Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2181 (19.8.1966)
- Date
- 1966-08-19
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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VERMIETUNG UNSERER SAELE: Zur Ausrichtung von Fa milienfesten stellen wiT grosse oder kleine Säle unseren Freunden zur Verfügung. Die Emheitskampagne teilt mit: UNSERE .MITARBEITER finden bei ihren Besuchen oftmals nicht die Aufnahme die sie mit Recht erwarten können. Sie, die sich ehrenhalber in den Dienst der Arbeit für den Keren Hajessod stellen, sind keine „Schnorrer", sondern Menschen, die sich der jüdischen Arbeit widmen und durch ihre Hausbesuche niemanden ,,molestieren“, sondern ganz im Gegenteil „molestiert" werden. Denn es müsste ja die Ehrenpflicht eines Jeden sein, seine Selbstbesteuerung spontan zu überweisen und nicht darauf zu warten besucht zu werden, um dann den Besucher noch unfreundlich zu empfangen! 18 Jahre Arbeit für die Einheitskampagne — ein dikkes Buch könnte angefüilt werden mit Episoden aus dieser Arbeit! Wir haben viele Fähe wirklicher Opferbereitschaft registriert und auch andere, die Hartherzigkeit und Boshaftigkeit erkennen lassen. Aber wir werden unsere Arbeit immer mehr aktivieren Wir rufen besonders die „zweite Generation“ auf, Beisteuerer zu werden, damit wir wirklich Alle erfassen können. a WAC 1 BA ARAOZ 2854 Tel. 71-9059 — 72-2725 SYNAGOGEN- KOMMISSION Kartenverkauf für Mitglieder und Gäste: Die restlichen Synagogenkarten werden Montag, den 22. August, Mittwoch, den 24 August und Donnerstag, den 25. August, von 18 bis 20 Uhr in unserem Heim Araoz 2854 ausgegeben. Der Kartenverkauf für Mitglieder findet nur gegen Vorzeigung des Carnets statt. EINHEITSKAMPAGNE Wir bitten unsere Mitglieder, daran zu denken, dass wir uns im Jahre JA1 befinden und deshalb von allen eine grosszügige Beisteuerung für die Einheitskampagne erwarten. Zahlungen werden auch an Sonntagen auf dem Wochenendplatz in Banfield entgegengenommen GENERAEVERSAMMLUNG Die 30. Generalversammlung findet am 31. August ds Js. um 20 Uhr 30 in unserem Heim, Araoz 2854 statt. UNSER JUGENDDEPARTE¬ MENT TEILT MIT: Das Interne Turnier „Sesquicentenario“ wird mit grossem Eifer ausgetragen. Wir erwarten den Abschluss der letzten Austragungen, Zeichnen und Malerei, Fragen und Antworten die heute Freitag ab 20 Uhr'stattfinden Dann kommt endgültig der erwartete „Cabalat Shabat“, der am Freitag, den 26. 8. ab 20 Uhr stattfindet. Wir hoffen, dass keiner fehlen wird, die Mannschaften arbeiten mit grossem Eifer und es wird ein wunderbarer Abend werti£A£It K*y£m£T C£tSftJI££ ' •»4 M s COMITE CENTROEUROPEJ Garrientes 2294 — VI. Stock — T. E. 48-3695. «8-5683 THEATER VORSTELLUNG ZU GUNSTEN DES KKL Am kommenden Montag, den 22. August, um 21 Uhr 30 findet eine Theater-Vorstellung zu Gunsten des KKL im Teatro Artea, Bme. Mitre 2289, statt. „Sonrisas ... y algos mäs“ ist ein ausgezeichneter heiterer Sketch vom nordamerikanischen Bühnenautor Wolf Mankowitz, und ist eine südamerkanjsche Erstaufführung. Eintrittskarten erhältlicu im Sekretariat und bei unseren Vorstandsmitgliedern. den. Diesen Freitag um 20 Uhr 15 stellt sich die Mannschaft „Independencia" im Cabalat Shabat vor. TURNIERE IM KLUB RIVER PLATE: So wie wir bereits angekündigt hatten, werden wir in diesem Jahre ebenfalls an 3 Turnieren von diesem Klub organisiert, teilnehmen. Ab 4. September an dem der Eröffnungsaufmarsch oeginnt. werden 80 Jugendliche unserer Abteilung in fieberhafter Aktivität sein. SOMMF-RIENLAGFR: Wir wissen, dass Sie bereits an Ihr und Ihrer Kinder Ferien denken. Wenn dieselben älter als 13 Jahre sind und 18 Jahre nicht überschreiten haben wir für Sie die ideale Lösung: Lager in Bariloche. Wir stehen mit befreundeten Institutionen in Verbindung, um zusammen ein Lager zu machen. Deshalb lassen Sie, die Zeit nicht verstreichen und schreiben Sie Ihre Kinder schon heute ein. KOLONIE: Auch die Kleinen vergessen wir nicht. Für Jungens und Mädels im Alter von 5 bis 12 Jahren funktioniert wiederum die Kolonie von Banfield. Denken Sie daran una lassen Sie das Datum vom 15. September nicht verstreichen. Wir empfangen bereits Anmeldungen, deshalb lassen Sie nichts auf den letzten Moment. Näheres unter Nr 72-2725 täglich ab 19 Uhr. Q s r e. CENTRO HENRIETTE SZOLD und ANNE FRANK Unser Ball in Form einer Schiffsreise nach Israel war ein guter Erfolg. Es herrschte sehr gemütliche Stimmung, dem kalten Büffet wurde alle Ehre angetan und die Tombola fand überall grossen Anklang. GRUPPEN HANNA SZENES und JUANA KLEPETAR weisen nochmals darauf hin. dass am Sonntag, den 21. 8. um 18 Uhr im Teatro San Teimo die Vorstellung des vom Publikum und Presse sehr gut aufgenommenen Werkes „El Mundo de Schalem Aleichem“ zu Gunsten der Osfa stattfindet. Da nur noch sehr wenige Karten zur Verfügung stehen, bitten wir Interessenten um telefonische Reservierung unter Nr. 73-9615. fx!•»• BARKOJ8Ä Gemeinsame Veranstaltung mit „Bet Israel“ Wir benachrichtigen unsere Freunde, dass wir uns der Kulturveranstaltung von Bet Israel, welche am kommenden Mittwoch, den 24. August, um 21 Uhr stattfinden wird, anschliessen werden. Bei dieser Gelegenheit spricht Herr Curt Wiik, der eben von einer Israel- und Europa-Reise zurückgekehrt ist, über seine Reise-Eindrücke. Anschliessend werden drei hervorragende Israel-Filme vorgeführt: Die jüdischen Feste — Modiin und Korasim. Wir laden alle unsere Freunde ein, zu diesem bestimmt hochinteressanten Vortrag unseres ehemaligen, langjährigen Präsidenten zu erscheinen. —:o:— PFLANZT BAEUMF IM „BOSQUE INDEPENDEN¬ CIA ARGENTINA* ALS UNSEREN BEITRAG AN- LAESSLICH DES „SES - QUICENTENARIO", DER 150-JAHRFEIER DER UN- ABHAENGIGKEITSER- KLAERUNG ARGENTI. NIENS — 1816—1966. GORR1TI 3951 — 87-7559 JAHRESBALL: Sonnabend, den 27. August, findet unser diesjähriger Jahresball in dem neu hergerichteten Festsaal in unserem Heim Gorritj 3951 statt. Alle Vorbereitungen sind bereits getroffen worden. Ein reichhaltiges Buffet von unseren Damen hergerichtet wird für das leibliche Wohl sorgen. Tito Sander, das moderne Orchester mit Sofi Selikson, werden für Stimmung sorgen. Als Ueoerraschung wird es eine beson ders schön zusammengestellte Tombola geben. Wir erwarten alle Mitglieder und Freunde am Sonnabend, den 27. August, um 22 Uhr. TISCHTENNIS: Unsere 1. Mannschaft im Kampeonat der Federación konnte gegen San Lorenzo und gegen Sédalo 5:0 gewinnen. Die B-Mannsehaft hat gegen San Lorenzo 5:3 verloren. Ehe Jugendmannschaft gegen Hebraica c hat 5:3 gewonnen. EINHEITSKAMPAGNE: Vijf erinnern alle unsere Mitglieder die ihrer Ehrenpflicht gegenüber der Kn. heitskampagne nicht nachgekommen sind, dieses baldmöglichst zu tun. Meine liebe Mutier und Schwiegermutter, unsere gute Grossmutter, Schwägerin und Tante, Frau Fanny May geb. Wolf hat uns am 12. August nach kurzer Krankheit in ihrem 91. Lebensjahr verlassen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: HUGO MAY UND FAMILIE Ayacucho 936 — Florida. Diplomat ausgewiesen Moskau. — Das sowjetische Aussenminästerium erklärte den Zweiten Sekretär der Israel-Botschaft in Moskau, David Gawisoh, zur „persona non grata“ und forderte ihn zum Verlassen des Landes auf, wie die Tass- Agentur mitteilte. Gawisch. der im Juni 1965 nach Moskau kam, wird von den sowjetischen Behörden der Spionage beschuldigt. VERLEUMDUNGEN DER „ISWESTJA“ Jerusalem. — Israel betrachtet die in der „1s westja", dem offiziellen Blatt der Sowjetregierung erschienenen Anklagen, dass die israelischen Diplomaten in der Sowjetunion zionistische Propaganda „einschmuggeln", nicht nur als unbegründet sondern als verleumderisch. In Israel wird darauf verwiesen dass alljährlich kurz vor den Hohen Feiertagen die sowjetische Propagandamaschine und Presse für gewöhnlich Mittel zu Angriffen gegen Israel finden. Dies sei der Fall, wie betont wird, weil zu dieser zeit mehr russische Juden an Israel und Jerusalem denken. — „Es scheint“, so verlautete aus einer sicheren Quelle, „dass in jedem Jahr vor Rosch Haschana diese Propaganda anläuft, um die warmen jüdischen Gefühle zu beeinträchtigen.“ DEBATTE IM ISRAELI¬ SCHEN KABINETT Jerusalem. — Das israelische Kabinett besprach in seiner letzten wöchentlichen Sitzung den an den Zweiten Sekretär der Israel-Botschaft in Moskau ergangenen Ausweisungsbefehl wegen angeblicher Spionage. Nach einem Bericht des Ministerpräsidenten beriet das Kabinett über konkrete Massnahmen zu einer Antwort an Moskau auf das, was man in Israel als „sowjetische Provokation, die einen Bruch der normalen Konventionen über diplomatische Beziehungen zwischen zivilisierten Nationen darstellt“, erachtet. Gawisch hat seit 13 Monaten in der Israel-Botschaft gedient und war mit konsularischen Aufgaben Detraut. Zu seinem Arbeitsgebiet gehörte die Fühlungnahme mit sowjetischen Juden, die von der Sowjetregierung die Erlaubnis zur Ausreise nach Israel erhalten hatten. Wie die Tass-Agentur gemeldet hatte, wurde Gawisch der Ausübung von „mit seinem diplomatischen Status, unvereinbaren Aktivitäten“ angekiagt und zur „persona non grata“ erklärt. Gleichzeitig wurde er aufgefordert, das Land sofort zu verlassen. Der Leiter des ITA-Büros in Jerusalem versuchte, sich mit Gawisch in der Israel- Botschaft in Moskau telefonisch in Verbindung zu setzen, aber er erfuhr, dass Ga- Jerusalem. — Ministerpräsident Levi Eshkol legte dem Kabinett und der Knesset seinen Plan für ökonomische Einsparungen vor und ersuchte die Minister und Abgeordneten um ihren Anschluss an diese Kampagne. Er forderte den Knessetpräsidenten auf, die Zahl der Deputierten zu verringern, die Israel im September zu einer interparlamentarischen Konferenz nach Teheran zu schicken beabsichtigt. Er bat die Minister, die Auslandsreisen ihrer Beamten ebenso wie ihre eigenen Reisen ins Ausland auf das absolut notwendige Mindestmass einzuschränken. Der Ernst der Lage erhellte aus einer Sondersitzung, zu der die Wirtschafts-Kommission der dem „Block“ angehörenden Parteien zusammentrat. Nach lOstündiger Debatte wurden die Beratungen vertagt, ohne dass ein beide Parteien verpflichtender Beschluss herbeigeführt werden konnte. Eshkol nahm auch Verhandlungen mit der Mapam auf. Die Führer dieser Fraktion werfen dem Ministerpräsidenten jedoch vor dass er nur ..geringe Konzessionen" machen will. David Horovitz, Gouverneur der Israel-Bank, erklärte in einer Ansprache, dass wisch nicht mehr dort wae. Die Mitglieder der Botschaft sagten, dass sie am Vorabend nach Schabbat-Ausgang eine Abschiedsfeier für ihren Kollegen gegeben hatten. Ein Sprecher des israelischen Aussenministeriums er. klärte dass die Anschuldigungen gegen Gawisch „vollkommen grundlos“ seien und fügte hinzu, „die Sowjetregierung weiss, dass kein israelischer Diplomat jemals Spionage getrieben hat und dies auch niemals tun wird“. Er hob hervor, dass die Nachricht von der Ausweisung „mit tiefem Bedauern und höchstem Erstaunen“ zur Kenntnis genommen wurde. Der Ministei habe klar zum Ausdruck gebracht, dass die Regierung die gegen Gawisch erhobenen Anklagen zurückweist. er bereit sei, die Wirtschaftspläne der Regierung zu unterstützen, und den Vorschlag billige, Gehälter und Einkünfte bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität einzufrieren. Ironischerweise gab die Bank am gleichen Tage bekannt, dass sie die Gehälter ihrer Angestellten, die 10 Prozent Gehaltserhöhung verlangt hatten, um 614 Prozent erhöht habe. — (ITA) Keine Haftentlassung München. — Ein Gnadengesuch zur Haftentlassung des ehemaligen Reichsjugendführers und Gauleiters von Wien, Baldur von Schirach, ist von den Botschaftern Grossbritanniens, der USA und Frankreichs nach Rücksprache mit ihren Regierungen abgelehnt worden. Dies teilte der Sohn des Häftlings Klaus von Schirach, in München mit Det junge Münchner Rechtsanwalt hatte vor mehreren Monaten wegen des schlechten Gesundheitszustandes seines Vaters ein Gnadengesuch an die vier alliierten Mächte gerichtet. Baldur von Schirach muss bis zum 1. Oktober 1966 im alliierten Kriegsverbrechergefängnis in Berljn- Spandau eine 20jährige Haft- ' strafe absitzen. (AWZ) Eshkols Spar-Programm Eroberung durch Arbeit In den dreitausend Jahre alten Kupferminen des Königs Salomon s<<m mm mM COMITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPAÑA UNIDA (Keren Hajessod) SARMIENTO 2376, m. — T. E. 47.3820