Mannheim
Compact Memory

Jüdische Wochenschau · 1966-06-10 · 2171 (10.6.1966) · p. [Seite 1]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2171 (10.6.1966)
Date
1966-06-10
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
Belongs to
journal issue
OCR quality
95% known words query
IRI
…/9616703-9615320-9615505--4383-9615506
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

20 entity mentions

PUEYRREDON 2190 — 1? izq. XciJentcutaJsAjGißlilcL 83 - 261 3 T. E. Afio XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 1« DE JUNIO DE 1966 N* 2171 Dr. Adenauer in Israel Die Begrüsaung Der Namen des ersten Bundeskanzlers des neuen Deutschlands, das auf den Trümmern des Dritten Reiches erstanden ist, bleibt nicht nur mit einem politisehen und wirtschaftlichen Aufstieg der Bundesrepublik verbunden, der von niemandem erwartet werden konnte, der nur einen flüchtigen Blick auf die ranchenden Schuttmassen und die moralische Verachtung warf, die dem geschlagenen Nazireich entgegengebracht wurde. Adenauers Namen bleibt auch mit dem Versuch eng ver- ' founden, das an den Juden als Individuen und am jüdischen Volk als Gesamtheit begangene Unrecht und Verbrechen wiedergutzumachen wobei nicht allein an materielle Entschädigungen gedacht ist. Heute ist Adenauer ein Mann von über 90 Jahren, der nach langen inneren Auseinandersetzungen von der politischen Tribüne abgetreten ist, und der dennoch überall, wo er hinkommt, im Mittelpunkt des (politischen) Interesses steht. Das anzuerkennen, haben sich auch seine Gegner immer bereit ge ■ funden. Der Entschluss Adenauers, einen Besuch in Israel abzustatten, musste unter diesen Gesichtspunkten auch dan i noch von einem grossen politischen Interesse sein, nachdem der greise Altkanzler in den Ruhestand getreten ist Hass er im übrigen auch heute noch eine zentrale Figur der internationalen Politik ist, zeigte sein kürzlioher Besuch in Paris, den er „privat“ unternommen hatte, um die französische Ausgabe seiner Memoiren zu besprechen. Hohe und höchste Staatsstellen waren bereits am Flughafen, um ihn zu begriissen. Man nimmt an, dass seine Unterredung mit de Gaulle einen starken politischen Einfluss auf die seit kurzem gespannten Beziehungen zwischen Frankreich und der Bundesrepublik ausüben werden Unter solchen Umständen stand von Anfang an fest, dass auch der Besuch Ade nauers als .Privatmann“ in von JEHUDA GOTTHEMER ISRAELS ERFOLG IN AFRIKA Paris. — Die Reise Levi Eshkols in sechs afrikani. sehe Länder kann als ein Erfolg Israels angesehen •werden, den es der Sorgfalt verdankt, mit der es die technische Hilfe an diese Staaten wahrgenommen hat, wie die Zeitung ,,Le Monde““ schrieb. Hierbei habe Israel stets ge trachtet, den Eindruck zu vermeiden, dass es danaoh strebe, als Nachfolger der einstigen Kolonialmächte Frankreich Belgien oder England aufzutreten. Die israelischen Diplomaten hätten es auch im Gegen, satz zu ihren arabischen Kollegen verstanden, sich aus den politischen Wirren in jenen Ländern fernzuhalten. Den Hauptgrund für Is raels Erfolg erblickt die pariser Zeitung jedoch in der Gewissenhaftigkeit und Tüchtigkeit der von Israel entstandten Experten. (ITA) Israel positive Konsequenzen nach sioh ziehen werde. Der deutsche Journalist Rolf Vogel hat eine Ausgabe seiner „deutschland-berichte-« diesem Thema gewidmet. Mit beredten Worten schildert er die Ankunft des Bundeskanzlers, der auf dem Flugplatz in Ludd folgende Ansprache aus dem Stegreif gehalten hat: „Sehr verehrte Anwesende ich danke Ihnen für diese besonders herzliche Begrü - ssung. Es ist für mich der heutige Tag einer der schön sten und einer der ernstesten Tage in meiner ganzen dienstlichen Laufbahn. Einer Konrad Adenauer, stand. Rote und weisse Nelken und rote Gladiolen schmückten den Lorbeerkranz. Im Anschluss an dieses Gedenken am Grab führten Meyer Weisgal und Dr Nachum Goldmann I>r. Adenauer durch einige Institute dieser Forschungsstätte; vor allem an jene Stätten die mit deutschen Geldern errichtet oder ausgerüstet worden S’nd. In einem der Gebäude traf Dr. Adenauer mit sechs deutschen Wissenschaftlern zusammen, die teils durch die Volkswagenstiftung in das Weizmann - Institut kamen, oder aber vom Institut selbst Institut ist ein lebendes Monument für Fritz Haber Richard Willstätter Carl Neuberg Otto Meyerhof Max Bergman Rudolf Schön- Kampf gegen Totalitarismus Washington. — Vizepräsident Hubert Humphrey sprach auf einer Veranstaltung der Bne Brit für die jiidisch-amerikanische Presse über die Absichten Rot Chinas, einen arabischen Befreiungskrieg gegen Israel zu unterstützen und politischen Einfluss im Mittleren Orient zu gewinnen. Er wies darauf hin, dass Peking di*-, Spannungen in jener Region zu schüren trachtet, die in einer gewissen Beziehung mit den Problemen der USA in Vietnam stehen, und bezeichnete die militärischen Aktionen in Südostasien und insbesondere in Nordvietnam in ihrer Auswirkung auf den Mittelosten als „ernst“ Mit Bezug auf die Palästinensische Befreiungs-Organisation, an deren Spitze Achmed Schukairy steht, enthüllte Humphrey zum ersten Mal, dass er gelegentlich seines kiirzlichen Besuches in Indien die dortige Regierung ersuchte, technische Hilfe von Israel, anzunehmen, was dieses Land jedoch ablehnte. Er fügte hinzu, der Grund, warum die USA Tanks und Bomben an Israel liefern, liege darin, dass ein freies Volk in der Lage sein müsse, sich zu verteidigen. Er würdigte die Rolle der amerikanischen jüdischen Journalisten und bat sie, ihre Bemühungen zur Erziehung der jüdischen Gemeinschaft im Kampf gegen die totalitäre Bedrohung fortzusetzen, i ITA) der ernstesten Tage, weil er [ eingeladen worden sind. Dr. mich erinnert an das Un recht, das geschehen ist, besonders hier, einer der schönsten Tage, weil ich hier sehen kann, was mit Hilfe von gutgesinnten Menschen Sie Ihrem Volke wieder haben schaffen können. Glauben Sie mir, ich habe vor Ihrem Volke, vor seiner Tatkraft vor seiner Energie die grösste Hochachtung. Und ich glaube, es ist einer der schönsten Augenblicke in der Geschichte der Menschheit, dass dieser Staat wieder ins Leben gerufen ist, nachdem das israelische Volk Jahrtausende und Jahrhunderte voneinander getrennt war. Das ist ein ganz grosses Ereignis in der Menschheitsgeschichte Dazu hat Sie Gott gerufen. Ich sehe bei Ihnen, was Ordnung und was Liebe in einem Volke erreichen kann. Ich bin sehr gern zu Ihnen gekommen und freue mich über die Tage, die ich bei Ihnen verbringen darf, sie werden mir, davon bin ich jetzt schon überzeugt, immer unvergesslich bleiben.'« IL kn Weizmann Institut Am Morgen des ersten Tages in Israel besuchte Konrad Adenauer mit Dr. Nachum Goldmann und dem Generalsekretär des Weizmann-lnstituts, Meyer W. Weisgal, das Grab des ersten Präsidenten des Staates Israel, Chaim Weizmann, der dieses grosse Forschungsinstitut ins Leben gerufen hat. Dr. Adenauer legte dort einen Kranz mit einer aohwarzrot-goldenen Schleife nieder, auf der lediglich der Name, Adenauer besichtigte den Accelerator im Dannie Heinemann-Gebäude, in dem eine Gedenktafel folgenden Wortlautes angebracht ist: „Dieser Accelerator wurde durch die Grosszügigkeit von Dr. Konrad Adenauer erworben, dem ehemaligen Kanzler der Deutschen Bundesrepublik, zur Erinnerung an seinen Freund Dannie N. Heinemann. 5. April 1965.“ Dr. Adenauer verweilte mit seiner Begleitung längere Zeit in diesem Laboratorium und liess sich Einzelheiten der Arbeitsweise dieser An läge erklären. Von dort fuhr er weiter in das Ullmann- Institut für biologische Forschung, dessen Einrichtung ebenfalls mit deutschen Mitteln beschafft wurde. Im Innenhof dieses modernen Forschungsinstituts steht ein Gedenkstein, der in hebräischen und englischen Lettern (1868—1934) (1872—1942, (1877—1956) (1884—1951) (1886—1944) heimer (1898—1941' und die deutschen jüdischen Forscher, die Opfer der Nazi- Tyrannei wurden. Seine Errichtung wurde ermutigt und unterstützt von Kanzler Kon rad Adenauer und der Max- Planck-Gesellschaft.“ Im Ullman-Institut wurde Dr. Adenauer der israelischen Presse zum ersten Mal vorgestellt. Nach kurzen Worten von Herrn Meyer W. Weisgal, der selbst ein Leben lang den Beruf eines Journalisten ausgeübt hat, wurde eine Frage an die Journalisten freigegeben. Was kommen musste, kam: die Frage nach dem Geheimabkommen mit David Ben Gurion im Waldorf - Astoria-Hotel in New York, die Frage nach den 500 Millionen Dollar, worüber es nie einen Vertrag gegeben hatte. Eine Sekunde der Spannung, dann kam eine klassische Adenauer - Antwort: „Ach, meine Herren, das hat doch nichts mit Chemie und Physik zu tun. In diesen Räumen wollen wir doch nicht über die dumme Politik sprechen.“ Damit war die Frage fürs erste erledigt. Eh“ wurde noch einmal nachgehakt: Ob Dr. Adenauer denn bereit sei, zu anderer Zeit darüber zu sprechen. Die Antwort: „Wenn mir die Eingebung dazu kommen wird.“ Sie kam nicht bei seinem Israel - Aufenthalt, und auch nicht seinem Gesprächspartner vom Waldorf Astoria - Hotel, David Ben Gurion; die einzigen, die bis heute dazu schweigen, und die die jetzt anlaufenden Gespräche über Wirtschaftshilfe auf eine neue Plattform stellen wollen. Nach einer kruzen Ruhepause begann für Dr. Adenauer eine Stunde grosser Ehrung. Im Wix Auditorium waren die Professoren des Instituts und eine Reihe von Ehrengästen zusammengekommen, um die Verleihung des Honorary Fellowship. der akademischen Ehrenbürgerschaft an Dr. Adenauer, mitzuerleben. Abba Eban, Israels Aussenminister, war in der festlichen Robe des Honorary Fellowship erschienen, ebenso wie Dr. Nachum Goldmann, Meyer W. Weisgal; der wissenschaftliche Direktor des Instituts, Professor Lifson; Professor Kronstein sowie ' Professor Talmi als Vorsitzender des wissenschaftlichen Ausschusses. Diese Robe trug auch der ehemalige die Inschrift trägt; „Dieses j deutsche Bundestagsabgeord Israel im Vietnam - Konflikt Jerusalem. — Aussenminister Abba Eban erklärte m der Knesset, dass die USA keinen Druck ausübten um Israels ablehnende Haltung zur Entsendung von Experten nach Südvietnam zu beeinflussen. Er fügte hinzu, dass die Regierung in Saigon mit Zustimmung Washingtons vor einigen Monaten Israel um technische Hilfe ersucht hatte. Auf Fragen erwiderte Eban ferner, dass Israel im Prinzip bereit sei, mit jeder Regierung diplomatische Beziehungen aufzunehmen, die dieses Verlangen stellt Später erklärte ein Sprecher des Aussenministeriums Eban habe nur den juristischen Aspekt dieses Falles erwähnt, und ein früherer Beschluss der Regierung dass Israel gegenwärtig die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Südvietnam für unzweckmässig hält sei auch heute gültig. (ITA) Kredite und Schulden von SEM FRANKENSTEIN \ Eine wachsende Beunruhigung in der internationalen Welt und steigendes Misstrauen ist in der letzten Zeit ge. geniiber der Deutschen Bundesrepublik zu beobachten. Eine der Ursachen dieser Skepsis muss in der Haltung gegenüber den Juden oder — besser gesagt — gegenüber den jüdischen Opfern der nationalsozialistischen Verfolgungen gesehen werden. Nicht nur die Juden, die ganze Welt, soweit sie nicht faschistisch oder antisemitisch verseucht ist, erblickt in der Haltung der Deutschen gegenüber den Juden eine Art Barometer für deren demokratische Bewertung und Einschätzung. Hat man doch inzwischen gelernt, dass die den Juden gegenüber angewandte deutsche Ehra* xis zum gegebenen Augenblick auf andere Kreise schematisch oder mechanisch übertragen wird. So war es vor allem in der Zeit der NS-Bewegung und des Dritten Reiches So ist es auch nachher geblieben... Zur Beendigung ihrer Wiedergutmachungsgesetzgebung erliessen die Deutschen vor einigen Monaten ein sogen. Schlussgesetz. Man ist sich heute darüber klar, dass hiermit im wesentlichen keine Besserung für die in vielen F allen höchst ungerecht behandelten Opfer der NS-Verfolgungen gebracht wurde. Aber wenn auch der Gesetzgeber noch die ehrliche Absicht hat, einen weiteren, wenn auch letzten Beitrag zur Wiedergutmachung zu leisten, so haben die mit der Durchführung beauftragten Verwaltungsorgane und auch die Gerichte diesen guten Willen in den letzten Monaten durch eine durch nichts gerechtfertigte Verschleppungstaktik vermissen lassen. Einen neuen Höhepunkt des Unrechts stellt aber das sogen. Haushaltssicher ngsgesetz där, mit dem unter artistischer, höchst zweifelhafter Ausnutzung einiger Paragraphen die Auszahlung der jetzt zugesprochenen Beträge nur in Höhe von 40 Prozent geleistet wird, von einigen Ausnahmefällen abgesehen, im übrigen aber den Berechtigten noch nicht einmal mitgeteilt wird, wann die restlichen Gelder ausgezahlt werden. Auf diese höchst unseriöse Weise wälzen die Bundesdeutschen durch ihren Finanzminister die von ihnen den Aermsten der Armen gegenüber eingegangenen Verbindlichkeiten einfach ab, ohne dass es möglich sein sollte, hiergegen etwas zu unternehmen! (?) Dafür reist ein Ko'lege des Finanzministers, der über die schrecklich angespannten Finanzen der Bundesrepublik stöhnt und der die bestehenden Verpflichtungen nicht zahlt, in der Welt herum und verteilt Kredite.. . Dass maa zu dieser doppelten Moral kein Vertrauen haben kann, bedarf keines weiteren Kommentars. Dass z. B. 80 Millionen DM für die chilenische Wirtschaftsentwicklung von der Bundesrepublik grosszügigerweise eingeräumt werden, ist fabelhaft, aber zu wessen Lasten? — Zu Lasten der Opfer der NS-Verfolgungen der ehemaligen KZ-Häftlinge, di* endlich die ihnen kraft Rechtens und nicht kraft Wohlwollens zustehenden Beträge bekommen sollten, jedoch aufgrund einer selbstherrlichen Entscheidung der deutschen Schuldner nur zu 40 Prozent erhalten. nete Rietzei, der im Haus- I haltsausschuss des Deutsche»-. Bundestages die Politik Dr. Adenauers zur Unterstützung des Weizmann-Instituts sehr entscheidend mitgetragen hatte und dem diese Ehrung bereits früher verliehen worden war. Dr. Nachum Goldmann, der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, begrüsste Dr. Adenauer bei die. ser ersten Veranstaltung zu seinen Ehren in Israel. „Wir ehren“«, so sagte er „einen der grössten Staatsj männer und Persönlichkeiten | unserer Generation. Es gibt niemanden unter den Führern Nachkriegsdeutschlands ' der so viel Verständnis gezeigt hat für die Schwierigkeiten und die Bedeutung des Versuches, die Beziehungen zwischen dem jüdischen Volk und dem neuen Deutschland nach der Hitlerzeit zu normalisieren wie Dr. Adenauer. immer war er sich der tiefen moralischen Bedeutung bewusst, die in Deutschlands Versuch liegt, normlae Beziehungen herzustellen sowohl mit dem jüdischen Volk als auch mit Israel, und die einzigartige Gesetzregelung zur Entschädigung der Naziopfer wäre ohne seine mutige Stellungnahme in dieser Angelegenheit, in der er viele interne Schwierigkeiten zu überwinden hatte, niemals | zustande gekommen. Dr. Adenauer hat während vieler Jahre sein tiefes Interes. se für das Weizmann-Institut gezeigt als eine der Kundgebungen von Israels Beitrag I zur Weltzivilisation und Wissenschaft. Er hat dem Institut in vieler Beziehungen geholfen. Er verdient jede Anerkennung, die Israel ihm in diesen Tagen zeigt, und es ist ein wohlverdientes Vorrecht für das Weizmann-Institut, dass es ihn als erstes offiziell begriissen darf.“ Dr. Goldmann hatte zuerst hebräisch, dann deutsch gesprochen. Israels Aussenminister Abba Eban hielt, seine (Schluss, auf Seite 2) Verwarnung Toronto. — „Sie sind selbst an Ihrem Unglück, schuld“, sagte der Richter Cranford Guest zu dem 24jährigett John Beattie, autorisiertem Naziführer in Kanada, als er dessen Klage gegen den 33jährigen Samuel Kaplan abwies. Vor einigen Monaten wuiv de Kaplan, der das Konzentrationslager : überlebt hatte, von der Anklage öffentlichen Aergernisses, die der Naziführer gegen ihn angestrengt hatte, freigesprochen; Vor Gericht musste Beattie freiwillig zugeben, das* er Kaplan nicht mit Sicherheit als den Mann identifizieren könne, der ihn in* Mai vergangenen Jahres auf einem öffentlichen Platz, im Reagan-Park tätlich angegriffen hatte. Friedhof entweiht I Manchester. — Anderthalb Meter hohe Hakenkreuze wurden in gelber Farbe auf 30 Grabsteinen im jüdischen Friedhof von Manchester angebracht. Die Mauern de* Friedhofs wurden mit antijüdischen Schlagworten beschmiert Die Polizei leitete eine Untersuchung ein. Shazar-Briefmarke Rio de Janeiro. — Dns brasilianische Postministerium kündigte die Herausgabe einer Briefmarke mit dem Bild Shazars an, die anlässlich des Besuches des israelischen Staatspräsidenten in Brasilien Ende Juli erscheinen soll. Gleichzeitig gab das Parlament Brasiliens die Ernennung einer aus Senatoren und Deputierten bestehenden Empfangs- Kommission bekannt, clie Israels Präsidenten begriissen werden, da seine Ankunft in die Zeit der Parlamentsferien fällt. — (ITA)

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.