Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2167 (13.5.1966)
- Date
- 1966-05-13
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE UIOM PUEYRREDON 2190 — 1’ izq. JktnjcutaJsfacíjelUcL 83 - 26 1 3 T. E. Año XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 13 DE MAYO DE 1966 N9 2161 Drohungen gegen den Yemen Der Yemen-Konflikt er Schwert seit längerer Zeit die Lösung mittelöstlicher Probleme. Als nach Kämpfen, die sich Jahre lang hingezogen haben, Nasser endlich verkündete, dass ein Waffenstillstand zwischen ihm und dem Yemen zustande gekommen wäre, atmeten die Amerikaner auf, da ihnen dieser Krieg durchaus nicht in ihr Konzept passte. Wenn man die Haltung Nassers im Yemen-Konflikt mit seiner eigenen Terminologie kennzeichnen wollte, müsste man von einer imperialistischen Intervention Aegyptens in interne Angelegenheiten eines anderen souveränen Staates sprechen. Im Yemen kämpfen zwei Parteien um die Macht: der Imam und seine Leute, die verzweifelt darum ringen, von ihren ..demokratischen'4 Gegnern nicht verjagt zu werden, und die Rebellen, die von Nasser gestützt. Re formen durchführen wollen Dass hinter diesen Auseinandersetzungen die Weltmächte stehen, dürfte leicht erkennbar sein; die Amerikaner, die den Iman zu halten versuchen, aber ebenso bereit sind, mit den stärkeren Bataillonen zu marschieren (deswegen begriissten sie den Waffenstillstand, der eigentlich ein Erfolg der Rebellen war), und die Russen, die Nassers Expeditions - Armee ausrüsteten, wenn sie auch mit ansehen mussten wie die Aegypter in den Wüsten des Yemen von Niederlage zu Niederlage eilten; aber auch daran ist Nasser gewöhnt dessen politische Geschicklichkeit in erster Linie darin besteht, die militärischen Niederlagen in politische Erfolge zu verwandeln. Als der Waffenstillstand der streitenden Yemen-Parteien mit dem vereinbarten Rückzug der ägyptischen Truppen verkündet wurde, waren die meisten Beobachter der Auffassung, es würde sich um ein Manöver handeln, da weder Nasser bereit sei, auf seine yemenitischen und panara bischen Aspirationen zu verzichten, noch der Iman irgendwelene Verzichte leisten wolle. Die von Nasser seinerzeit verbündete Friedensbereitschaft war auf die wachsenden innerpolitischen Schwierigkeiten zurückzuführen, die durch den der hungernden Masse in Aegypten unverständlichen Krieg verschärft wurden. Jedenfalls nach aussen hin musste Nasser sich vom Kriegsschauplatz im Yemen zurückziehen, eine Beruhigungspille für das eigene Volk... Nicht nur die Weltmächte standen hinter dem Yemen Konflikt, auch die grossen arabischen Länder waren hierbei gegeneinander aufmarschiert. Nasser stützte ganz offen die Rebellen, Saudi Arabien den Iman und seine Königstreuen. Plötzlich waren die Vereinbarungen über Waffenstillstand und Rückzug der Truppen vergessen, die arabische Freundschaft schlug einmal mehr in Hass und Feindseligkeit gegen die ,, Bruder Völker' um, weil nackte Inter, essen gegeneinander stehen, und die rivalisierenden Oberhäupter vom gleichen Machtrausch und Führungsanspruch erfüllt sind: Nasser und der König von Saudi Arabien. Anstatt das Abkommen über den Yemen zu erfüllen,. von B. B. SAMUEL droht Aegypten mit einer Invasion... Saudi Arabiens, falls dieses Land wiederum den Yemen-Krieg wiederaufnehmen sollte. Natürlich wird man niemals feststellen können, wer ,,die Schuld hat. Das jedenfalls ist die Chance Nassers, der mit seinen Niederlagen und militä rischen Rückschlägen im Yemen noch nicht genug hat sondern weitere Misserfolge im sauditischen Gebiet sucht Dass diese Nasserschen Drohungen nicht sonderlich ernst genommen werden müssen, dürfte von vielen Beobachtern angenommen werden. Nur verschlechtert jeder Rechtsbruch die Welt-Politik belastet durch eine weitere Hypothek das schon wankende Gebäude des internationalen Friedens und erschwert jede Form wirtschaftlicher Rehabilitation der pauperisierten arabischen Massen. Die neueste Nasser-Erklärung weckte die Orientexperten des Statedepartment auf. die von arabischen Nächten und orientalischen Märchen träumten. Eine ägyptische Invasion in Saudi Arabien könnte auch amerikanische Oelinteressen schädigen. Sofort wurde mitgeteilt, dass die Vereinigten Staaten ihr Versprechen, die Integrität Saudi Arabiens zu verteidigen, einhalten würden. In Kairo schlugen daraufhin di“ Wogen der Empörung recht hoch, als man von dieser Stellungnahme des Weissen Hauses erfuhr. Offenbar haben die ägyptischen Invasionshelden, die sich schon in Riad einmarschieren sahen, nicht damit gerechnet dass auch ein Land sein Wort halten könne. Die führende Regierungszeitung ,.A1 Ahram“ schreibt, die USA hätten ihre Maske fallen gelassen und träten jetzt als der Schutzpatron Saudi Arabiens auf... Wiederholt sich die Geschichte? Im Jahre 1963 erreichten die Spannungen ihren Höhepunkt, als Nasser zwei sauditische Grenzdörfer bombardieren liess. Präsident Kennedy schickte amerikanische Kriegsflugzeuge nach Saudi Arabien und teilte Nasser mit, er solle sich vor neuen Attacken hüten. Das tat Nasser auch... Wann wird man endlich diesen ständigen Unruheherd beseitigen und Ordnung schaffen, damit die Völker des Mittleren Ostens friedlich Zusammenleben können? WIE ICH ES SEHE Das ist nicht erlaubt von JEHUDA G0TTHE1MER Einleitung: Zu den Publikationen des Vatikans über die Haltung der Katholi sehen Kirche in der Hitler- Zeit wurde an dieser Stelle bereits in zwei Artikeln ,,Eine Veröffentlichung" und ,.Nicht mit einem Wort4', die im März dieses Jahres erschienen sind, informiert und Stellung genommen. Wir hatten u. a, von dem Besuch des Bischofs Berning (Osnabrück) berichtet, den dieser Kirchenfürst in einigen Konzentrationslagern gemacht hat, worüber Pater Friedrich Muckermann in seiner in Holland erschienenen Wochenzeitung „Der Deutsche : Weg41 u. a. geschrieben hatte: „Wir stehen vor der erschütternden Wahrheit, dass * 1 das einzige Wort, das ein deutscher Bischof bis auf den heutigen Tag (Juli 1936) in der Oeffentlichkeit zu der Barbarei der Konzentrationslager gesagt hat, ein Wort der Verherrlichung Adolf Hitlers und seines Systems ist mit allen diesen Barbareien“. — Es ist von grösster Bedeutung, gerade nach der Veröffentlichung der Briefe an das deutsche Episkopat durch den Vatikan, den weiteren Verlauf der Geschehnisse und Haltung der Katholischen Kirche in Deutschland zu verfolgen. — Wachsende Bestürzung: — Deutsche Katholiken im Exil waren über die Taktik und die ideologischen Konzessionen des deutschen Episkopats bestürzt. Die Gründe hierfür lagen auf der Hand. Denn durch diese Konzesaio- Sabotage Tel Aviv. — Arabische Saboteure sprengten ein Bewässerungsrohr im Negew. Das Hauptquartier der Israel-Armee meldete der Organisation für üeberwachung der UN-Waffen- Stillstände in Jerusalem, dass eine Wasserleitung auf den Gemüsepflanzun gen von En Jahaw durch Sprengkörper beschädigt wurde. Die Siedlung liegt 600 Meter von der transjordanischen Grenze entfernt. TTA) nen gaben selbst diejenigen Katholiken nach, die bisher einen inneren Widerstand gegen die nazistischen Irrlehren geleistet hatten. Wenn ihre geistlichen Führer ihren eigenen Frieden mit den Nazi-Theorien schlossen, konnte man von dem einfachen Mann, dem schlichten Gläubigen, nicht erwarten, dass er gegen den reissenden Strom schwimmen werde. Gefahren für das USA-Judenfum Grossinger (New York). — Dr. Joachim Prinz erklärte vor dem Amerikanischen Jüdischen Kongress, dem er acht Jahre als Präsident Vorstand dass dem jüdischen Geistesleben in den Vereinigten Staaten schwere Gefahren drohen, und man nicht mehr behaupten könne, dass „es immer ein Judentum geben wird, und dass wir ein ewiges Volk sind“. Ueber 100 Delegierte lauschien den Worten von Rabbiner Prinz, der auf der Konvention des AJK ankündigte, von seiner Wiederwahl zom Präsidenten abzusehen. Als besonders kritisch für das USA-Judentum bezeichnete er die Gleichgültigkeit gegenüber der jüdischen Geschichte unter der akademischen Jugend, die „weder von der Vernichtung der europäischen Judenheit beeindruckt noch von der Gründung des jüdischen Staates beeinflusst ist“. Zu den weiteren Gefahren zählte er die Unkenntnis der jüdischen Werte und der ethisehen Gebote des Judentums sowie deren Anwendung auf Zeitprobleme, die Absonderung der jungen Generation und das Fehlen einer Fühlungnahme mit ande ren Mitgliedern des „Hauses Israel“. (ITA) Pater Muckermann verlangte das Selbstverständliche, was aber nicht eintrat, dass die Kirche sich offen : gegen den Nationalsozialismus erklären solle. Man war- I tete darauf, dass Nationalsozialismus und Neuheidentum I für identisch erklärt werden; würden. In seinem Idealismus und Glauben schreibt Mukkermann 1934: „Ein grosser Augenblick ist für die Kirche gekommen. Die Menschenrechte sind in Gefahr.“ Die Menschenrechte waren schon geschändet. Aber das erlösende Wort wurde nicht gesprochen, jedenfalls nicht von der Kirche, auch nicht als die Grausamkeiten immer schrecklicher wurden und die Gasöfen in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern brannten. Muckermann: „Niemand wagt mehr zu sprechen ge- I gen jene Diktatoren, die den I Menschen behandeln wie einen Sklaven. Niemand spricht I angesichts all der Konzentrationslager, der Morde, der Vergewaltigungen der Freiheit jenes göttliche Wort: „Das ist hier nicht erlaubt.“ Spräche es die Kirche, erfüllte sie hier einen hohen Beruf, die Antwort wäre ein begeistertes Echo über die ganze Erde hin.“ — Aber die Kirche als solche schwieg, bis zum bitteren Ende, b'S zum Zusammenbruch des Dritten Reiches, ohwoh] j sie immer genau darüber un-! terrichtet war. welche Verbrechen und Grausamkeiten von den Nazis — nicht nur gegen die Juden — in ganz Europa begangen worden sind. Dabei dürften Zweife' daran dass die Kirche, vor allem in ihren führenden Positionen, genau wusste, was geschah, nicht zulässig sein. Das ergibt sich im übrigen schon aus den schwachen Anspielungen, die aus den Hirtenbriefen herausgelesen werden konnten. Dass man im Vatikan über Einzelheiten informiert war. haben zahli-eiche auslä ndische Diplomaten bestätigt. Dass auch ständig Bericht aus Polen eingingen. wurde durch das bekannt gegebene Material erhärtet Die ganze Welt hat ge- Unfreundliche Richter Dr. w.; — Dass die Spruchpraxis der deutschen Gerichte in Wiedergutmachungsfällen und Entschädigungs- Sachen besonders in ausserdeutschen Ländern aufmerksam beobachtet und häufig diskutiert wird, ist schon deshalb verständlich, weil die Mehrheit der Verfolgten nicht in der Bundesrepublik lebt. Vielleicht nehmen die Gerichte von diesen Kritiken keine Kenntnis, weil sie keinen Zugang zur ausländischen Presse haben. Möglicherweise fühlen sich die Richter auch über diese Stellungnahmen erhaben, weil sie „unabhängig4' sind oder sich über solche Aeusserungen erhaben fühlen. Manche Entschädigungskammern haben in letzter Zeit in Urteilen nicht nur juristische Feststellungen getroffen, die Verwunderung auslösen müssen, sondern darüber in ihren Entscheidungsgriinden eine absolut entschädigungsfeindliche oder lebensfremde Auffassung vertreten, wobei sie davor nicht zurückschreckten, ihrerseits an Personen, Parteien und Aerzten Kritiken zu üben, die das zulässige und erträgliche Mass weit übersteigen. 3o muss auffallen, dass Richter sich Urteile über die Qua lifcät von Aerzten anmassen, die ihnen weder zusteheu noch bei sachlicher Betrachtung möglich sein dürften. Man kann sich nicht des Eindrucks erwehren, dass solche Urteile und Stellungnahmen zweckgebunden und entschädigungsfeindlioh sind. Selbst das Berliner Kammergericht verfällt mitunter in einen Ton, der für Strafsachen angebracht sein mag, in Entschädigungsf allen aber deplaziert ist, um härtere Ausdrücke zu vermeiden. Die Anforderungen, die mitunter an die Verfolgten gestellt werden, lassen erkennen, da-s man „am grünen Tisch“ und wirklichkeitsfremd entscheidet. Wenn man einem Verfolgten z. B. vorwirft, er habe unrichtige Angaben über das Einkommen seines Vaters gemacht, des wegen sei er in seinem gesamten Vorbringen nicht glaubwürdig, so ist diese These allein schon dann abwegig, wril man von einem Menschen, der in der fraglichen Zeit 14 oder 15 Jahre alt gewesen ist, niemals erwarten kann, dass er mit Sicherheit aussagen kann, wie noch das Einkommen seines Vaters war... vor mehr als 30 Jahren! In den gleichen Zusammenhang gehört das Verhalten einer Hamburger Entschädigungskammer, die von einer „Bruchteilsjüdin“, wie uns mitgeteilt wird, geleitel wird, deren Ton eher an preussische Polizeivorschriften erinnert nicht aber im Entschädigungsverfahren angebracht sein dürfte. Man kann sich mitunter nicht des Eindrucks erwehren, dass sogar Richter vergessen haben, welche Tatbestände den vielen Prozessen zugrundeliegen, die heute vor deutschen Gerichten von Verfolgten angestrengt werden müssen, weil man ihnen das magere Recht der Entschädigung vorenthält. Palls gewünscht können wir mit vielen Einzelheiten dienen. Für das Spezialgebiet der Entschädigung sollten nur solche Richter eingesetzt werden, die nicht nur die besonderen und einschlägigen Gesetze kennen, was sicherlich stets der Fall ist, sondern darüber hinaus auch! mit den Tatbeständen ein wenig vertraut sind, die den i Hintergrund aller dieser Prozesse bilden. — wusst. was im Dritten Reich j geschah. Die Reaktion aller; Regierungen war schwach, bis die Alliierten im Krieg ihre deutlichen Warnungen an die Mörder richteten. An; den Vatikan gelangten auch j klare Schreiben und Infor-!! mationen aus Frankreich, | um nur ein Beispiel anzufiihj ren, wo die höchsten Kir- I chenfürsten den Vatikan um sein Eingreifen gebeten haben. | Im August 1942 wurde das britische Aussenministerium von alarmierenden Informationen in Kenntnis gesetzt, die der Repräsentant des Jüdischen Weltkongresses in j Genf, Dr. Gerhart Riegner, erhalten und über das britische Genei alkonsulat weitergeleitet hatte: im Führerhauptquartier werde über die Ermordung aller in Händen des Dritten Reiches befindlichen Juden verhandelt. Das britische Aussenministerium gab diese Informationen sofort weiter. Die nazistischen Mordpiäne waren also bekannt, bevor sie mit aller Rücksichtslosigkeit des Sy- ■ stems durchgefiihrt wurden. Dabei darf man aber nicht übersehen, dass schon vor der Exekutierung der .Endlöeung“ ungeheuerliche Schandtateu von den Nazis seit dem Augenblick ihrer Machtergreifung begangen worden sind. Am 26. Juni 1944 sandte der Weltkongress durch sein Londoner Büro das folgende Kabel an Seine Heiligkeit, den Papst, in die Vatikanstadt: „In Erfüllung ihres zugegebenen Planes der Ausrottung der gesamten europäischen Judenheit haben die Deutschen während der '.etzten Wochen aus Ungarn 100.000 Juden deportiert und ermordet, Männer, Frauen und Kinder, indem sie diese in Massen in den bekannten Giftgaskammern in Auschwitz, Polen. vernichteten. Diese Nachrichten wurden durch die polnische Regierung bestätigt. Die Deutschen haben bisher kaltblütig beinahe vier Millionen Juden in Europa massakriert. Wir appellieren an Eure Hei- (Schluss auf Seite 2) RECHTE DER RUSSISCHEN JUDEN nhii^ntiag° ~ ln einer Sondersitzung der ch Umsehen Deput'.ertenkammer gelangte das Problem der juchschen Minorität in Sowjetrussland zur Sprache Gei Abgeordnete Carlos Morales verlas seinen Beri ht aber den Besuch einer chilenischen parlamentarischen Delegation m verschiedenen asiatischen und europäi 4ihlrV°Zollst'?chen Landern. In seinen Ausführungen tber die Sowjetunion stellte er fest dass fort noch ein Problem,_ vielleichtals Ueberbleibsei aus de:- Stalinzeit seiner Losung harre das sich auf eine bestimmte Min derheit bezieht. „In meiner Eigenschaft als Sekretär des Lateinamerikanischen Parlaments“ heisst es, ..habe ich mich mit dem Schicksal der jüdischen Minorität beschäftigt und aufgrund mir vorliegender Berichte festees-ellt dass diese heute nichts als die Wiederhersteiiutio it,rer kult rellen. -eligiösen und ethnischen Rechte fordern die ihnen seinerzeit abgebrochen worden sind Die Juden haben ferner den Wunsch dass es hnen erlaub4 wir<U sich mit ihrer Familien wieder zu vereinigen die ais Folge des letzten Weltkrieges vertrieben worden sind und heute in Israel oder in anderen Ländern leben' Sch.iesshch gibt Morales der Erwartung Ausdruck dass der heute in Russland zu beobachtende Fortschritt die Möglichkeit zu einer Wiederherstellung dieser prak tisch unterdrückten Rechte bieten könne <ITA>