Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2182 (26.8.1966)
- Date
- 1966-08-26
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUE.YRREDON 2190 — 1’ izq. JûzJeMtfutaJsh&elUa 83 - 2613 T. E. Ano XXVII. BUENOS AIKES. VIERNES 26 DE AGOSTO DE 1966 N? 2182 Die UM haben das 11 art Die letzten Zwischenfälle an der syrischen Grenze haben erneut die Unsicherheit der Situation im ganzen Mittleren Osten aufgezeigt. Denn mit diesen Manövern syrischer Terroristen, die natürlich nioht auf eigene Rechnung ihre mörderischen Aktionen durchführen, laufen die Versuche parallel, im Yemen innerarabische Gegner einer möglichen ägyptisch-syrischen Allianz zu schwächen, da man sie nicht vollends vernichten kann. Es hat keines Beweises mehr bedurft. dass der seit vielen Jahren herrschende Zustand unerträglich ist und dass an die Stelle des permanenten Nicht-Friedens endlich eine brauchbare Lösung zu treten hat. Alle beteiligten Mächte wissen selbstverstänlich, dass die bereits abgenutzten Waffenstillstands - Verträge nur mühselig als Illusion aufrecht zu erhalten sind. Und wer dies nicht gewusst haben sollte, wurde jetzt durch Luftkämpfe und langen Schusswechsel aus der Ruhe geschreckt. Dass Israel auch heute noch eine militärische Ueberlegenheit über Syrien und die anderen feindlichen arabischen Länder besitzt, darf man nicht nur als Hoffnung, sondern als Tatsache unterstellen, sonst wäre längst der Angriff gegen den jüdischen Staat erfolgt, den man von Seiten der Ostblockländer so gern als ein Produkt des mit dem amerikanischen Imperialismus verbündeten Zionismus bezeichnet oder einfach als westliche Operationsbasis betrachtet. Man verlässt sich dabei auf die rausche Vergesslichkeit und die übliche Schnellebigkeit unserer Zeit, in der sich grundlegende Ereignisse zu überstürzen pflegen. Der Sinai-Feldzug hat doch allen sinnfällig zum Bewusstsein gebracht, dass die amerikanische Bundesgenossenschaft zwar für Israel sehr wichtig wäre, für die USA aber nur dann interessant ist. wenn ihre eigenen Interessen davon nicht berührt werden. Hierin ist der entscheidende Grund dafür zu erblikken, dass Syrien auch heute noch oder wieder ungestraft angreifen unschuldige Fischer beschiessen und unbe. heiligt den Frieden stören kann. Während Levi Eshkol den Sicherheitsrat anruft, um den Frieden herzustellen, und die gesetzlichen Organe des Waffenstillstandsvertrages einlädt, ihres Amtes zu walten, verlieren sich die syrischen Minister in direkte von B. B. SAMUEL Bedrohungen Israels, nicht ohne die Instanzen der UN zu ignorieren, über die man in Damaskus" offensichtlich erbost ist, weil man das letzte Mal mit seinen haltlosen Anschuldigungen nicht durchgekommen ist. UN-General Odd Bull appellierte an beide Länder, die Vorschriften des Waffenstillstandes zu respektieren; er bedauerte den Luftkampf, der mit den Anweisungen der UN in Widerspruch stünde. Die Antwort aus Damaskus entlarvte nicht nur den Friedensbrecher: „Wir werden Israel künftig angreifen, ohne unsere Beschwerden der UN zu unterbreiten“, — sagte der syrische Aussenminister im angeblichen Einvernehmen mit allen arabischen Ländern. Hierzu Radio Bagdad: „Der neue israelische Angriff war nicht nur gegen Syrien, sondern gegen alle arabischen Staaten gerichtet.‘‘ Und das Oel-Scheichtum Kuweit erhob seine Stimme: ..Wir stehen auf Seiten Syriens. Nordamerika möge die Schritte einleiten, um in Zukunft die israelischen Aktionen zu verhindern.“ Auch der Libanon sagte den Syrern Hilfe zu. Man weiss, dass die arabischen Solidaritätserklärungen keinen realen politischen Wert besitzen. Immerhin dürfte die Spannung der Lage für die tägliche Arbeit Israels ebenso unerträglich sein wie die ständigen Zwischenfälle an seinen Grenzen. Aus diesem Grunde dürfte es nicht genügen, nur einen Protest dem Sicherheitsrat zuzuleiten. Vielleicht gelingt auch einmal, im Sicherheitsrat zu klaren Feststei. lungen zu gelangen, da für die Haltung mancher Staaten eine solche Entscheidung zu einer klareren Definition ihrer eigenen Position massgeblich sein kann. Dass Syrien droht, und dass andere Araberstaaten dabei assistieren, deutet doch nur auf Schwäche hin. Gleichzeitig sind solche Drohungen aber auch Ausdruck des Faustrechts das man zur Anwendung bringen will, aber offensichtlich nicht kann. Gewaltandrohung und Gewaltanwendung zu verhüten, das ist eine der primä - ren Aufgaben der UN. Wie lange wird man noch warten müssen bis Recht gesprochen wird? WŒ ¡CH ES SEHE - Weltkoiigress-Debat ten von JEHUDA GOTTHEMER kern nicht gelang, einen ver-! en Lösungen (und sicherlich Jubilaeumskonferenz In schwerster Zeit, im Jahre 1936, wurde der Jüdische Weltkongress geschaffen, der auch heute noch seine grosse Bedeutung und vielfache Aufgaben zur Wahrung der Rechte der Juden in allen Ländern zur Beratung der jüdischen Gemeinschaften in den Fragen ihrer geistigen und materiellen Existenz und im Kampf um die Freiheit aller Menschen zu erfüllen hat Dies war nun die 5. Vollversammlung, die unter Beteiligung von mehr als 500 Delegierten aus mehr als 40 Ländern, in denen Juden wohnen, vor wenigen Wochen in Brüssel vor sich ging. Eine grosse, sicherlich grundlegende Veränderung hat sich in diesen letzten 30 Jahren vollzogen, in denen Ereignisse über "die Menschheit hereinbrachen, die unsere Erde nicht nur bildlich erschüttert haben. Die alle Nationen aufs schwerste gefährdende, vom Nationalsozialismus ausgelöste Hass-, Mord- und Kriegswelle hat Millionen verschlungen, unter ihnen sechs Millionen jüdischer Mä.nner, Frauen und Kinder, die mit einer unvorstellbaren Grausamkeit dahingeschlachtet worden sind. Wenn es auch der Menschheit und ihren verantwortlichen Politi- Todesurteil in Moskau New York. — Das in der vergangenen Woche in Moskau gegen einen Juden wegen „Wirtschaftsverbrechen“ ergangene Todesurteil veranlasst« die Amerikanische Jüdische Konferenz an die Internationale Richter-Kommission in Genf das Ersuchen zu richten, dass diese feststellen möge, ob die sowjetische Regierung sich anschickt, eine neue Reihe von Prozessen mit antisemitisch gefärbten Urteilen einzuleiten, wie dies in den Jahren zwischen 1961 und 1964 der Fall gewesen ist. Der in Moskau zum Tode verurteilte Jude ist ein Ingenieur Rabinowitsch. Die Verkündung des Todesurteils liess unter den Lesern sowjetischer Zeitungen wie auch in verschiedenen jüdischen und nichtjüdisohen Kreisen im Ausland die Frage des Antisemitismus aufkommen. Die eingangs erwähnte jüdische Organisation bat die internationalen Kommission um eine Prüfung des Falles, da sii seinerzeit die Stelle war, welche sich mit der Ausarbeitung eines Memorandums über die damals von sowjetischen Gerichten gegen „Wirtschaftsverbrecher“ gefällten Urteile befasst hat. (ITA) nünftigen und dauerhaften j Frieden herzustellen, so hat allein der Sturz der NS-Herrschaff neue und andere Lebensbedingungen geschaffen, die zumindest die Aussicht auf einen freiheitlichen Aufbau der menschlichen Gesellschaft eröffnet haben. Wer die 2. Weltkonferenz (1948) miterlebte Und etwa mit der jetzigen vergleicht, wird schon den augenfälligen Unterschied des äusseren Bildes als ein Zeichen des gewaltigen Wandlungsprozesses, der für alle und ■ nicht nur für das jüdische Volk bemerkenswert ist, unschwer erkannt haben. Damals waren es die DP’s, die entwurzelten. den Verfolgungen entronnenen Ueberlebenden der NS-Schreckenslager. die der Versammlung ihr Gepräge gaben, und deren dringende Sorgen den Miteipunkt der allgemeinen jüdischen Beratungen und Hilfsmassnahmen bedeuteten. Heute hatten wir es mit einer glanzvollen Zusammenkunft jüdischer Notabein zu tun, und selbst die ehemaligen KZ-ler fielen nicht mehr äusserlich auf, sondern nur durch jene heilige Unruhe, die sie in ihrem Herzen bewahrt'haben, oftmals viel stärker als die anderen. In jedem Fall war diese 5. Vollversammlung eine Demonstration des Willens zur jüdischen Solidarität zu gemeinsamer Arbeit und Bereitschaft, die immer noc, zahlreichen ungelösten und mitunter kaum lösbaren Fragen zu besprechen und zu beantworten, die unser politisches, soziales, wirtschaftliches und kulturelles jüdisches Leben beschäftigen. Die Vollversammlung lieferte erneut den Beweis dafür, dass trotz grosser innerer Differenzierungen und trotz weitreichender Gegensätzlichkeiten das Gemeinsame und Verbindende stärker als das Trennende ist oder wenigstens nach der inneren Einstellung der verschiedenen Judenheiten sein und bleiben soll. Wahrscheinlich liegt sogar in dieser Feststellung der grösste Wert und der stärkste Erfolg, der erzielt werden konnte, da es sich auf der anderen Seite mit hinreichender Deutlichkeit zeigte, dass eine neue Zeit auch nach neuauch nach neuen Menschen) ruft. n. Phaenomene Die Sturmflut des Geschehens, die über die Welt seit der Gründung des Jüdischen Weltkongresses (JWK) im Jahre 1936 dahingebraust ist, hat nicht allein das äussere Weltbild, die politische, geographische und wirtschaftspolitische Landkarte völlig verändert. Es ist, um nur ein allgemeines Beispiel zu nennen. ein ganz anderes Europa, das sich in unserer Gegenwart keineswegs in einem Zustand ökonomischer Saturiertheit, sondern in einer totalen Evolution befindet. Unter dem jüdischen Aspekt betrachtet, haben wir es mit neuen Judenheiten in alten Ländern zu tun, die kaum noch irgendwelche lebendige Gemeinsamkeiten mit den untergegangenen jüdischen Gemeinschaften in Deutschland, in Oesterreich, in Frankreich, sogar in England Hinter Paragraphen Dr. W.: — Dass Gerstenmeier, der angesehene Präsident des Deutschen Bundestages, die Entschädige!ngs- und Wiedergutmachungsleistungen an die Opfer der Verfolgungen als eine „Ehrenschuld“ bezeichnet hat, und dass trotzdem der schandbare Pragraph 19 des Haushaltsicherungsgesetzes immer noch in Kraft ist, wurde hier an dieser Stelle bereits in der vorigen Woche hervorgehoben. Wir wollen jede unnötige Schärle vermeiden, obwohl jede Schärfe nicht nur verständlich, sondern am Platz wäre. Das ist in der an Gewaltakten überreichen Geschichte selten: der Staat erklärt, er zahlt selbst seine durch Gericntsurteile festgestellten Verpflichtungen nicht voll aus. Der Staat als Schuldner masst sich an, trotzdem er das verübte Unrecht anerkennt, selbstherrlich zu bestimmen, wann er zahlt, und dies gegenüber Gläubigern, die nicht einmal seine Untertanen sind. Und das Ganze segelt unter der abgenutzten, aber immer wieder als Vorhängeschild und Entschuldigungsgrund gebrauchten Firma „DEMO¬ KRATIE“ — Warum sprachen wir von den Aermsten der Armen? Dies hat verschiedene Gründe, die leider objektiv feststellbar und ohne Zweifel auch zutreffend sind. Die meisten Entscheidungen, die heute ergehen, werden auf Antrag» wegen Gesundheitsschaden erlassen. Häufig handelt es sich um Urteile von Land- oder Oberlandesgerichten, di« nach jahrelangem Prozessverlauf erlassen werden Solch» Prozesse ziehen sich durchaus nicht selten über sechs und mehr Jahre hinaus, bis dann die Berechtigung des Anspruches anerkannt wird, der häufig nur deswegen diskutiert wurde, weil völlig unzureichende oder auch böswillig» ärztliche oder juristische Stellungnahmen den Entscheidungen der Veiwaltungsbrhc.de oder der Gerichte zugrunde gelegen haben. Wer Zweifel an diesem Sachverhalt hat. möge die Richtigkeit dieser Sachdarstellnug von sich aua überprüfen. Was folgt aber hieraus? Wer erst heut« durch Gerichtsurteil Ansprüche zugesprochen erhält, d~m hat man eben b’sher, wie das Gericht feststellte, die ihm zustehenden Forderungen Vorbehalten. Dafür muss er aber weiter btissen, weil er nach dem Haushaltsicherungsce etz jetzt nur 40 Prozent zuerteilt erhält es sei denn, er hib» bereits ein hohes Alter erreicht. Und’ das nennt man Wiedergutmachung! Die Ungerechtigkeit dieser ungesetzlichen Gesetzes, massnahme wird noch grösser, wenn man die Behauptung analysiert Sparmassnahmen seien erforderlich. A-ua diesem Grunde können die Opfer der Verfolgungen zunächst nur 40 Prozent ausgezahlt erhalten. Weder haben wir ein Interesse daran noch nehmen wir uns das Recht, darüber zu entscheiden, ob im Haushalt der Deutschen Bundesrepublik Sparmassnahmen erfoiderlich sind oder nicht. Nur dass solche Massnahmen auf Kosten und zu Lasten der (nichtdeutschen) Opfer der Verfolgungen gemacht werden, muss nicht allein Kritik, sondern Empörung hervorrufen. Dabei spart das deutsche Volk nicht. Alle Statistiken beweisen, auf welch' hohem Lebensstandard die deutsche Bevölkerung, einschliesslich jener, die noch nicht für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen worden sind heute wieder oder noch immer leben. Des Bundeskanzlers Erhard Appelle zur Sparsamkeit und zu grösserer Bescheidenheit sind bekannt. Da diese Seite der Angelegenheit das krasse Unrecht unterstreicht, das durch das HG3 an den Opfern der Verfolgungen erneut begangen wurde, müssen wir in einem weiteren Artikel hierauf besonders eingehen. und in den osteuropäischen Staaten haben. Von den heute in Deutschland lebenden, etwa 25.000 Juden, — die genaue Zahl ist wohl schwer feststellbar, — gehören nuf wenige, ein relativ kleiner Prozentsatz jüdischen Familie an, die bereits vor der Naziherrschaft dort gelebt haben. Sehr viele unter diesen Juden wollen auch nicht dort bleiben, weil sie keine Zukunft für ihre Kinder sehen, — jedenfalls erklären sie das. Die Gemeinschaft ist altersmässig nur durch das Bild einer auf dem Kopf stehenden Pyramide zu verstehen: sehr viele ältere Menschen, eine Das irakische Mig-Flugzeug Jerusalem. — Offizielle israelische Kreise erklärten vor einigen Tagen, dass kein Land sich offiziell mit der Bitte an Israel gewandt habe. das Mig-21-Flugzeug besichtigen zu dürfen, mit dem ein irakischer Pilot auf der Suche nach politischem Asyl in einem israelischen Flughafen gelandet war. Die israelische Regierung teilte mit, sie prüfe die Informa. tionen, dass verschiedene westliche Länder daran interessiert seien, den ersten Mig in Augenschein zu nehmen, der sich in einem nichtkommunistischen und nicht, arabischen Land befindet. Es hiess dass die Regierung ein offizielles Communiqué her auszugeben plant, in dem sie betont, dass das Flugzeug israelischer Besitz ist und Israel allein Jas Recht hat, sei. ne Konstruktion zu studieren. Die isiaelische Presse ist geteilter Meinung, ob Israel den USA und anderen befreundeten Regierungen technische Einzelheiten über den Mig mitteilen soll. Die Linksparteien lehnen diese Möglichkeit entschieden mit dem Einwand ao, dass dadurch die israelisch-sowjetischen Beziehungen noch verschlechtert werden könnten. Die unabhängigen Zeitungen wie „Haaretz“ und „Jediot Achronot“ führen an, dass die Sowjetunion kürzlich eine noch feindseligere Haltung gegen Israel bezogen hat, während die Vereinigten Staaten aktiv mit mit Israel Zusammenarbeiten. Diese Zusammenarbeit dürfe nicht einseitig sein, so argumentieren sie. Wenn die USA die Israelis im Gebrauch der Hawk - Geschosse unterweisen. so sei es nur recht und billig dass Israel mit den USA die Kenntnisse teilt die zur Bekämpfung der Mig- Flugzeuge in Vietnam nützlich wären. Aus gut informierte:! Quellen verlautete, es bestehe keine Möglichkeit dass Israel den Piloten und das Flugzeuge an Irak zurückstellt. (ITA) relativ geringe Anzahl vom Kindern. Das Problem dieser Juden ist schwierig zu diskutieren, weil jede Unterhaltung von der Frage beschattet wird wie kann man nach all» dem, was geschah, wieder in diesem Lande leben Jeder, der in dieser Gemeinschaft eine Verantwortung trägt, fühlt sich in eine Verteidigungsstellung gedrängt, wodurch eine objektive Betrachtung eines mit vielen Sentiments beschwerten Probleme beinahe unmöglich gemacht wird. Während überall neu« und jüngere Menschen in den Vordergrund des politischen Geschehens und der Auseinandersetzungen getreten sind stehen in der jüdischen Gesellschaft meist noch die gleichen Persönlichkeiten an der Spitze, die auch vor 20 oder mehr Jahren die Verantwortung trugen. Sicherlich wäre es falsch, die Lebenserfahrungen oder die Fähigkeiten von Menschen nur deswegen nicht zu'beanspruchen, weil diese Männer und Frauen heute bereits ins bi.. (Schluss aul Seite 2> Rockwell ist unverbesserlich Clukago. — Lincotn Rockwell, Chet der nordamerikanischen Nazipartei, beschuldigte die Juden und Kommunisten, da-s sie Anstifter der Märsche seien welche die Anhänger der Integrie rung durchführen Diese Verleumdung erhob Rockwell auf einer öffentlichen Versammlung in einem Freilichttheater die er als Protest, gegen einen Morsch einbrufen hatte, den tausend Neger zugunsten der Rassen-Integrierung angekündigt hatten,