Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2157 (25.2.1966)
- Date
- 1966-02-25
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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JÜDISCHE lierai PUEYRREDON 2190 — 1’ ¡zq. /a JkmxïHjGi. J&uG&lila 8 3 - 2 6 1 3 T. E. An« XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 25 DE FEBRERO DE 1966 N>> 2157 Geben Sie Gedankenfreiheit von JEHUDA GOTTHEIMER von KURT R. GRu$$Mft*r. Im Wirtschaftsdienst Nr. 533 der Berliner Handelsgesellschaft, wo bis 1933 der berühmte Fürstenberg regierte, wird unter der Ueberschrift ,,Hitler Hypotheken“ der Einfluss der Wiedergutmachungsleistungen auf dem Kapitalmarkt behandelt. Der am 18. Dezember 1965 veröffentlichte Bericht behauptet, „dass ohne diese Zahlungen — ent- I weder in der Form verminderter Nachfrage oder in der Form erhöhten Geldangebots — ein erheblicher Teil dem Kapitalmarkt zugute gekommen wäre, und somit hätte der Zinssatz beträchtlich unter dem damaligen Niveau von 8 Prozent liegen können “ Zwar leugnet der Bericht nicht, dass es noch andere Faktoren gäbe, die den deutschen Kapitalzins im Jahre 1965 so hoch getrieben haben, aber die Betonung für diese aussergewöhnliche Entwicklung liegt.« bei der Wiedergutmachung. Die Berliner Handelsgesellschaft hat damit allen rechtsextremen Zeitungen, gleichgültig ob es sich um di® Deutsche National Zeitung und Soldaten Zeitung München, oder die Deutsche Wochenschau in Hannover oder die Generalanzeigerpresse im Lande handelt, ein Signal gegeben, die Wiedergutmachung für die Form des erhöhten Zinsangebots verantwortlich zu machen. Der kürzlich verstorbene bedeutende Nationalökonom Professor Dr. Wilhelm Röpke in Genf, der ein stänliver Mitarbeiter des Wirtscl.aftsteils der Frankfurter A'l >emeinen Zeitung war, hatte sich zu diesem Bericht wie folgt geäussert: „Das hat nur. gerade noch gefehlt, dass man die deutschen Wiedergutmachungen anstelle der eigenen Einsicotslosigkeit verantwortlich macht. Um nur das Eine hervorzuheben: Wie will ma.i damit erklären, dass die Katastrophe des deutschen Re itenmarktes über Nacht erfolgt ist, während doch die Wiedergutmachungsleistungen seit Jahren laufen und im übrigen relativ bescheiden sind? Den Mangel an völkerrechtlicher Loyalität, der in der Kupon* Steuer zu erblicken ist. nun noch mit einem, wenn auch versteckten Angriff auf eine wirklich vollbrachte moralische Leistung heilen zu wollen — das ist eine erstaunlich® Leistung der Polemik.“ Professor Röpke sieht die Hauptursache für die Kapitalmarktsituation in der Kupon-Steuer ausländischer Besitzer und anderen Faktoren, denn hohe Diskontsätze gibt es in anderen Ländern, wo es keine Wiedergutmachung gibt, auch, und sie sind ein altbekanntes ökonomisches Problem. Es ist bedauerlich, dass die Berliner Handelsgesellschaft die Wiedergutmachung als Prügelknaben für einen Misstand erklärt und somit den rechtsextremen Kreisen und Feinden der Wiedergutmachung Wasser auf ihre Mühlen der Vergiftung und Verhetzung geliefert hat. In diesen Tagen wurden zwei sowjetische Schriftsteller, Andrei Sinjawski und Juli Daniel, von einem Moskauer Gericht nach einem kurzen Prozess zu sieben bzw. fünf Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Den beiden bekannten Autoren wurde vorgeworfen, Manuskripte ins Ausland geschmuggelt zu haben, wo sie unter Pseudonymen veröffentlicht worden sind. Der Inhalt dieser Erzählungen und Romane habe einen antisowjetischen Charakter getragen und sei gegen den Kommunismus gerichtet gewesen. Schon im September vergangenen Jahres hat die Verhaftung dieser beiden angesehenen Schriftsteller in der freien Welt grosses Aufsehen erregt. Beide haben offen zugegeben, dass sie mit den Autoren Abram Tertz und Nikolai Arshak identisch seien, deren Bücher in Paris verlegt worden sind.und grosse Publikumserfolge waren. Die Bücher von Abram Tertz wurden in 20 Sprachen übersetzt. Die Verhandlung war verhältnismässig kurz. Da« Urteil hat in der Welt Empörung hervorgerufen. Beide Angeklagte bestritten nicht, Manuskripte ins Ausland geschickt und unter einem anderen als ihrem richtigen Namen veröffentlicht zu haben. Beide leugneten, dass der Inhalt ihrer künstlerischen Arbeiten einen antisowjetischen Charakter gehabt habe, jedenfalls sei es niemals ihre Absicht gewesen, antirussische Propagan. da zu treiben oder ihrem Vaterland einen Schaden zuzufügen. Sinjawski war einer der bekanntesten russischen Literaturkritiker und Historiker. Juli Daniel hatte sich einen Namen als Dichter und Uebersetzer gemacht. Beide arbeiteten an führenden sowjetischen Fachzeitschriften mit. Zu Zeiten Stalins waren derartige Prozesse gegen Dichter, Romanciers, Schriftsteller, Journalisten und Intellektuelle an der Tagesordnung. In den meisten Fällen verschwanden unliebsame Geister, ohne dass überhaupt ein Verfahren gegen sie stattgefunden hätte. Sie wurden in die Kerker geworfen, verschleppt oder sofort umgebracht. Der „Fortschritt“, den man im heutigen Russland beobachten konnte, besteht darin, dass wenigstens ein ordentliches Verfahren eröffnet und den Angeklagten formell Gelegenheit gegeben wurde, sich zu verteidigen. Sinjawski hat von diesem Recht Gebrauch gemacht. Was er im einzelnen gesagt hat, ist nicht bekannt geworden. Aber dass er sich leidenschaftlich für die Freiheit des Wortes einsetzte ist aus den Berichten zu entnehmen, die über den Prozess ins Ausland gekommen sind. Im Jahre 1960 schrieb Sinjawski in „Der Prozess beginnt“ die folgenden Zeilen, die einem Bericht des Januarheftes der Zeitschrift „Der Monat“ entnommen werden: „Im Laufe des Verhörs wurde festgestellt, dass alles, was ich geschrieben hatte, reine Erfindung war. die Ausgeburt eines krankhaften und böswilligen Geistes“. Das sind Worte, die der Literaturkritiker immerhin sechs Jahre vor dem Beginn seines Prozesses niedergeschrieben hatte. Hiermit wird die .Lage in Russland von damals und heute ausreichend charakterisiert. Kritiker Sinjawski - Tertz gilt als einer der besten Kenner Pasternaks. — Sinjawski ist übrigens trotz seines jüdischen Pseudonyms Abram Tertz ebenso wenig wie Juli Daniel Jude. — Pasternak ist jener russische Schriftsteller, der den Nobelpreis für Literatur erhielt, ihn aber auf Befehl der sowjetischen Instarzen nicht annehmen durfte. Das war 1958 Boris Pasternak ist Jude. Pasternak war auch Uebersetzer, so übertrug er u. a. Dramen Shakespeares und Kleists Goethes Faust und Gedichte von Rainer Maria Rilke ins Russische. Gegen Pasternak zogen die russischen Granden zu Felde. Sie machten ihm Vorwürfe weil die Schwedische Akademie. jenes „Werkzeug imperialistischer Intrigen“, ihn preisgekrönt hatte. Kritiker Sinjawski trat mutig für sei. nen Lehrer Pasternak ein. Er publizierte sogar eine von der Zensur früher gestrichene Strophe von Pasternaks Gedicht über Alexander Blök: „Allein die einflussreichen Ja-3ager wissen, wen sie lobpreisen sollen, wen kritisieren oder liquidieren“. — Mit grosser Skepsis betrachtete Sinjawski die Verleihung des Nobelpreises im vergangenen Jahre an den russischen Schriftsteller Scholochow. der von den offiziellen Herren hierfür gefeiert und dem die Annahme dieser Auszeichnung gestattet wurde. Sinjawski empfand diese unterschiedliche Behandlung als unerträglich. Dies missfiel den einflussreichen „Ja-Sagern“ Sinjawski geriet in Ungnade Für seine literarischen Auffassungen und seine Erfolge im Westen muss er in Sibi - rien Zwangsarbeit leisten. Dies ist die Strafe der kommunistischen Machthaber für einen Menschen, der den Mut zur eigenen Ansicht bewiesen hat. Der Kampf um die Freiheit des Geistes, der Meinung, der Gedanken ist in eine neue Phase getreten. New York. — Die „John Birch Society“, die antisemitisch zu sein leugnet wurde auf dem jährlichen Kongress der Liga gegen Diffamierung der Bne Brit der Verbreitung des Antisemitismus angeklagt. Benjamin R. Epstein, Nationaldirektor der Liga und ihr Berater. Arnold Froster, berichteten, dass der Antisemitismus zum Programm der Gesellschaft gehört, die zwar kürzlich Entschuldigungen vorgebracht habe, „aber ihre Vergangen, heit von 70 Jahren nicht ausgelöscht hat“. Die Bande der John Birchers mit dem Antisemitismus sind aus folgenden Punkten ersichtlich: 1. Die Buchhandlungen der Gesellschaft im ganzen Land führen die Bücher bekannter antisemitischer Propagandisten. 2. Die Zeitschrift „American Opinion“, die von der Gesellschaft herausgegebn wird, hat seit 25 Jahren einen regelmässigen Berichterstatter, der als einer der „notorischsten Antisemiten in Australien“ bekannt ist. 3. In einer seiner zwölf Dieses Ringen um die Gedankenfreiheit und das Recht der freien Meinungsäusserung ist so alt wie die Kulturgeschichte der Menschheit. Schon Sokrates musste den Giftbecher leeren, weil seine Ideen den Mächtigen Athens nicht gefielen. Wer aber spricht noch von jenen, die sich eines Greises nicht auf andere Art zu wehren wussten, als ihn nach einem Schauprozess zu beseitigen? Sokrates lebt unsterblich in den Werken seiner grossen Schüler, vor allem Platons. Seine Gedanken bilden bis heute eine der festen Grundlagen des abendländischen Denkens. Wie viele Grosse des Geistes haben den Weg des Sokrates beschreiten müssen, weil die Ordnungshüter oder diejenigen, die sich als solche ausgaben, nicht anders ihre Machtpositionen halten zu können glaubten, als den Geist zu unterdrücken, der sie dann doch besiegte. Denn Ideen lassen sich nicht einsperren. In allen Zeitaltern spielte sich diese ,ewige“ Tragödie ab. Nehmen wir nur einen der gewaltigen Geistesheroen als Beispiel für die vielen, die Bekannten und die Unbekannten, die in den Verliessen alter und neuer Gefängnisse verschmachteten weil sie es wagten, eine andere. von der Mehrheit abweichende Auffassung von den Dingen unserer Welt zu haben: sprechen wir von Ga. lileo Galilei. Geboren im Jahre 1564 in Pisa war Galilei einer der Begründer der modernen Naturwissenschaft. Schon sein Vater war ein Mathematiker von Bedeutung, der sich in der Gelehrtenwelt einen grossen Namen gemacht hatte. Der junge Galilei bezog die Universität zu Pisa, studierte Medizin, Mathematik und Physik. Als junger Mensch erhielt er bereits eine Professur für Mathematik nach, dem er, wenig mehr als zwanzig Jahre alt, bereits Epoche machende Werke geschrieben und Erfindungen gemacht hatte. Einzelheiten Platten bezeichnet der Führer Robert Welch „die ganze antisemitische Angelegen, heit“ als eine Erfindung der Kommunisten, „die auch Hitler geschaffen und ihn und seine Nazipartei angestiftet haben, die Juden zu verfolgen“. R. p. Oliver, der Herausgeber der „American Opinion“, schreibt, es sei eine Lüge, dass Hitler sechs Millionen Juden umgebracht hat. 4. Die Gesellschaft ist von Antisemiten unterwandert worden. Sie tut so, als sehe sie die antisemitischen Wühlereien nicht, während diese der Oeffentlichkeit wohlbekannt sind. Obwohl die Gesellschaft das Geheimnis ihrer Mitgliederlisten wahrt, so wird die Mitgliederzah] in dem Bericht der Liga auf 80.000 bis 100.000 geschätzt Die meisten Mitglieder hat die John Birch Society in Kalifornien etwa 14.000, in Texas ca 6.000, in Alabama, Arizona und New Jersey ungefähr je 2.000, in Washington rund 1.500 und ca. 1.400 in Indiana. (ITA) über seine weitreichende Bedeutung für die Geistesgeschichte der Menschheit können hier in diesem Zusammenhang nicht berichtet werden. Nur so viel sei gesagt, dass Galilei zu den Hervorragendsten Persönlichkeiten gehört, die zur Entwicklung der Geistesgeschichte beigetragen haben. Auch Galilei geriet mit den Autoritäten seiner Zeit in einen ungewollten Konflikt. Die Entdeckungen Galileis der Jupitertrabanten gaben der Lehre des Kopernikus eine neue Begründung denn hierdurch war erwiesen, dass sich auch ein Zentrum von Bewegungen selbst bewegen kann. Nach einer Reihe neuer Erfindungen und Entdekkungen stellte Galilei Anfang des Jahres 1611 den Satz auf, dass die Planeten keine selbstleuchtenden Hirnmeiskörper seien, und dass Venus und Mars sich um die Sonne drehen, worauf bald die Lehre von der Achsendrehung der Sonne fo’gte. Aber seine Lehren wurden von seinen Feinden bekämpft. Schon im Mai 1611 richtete die römische Inquisition ihr Augenmerk auf diesen Gelehrten, der das kirchliche Dogma des ptolomäischen Weltbildes widerlegt hatte. Sehr bald nahm Galilei offen für das kopernikanische Weltsystem Stellung, ohne sich auf eine Erörterung des Verhältnisses dieser Lehre zu den Thesen der christlichen Theologie näher einzulassen. Die Folge weiterer Stellungnahmen Galileis in diesem Sinne war, dass er bei der römischen Inquisition angezeigt wurde. Galilei stellte sich selbst. In Rom wurde der erste Inquisitionsprozess gegen ihn bzw gegen die Lehre des Kopernikus eingeleitet. Elf Theologen, die sogen. „Qualifikatoren des Heiligen Offiziums“ erklärten am 23 Februar L616 die beiden aus der Anklage entnommenen Sätze: 1.) Die Sonne ist der Mittelpunkt der Welt und darum unbeweglich ‘ und 2.) ,die Erde ist nicht der Mittelpunkt der Welt und nicht unbeweglich, sondern sie bewegt sich tag- Neue Drohung Nassers Kairo. — „Ein Präventivkrieg wäre die einzig mögliche Antwort auf weitere Versuche Israels, eine Atombombe herzustellen“, erklärte Nasser gemäss einer Information der Agentur des Mittleren Orients. Der Präsident der VAR hielt im Rahmen einer Pressekonferenz eine Ansprache an die irakischen Jour nalisten, die den Präsidenten Aref nach Kairo beglei tet hatten. Er führte noch aus, dass im Falle fortgesetzter Versuche Israels Atombomben herzustellen, alle arabischen Staaten an der Zerstörung der zu diesem Zweck geschaffenen Installationen teilnehmen müssten Die arabischen Staaten, so sagte Nasser abschliessend müssten ihre Einigung in Etappen durchführen. „Die nationale Einheit muss der arabischen Einheit voran, gehen und die politische Einheit der verfassungsmässigen Vereinigung.“ (ITA) Schluss auf Seite 2) V ermittlungsvorschlag Tel Aviv. — Tarre Mirzi, Mitglied des venezolanischen Kongresses und Präsident der Kommission für auswärtige Angelegenheiten, machte in Tel Aviv den Vorschlag, dass die lateinamerikanischen Länder dri Initiative zur Lösung des israelisch-arabischen Konflikts ergreifen sollten. Nachdem er eine Woche in Israel verbracht hatte erklärte Mirzi in einer Pressekonferenz dass er den Augenblick für eine mögliche Lösung gekommen sehe Er schlug vor, den Versuch zu einer Art Wirtschafts politischen Integration im Mittleren Osten zu unternehmen, so wie es die .ateinamerikanischen Länder mit ihrem Gemeinsamen Markt gemacht haben In Anbetracht des Umstandes, dass Venezuela in besonders freundschaftlichen Beziehungen zu den ara bischen Ländern steht, wäre dieses Land gerne bereit an den diesbezüglichen Verhandlungen aktiven Anteil zu nehmen. Allerdings, so fügte er hinzu, habe in dieser Frage der Präsident der Republik, den die Kommissmn nach ihrer Rückkehr nach Venezuela informieren würde, das letzte Wort zu sprechen. Als geeignete Stätte für die Durchführung der Vermittlungsverhandlungen schlug Mirzi das interamerika. nische Parlament in Lima vor. Der „Geist von Taschkent“ Jerusalem. — In seinem öifenclicnen Vortrag hob ein bekannter sowjetischer Diplomat hervor, dass ,der Geist von Taschkent“ einen höchst bedeutsamen Ein. fluss auf die arabisch-israelischen Beziehungen ausüben könnte. Möglicherweise könnte aus diesem Geiste heraus eine Lösung aus dem Engpass dei politischen Situation im Mittleren Osten gefunden werden. Diese Erklärung gab Ivan Dadiole, der erste Rat an der sowjetischen Botschaft in Israel, ab. Es ist zugleich der erste Hinweis darauf dass Russland einen Einfluss zur friedlichen Lösung des israelisch-arabischen Konfliktes zu nehmen wünsche. Der Sowjetdiplomat machte auf frühere russische Interventionen bei anderen Konflik. ten aufmerksam. Er sagte, es sei möglich, dass die Sowjetunion auch in diesem Konflikt für eine friedliche Lösung eintreten werde. Die zuständigen Sachberater des israelischen Aussenministeriums studieren zur Zeit die Erklärung des russischen Diplomaten, die als sehr interessant bezeich. net wurde. Dieselben Beamten lehnten es jedoch ab, irgendwelche Kommentare hierzu zu geben. (ITA) Aufreizung zum Antisemitismus