Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2170 (3.6.1966)
- Date
- 1966-06-03
- Page
- [Seite 7] (sequence 7)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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Viernes, 3 de Junio de 1966 SEMANA ISRAELITA J?««Sä1*** "¡S' ■°«S HDnser T(?4fcï*«r"* «Ä.^V.u, am »ie 1 Beter. %>iele "% «*h*J ich®nSi konneJ’W* ®N8ba jDftfc!"■«*»§*»* Aet*WeU »! r M,T: ik für ss&’vss ««‘Kl** <¡2:?ter8e1»« 78 ^tet ïârÆffï •“-ÄSS «52 “ * owegwsw 'GAIONDüS :b e ttEEiurr1 WiM» »opomuk Nestroy “ 14 öfcr; 8oanabead “• ~ TORVIEKADP: ® Öhr, A»ntag ab U ilda ITS, TEATRO MURE COMIEHTES 5424 *■ E: 54-904J GMyM der berübniie» Opeeettenknnstler MAI PEflLMANN GJTA GALINA mit ihrer ganzen liioatlertruppe aus Is- Jel mit 20 Schauspie rn in der berühmten Schlageroperette .VERLASSEN SIE ICH AUF MICH'"; 31 Ohr 30 Sonn. e lt Ohr u. 21 Ohr 30 SER lirweisung « N »oll« ni/fl 500.-" i/fl 350.— n/n 100.- ne weitere raises ructítoste® Erhoeen dt* vorbe- Año XXVII. — N* 2170 — 7 Ein froehlicher Nestroy Musik in Buenos Aires PHILADELPHIA- ORCHESTER Das gesamte Musikleben von Buenos Aires der vergangenen Woche wurde vom Philadelphia - Orchester beherrscht. Dieses Orchester, das eingeladen vom Mozarteum Argentino und unter Mithilfe des nordwnerikanischen Statedeparwnent zum ersten Mal Buenos Aires besuchte, gehört zu den besten und grössten Klangkörpern der Welt. An vier Abenden brachte uns dieses Orchestor ein umfangreiches Programm zu Gehör, das in gleicher Weise moderne, besonders hier noch kaum bekannte nord- und südamerikanische Komponisten, wie auch olle Klassiker umfasste. Ausserdem präsentierte sich ein Kammermusik - Ensemble diese s Orchesters in einem Mittagskonzert im Gran Rex. Der Höhepunkt dieser Konzertserie dürfte wohl das am Montag, den 30. d. M. stattgefundene Abschiedskonzert gewesen sein, das eine noch nie dagewesene Menge von Besuchern (trotz höchster Eintrittspreise) ine Colön gelockt hatte. Eugen Crmandy, der berühmte nordamerikanisch - ungarische Dirigent und ständige Leiter des Orchesters, hatte wieder ein eklektisches Programm zusammengestellt, das von Mozart und Beethoven über Ra. vel zu einem ganz modernen Nordamerikaner führte. Die besondere Präzision und Brillanz des Tons, sowie eine vollkommene Auqgeglichen- Mesilat Sion. — ün nuevo bosquete de 2.500 árboles, en homenaje a Abood Shaio, uno de los pioneros de la colectividad judía en Colombia y de los patriarcas de la comunidad sefaradí en Bogotá, fué consagrado oficialmente en presencia del Excmo. Sr. Octavio Villegas, Embajador de Colombia en Israel, y su esposa, el representante especial del Embajador de Fran eia en Israel, Sr. Gastaud y Sra., el Cónsul General de Colombia en Israel, Sr. Rafael Dazcal y Sra., el Sr. Iosef Aelion y Sra. Valentina Shaio de Aelion, sobrina de Abood Shaio q.e.p.d., familiaríes del Sr. Shaio y otras personalidades. Abrió el acto el Sr. O. Sapolinsky, Director del Dep. Latinoamericano del KKL, quien se refirió a la fecunda obra realizada por A. Shaio en Colombia y al eterno vínculo que desde ese momento lo ligará a la Tierra de Israel al haber cumplido sus hijos con su deseo plantando un bosquete en su memoria en las cercanías de Jerusalén, frente al Bosque Colombia. El Excmo. Sr. Embajador de Colombia, Don Octavia Villegas, señaló con sincera emoción el hecho de honrar con la plantación de árboles a personas que, como Abood Shaio, consagra, ron su vida por el bien del Für l.Personenhaushalt wird tüchtiges Maedchen oder Frau Wir alle Arbeiten, mit Schlafen und Familienan Schluss gesucht. — Angebote unter WE. 736 Pueyrredön 2190, I? izq. Die Kammerspiele brachten die Alt-Wiener Zauberposse „Lumpazivagabundus'“ in einer brillanten Auffüh rung heraus. Nestroys Feenwelt ist veraltet, die Handlung ist problemlos und unmodern; doch das liederliche Kleeblatt der drei gut cha rakterisierten Handwerksge - seilen lebt wie einst. Dre' Menschen voll Blut und Saft, deren Schicksal auch heute interessiert. Fritz Nydegger stellte sich erfolgreich als Regisseur vor Der Komiker in ihm brachte ein Brillantfeuerwerk von komischen Einzelheiten (in Hollywood sagt man ,Gags“) die dauernd von Lachen un terbrochen wurden. Es is*- sehenswert, was Nydegger aus dem Lesen eines Briefes an komischen Wirkungen herausholte. Die neue Musikmeisterin Ulla Harnisch bewies sich als temperamentvolle Pianistin. Sie hatte von Mozart bis Johann Straus« Perlen der Muheit der verschiedenen Klanggruppen, sind die hervorste chendsten Merkmale dieses Orchesters. Diese Eigenschaften hat es unter Beweis gestellt, als es im dritten Konzert unter Leitung eines Gastdirigenten, dem Polen Stanislaw Skrowaczowski sowohl Beethoven (Eroica) wie auch ganz Moderne mit glei eher Meisterschaft spielte. Ein unvergesslicher Besuch, für den das musikliebende Publikum von Buenos Aires diesem Orchester und der Leitung des Mozarteums sehr dankbar sein müssen. Dr. B Sch. prójimo y del país en que vivieron. El Sr. O. Sapolinsky entregó a la Sra. Valentina Shaio de Aelion un diploma encuadernado en un álbum de madera de olivo y en él un mapa señalando el lugar del bosquete. En nombre de la familia y de los hijos de Abood Shaio, que se encuentran en el extranjero, agradeció al KKL el Sr. Iosef Ae. lion, uno de los propietarios del periódico „L’Information d'Israel“. Aus unserer Arbeit: Der Vorstand von „Beth Israel“' ehrte ihren ehemaligen Präsidenten, Herrn León Willner, anlässlich seines 80 Geburtstages, mit der Eintragung in das „Golden-j Buch“. Die Familien: Max Juda und Gustavo Leers übergaben $ 20.000.— für die Eintragung in das „Goldene Buch“ ihrer Kinder: Ursula und Carlos, anlässlich ihrer Vermählung. Das Ehepaar Siegbert und Inge Ramsfelder, V. López, spendete $ 10.000.— anlässlich der glücklichen Geburt ihres Enkels: Daniel Joffrey Marx; das Kind wird im „Sefer Hajeled““ eingetragen. Wir danken allen unseren Freunden. Unser Telegrammdienst: Glückwunsch- sowie Trauertelegramme und Baumdiplome bei jeder Gelegenheit, bitten wir, unter folgenden Telefon. Nummern aufzugeben: 73-9026 Sra. Welnsteki 64 2966 Sra Luba scher 54.3209 Frl. Wertheimer 48-5683 Sekretariat. 48-3695 Sekretariat sik zusammengestellt. Da, Publikum grüsste begeistert die alten Bekannten. Schauspielerisch gebührt die Palme Hans Gerd Kübei Wenn ein Mime durch die Grazie und den persönlichen Charme seines Auftretens be zaubert, so zeugt das nebet angeborenem Talent, von Können. Wenn Kübel jedoch als dauernd betrunkener, unrasierter und spintisierender Sterngucker durch Anmut und Witz begeistert, so ist das Kunst. Fritz Nydegger gab einen springlebendigen Schneider Zwirn der jede komische Wirkung und jeden Lacher geradezu herauskitzelte. Der gute Schauspieler ist über dies Besitzer einer angeneh. men weichen Singstimme. Bert Oberdörfer, als guter Sänger hier bekannt, gab den Tischler Leim, die einzige anständige Seele des liederlichen Kleeblatts. Er stell te seine Sehnsucht zur geliebten Pepi mit menschlichem Gefühl dar. Das meist in vielen Rollen beschäftigte Ensemble war durchweg gut in Spiel und Gesang. Die Opernparodie gefiel und riss zu Beifall hin Ausnahmslos alle verdienen ein Gesamtlob. Eine besondere Hervorhebung verdient der Böse Geist Lumpazivagabundus von Fritz Kost, der sechs völlig verschiedene Rollen meisterte, ein köstlicher kleiner Mephisto im Feenreich. Das Publikum war in frohlichster Stimmung. Der Beifall am Schluss wollte kaum enden. Dr. Karl Kos« Gemeinden und Vereine (Fortsetzung der Vereinsnachrichten von Seite 6) 21.30 Uhr zur Verfügung steht, ebenso an den Tagen, an denen sportliche Aktivitäten stattfinden. Es handelsich hier um eine neue und wichtige Einrichtung, die un seren Jugendlichen zugute kommen wird. Einen ungeheuren Erfolg hatte unser Jugendball. Die Anziehungskraft der „VIP’s“ haben nicht wenig dazu bei. getragen. Allen, die mitgeholfen haben, herzlichen Dank. FUSSBALLTURNIER IN DER S. HEBRAICA ARGENTINA: Die S. Hebraica Argentina veranstaltet ab morgen ein Fussballturnier, an dem unsere „Cadetes“ teilnehmen werden. Das erste Turnier beginnt um 16 Uhr. Nächsten Sonntag wird uns Lamroth Hakol" besuchen. Diese befreundete Gruppe wird den Tag mit uns verbringen. THEATERGRUPPE Die Proben für die Auffüh. rung „La Misiön“, die von der Gruppe veranstaltet wird, nehmen ihren Fortgang. Demnächst folgen weitere Einzelheiten. EINHEITSKAMPAGNE Wir bitten unsere Mitglieder, daran zu denken, dass wir uns im Jahre „JAP' befinden und deshalb von alten eine grosszügige Beisteuerung für die Einheitskampagne erwarten. Zahlungen werden auch an Sonntagen auf dem Wochenendplatz in Banfield entgegengenommen. Messe in Tel Aviv Tel Aviv. — Ende Juni beginnt in dieser Stadt die diesjährige Internationale Messe, an der sich 43 Länder beteiligen. Im vergangenen Jahr beschickten 39 Länder die telaviver Messe, deren Dauer für etwa zwei Wochen vorgesehen ist. (ITA) K£A£tt KAycmcT COMITE CENTROEUROPEO Corriente* 22M — TI. Steck — T. E. 48-3695, «8-5683 Bosquete en Mo«tria de Abood (Ovadia) Shaio * - * : £&*>**% wmi Iteli Mil - - i t **»«*• mm ätiss mm ¿àmmïm Die neue „Friedens-Moschee“, die unser Bild zeigt, wurde in Nazaret mit einem Kostenaufwand von über einer halben Million IL errichtet. Hiervon zahlte die Regierung“ Israels 200.000 IL. Die Mifschee wurde anlässlich des mohammedanischen Ramadan-Festes eingeweiht. Das Gebäude wird als eines der schönsten Bauwerke in Israel betrachtet. Mohammedanische Würdenträger aus dem ganzen Land und Vertreter anderer Gemeinschaften wohnten der Einweihung bei. Mitglieder der Kommision für die Moschee besuchten die Mohammedanische Abteilung des israelischen Ministeriums für Religionsfragen, um ReKgionsminister Dr. Zorach Wahrhaftig und den Direktor der Abteilung, Jaakow Jehoshua, zur Teilnahme an der Zeremonie einzuladen. Dr. Wahrhaftig, der zu der Zeit in London weilte, beauftragte Herrn Jehoshua, der Einweihung beizirw<*hnen und seine Griisse zu übermitteln. Herr Jehoshua machte der Moschee bei dieser Gelegenheit 30 Exemplare des Koran zum Geschenk. Perlman wieder im Mitre \ Nach mehreren Jahren kehrte Max Perlman und seine Gattin Guita Galina wie der nach Buenos Aires heim, um im Teatro Mitre ein vielbejubeltes Gastspiel zu geben. Seine von ihm selbst geschickt zusammengestellten Werke sind ohne Bedeutung Sie sollen nur den Schauspielern gute Rollen und dem Publikum einige heitere Stunden bieten. Diesmal hiess die Posse „Verlasst euch auf mich!“. Perlman durfte sogar als Hypnotiseur und als Charleys Tante auftreten Man konnte also herzhaft lachen. Der Sc-hwerenöter Perlman eroberte das hübscheste Mädchen: Silvia Shelby, das einzige neue Gesicht im Ensemble, und sogar ein schönes und liebes Gesicht. An Perlman sind die Jah re spurlos vorbei gegangen. Er singt und tanzt, erzählt Witze und bezaubert alle mit seinem Charme. Guita Galina singt und tanzt ebenfalls wie einst im Mai und hat eine neue Note von groteskem Humor gewonnen. Michal Michalovich singt mit schöner Stimme. Sofia Rafalovich besitzt persönliche Grazie Pinie Goldstein ist der gutei Komiker, der er stets war. Auch alle anderen Künstler spielten ihre Rollen ansprechend. Perlman bringt immer ein jüdisches Couplet, in dem er mit „Chain“ das aktuelle Zeitgeschehen glossiert, diesmal u. a. die „Notwendigkeit“ der AMIA - Wahlen. Diesmal hiess es „Soll es Scholem-Altclum-Haiis in Tel Aviv Tel Aviv. — Präsident Sal - man Shazar weihte in Tel Aviv das Scholem-Alechem- Haus ein, das eine Sammlung aller verfügbaren Materialien über den berühmten jiddischen Schriftsteller enthält. Der Bau wurde mit der Hilfe nordamerikanischer Spender errichtet. Das Terrain schenkte die Stadtverwaltung. Der Einweihung wohnten Mitglieder der Familie des vor 50 Jahren verstorbenen Dichters bei. — (ITA) gehn, wie es geht“ und gefiel dem in fröhliche Stimmung versetzten Publikum so gut, dass alle begeistert mitsangen. Dr. Karl Kost 18 Jahre Israel bedeuten Leben: CHAJ! ★ Seit 1948 gelangten 1.200.000 JUDEN NACH ISRAEL entstanden 487 NEUE KOLONIEN 27 NEUE STAEDTE 230.000 NEUE HAEUSER durch die Einheitskampagne (Keren Hayessod) Deshalb: EINHEITSKAMPAGNE! C0MITE CENTROEUROPEO DE LA CAMPANA Keren Haiessod'» Sarmiento 2376, III. — T. E. 47-3820 3