Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2183 (2.9.1966)
- Date
- 1966-09-02
- Page
- [Seite 5] (sequence 5)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 2 de Septiembre de 196« SEMANA ISRAELITA Año XXVII. — N* 218S — I fj'wnj di?1" ür^iü ^■^ besiegte ni' mttei^ch i?6 ■ursacht, afnen rtie Stee^ » ae 8€-m DA^ntten. Punkten tabiade, , dem 1° ,ameri^ M A eiinah»en pachte brona, ^Jeuchtete £ ier d« sS v°n Ibirapuera suitate der Wett *n d<* folge! ür Erwachsene damerika zJ’ Jas,li®. dritter ,a- Baskettball Meister Ar. ■»t» Hat* ft». Meisrer foeder Plate Bra. Mexiko. Baby. >lden. Argenti. udo: Nordamen und Mexiko irgentinien. im gewann Nord- IS Pokale, ge. xiko und Koitennis: Brasi- ¡ei), Paraguay en füllten das Vorbeimarsch kabiadi betei. «en. ES fand e Verbrüde. Port fern. Pulörden statt, die Morgenin zwangsjon Abschluss eie feierten. aide trelato) i israelí) dato) elato) ,tz (relato) y D. Kimche ecar (humonott (ensayo) ov (novela);s Kaczer uento infan.) Aalte hasta el deje pasar mil eien -SCSr .- franqoe0, ros Ereignisse der ¥ (Fortsetzung der Ereignisse von Seite 4) er die Studien am „Jüdisch- Theologischen Seminar“ in New York abgeschlossen hatte. Rabbi Wohlberg geboren 1941 in New York, graduierte 1962 an der Universität von Philadelphia in Psychologie Seine Gattin hat ihr Abschlussexamen als hebräische Lehrerin gleichfalls in Phila. delphia gemacht. Es wurde ferner darauf hingewiesen, dass „Bet El“ drei Madrichim auf ein Jahr nach Israel entsandt habe, ■und dass die Möglichkeit bestünde in absehbarer Zeit die Aktivität dieser Gemeinde auf grössere Städte im Interior des Landes auszudehnen. Der vor einem Jahre in Benutzung genommene traditionelle Sidur mit seiner zeitgemässen spanischen Uebersetzung erfreue sich grosser Beliebtheit Die Gemeinde, auf konservativem Boden stehend, suche Verbindung mit allen Institutionen, die für jüdisch-nationale und religiöse Ideale arbeiten. Besonders herzlich seien die Beziehungen zur DAIA und zur AMIA. Rabbiner-Einführung in „Bet El“ C. W.: —. Unter starker Publikumsbeteiligung und in Anwesenheit fast aller Rabbiner, Präsidenten und Vizepräsidenten der befreundeten Gemeinden zentraleuropäischer Herkunft fand am Sonntag Vormittag die feierliche Einführung des neuen zweiten Rabbiners dieser Gemeinde, Jeffrey A. Wohlberg, statt. Die Feststunde begann mit der Einholung der Thorarollen. Die verschiedenen liturgischen Vorträge, die dann folgten, sind von den Rabbinern Paul Hirsch, Dr. Fritz Winter (Montevideo) und Sonsino (Templo Emanuel) ausgeführt worden. Die eigentliche Festrede hielt Rabb. Hanns Harf der von dem Thorawort des vergangenen! Schabät ausging „Hast Du dem Ewigen, deinem Gotte, ein Gelübde getan, so zögere nicht es zu erfüllen“. Das Amt, das der junge Kollege übernehme sei eine Bindüng an jüdisches Volk und jüdische Lehre für immer. Die geschichtlichen Erfahrungen dürften nie vergessen, und der neue Wirkungskreis könne ein „Schlachtfeld der jüdischen Arbeit“ genannt werden. Rabb. Jeffrey Wohlberg begann seine erste Ansprache mit der Betonung der vieltausendjährigen Autorität von Thora und Talmud. In einer Epoche des Verfalls der Moral in unserer westlichen Welt sei diese Autorität von besonderem Wert. Argentinien könne von dem reichhaltigen jüdischen Leben in den USA manche Anregung übernehmen. Nachdem Rabbi Marshall T. Meyer den traditionellen Segen über den jungen Amtskollegen gesprochen und die Gemeinde das „Jigdal“ gesungen hatte, sprach Rabino Mordechai Edery eine Schlussbrachah für die ganze Gemeinde. 75 Jahre 1CA Anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Bestehens der ICA (Jewish Colonization Association) hat dis DAIA an den Generaldirektor dieser Organisation ein Glückwunschschreiben gerichtet. Darin würdigt sie das Werk des Barons Moritz von Hirsch, der diese Institution ins Leben gerufen hat, die seit ihren Anfängen bis heute einen wertvollen Beitrag zur Kolonisation brachliegender Böden Argentiniens leistete. Zur Einweihung der neuen Knesset Anlässlich der Einweihung des neuen Knesset-Gebäudes in Jerusalem sandten die Vorstände der bonaerenser Gemeinde und der Landesj verband jüdischer Gemeinden in Argentinien eine Botschaft an den Knesset-Präsidenten Kadisch Luz, um ihre Glückwünschen zu diesem wichtigen Ereignis Ausdruck zu verleihen. Die Botschaft schliesst mit folgenden Worten: „Wir hegen den tiefempfundenen Wunsch, dass die Gesetze, welche von diesem neuen Parlaments-Gebäude Israels ausgehen werden, vom Geiste unserer Propheten erfüllt sein und durch ihren Gehalt J. P. LANDSBERG VERSICHERUNGEN JEDER ART Bme. MITRE 430 V. Of. 550 T.E.: 30-1474 | als Richtlinien für die zivili-! sierte Welt dienen mögen. 1 Wir sprechen den Wunsch aus dass die Knesset in ihrem neuen Sitz zu einem Symbol der demokratischen Ideale werden möge weiche der ganzen Menschheit gemein sind.“ Musikalische Veranstaltung Dr. B. Sch.: — Mit grossem Aufwand von fast 30 Mitwirkenden, veranstaltete Bet Israel am vorigen Sonnabend seine „Gran Velada Musical“ Kapellmeister Ernestc Stein hatte zu diesem Zweck ein Orchester zusammengestellt und dazu ein recht anspruchsvolles Programm gewählt, so z. B. die Ouvertüre zu Oberon von Weber und „Leichte Kavallerie“ von Suppe, Stücke, die für solch ein Orchester, vor allem durch die wenigen zur Verfügung stehenden Proben eine schwere Aufgabe waren. Auch der aus Liebhebersängern bestehende gute Synagogenchor, der vor einer für ihn vollkommen neuen Aufgabe stand. Operetten wie die ,,Bayadere“ von Kalman und Zigeunerbaron'' von Strauss zu singen entledigte sich seiner Aufgabe mit viel Enthusiasmus, wobei die grosse Erfahrung und Umsicht des Kapellmeisters Stein die verschiedenen Klippen glücklich zu überwinden half. Am besten bewährten sich die Solisten des. Abends: Der Tenor Per Drewsen vom Colon und die beiden sopranistinnen Elsa Jörgensen und Fräulein Margarita I Gollmann, die besonders durch ihre perfekte Diktion und ihren jugendlich - strahlenden Sopran allgemein gefiel. Das Programm umfasste noch die Stücke „Meditation“ : von J. Massenet und den Kaiserwalzer von J. Strauss. sowie ein Israel.Potpourri das von Kapellmeister Stein; in besonders glücklicher Weise zusammengestellt auch j vom Orchester gut zu Gehör; gebracht wurde.! Der überfüllte Saal bewies wieder einmal, dass noch im- : mer ein bestimmtes Publikum die beliebten ewigen Operettenmelodien gern hört, und so war der Abend ein grosser Erfolg für Bet Israel, den wir den Veranstaltern von Herzen gönnen insbesondere wenn man weiss, ■welch unendliche Miihe es macht, eine solche Veranstaltung mit Erfolg durchzuführen. Musik in Buenos Aires CATECA S.A. Directorio 5555 Buenos Aires T. E. 68.1017/18 y 1264 SUA V AND V R el calzado legítimo de espuma de goma DEIN HOBBY DEINE SPARKASSE Israel-Briefmarken Beratung durch; STAMPS CENTER 94 Allenby Rd — TEL AVIV — P.O.B. 4444 Ein Stipendium Mit einem Stipendium von der I.N.C. (Internationale Gesellschaft für ergänzende Studien) reiste Dr Ladislao Klein auf besondere Einladung nach Europa, um dort an dem 8 Internat-onalen Kongress für Angiologie in Madrid und am 9 Internationalen Kongress für innere Medizin in Amsterdam teilzunehmen. Dr. Klein, Dozent der Medizinischen Fakultät. wird diese Hochschule ebenso wie andere wissenschaftliche argentinische Gesellschaften auf beiden Kongressen vertreten und um einen wissenschaftlichen Austausch mit europäischen Universitäten auf dem Gebiet der Medizin bemüht sein. DURCH DIE KONZERTSAELE Platzmangel einerseits und ungewöhnliche Anhäufung von wichtigen musikalischen Ereignissen andererseits, deren jedes einzelne eine eingehende Würdigunfg verdiente, zwingen uns leider, summarisch zu rezensieren. . ABBEY SIMON SPIELT 2. ifcgRtAHMSKONZERT (op. 83) Im Abschlusskonzert des ersten Zyklus des Nationalen Symphonieorchesters spielte der unter uns ebenso bekannte wie geschätzte nordamerikanische Pianist Abbey Simon mit Routine und tiefem Eindringen das gigantische viersätzige Werk des grossen ¡ Spätromantikers Johannes Brahms; die ausgezeichnete Begleitung lag in Händen des chinesischen Dirigenten Choo-Hoey, der mit dem klangschönen Orchester ein aufmerksamer und beschwingter Sekundant war. Die Matinée, die mit der wirklich infantilen „Obertura para una Comedia infantil“ von Luis Gianneo eingeleitet wurde, nannte als ereignisreiche Wiederaufführung die bedeutende 4. Svmpphonie, opus 53 von Albert Roussel; sie erfuhr eine weitaus verantwortungsvollere Wiedergabe als der strausssche „Till“, in dem unfreiwilligerweise geschlampert wurde, ohne dem Sinn des tragischen Schalks Tilll Eulenspiegel gerecht werden zu können. Simon, Hoey und das Nationale Symphonieorchester durften sich für den langen Applaus des leider halbleeren Colón bedanken. ORQUESTA DE CAMARA DE VERSAILLES Unter den Auspizien der „Asociación Filantrópica Israelita“ gab das französis. he Kammerorchester — es hatte kurz vorher in der „Wagneriana“ seine Visitenkarte abgegeben — eine neue Probe seines gediegenen, prachtvoll aufeinander abgestimmten ■ Zusammenspiels. Die zwölf Streicher zählende Vereini gung bot mit homogenem Klang Werke von Rameau, Lully, Vivaldi, Pergolesi und Mozart — diesen mit einem Schuss französischen Parfüms, Den Höhepunkt des Konzerts bildete die Interpretation des Konzert für Piccoloflöte und Streichorchester von Antonio Vivaldi — wohl einziges Solokonzert dieses Genres — dessen Solopart mit enormer Technik von Jacques Castagner gemeistert wurde Der Dirigent Bernard Wahl und seine Musiker durf. ten sich für langen Beifall bedanken. DER APFELSCHUSS IM BELOANTO Rossini-Oper „Wilhelm Teil“ im Colón Nach einem Dritteljahrhundert berechtigter Abwesenheit von den Colönbret - tern wurde die leideungekürzte und somit über 4Vi> Stunden dauernde Oper „Guglielmo Teil“ von Gioacchmo j Rossini in Neuinszenierung ' herausgebracht. Viel Liebe i um verlorene Müh! Respekt- ¡ Exhumierungen solcher Art i sollte man unterlassen; das durch Friedrich Schiller unsterblich dramatisierte Thema verträgt keine süssein- Schmeichelnde wenn auch momentan erfreuende Transposition auf die Opernbühne Das Libretto von Jouy und Bis verhält sich zum Srhillerschen Hohelied dei Freiheit wie die Gounodsche „Margarethe“ zum Goetheschen „Faust“. Welten trennen dort wie hier. Der bei uns besonders beliebte italienische Dirigent Fernando Previtali hatte beim Erscheinen am Colonpult einen vulkanartigen seit Dezennien in unserem Musentempel nicht mehr erlebten Sympathie - eome-back- Applaus der sich nach der wirklich brillant gespielten weltbekannten Ouvertüre — das weitaus Interessanteste der ganzen Oper — womöglich noch steigerte. Er überdeckte indessen mit dem grossartig intonierenden Colön-Orchester wiederholt die Solisten, was er bisher sorgsam zu vermeiden verstand. Die Regie von Joachim Herz bewegte sich in modernen Bahnen seines Métiers; Schrägrampe, Mehrzweckbühne, Streulicht und gekonnte Ausleuchtung versuchten Leben in das Werk zu bringen, dessen Licht stets wieder zu erlöschen scheint. Ausstattung (Gérard Schade) und Kostüme (Eleonore Kleiber) schufen das eidgenössische Milieu, in welchem eine Auslese prachtvoller Stimmen erklang; Gabriel Bacquier (Teil), Gianni Raimondi (Arnold), William Wiidermann (Fürst) Victor de Narke (Melchthal) Wladimiro Ganzarolli (Gessler), Raina Kabaivanska (Mathilde). Recht ansprechend Adriana Cantelli (Hedwig, Teils Weib) und Jaa£ Nait (Fischer). Ein unmöglicher Gackersopran: Silvia Baleani (Jemmy, Teils Sohn). Wie so cft der Rausreisser in schwierigen Lagen- Tullio Bonis hinrei.ssend singender, vielgeteilter colönchoi, welcher der unbedingt erheblich zu kürzenden Aufführung dennoch Interesse abgewinnen liess. Adäquat die zahlreichen, nicht immer gut funktionierenden Balletteinlagen (Jorge Romin) Das Premierenpublikum, soweit es „durchhieh“ und sich nicht im Laufe der Nacht vor Schluss entfernte, belohnte die Mitwirkenden mit sehr lebhaftem Beifall. Curt B. M. Weisaetein Gratulieren Sie Ihren Verwandten und Freunden in Israel, Amerika und Europa zu Rosch Haschonoh mit einer nwn Glückwunsch - Anzeige in der LA SEMANA ISRAELITA JUEDISCHEN WOCHENSCHAU Die SONDERNUMMER erscheint am MITT¬ WOCH DEN 14. SEPTEMBER 1966. Annahme taeglich ausser Sonnabend und Sonntag in unserem Büro in der PUEYRRED0N 2190, I. Stock links B (esq. LAS HERAS) ISRAEL BRIEFMARKEN AN WIEDERVERKAEUFER — ALLE NEUAUS. GABEN ZUM OFFIZIELLEN KURS AGENCIA FILATELICA OFICIAL DEL ESTADO DE ISRAEL VIAMONTE 550, l. B — Bs. Aires, Rep. Argentina Kursus für Jiddischlehrer Wien. — Der Jüdische Sozial- und Kulturverband in Warschau hat einen dreimonatigen Kursus für Jiddisch- Lehrer eröffnet. (ITA) Oberrabbiner für Australien Sydney. — Auf der Tagung des Orthodoxen Synagogenverbandes von Neu Südwales wurde vorgeschlagen, ein Oberrabbinat für Australien zu schaffen. MALERARBEITEN JUAN JULIUSBUR6 73 1148 BLANCO ENCALADA 1646 Fiambres Finos - “FRIG UINCIA MARCA QUE DISTINGUE LA CALIDAD