Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2176 (15.7.1966)
- Date
- 1966-07-15
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
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JÜDISCHE (VOM PUEYRREDON 2190 — 1' izq- MxJewxiKCiJsAjCteülcL 83 - 2613 T. E. Año XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 15 DE JULIO DE 1966 N“ 217'ii Friedens-Botschaft Trumans Jerusalem. — Expräsiden1jlarry S. Truman forderte eine Pause in der weltumspannenden Atomrüstung und bessere Beziehungen zwischen Israel und seinen Nachbarländern. Diesen Wünschen gab er in einer Botschaft Ausdruck, welche in seinem Namen bei der Einweihung des Harry S. Truman-Zentrums für die Förderung des Friedens in der Hebräischen Universität verlesen wurde Truman hatte beabsichtigt persönlich bei dieser Veran. staltung zugegen zu sein, doch sein Arzt riet ihm, die weite Reise jetzt nicht zu unternehmen, so dass er zu seiner Vertretung den früheren USA-Staatsanwalt Thurgood Marshall nach Jerusalem delegierte. Die Botschaft Trumans wurde von dem Sonderbeauf tragten des Expräsidenten David Noyes, nach Israel gebracht und bei der feierlichen Grundsteinlegung verlesen. Der Feier wohnten Premierminister Levi Fshkol, der Stellvertretende Staatspräsident Kadisch Luz, Thurgood Marshall und viele andere hochgestellte Persönlichkeiten bei. Besondere Aufmerksamkeit eregte ein Kabel, das an Truman vom Präsidenten Tunesiens, Habib Bourguiba, gerichtet war und als die ..ermutigendste“ aller eingelaufenen Begrüssungen angesehen wurde. Bourguiba entschuldigte sich darin, dass „unvorhergesehene Verpflichtungen“ ihn daran gehindert hätten, an dem Ereignis in Jerusalem teilzunehmen. Etwa fünfzig nordamerikanische jüdische Führer waren anwesend. Von den „Gründern“ wohnten einundvierzig der Zeremonie bei, von denen ein jeder 100 000 Dollar stiftete. Bei dem Bankett, zu dem Levi Eshkol nach der offiziellen Einweihung eingeladen hatte, ergriffen u. a. Thurgod Marshall und Samuel Kothberg aus Pretoria das Wort. GEGENSEITIGE SYMPATHIE In seiner Ansprache erin nerte Levi Eshkol an die! Rolle, die bei der nordamerii kanischen Anerkennung Isra I eis Truman spielte, der „eine i Flamme im Geiste Israels , entzündete, die noch heute nicht erloschen ist.“ Im Namen der Regierung und des , Volkes von Israel sandte Eshkol ein Kabel an Harry Tru- , man .in dem er diesem , die! aufrichtigen Wünsche für baldige Genesung und viele I glückliche Jahre“ übermittel.! te. „Durch die Freundschaft, die Sie uns bewiesen haben“, heisst es weiter, „haben Sie sich die Sympathien unseres Volkes erworben, und Ihr Wunsch, dass der Frieden von Jerusalem kommen mö- . ge, wird von unserem Volke geteilt.“ MAHNUNG ZUM FRIEDEN I Die Botschaft Trumans, der im Herbst oder Frühling! nach Israel reisen zu können hofft, unterstreicht zwei dringende Notwendigkeiten I nämlich die Kontrolle des | Wettrüstens in einer mit | Atomwaffen ausgestatteter i Welt und den ebenso dring- WIE ICH ES SEHE- Eine Verzweiflungstat von JEHUDA G0TTHEMER Am 20. Juli 1944 wurde im Führerhauptquartier in Rastenburg (Ostpreussen) bei einem Lagevortrag ein Attentat verübt, dessen Ziel und Zweck die Beseitigung Hitlers gewesen ist. Das Attentat scheiterte. Eine erhebliche Gruppe hoher Offiziere frühere Zivilbeamte und Politiker wurde unter der Anklage der Beteiligung an diesem Attentatsversuch und an der Verschwörung gegen den Führer und Obersten Kriegsherrn verhaftet und vom Volksgerichtshof ab geurteilt. Die meisten von ihnen wurden erhängt, einige erschossen, wenige freigelasssn, unter ihnen der frühere Generalleutnant Heusinger, damals Ohef der Operationsab teilung. Die Diskussion über das Attentat hält auch heute noch an. Die einen erblicken in den Attentätern Helden, die anderen sehen in ihnen Verräter. Eine aussergewöhnlioh umfangreiche Literatur wurde inzwischen über die Vorgänge veröffentlicht, die am 20. Juli 1944 ihren Kulminations - Punkt ereichten. Die zentrale Persönlichkeit dieses Widerstandes der Offiziere gegen Hitler und das Dritte Reich war der Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Wer war dieser Mann? I. Dei Berliner Studienrat Joachim Kramarz hat im Verlag Bernard & Gräfe für Wehrwesen (Frankfurt am Main, 1965) ein über 200 Seiten umfassendes Buch über den Grafen Stauffenberg veröffentlicht, das für das Verständnis einer Generation — und nicht nur für das Erkennen der inneren Zusammenhänge, die zum Attentat führten, von Bedeutung ist. Denn der am 15. November 1907 geborene Graf Stauffenberg war gewiss nicht nur der Repräsentant einer bestimmten Gesellschaftsschicht oder eines Standes, des Adels oder der hohen Berufsoffiziere sondern auch der Jugend, die in dieser die Welt verändernden Epoche herangewachsen und vor Entscheidungen gestellt worden ist, deren Bedingungen und Entwicklungen nicht von ihr oder von ihr nur in ihren letzten Dr. Bunche besuchte Israel Ü Jerusalem. — Israels Widerstand gegen eine geplante Reduzierung der UN-Streitkräfte, die im Sinai- Gebiet und im Gaza-Streifen stationiert sind, bildete eines c’er Hauptthemen einer Unterhaltung zwischen dem Politischen Subsekretär der UN, Dr. Ralph Bunche, und Aussenminister Abba Eban. D>as Gespräch währte über eine Stunde. Isi-ael ist mit einer Verringerung der UN-Truppen nicht einverstanden, weil diese seiner Meinung nach den Frieden an diesen Grenzen aufrecht erhalten haben. Ein weiteres Thema boten, wie verlautete, die Ue~ berfalle der El-Fatach-Banden aus den benachbarten arabischen Ländern. Eban erwähnte auch die Tatsache das; die von der Armee der Organisation für die Bel freieng Palästinas angeworbenen arabischen Flücht’inge weiter in den UNRWA-Lagem wohnen und Rationen von dieser UN-Organisation erhalten. Dr. Bunche hatte vorher 40 Minuten lang mit Levi Hshkoi konferiert, mit dem er „allgemeine Fragen“ be sprach Bei beiden Unterhaltungen wurde Bunche vom Generalstabschef der UN-Orgamsation für die Ue^erwaehung der palästinensischen Waffenstillstände, Generalmajor Odd Bull, begleitet. (ITA) Auswirkungen mitgeschaffer worden sind. Claus Graf von Stauffenberg wurde in seiner Jugend von drei Elementen oder Zeitbewegungen beeinflusst, von der Jugendbewegung, deren Sehnsucht nach einer anderen, besseren Welt in diesem zweifellos ungewöhnlich begabten Menschen ein Leitmotiv fürs Leben geblieben war. von dem Dichter Stefan George, dem er sich stets und nach dessen Tode in gleicher Weise verbunder. fühlte, und schliesslich in den alten Vorstellungen des Adels und des preussisehen Militarismus, den er den neuen Strömungen, insbesondere den damals herrschenden Sozial - Bewegungen anzugleichen versucht hat. Alle Zeithistoriker, die sich mit dem 20. Juli und mit dem Grafen Stauffenberg beschäftigten. heben übereinstimmend die glücklichen mensch. liehen Eigenschaften und seine hohe Intelligenz hervor, die wechselseitig von diesen drei Faktoren bestimmt und geformt worden sind. Seine berufliche lauf bahn war von Erfolgen gekrönt. Nicht seine Herkunft, sondern sein eigenes Können und Wissen liessen ihn — gewiss geför dert durch die äusseren Umstände — eine glänzende Karriere durchlaufen, wie sie einem jungen Menschen dieses Herkommens und Mi Heus., das uns gewiss in vielen seinen Aspekten wesensfremd ist, offen gestanden hat. Auch darin stimmen alle, auch seine Kritiker und Gegner, überein, dass er selbst in der schweren Zeit des Kriegesständig versucht hat, die Stimme der Menschlichkeit zur Geltung kommen zu lauen, die er mit seiner Verwurzelung im Christentum erklärte. So wurde Graf Stauffenberg schon mit 33 Jahren auf einen einflussreichen Posten :m Generalstab berufen. Sein Biograph Kramarz uni ternimmt durchaus nicht den Versuch, den Grafen in allen Phasen seiner Entwicklung liehen Frieden zwischen Israel und den arabischen Staaten. Zu diesem letzten Thema verweist Truman auf das Beispiel der Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und Mexiko, in deren Verlauf „wir Amerikaner in der Vergangenheit viele bittere Kämpfe ausfochten“. Er warnte, dass ein dritter Weltkrieg „ein Unglück ohnegleichen wäre und die Existenz der menschlichen Rasse auf der Erde bedrohen würde“. Angesichts dieser schrecklichen Gefahren so fährt er fort, „gibt es keinen logischen Grund, aus dem irgendeine Regierung sich sträuben sollte, mit ihren Nachbarn zu einem Einverständnis zu gelangen“ Trotz des Ernstes der Situation. heisst es weiter, sei kein drastischer Abbau des Rüstungswettlaufs zwischen den Nationen zu erwarten,! solange nicht allen Ländern | Garantien für ihre Sicherheit j gegeben werden. Er erinnerte! daran, dass während seiner Präsidentschaft die Vereinigten Staaten das einzige Land waren, das Atomwaffen besass, und „damals war ich bereit, den Vereinten Nationen Inspektionsrechte einzuräumen, um zu verhüten, dass diese Waffen in die Hände von Ländern gelangen, die auf der Suche nach Abenteuern den Weltfrieden zu bedrohen willens waren.“ Er bemerkte hierzu, dass dieser Plan am Veto einer einzigen Macht scheiterte und seither das Wettrüsten ohne Kontrolle seinen Fortgang genommen hat. Die Botschaft schesst mit den Worten: „Ich hege zutiefst die Hoffnung und Ueberzeugung, dass das hier eingeweihte Zentrum dazu beitragen wird, diese Ideale zu verwirklichen.“ (ITA) als einen Gegner des NS-Sy stems darzustellen, sondern sagt selbst von ihm, dass er zunächst an gewisse wenn auch nicht an alle Wahrheiten des Nationalsozialismus geglaubt hat, wobei er seine Zurückhaltung, vielleicht sogar seine immer vorhandene Gegnerschaft gegen die antijtidischen Massnahmen un terstrsicht. im Grunde genommen handelte es sich hierbei um eine Frage, die den Grafen Stauffenberg und seinen Kreis nur wenig, wenn überhaupt interessierte. Dass viele Mitglieder des Adels, des Offizierskorps und der Geistlichkeit gegen diese „Auswüchse“ eingestellt waren, kann man ohne weiteres unterstellen. Wie wurde aus dem erfolgreichen Generalstabsoffizier der Attentäter gegen Hitler? II. Es gab einen Widerstand der Offiziere gegen Hitler. An dieser Tatsache braucht man weder zu zweifeln, noch kann sie der Historiker über, sehen. General Heusinger, der später am Wiederaufbau der neuen deutschen Armee, der Bundeswehr, entscheidend beteiligt war, hat hierüber in seinem Buch „Befehl im Widerstreit“ ausführlich berichtet. Bereits am Beginn des Krieges haben einige hohe Kommandeure der damaligen Wehrmacht aus militärischen Gründen ihren Rücktritt erklärt, vor allem der Chef des Generalstabs, General Beck, der später auch zum Kreis der aktiven Widerstandskämpfer gehört hat. Die Gegnerschaft der hohen Offiziere verstärkte siob Jerusalem. — Die politischen K eise Israels wois n die kürzlich von Radio Moskau aufgestellte Behauptung das israelische Interesse an der Lage der russischen Juden sei eine Einmischung in innere sowjetische Angelegenheiten, als „vollkommen unbegründet“ zurück. In einem durch den israelischen Staatssender JCol Is« rae1 verbreiteten Kommentar vertrat Israel klar seine Position, dass Sowjetrussland Israels Recht anerkennen’ müsse, die Juden zur Rückkehr in das Land ihrer V iter aufzufordern. In dem Radiokommentar wurde hervorgehoben, dass „das Problem der jüdischen Minorität in Russland viel Aehnlichkeit mit der Zerstreuung der Armenier in Europa, Asien und im Vorderen Orient aufweist“. Er beschrieb die Lage der Armenier, deren Zahl in ihrem Vaterland heute nur noch zweieinhalb Millionen beträgt. Ihnen haré die sowjetische Regierung die Erlaubnis erteilt, 'hre Traditionen und Gebräuche zu pflegen. Ein bedeutendes religiöses Zentrum ist in Armenien errichtet worden, und die Sowjetregierung fährt bis zum heutigen Tage fort, ..an a le Armenier den Ruf zu richten, in ihr Vaterland heimzukehren“ ... Der Kommentar schloss mit folgenden Worten: „Eben, so wie Israel das Recht Russland zu diesem Vorgehen anerkennt, so müssen die Sowjets das Recht Israels anerkennen, die Juden zur Rückkehr in ihr Vaterland aufztirufen.“ Im allgemeinen, so betonen die israelischen Kreise ist cs üblich, dass die Russen auf die Kritiken aus dem Ausland durch die Nachrichten-Agentur Novosty antworten. Die diesmalige Antwort durch den Sender Moskau scheint r.u beweisen, dass die kürzlichen Kritiken Russland an einer besonders empfindlichen Stelle getroffen haben. Man :st der Ansicht, dass die sowjetische Entgegnung sich ebenso an die Westmächte wie an Israel wendet. Hieraus schüesst man, dass die wachsenden Proteste gegen di' von den russischen Machthabern gegen die Juden geübte Diskriminierung endlich Früchte zeitigen und Moskau in steigendem Masse verwundbar auf die Empörung der öffentlichen Meinung über diese Zustände reagiert. Israels Antwort ist höchst bedeutsam, denn es ist das erste Mal, dass Jerusalem gegenüber Russland sein „historisches Recht“ geltend macht, die Juden, einschliesslich die Juden in der Sowjetunion aufzurufen, in ihr Vaterland heimzukehren. Zum ersten Mal sprach Israel nicht von der Wiedervereinigung der Familien sondern es spricht von den Juden, wo immer in der Welt sie auch leben mögen. (ITA) seit Stalingrad, da die meisten von ihnen mit den mi litärischen Massnahmen des Obersten Befehlshabers t Hitler) nicht einverstanden waren, an dessen sachlicher Qualifikation sie Kritik übten (vgl. hierzu den Bericht des ehemaligen Chefs des Generalstabs Franz Haider „Hitler als Feldherr“). — Der Wunsch dieser Gegner des obersten Befehlshabers war, aus der militärischen Lage die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen und eine alsbaldige Beendigung des aussichtslos gewordenen Krieges anzustreben, um erträgliche Friedensbedingungen für Deutschland zu erhalten. Das Ziel dieser Bemühungen, die durchaus nicht koordiniert waren, bestand einfach darin, an die Stelle des Niehtoffiziers Hitler einen fachkundigen „Soldaten“ zu setzen, um die Konsequenzen aus der als unhaltbar erkannten Kriegslage zu ziehen und ein weiteres sinnloses Blutvergiessen zu verhindern. Wenn es möglich gewesen wäre, bei dieser Gelegenheit auch die als unerträglich empfundenen Interventionen der Parteiorgane und vor allem der SS zu beseitigen, so hätten diese Kreise eine solche Entwicklung begrüsst. Demgegenüber standen andere Widerstandskämpfer, die erklärte Feinde des NS- Systems gewesen sind, wie vor allem Gördeler, der frühere Leipziger Oberbürgermeister, der nach den Plänen der Männer des 20. Juli Reichskanzler werden sollte, und der Sozialdemokrat Leber, denen in erster Linie der! Sturz des Nazismus als Ziel j ihrer Bestrebungen vor- ’ schwebte. I Andere bekannte Widerl Ständler hatten sich im sogenannten Kreisauer Kreis zusammengefunden, vor allem Adlige, Intellektuelle und Geistliche, die ihr Gewissen über die Vorgänge während der Naziherrschaft quälte. Stauffenberg hatte mit all diesen Bemühungen zunäohst nichts zu tun. Aber sein Verantwortungsbewusstsein und seine Intelligenz liessen ihn, den damals noch unbekannten, wenn auch erfolgreichen „kleinen“ Generalstabsoffizier allmählich zur Erkenntnis gelangen, dass er einer Entwicklung nicht ruhig Zusehen dürfe, die nicht nur zur militärischen Niederlage, sondern zum moralischen Tod Deutschlands führen müsste. In dem Augenblick, in welchem sich Stauffenberg in dieses Geschehen einschaltete, gewann der Widerstand eine bestimmte Form, denn Stauffenberg erkannte die Notwendigkeit, die vielen unbedeutenden Gruppen zu einer gemeinsamen Aktion zusammenzusehliessen, was ihm auch gelungen ist. Hierbei ist erstaunlich, wie selbst Offiziere, die im Rang weift über ihm standen, sich willig seiner Leitung unterworfen haben. Es muss ein grosser moralischer Einfluss von diesem Mann ausgegangen sein, dessen überragende Fähigkeiten von allen anerkannt wurden. III. Anfang 1943 wurde Stauf« fenberg nach Afrika versetzt Die Versetzung erfolgte auf Grund einer Anordnung des damaligen Chefs des Generalstabs, Generaloberst Kurt Zeitzier: um „ihn zu einem späteren guten Korps- und (Schluss auf Seite 2) Ehrung jüdischer Maertyrer Bukarest. — Jüdische Besucher aus dem ganzen Land und buchstäblich di« gesamte jüdische Bevölkerung von Jassy nahmen an einer Feierstunde zum Andenken an den 25. Jahrestag des Massakers teil bei dem liOOO Juden in Jassy im Jahre 1941 während der Nazi-Besetzung Rumäniens ermordet wurden. Der „Pogrom“ wurde von der Gestapo angestiftet, doch von den faschistischen Banden der Eisernen Garde des Antonescu-Regimes durohgeführt. Rabbiner Moses Rosen stellte in seiner Gedenkrede fest, dass die fünfhundert Jahre alte jüdische Geschichte der Stadt Jassy mit diesem Pogrom ihr Ende fand. Er erklärte, das die heutige Regierung die Mörder bestraft und die Massnahmen verfügt, damit die Freiheit der jüdischen Bevölkerung Rumäniens gesichert sei. (ITA)