebrarán el día y hora fijados siempre que se encuentren presentes la mitad más uno del número de socios en condiciones de votar. Una hora después de la fijada en la convocatoria podrá sesionarse válidamente, cualquiera sea la cantidad de socios presentes...“ VOR DEN FEIERTAGEN: m EINHEITSKAMPAGNE COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376, Œ. — T. E. 47.3820