Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1966-06-24 · 2173 (24.6.1966) · p. [Seite 1]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2173 (24.6.1966)
Date
1966-06-24
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/9616703-9615320-9615523--4401-9615524
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

5 entity mentions

PUEYRREDON 2190 — 1* izq. JfoJemxiMaD&UÁelUci 83 - 26 1 3 T. E. Ano XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 24 DE JUNIO DE 1966 N“’ 2173 Spannungen in der Liga ■ In der letzten Woche wurde über eine Rede berichtet, die der transjordanische König Hussein über Radio Amman gehalten und in der er gefordert hat, dass die von den UN-Organisationen unterhaltenen Lager für arabische Flüchtlinge aufgelöst werden sollten. Der König verlangte, dass die Länder, die den Flüchtlingen bisher Unterkunft geboten hätten, nunmehr für deren Einordnung sorgen sollten. Jedenfalls werde er, Hussein, mit der Organisation „für die Befreiung Palästinas“ brechen, die er als Terroristengruppe bezeichnet«. Diese Mitteilung des transjordanischen Königs ist durchaus geeignet, die grösste Aufmerksamkeit aller und nicht nur der mittelöstlichen politischen Kreise zu erwek ken. Ohne Zweifel wurden diese Forderungen zur Auflösung der arabischen Flüchtlingslager und zur Einordnung der Flüchtlinge schon seit langen Jahren von verschiedenen Ländern in den UN und von verschiedenen Politikern und der Presse erhoben. Ob hier ein Bruch zwischen dem König und Shukairy, dem Chef der Be- .freiungsorganisation, vorgekommen ist oder König Hussein einsah, dass es nur einen Ausweg aus der hoffnungslosen Lage der Flüchtlinge gibt, nämlich ihre Eingliederung, bleibe dahingestellt Die Erklärung des Königs allein ist interessant genug, um näher betrachtet zu wer den. Sicherlich bilden die Flüchtlingslager auch für die Län der eine Gefahr, die hierfür grosse Beträge der UN und : ihrer Unterorganisationen er halten. Denn eine Masse von arbeitsfähigen, aber zur Untätigkeit verurteilten Menschen stellt einen wachsenden Unruheherd dar, je län : ger sie in ihrer Lagersituation festgehalten und mit Versprechungen vertröstet werden. Mehr als 17 Jahre bestehen diese Lager, in denen eine neue Generation geboren wurde, die von all dem, was zu ihrer trostlosen La- . ge führte, nichts weiss oder ahnt. Dass die Verwaltung derartiger Lager mit Komplikationen verknüpft und zu unkorrekten Machenschaften : führen kann oder muss, ist bekannt. Jedenfalls gibt es heute weit mehr Flüchtlinge die von den UN unterhalten werden als Araber, die aus Palästina einstmals und auf eigenen Wunsch weggelaufen sind. Dass Shukairys „Befrei- SYRISCHER ANGRIFF Tel Aviv. — Zweihundert Hektar Weideland bei Kfar Hanasi an der syrischen Grenze gerieten in Brand, als syrische Flugabwehr aus ihren Batterien das Feuer gegen israelische Flugzeuge eröffnete, die im israelisehen Luftraum Uebungen durchführten. Die syrischen Geschosse fielen auf die trockenen Wiesen und verursachten Brände, die erst nach tagelan. gen Bemühhungen gelöscht werden konnten. Die Flugzeuge entfernten sich unbeschädigt. (ITA) von B. B. ungsorganisation“ und „Befreiungsarmee“ Terroristenbanden sind, ist auch kein» Entdeckung Husseins. Aber es ist von ausschlaggebender Bedeutung, dass er das gesagt hat. Wenn der König wirklich harte Massnahmen ergreifen wird, um die Operation dieser Banden, die aus transjordanisohem Gebiet nach Israel kommen, zu verhindern, so wäre das eine nicht unerhebliche Entlastung der transordanisch-israelischen Grenze, wenn sich Hussein auch dazu entschliessen würde, keine eigehen Grenzübertretungen zu dulden oder gar derartige Störungen zu veranlassen. Möglicherweise kommt in der Erklärung des Königs auch seine Gegnerschaft zu den Aegyptern und deren Bemühungen zum Ausdruck, die Herstellung eines Friedens oder eines friedensähnlichen Zustandes im Mittleren Osten zu vereiteln. Man kann zwar niemals mit Sicherheit wissen, welche poli tische Linie König Hussein steuert, da er unbeständig SAMUEL und von vielen Faktoren abhängig ist, die eine freie Entfaltung eigener transordanischer Interessen verhindern. Schon sein Vater trug sich mit dem Gedanken, mit Israel einen Sonderfrieden ab zuschliessen, weswegen er auf den Stufen der Omar-Mosohee niedergemacht worden war. Dass es zwischen Israel und Transjordanian keine wesentlichen Gegensätze gibt, wenn einige Grenzberichtigungen zugunsten Israel vorgenommen werden würden, ist bekannt. Transjordanien könnte seine, von den Aegyptern wie Syrern stets bedrohte Existenz durch einen Frieden mit Israel sichern. Heute ist es noch vollkommen auf die englisch-amerikanische Hilfe angewiesen. Entscheidend für die wichtige Frage der Beseitigung des Flüchtlingsproblems wäre zu erfahren, in welcher Weise die anderen beteiligten arabischen Länder auf die Erklärung Husseins reagieren. Dass Shukairy alles unternehmen wird, um seine Organisationen, seine Fonds, seine Banden und damit auch seine Existenz zu verteidigen, ist als selbstverständlich zu betrachten. Wird es den Arabern noch einmal gelingen, die UN von der Notwendigkeit der Flüchtlingslager zu überzeugen, die organisatorisch gewiss nicht mit den Organisationen Shukairys Zusammenhängen, finanziell und wirtschaftlich aber die Grundlage für alle Shukairyschen Unternehmungen sind, ob sie nun Funktionen im eigenen oder im Namen arabischer Politi ker zu erfüllen haben. Mit der Eingliederung der Flüchtlinge in die Wirtschaften der Länder, die sie aufgenommen haben oder die sie aufnehmen werden, würde ein Unruheherd für alle auch für die Araber verschwinden. Ob die Erklärung Husseins zu so weit tragenden Folgerungen führen wird, friuss allerdings geduldig abgewartet werden. Immerhin dürfte es das erste Mal sein, dass ein einflussreicher arabischer Führer mit einer solchen Anschauung an die Oeffentlichkeit getreten ist. — WIE ICH ES SEHE Die Soldaten - Zeitung!- . -JEHÜDA GOTTHEMER In München erscheint seit nunmehr 15 Jahren die „Deutsche National - Zeitung und Soldaten-Zeitung“, ein Titel, der schon durch seine gespreizte Art und sein schlech tes Sprachdeutsch auffällt. Wie demokratische Kreise behaupten, hat diese Zeitung mit der heutigen Bundeswehr nichts gemein, was man jedenfalls in dieser allgemeinen Formulierung glauben darf. Aber auch „jene Soldaten der früheren Wehrmacht, die kuriert von jeglicher Nazi-Ideologie aus dem Krieg zurückkamen, zählen gewiss nicht zu den Lesern dieser Soldaten-Zeitung“, wie es in einer deutschen Publikation heisst. Wer also liest denn die Soldatenzeitung, wenn so viele bemerkenswerte Kreise ausscheiden?, dürfte ein* Frage sein, die man mit Berechtigung stellen muss. der hier zitiert wurd terpretieren, dass Nazismus kurierten; die Zeitung nicht les. rend die nicht kuri< sehr wohl lesen würd es bleibt unausges wie man diese Wort soll, denn der Autc Feststellung wird do behaupten wollen, d weder nur Frauen < Jugendliche die La Soldatenzeitung seii Problem, das hiei schnitten wurde, is zu ernst, um sich ii reien mit Worten z ren. zumal unfc bleibt, dass dieses o: einer ständig wa< Leserschaft rechnen Wie ernst die Lag gibt sich allein aus Sache, dass im M mehrere Strafanzeigi diese Zeitung bei d ohener Staatsanw eingingen und ein v wegen Volksverhetz! geleitet werden musste. Das wesentliche Material zu diesem Problemkreis wurde von den „deutschland-berichten“ zusammengetragen, die mutig eine Fehlerscheinung im innerpolitischen Leben der Bundesrepublik behandeln, deren Erörterung und Ueberprüfung allerdings das Stadium interessanter Debatten und eines lebhaften Meinungsaustauschs überwunden haben sollte. In der Bundestagsdebatte vom 10. März 1965 über die Verjährung von NS-Verbrechen sagte der SPD-Abgeordnete Adolf Arndt: „Was in der ,Nationalzeitung‘ (,bei der aus jeder Zeile der giftigste Antisemitismus schwitzt ‘) steht, das ist die Sprache der potentiellen Mörder von morgen. Wenn es je etwas Ehrenloses gab, etwas bis in den letzten Winkel des Schmutzes der eigenen Seele Verlumptes, dann ist das die ehrlose Haltung solcher Blätter.“ (Woraufhin ihm Bim-1 destagspräsident Dr. Eugen Gerstenmaier den Dank des Hauses dafür aussprach, „etwas, was der deutschen Entwicklung zur Unehre gereicht, so anzugreifen, wie sich das für einen freiheitsliebenden und rechtschaffenen Abgeordneten gehört“.) Der wegen seiner mutigen Haltung und Gesinnung wiederholt hervorgetretene Abgeordnete Arndt sagte über die Soldatenzeitung, was der Deutlichkeit halber nochmals wiederholt sei: „bei der aus jeder Zeile der giftigste Antisemitismus schwitzt ‘ Die Presse zollte Herrn Arndt berechtigten Beifall, der sogar das offizielle Lob des Bundestagspräsidenten erhielt. Nur geschehen ist nichts... Ende April 1966 forderten 57 namhafte Professoren, Schriftsteller, Publizisten, Juristen und Theologen in einem Appell an die Parteien, Kirchen und Gewerkschaften dazu auf, gegen den „Missbrauch der Meinungsfreiheit'“ DE GAULLES BESUCH IN MOSKAU New York. — Die Hoffnung, dass der Präsident Frankreichs, Charles de Gaulle, mit den sowjetischen Behörden über die Lage der sowjetischen Judenheit sprechen und auf diese Weise zur Erleichterung der den Juden in Sowjetrussland auferlegten Beschränkungen beitragen wird, wurde von Jacques Torczyner, dem Präsidenten der Zionistischen Organisation Nordamerikas zum Ausdruck gebracht. Auf einem Bankett zu Ehren von Schimon Peres, israelischer Ex-Vizeminister für Verteidigung, der?\i einem lOtügigen Besuch in den USA weilte,’erwähnte Torczyner die Reise des Präsidenten de Gaulle nach Moskau. Hunderte von Vertretern zionistischer Verbände wohnten dieser Veranstaltung bei. Torczyner sagte folgendes: „Fs ist unsere glühende Hoffnung, dass Präsident de Gaulle, der in der ganzen Welt als ein Staatsmann von Mut und Voraussicht geschätzt ist, mit den sowjetischen Machthabern die Lage 1er russischen Judenheit besprechen wird, damit diesen Juden aufgrund der Landesverfassung die gleichen Rechte wie allen anderen Sowjetbürgern gewährt werden.“ (ITA) Nun auch in Brasilien Dr. W.: — Der bundesdeutsche Wirtschaftsminister, der bereits in verschiedenen südamerikanisohen Ländern Versprechungen über deutsche Wirtschaftshilfe im Rahmen des Entwicklungsprogramms für nicht entwickelt® Völker oder unter einem anderen Titel versprochen hatte, weilte jüngst in Brasilien, wo er eine Zusammenkunft mit dem Präsidenten, Marschall Castelo Branco gehabt hat. Minister Schmücker ging auf die Mitteilung des Präsidenten ein, Brasilien wäre bereit, deutsche Hilfe auf Wirt« schaftlichem Gebiet anzunehmen und forderte seinerseits Garantien, die hier im einzelnen nicht bekannt gegeben wurden. Präsident Castelo Branco wandte ein, dass dies® deutschen Forderungen nicht mit der brasilianischen Verfassung in Einklang zu bringen seien. Jedenfalls versprach Minister Schmücker, jede mögliche Regelung zu befürworten. Daraufhin sah sich auch Präsident Castelo Branco zu der Mitteilung veranlasst, er würde die deutsche Wiedervereinigung befürworten. Diese Begegnung zwischen einem Präsidenten und Minister ist gewiss nicht von sonderlicher Bedeutung. Dennoch sollte man aus dem Bericht erkennen, wie politisohe Hilfestellungen mit wirtschaftlichen Gegenleistungen belohnt werden. Ohne jeden Zweifel besteht keine Veranlassung für die in Finanzschwierigkeiten befindliche Bundesrepublik, die nicht imstande ist, ihren Verpflchtungen — auch nicht den von den Gerichten festgestellten nach. 7Ukommen, dem L*ande Brasilien Hilfe zu leisten, das w cherlich an Bodenschätzen und Möglichkeiten der Bundesrepublik weit überlegen ist, wenn man nur den richtigen Weg der Verwaltung und Erschliessung finden und beschreiten wollte. Auf der anderen Seite geht die Bundesrepublik gern auf dieses Programm der Entwicklungshilfe für ein Land ein, das über eigene gewaltige Mittel und Möglichkeiten verfügt, weil man auf diesem Wege ein politisches Geschäft machen kann. Die moralische Erschütterung, die man in allen Zweigen des internationalen Lebens beobachten muss, hat sich auch in der “neuen deutschen Demokratie eingenistet, indem man selbst die anerkannten „heiligen“ Verpflichtungen und moralischen Schulden gegenüber den Opfern der NS-Verfolgungen vergisst und einfach von sich einseitig auf unbestimmte oder bestimmte Fristen vertagt. Diese Moral ,n Quotenzahlungen ist typisch für die Unaufrichtigkeit, mit der hier vorgegangen wird. Dass dieses Zahiungs-Stop-Gesetz gegen die deutsche Verfassung verstösst ist mit guten Gründen bereits angeführt worden Aber bi® hierüber entschieden werden wird, kann noch dauern.., auch noch Jahre. Auch das gehört zur Abrundung des Bildes über eine Moral, die keine ist. in der .Nationalzeitung“ vorzugehen und „nach Wegen zu suchen, wie den in dieser Zeitschrift und ähnlichen Organen wirksamen Kräften entgegengetreten werden kann“'. Die 57 Persönlichkei ten unterstützen mit ihrer Aufforderung einen von Inge Aicher-Scholl angeregten Appell an Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier. Frau Aicher-Scholl, Schwester der i im Widerstandskreis gegen Hitler beteiligten und von den Nazis ermordeten Geschwister Hans und Sophie Scholl, äusserte in dem Schreiben an den Bundestagspräsidenten ihre Besorgnis über die Entwicklung der .Nationalzeitung“ und die von dieser verbreiteten „antisemitischen und im Wesen faschistischen Gedanken.“ Die Geschwister Scholl standen im Mittelpunkt des Widerstandskreises der Münch, ner Studenten, der unter dem Namen „Die weisse Rose'“ bekannt wurde. Im Februar 1943 wurden einige Mitglieder dieser kleinen Gruppe von der Gestapo gefasst, unter ihnen Hans und Sophie Scholl, und hingerichtet. Das waren einige der wenigen deutschen Widerstandskämpfer, die in einer dunklen Zeit ihr Leben einsetzten. Im übri. gen lese man das Buch der Inge Scholl über „Die weisse Rose“, das in der Fischer Bücherei erschienen ist. — Aber auch trotz des Appells der 57 Persönlichkeiten an viele andere Persönlichkeiten geschah nichts. Die Soldatenzeitung erscheint weiter... Der Generalsekretär des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich - jüdische Zusammenarbeit, Wolfgang Grimmig, erstattete im Dezemb’r 1965 gegen den politischen Redakteur der .Nationalzei-' tung , Dr. Willy Glasebock Strafanzeige wegen völkerverhetzender und verleumde, rischer Darstellung, weil der Redakteur in einem Artikel behauptet hatte, es sei zu treffend und bedarf keüres Beweises mehr“, dass die Amerikaner nachträglich in ehemaligen deutschen Konzentrationslagern Gasöfen eingebaut hätten, um damit die Deutschen zu belasten. Der Berliner Schriftsteller Arie Goral hat im Januar 1966 wegen des in der .Nationalzeitung“ vom 7. Janu ar veröffentlichten Artikel® „Gaskammerschwindel aufgedeckt“ Strafanzeige beim Landgericht München erstattet. Sie richtet sich gegen den Verfasser des Artikels, Dr. Gerhard Frey, der gleichzeitig Herausgeber und Chefredakteur der Zeitschrift ist. Die Strafanzeige wird mit „Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener beziehungsweise Gemordeter'“ und mit „böswiliger Verharmlosung des Verbrechens des Nationalsozialismus“ begründet. Im Februar 1966 hat di® Arbeitsgemeinschaft der bayrischen Verfolgten-Organisationen in einem Schreiben an den Bundesjustizminister das Verbot der ,Nationalzeitung“ gefordert. Veranlassung dazu gaben die Artikel in den ersten beiden Januar-Ausgaben des Blattes mit den Ueberschriften „Gaskammer. Schwindel aufgedeckt““. ..Die Wahrheit über das Brausebad“ und „Die Lüge von 6 Millionen ermordeter Juden“'. In dem Schreiben an den Justizminister heisst es dazu, dass diese Artikel „in der beleidigendsten Weise das Andenken der Millionen durch den Nazismus ermordeten jüdischen Menschen und Widerstandskämpfer schänden“. Im Falle der .Nationalzei- (Schluss auf Seite 2) Ohne Kommentar Jerusalem. — Die Inspektion auf der israelischen Seite der Grenze mit Syrien, die in der verga genen Woche von einer Kommission israeli. scher Offiziere und militärischer UN-Beobachter durchgeführt wurde, hat , ergeben, dass die syrischen Behauptungen. Israel konzentriere Truppen an dieser Grenze, nicht den Tatsachen entsprechen. Generalmajor Odp Bull, der Chef der UN- Kr mmission für die Ueberwachung der Waffenstillstände, hat inzwischen dem UN-Generalsekre'är U Thant seinen Bericht übe“ den Befund zu eleitet, dem er keinen Kommentar beifügte. (ITA) ■ _I

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.