Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2168 (20.5.1966)
- Date
- 1966-05-20
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. JûxJkmxiH&jbà&jelUa 83 - 26 1 3 T. E. Año XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 20 DE MAYO DE 1966 N? 2168 Abba Eban in Warschau von B. B. SAMUEL In den letzten Tagen spielten sich einige Ereignisse ab, die fiir die Zukunft von erheblicher Bedeutung sein könnten. Zunächst einmal hat Nasser seine Aktivitäten erneuert. Nach einem Besuch von Tito, dem rosa-roten Fürsten von Jugoslawien, erschien Alexei Kosygin persönlich, um alte Bande aufeufrischen. Die Sowjets haben hohe Kapitalien in Aegypten investiert. Bereits Krut.schew hatte seinen Besuch in Kairo abgestattet, der allerdings nicht ohne Zwisohenfälle verlief, als Krutschew einige Bemerkungen machte, die Nasser nicht gefielen. Wie mitgeteilt wurde, war die Begeisterung vor dem Besuch Kosygins weit geringer als vor zwei Jahren, als Krutscbew nach Aegypten kam. Die Russen sind vorsichtiger und kühler ihren arabischen Bundesgenossen gegenüber geworden. Während des Aufenthaltes Kosygins kam es allerdings zu den üblichen Massen-Kundgebungen, die in allen Diktaturen zur Tagesordnung gehören. Die Herren wollen sich gegenseitig imponieren. Nicht zu übersehen ist die Tatsache, dass Krutschew viel bekannter und wohl auch populärer als Kosygin gewesen ist Hervorgehoben wurde, dass die Sicherheitsmassnahmen umfassend waren, was die Beobachter in erster Linie darauf zurückführen, dass vor einiger Zeit ein Attentat gegen Nasser aufgedeokt worden wäre. Man nimmt deswegen, an, dass diese Sicherheitsmassnahmen eher für Nasser als für Kosygin getroffen worden seien. Diese Reise fällt zeitlich mit den Drohungen zusam men, die Nasser erneut gegen den Yemen oder gegen die früheren Machthaber dieses Landes, gegen den Iman und die Königstreuen, ausgestossen hat Bekanntlich werden die' Royalisten im Yemen von den Amerikanern, die Rebellen von Nasser unterstützt. Der Besuch Kosygins unterstreicht diesen Gegensatz und stellt an sich eine Drohung gegen alle dar, die gegen die kommunisti- ESHKOL KLAGT NASSER AN Jerusalem. — Levi Eshkol erklärte in einer politischen Debatte in der Knesset, dass Israel keine Atomwaffen besitzt und nicht als erstes Land diese Waffen im Mittelosten einführen wird. Er bezog sich hiermit auf kürzliche Drohungen Nassers, Aegypten werde einen Präventivkrieg gegen Israel führen oder Atomwaffen produzieren, weil ,,Israel dies tut“. Eshkol beschuldigte Nasser, die Welt irreführen zu wollen, und klagte ihn an, seinerseits andere Nachbarländer zu bedrohen, z. B. im Falle des Jemen. Er betonte, dass Israel die geschlossenen Verträge respektiert und seine Nachbarn nicht angreift, und verwies hierbei auf die ständigen Zwischenfälle an Israels Grenzen, die immer wieder wie jetzt von Syrien aus von arabischen Terroristen und Saboteuren verletzt werden. (ITA) __» sehe Front oder deren Parteigänger kämpfen. Damit werden die vorhandenen Gegensätze verschärft. Auf der anderen Seite ist nicht zu verkennen, dass unter den europäischen Satelliten eine Bewegung im Gange ist, die sich aus der Moskauer Vormundschaft herauszulösen. Der rumänische Aussenminister hat bereits vor Jahresfrist stärkere Beziehungen aum Westen gesucht als dies den Herren im Kreml zweckmässig oder angenehm war. Diese Tendenzen haben sich immerhin in einer Form verdichtet, die Moskau veranlasste, einen der wichtigsten Männer nach Bukarest zu schicken, um die Beziehungen zueinander zu normalisieren und irgendwelche eigenen rumänischen Schritte zu bremsen. Ob und wie weit dies gelang, muss abgewartet werden. Die internationalen Beziehungen der Russen zum Mittelost sind in einer lebhaften Entwicklung begriffen. Ohne die Bedeutung der Reden zu überschätzen, die von Immer wieder beschäftigt uns, beschäftigt die Welt die uralte Frage nach dem Sinn der Geschichte. Ist es eine willkürliche Konstruktion oder eine Wahrheit, dass die Geschichte der Menschen einen Sinn besitzt, dass sie bestimmten Gesetzen und Gesetzmässigkeiten unterworfen ist und nicht die Summe von Zufälligkeiten bildet, die sich in einem chronologischen Chaos abspielen. Man hat häufig versucht, die Antwort auf dem metaphysischen Gebiet zu suchen und der Mystik oder dem Glauben zu überlassen, wohin unser Verstand absichtlich, vermeintlich oder tatsächlich nicht hinzudringen vermag Immerhin begreifen wir Juden, dass im Ablauf des historischen Prozesses Gesetze walten, die wir für uns bejahen und in der Erkenntnis und Erfüllung der Sinn unseres Daseins liegt. Kristallklar ist der Aufbau des jüdischen Jahres, — das geschichtlich betrachtet — mit dem Freiheitszuge aus Aegypten beginnt und dann zur Gesetzgebung am Sinai führt. Diesen Weg von Pessach zu Schawuoth haben wir jedes Jahr zu durchschreiten, einen Weg, der nicht nur mit den erhebenden Tagen und Gedanken der Freiheit und des Rechtes ausgefüllt ist. sondern auch durch die Omer-Zeit führt, um uns gleichsam an die vielen traurigen Geschehnisse unseres nationalen Lebens zu erinnern. _. . ★ Diese Zeit des Omer-Zählens hat sich nachträglich und unabhängig von ihrer ursprünglichen biblischen Bedeutung infolge leidvoller Ereignisse späterer Epochen, die in diesen Jahresabschnitt fielen, dem Gedächtnis des Judentums als eine Zeit trauriger Erinnerungen einrussischen Diplomaten in und über Israel gehalten worden sind, dürfte auch hier ein leichter Stellungswechsel eingetreten sein. Die absolute Isolierung Israels besteht auch von russischer Seite nicht mehr. Dass Kontakt zum Ostblock vorhanden sind, beweist der Besuch des israelischen Aussenministers Abba Eban in Polen, wo er vom Aussenm». nister dieses Landes empfangen wurde. Eban ist nicht zu einem Staatsbesuch nach Polen gekommen, sondern hält dort eine Besprechung milden Botschaftern Israels in den Ländern hinter dem Eisernen Vorhang ab. Trotzdem dürfte in dem Besuch Ebans und der Wahl Warschaus als Tagungsort eine politische Massnahme zu erblicken sein, die auf eine Annäherung an die kommunistischen Länder schliessen lässt. Während diese wichtige politische Entwicklung deutlicher wird, bemühen sich die Bundesdeutschen, ihre alten freundschaftlichen Beziehungen na den arabischen Staageprägt. Nach der Niederwer fung des Bar Kochba-Aufstandes setzten die hadrianischen Religionsverfolgungen ein, denn dieser römische Kaiser begnügte sich nicht Wie einst Titus mit der Zerstörung des jüdischen Staates, ihm ging es um die Zerstörung des jüdischen Glaubens. Das waren die Zeiten, in denen es einem Juden verboten wurde, die Heilige Stadt Jerusalem zu betreten, jene Zeit, in der Rom als Symbol seiner Macht und seiner Pracht die Stadt Aelia Capitolina auf dem Boden Jerusalems baute und einen Jupitertempel errichtete. Es war die Zeit, in der es den Juden verboten war, die Gesetze des Schabbat zu beachten oder auch nur die jüdische Lehre zu studieren. Gelehrte, unter ihnen der berühmte Rabbi Akiba, wurden hingerichtet, weil sie die religiösen Gebote des Judentums befolgten. Auch in späteren Zeiten fallen viele grausame Ereignisse unserer Geschichte in Tage des Omer. So fanden die furchtbaren Verfolgungen der Juden am Rhein zur Zeit der Kreuzzüge (1096 n. d. g Z.) in der Omer-Zeit statt, denen viele Tausende zum Opfer fielen. Wenn wir vom finstersten Mittelalter sprechen, denken wir an jene Massaker, die von einem fanatisierten, lichtscheuen Gesindel aus niedrigsten Mo tive, um zu morden, zu rauben und zu plündern, in brutaler Form durchgeführt wurden. Merkwürdig genug begehen auch wir heute in der Omer Zeit die Erinnerung an die Millionen Märtyrer unserer Zeit, an die sechs Millionen Juden, die von nazistischer Mörderhand fielen, nur weil sie Juden gewesen sind. So gliedert sich die Erinnerung ten wiederherzustellen, was verständlich ist. Bonn haf vorher den Israelis einen ansehnlichen Kredit zugesagt, was den wirtschaftlichen Charakter dieses „Dreieokgeschäftes“ unterstreicht. Der deutsche Schritt gegenüber den Arabern ist sicherlich vorher mit den Amerikanern „sychronisiert‘‘ worden. Der Westen ist daran interessiert, stärkere Investitionen in den arabischen Ländern zu machen, um auf diese Weise den sowjetischen Bemühungen einer wirtschaftlichen Bevormundung der pauperesierten Araberstaaten entgegenzuwirken. Nur sollten sich die Amerikaner endlich einmal entschlossen, selbst Farbe zu bekennen und nicht allein wirtschaftliche Hilfe entweder selbst oder durch ihre Bundesgenossen zu leisten, ohne die politischen Probleme des Mittelostens zu lösen. Dies dürfte heute leichter als früher sein. Denn wenn sich Russen und Amerikaner nicht verständigen, wird das Rote China als lachender Dritter aus dieser I Rivalität hervorgehen. — an dieses tragische Geschehen auf eine geheimnisvolle (oder sinnerfüllte) Weise in den Rhythmus des Ablaufes des jüdischen Jahres und der Geschichte unseres Volkes ein. — ★ Bisher wurde die Omer- Zeit nur einmal, durch Lag b’Omer, den 33. Tag im Omer, unterbrochen. An diesem Tage soll eine Seuche aufgehört haben, die unter den Schülern des Rabbi Aki ba wütete. In unserer Zeit ist ein weiteres, für die Gegenwart und Zukunft höchst bedeutungsvolles Ereignis hinzugetreten, das die Omer- Zeit unterbricht: der Jom Haazmauth, der Tag (5. Ijar), an dem der neue jüdische Staat geschaffen wurde, an dem Medinat Jisrael in die erregende Geschichte unseres Jahrhunderts eintrat. Man hat immer wieder die Frage gestellt, ob das Beachten der Omer-Zeit nicht .antiquiert“, nicht überholt sei. Die Erinnerung an die Zeiten des Rabbi Akiba liege doch fast zweitausend Jahre zurück, die Geschehnisse der Kreuzzüge mit ihren schrecklichen Verfolgungen gingen vor rund eintausend Jahren vor sich. Deswegen soll auch noch unsere Generation die Vorschriften der Omer-Zeit beachten?, so fragen viele. Selbst wenn wir von den späteren traurigen Begebenheiten absehen, bleiben auch für uns die Omer-Tage von Bedeutung. Ein Volk erinnert sich nicht nur an die frohen Tage seiner Geschichte, an die Befreiung aus Aegypten oder an die Gesetzgebung am Sinai. Unser Volk denkt auch an das Unglück, das über uns in alten wie in jüngeren Zeiten hereingebrochen ist. Alle unsere Erklärer unter- (Schluss auf Seite 2) WIE ICH ES SEHE : Bedeutung des Gesetzes von JEHUDA GOTTHEIMER Sie wollen sparen Br. W.: — „Spare in der Zeit, dann hast du in der, Not“, lautet ein altes Volkswort. Hieran haben sich wohl die deutschen Finanzgenies erinnert, die aus dea Trümmern des zerstörten Dritten Reiches mit amerikanischen Hiifsgeldern den reichsten Staat in Europa zimmerten. Durch Sparen werden natürlich nicht nur Werte ¿er Volkswirtschaft entzogen, da sie vom Markt ausgeschaltet sind, sondern gleichzeitig Werte den Banken oder sonstigen Geldinstituten zu einem ausserordentlich niedrigen Zinsfuss zur Verfügung gestellt. Die Ermunterung der Bevölkerung zu Sparen bedeutet immer die Ankurbelung des den Banken und sonstigen Finanzinstrumenten disponiblen Kapitalmarktes. Vom natinalökonomischen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist Sparen eine volkswirtschaftliche Aktion wie die Propagierung einer staatlichen Anleihe. Sparen verfolgt den gleichen oder einen ähnlichen Zweck, Arme Leute können nicht sparen. Zu jammern, wir müssen jetzt sparen, wir haben kein Geld, ist sinnlos. Reiche Leute dagegen, die sparen, verwerten ihre Gelder nicht in einem dem Gemeinwohl dienenden Interesse. Ein privater Kapitalist kann sparen, ein Staat nicht. Die Staatsverwaltung kann nur sparsam geführt werden. Eia Staat, der seine Gelder hortet, richtet seine Finanzen zugrunde. Die Bundesrepublik, die ein Haushaltssioherung». gesetz mit Sparmassnahmen beschlossen hat, spart aber garnicht. Sie spart sc ion deswegen nicht, weil sie genügend ausgebildete Kräfte hat, die einen solchen Fehler zu vermeiden wissen. Sie spart vor allem nicht, weil es für sie überhaupt kein Erfordernis ist, Sparmassnahmen zu ergreifen, denn sie hat einen Ueberfluss an Geldern und keinen Mangel! — Vielleicht ist der Ueberfluss in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr geringer geworden, das kana man schwer kontrollieren, aber dass er vorhanden ist, dürfte ausser Zweifel stehen. Die Bundesrepublik will such in Wirklichkeit nicht sparen, sondern die ihr reichlich zur Verfügung stehenden Gelder anders disponieren, als ursprünglich vorgesehen war. Lesen Sie den Finanzteil der Frankfurter Allgemienen. Häufige Ueberschrift; „Noch höhere Rendite angestrebt“. Ein willkürlich herausgegriffener Satz: „Die Investitionen des Jahres 1965 betreffen vor allem den Neubau des Konfektionsbetriebes in K., die für 3,5 Millionen DM erworoene L’sche Baumwollspinnerei (Produktion von Garnen und Nähgarnen) sowie die Installation einer Kammgarnspinnerei im österreichischen Ebensee mit neun Millionen DM.“ Dass es einen hohen Kapitalüberschuss gibt, kana man nicht nur aus der expansiven wirtschaftlichen Entwicklung entnehmen, aber auch aus dieser. Aufsehet» erregte jüngst eine Mitteilung über die Errichtung eines gewaltigen deutschen Stahlwerkes im... kommunistischen China, die mit Genehmigung der hierfür zuständigen deutschen Instanzen vor sich ging. An diesem Unternehmen sind viele deutsche grosse Industrie-Konzerne beteiligt, Die Nachricht erregte seinerzeit aus politischen Gründen Aufsehen, dass ausgerechnet die Bundesrepublik den Roten Chinesen eine so weitgehende Wirtschafts- (und Kriegs-)Hilfe leistet... Wir wollen aber nicht den politischen Aspekt dieses Geschäfts unterstreichen, sondern die wirtschaftliche Potenz der Bundesregierung hervorheben. Ungezählte Millionen werden unter dem Rubrum „Entwicklungsgelder“ gezahlt. Was man im einzelne»» darunter verstehen muss, bleibe dahingestellt Den arabischen Staaten läuft Bonn mit seiner Bitte nach, ihnen „helfen' na dürfen. Sie lesen wahrscheinlich nicht die regelmässigen Veröffentlichungen „Hamburg Information“, die soeben ein wunderschönes Heft „Hamburg“ herausgegeben haben, voller Stolz über Erfolge, Entwicklungen, Leistungen. Bilder und Wörter spiegeln den bürgerlichen Reichtum dieser von Sozis regierten Stadt. Von der Notwendigkeit über das normale Muss hinaus Sparmassnahmen ergreifen zu müssen, ist nicht die Rede. Wer dies behauptet, setzt sich der Gefahr der Lächerlichkeit aus. Nur an einer Stelle soll gespart werden: bei der Erfüllung der Verbindlichkeiten gegenüber de»» Verfolgten. Dié ganze Mottenkiste juristischer Spitzfindigkeiten wird mobilisiert, um Paragraphen zu zitieren, da Argumente der Vernungt nicht angeführt werden können. Wer heute seinen Prozess auf Zahlung von Entschädigungsleistungea nach Jahren währendem Warten gewinnt, z.B. weil seina Krankheit als verfolgungsbedingt anerkannt worden ist, der erhält nur 40 Prozent des zugesprochenen Betrages ausgezahlt, wenn er nicht über 65 Jahre alt ist und muss noch weitere ein oder zwei Jahre mit dem Res twarten. Das verstehen die deutschen Finanzbehörden unter „Sparmass nahmen“ und durch diese Einsparungen soll der deutsche Etat gerettet werden... Kommentare überflüssig. Israel und Polen Warschau. — Der israelische Aussenminlster Abba Eban konferierte mehrmals mit dem polnischen Aussenminister Adam Rapacki. Bei diesen Zusammenkünften kamen die beide Länder interessierenden Probleme zur Sprache. In Jerusalem verlautete, dass Eban seinem Kollegen Rapacki Israels Position in der Frage der Oder- Neisse-Linie auseinandersetzte Ebenfalls aus Jerusalem wurde gemeldet, dass der deutsche Botschafter Dr. Rolf Pauls, von seiner Regierung Anweisung erhielt, um eine „Aufklärung1 über diese Unterhaltungen zu ersuchet», Eban und Rapacki nahmen an einer Feier vot dem Denkmal für die Märtyrer des Ghetto-Aufstande.- in Warschau vom Jahre 1943 teil. Eban legte am Fuss des Monuments eine Blumenspende meder Später führte er ei»ie Unterhaltung mit dem polnischen Minister für Kultur Lucian Motika. Er besuchte ferner das [nstibut für Jüdische Geschichte und wohnte darauf einen» Gottesdienst in der grossen Synagoge bei die überfüllt war. Abba Eban besuchte auch das Todeslager Auschwitz. Tief erschütterte erklärte er. „An keinem Ort unr> zu keiner Zeit hat sich eine so.che Stätte des Gedenkens an menschliche Grausamkeit erhoben. Jeder Funken von Liebe, Ehre. Barmherzigkeit und Anstand wurde hier von der dunklen Flut des Bösen, die das vazideutschland entfesselt hatte weggeschwemmt Das neue Israel und das neue Polen stehen in der ersten Reihe derer, auf denen diese schmerzvollen Erinnerungen lasten.“ (ITA)