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Jüdische Wochenschau · 1966-02-04 · 2154 (4.2.1966) · p. [Seite 1]

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Journal
Jüdische Wochenschau
Volume
27 (1966)
Issue
2154 (4.2.1966)
Date
1966-02-04
Page
[Seite 1] (sequence 1)
Language
German, Spanish
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JÜDISCHE IDEM) PUEYRREDON 2190 — 1“ izq. in, JkituistcijfcAjeüelUa 83 - 26 1 3 T. E. An« XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 4 DE FEBRERO DE 19G6 No 2154 Der unpopulaere Krieg i. Krieg in Osta«ien Dass der Krieg in Vietnam nicht populär ist, dürfte nicht bezweifelt werden. Die sich ständig wiederholenden Demonstrationen in den USA selbst, sind eine deutlicher Beweis. Die Opposition weitester amerikanischer Kreise gegen die blutigen Kämpfe in Süd-, aber auch in Nordvietnam nimmt konkretere Formen an. Gebieterisch erhebt sich die Frage, ob es nicht andere als kriegerische Methoden gibt, dem ständigen Vordringen kommunistischer Elemente zu begegnen. Die Berechnungen über die amerikanische Uebermacht haben keine überzeugende Wirkung ausgelöst. Die öffentliche Meinung ist gegen den Krieg. Man soll sich allerdings keinen Illusionen hingeben. Bisher wurde noch niemals ein Volk gefragt, ob es Krieg führen will oder nicht. Die Kriegsbegeisterung war immer geschaffen oder erzeugt worden. Nur Abenteurer ziehen mit innerer Bereitschaft in einen Krieg. Der Durchschnitts - Bürger versucht, nach seinen Möglichkeiten und seinem Können für seine Familie und für sich zu sorgen. Er ist immer bereit, seinem Lande das Erforderliche zu geben, sogar sein Leben. Aber begeistert zu sterben, dürfte wohl niemand gewillt sein. Für die amerikanischen Jungen, die nach dem Fernen Osten geschickt werden, fehlt im übrigen die innere Beziehung zu einem Krieg, der nicht zur Verteidigung der Landesgrenzien, sondern aus allgemein-politischen Gründen geführt werden muss. Der unpopuläre Vietnam- Krieg geht auf Kosten der Sympathien, welche die Amerikaner als die Verteidiger der demokratischen und freiheitlichen Ideen geniessen. Die Bilder, die von den amerikanischen Nachrichten- und Fernseh - Agenturen gezeigt werden, sind nur geeignet, das Vertrauen zu Amerika zu erschüttern. Man soll sich keinen Illusionen hingeben. Kleine Völker sind ohnehin misstrauisch, denn sie vermuten immer, dass die Grossen sie beherrschen wollen. Vom Standpunkt der Völkerpsychologie aus betrachtet, sind die Einwendungen de Gaulles überzeugender, auch wenn ihm nicht nur gute und wohlwollende Absichten unterstellt werden. Der Ruf nach Frieden, der von geistigen Kräften wie KONFERENZ IN JERUSALEM Jerusalem. — Ascher Ben Nathan, israelischer Botschafter in Westdeutschland, kam nach Jerusalem, um an den Beratungen des Kabinetts über Einzelheiten eines Wirtschaftsvertrages mit der bonner Regierung teilzunehmen. Unter den zur Diskussion stehenden Punkten sind der Umfang der deutsehen Hilfe sowie die Frage, ob diese Hilfe mit dem israelischen Entwicklungs- Budget oder besonderen Projekten in Verbindung geleistet werden soll. Bonn würde anscheinend die letztere Version vorziehen. (ITA) von JEHUDA dem Papst Paul VI. immer wieder erhoben wird, und den auoh die weltlichen Mächte durch die UN laut werden lassen, wird stärker, ist aber bisher an der Realpolitik ungehört verhallt. Dass die Amerikaner einen tragbaren Ausweg aus diesem unpopulären Krieg suchen, ist sicher. Ob der Weg aber über Demonstrationen der Kraft oder Publikationen über die militärische Stärke führt, muss angezweifelt werden. Die diplomatischen Möglichkeiten dürften keineswegs erschöpft sein. Die erheblichen Differenzen im kommunistischen Lager wurden nicht entsprechend erschöpft. Mit der beharrlichen Ingnorierung des Roten Chinas durch Nichtzulassung in die UN dürften Erfolge kaum erreicht werden können. Man könnte sich auf den Standpunkt stellen, es handele sich hierbei um eine ausschliesslich inneramerikanische Angelegenheit. Bis zu einem bestimmten Punkt mag dies sogar zutreffen. Da aber die Auswirkungen dieser kriegerischen Auseinandersetzung weit über die Grenzen Amerikas hinausreichen und damit zu einer allgemeinen Bedrohung des Weltfriedens führen, können die anderen Völker trotz ihrer Bündnistreue zu den USA nicht schweigen. — II. USA-Experten Auch in anderen Weltteilen herrscht kein Frieden. Der Mittlere Osten ist durch die arabischen Drohungen gegen Israel zu einem ständigen Unruheherd geworden. Man soll sich jedoch nicht darüber täuschen, dass die Kriegsgefahr etwa nur durch den „Kampf der arabischen Länder gegen den Imperialismus und Zionismus“ heraufteschworen werde. Die ägyptische Angriffslust richtet sich heute mindestens mit gleicher Stärke gegen den Yemen und zieht damit die Gegnerschaft weiterer arabischer Staaten gegen Aegypten nach sich. Ausserdem soll man nicht die ständigen Kämpfe im Sudan oder im Irak übersehen, deren Auseinandersetzungen unschwer auf andere Länder übergreifen können. Der Mittlere Osten ist aus vielen Gründen im Kampf und in Unruhe. Die amerikanische Politik in dieser Zone ist keineswegs geschickter oder erfolgreicher als im Fernen Osten, obwohl GOTTHEIMER die kommunistische Frage im Orient von zweitrangiger Bedeutung ist. Um ein Gleich, gewicht gegen die Amerikaner zu schaffen, haben die Aegypter und nach ihnen andere arabische und muselmanische Länder den Russen das so lange verschlossene Tor zum Orient geöffnet. Die russische Konkurrenz versuchte man im Westen durch erhöhte Lieferungen von Materialien, vor allem von Waffen und Lebensmitteln, auszugleichen. Andere Methoden fand man im Weissen Haus nicht. Die Politik der Dulles-Eisenhower- Aera wurde auch von ihren innenpolitischen Gegnern, die sie ablösten, weiter befolgt. Die Konsequenzen waren die gleichen. Seit längerer Zeit ist bekannt, dass amerikanische Experten in Aegypten beim Bau von Rakete.i mitwirken. Jahre hindurch hat man gegen die deutschen Wissenschaftler und Techniker gewettert, die in Kairo zur Aufrüstung der ägyptischen Angriffs - Armee eingesetzt worden waren. Man hat diesen Kampf gegen die deut. sehen Experten mit gutem Recht geführt, obwohl es sich hierbei meist um Gegner des augenblicklichen demokratischen Regimes in Deutschland gehandelt hat. Man hat auch die bundesdeutsche Regierung hierfür verantwortlich gemacht, was nach unserer Auffassung ebenfalls mit Recht geschah. Man darf aber nicht mit zweierlei Mass messen. Wenn heute amerikanische Experten an die Stelle der früheren deutschen getreten sind, so ist dieser Vorgang noch weit beklagenswerter und bietet einen noch stärkeren Anlass zur Kritik. Denn Israel Ist ein Verbündeter der Amerikaner, der einzige unbedingte Alliierte, mit dem die USA im Orient rechnen können. Das hat die jüngste Vergangenheit bei vielen Gelegenheiten gezeigt. Die vielen und tiefen Widersprüche der amerikanischen Politik, die in dem unpopulären Kriegen ihren schärfsten Ausdruck finden, kann man bei der Einsetzung amerikanischer Experten in Aegypten ebenfalls antreffen. Auch hierdurch wird das Misstrauen der Völker, die zu beobachten verstehen, von selbst geschürt. — III. Zahlen — unpopulaer Die von der deutschen Regierung geforderten, vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen Sparmassnahmen durch das sogenannte Haushalts - Sicherunggesetz sind auf heftigen Widerstand gestossen. Da das berühmte deutsche Wirtschaftswunder nicht mehr so wunderbar sein soll wie früher, was allerdings nicht bewiesen ist und durch den Lebensstandard des deutschen Volkes keineswegs erkennbar wurde, soll im Staatshaushalt gespart werden. Alle hiervor betroffenen Kreise haben die. se Massnahmen abgelehnt. Dass die Zahlungen für die Wiedergutmachung durch dieses Gesetz verzögert werden sollen, ist nicht nur deswegen bedauerlich, weil die Opfer der brutalsten Verfolgungen der Weltgeschichte betroffen sind. Diese deutsche Entscheidung ist auch aus Gründen der Recht- Staatlichkeit und der Rechtsicherheit äusserst bedenklich. Der von den Verfolgten eingenommene Standpunkt ist in vielen Veröffentlichungen und Kundgebungen eindeutig zum Ausdruck gebracht worden. Was hat der hierfür verantwortliche deutsehe Minister zu diesem Thema zu sagen? Seine Ausführungen im Bundestag sollen hier wiedergegeben werden, damit sich jeder ein besseres eigenes Urteil zu bilden vermag. In seiner, Ende Dezember im deutschen Bundestag gehaltenen Rede führte der Bundesminister für Finanzen, Herr Dr. Rolf Dahlgrün, folgendes aus, wobei wir den Wortlaut seiner Rede der of- Im Kampf gegen die Nazis London, — Einzelheiten der Rolle tausender jüdischer Soldaten und Offiziere im Kampf gegen das Nazitum bei der Befreiung Polens werden in einem dokumentierten Bericht enthüllt, den die in jiddischer Sprache erscheinende polnische Zeitung „Folksstimme“ in ihrer anlässlich eines neuen Jahrestages der Befreiung Warschaus publizierten Sondernummer veröffentlichte. Unter den Juden, die an den blutigen Schlachten teilnahmen, die der Befreiung der polnischen Hauptstadt von# sgingen, waren Piloten, Kanoniere, Tanksoldaten usw. Das Blatt zitiert eine Erklärung des Feldmarschalls Spiuhalski, der die an der Befreiung Warschaus beteiligten polnischen Soldaten befehligte und sagte: „Das Märchen, dass die Juden keine guten Soldaten sind, ist in dieser Schlacht ein für alle Mal begraben worden.“ Wie „Folksstimme“ schreibt, kämptten 10.000 jüdische Soldaten in der Kosciusko-Division (der polnischen Einheit, die auf sowjetischem Territorium aufgestellt worden war), welche an der Befreiung der Hauptstadt entscheidenden Anteil hatte. Es gab auch eine grosse Zahl von Juden in der Untergrundarmee. die noch während der Besetzung ,!*olens durch die Deutschen gebildet wurde. (ITA) Obersludiendirektorin lehnt ab Aus Gewissensgründen lehnte die pensionierte Oberstudiendirektorin Elisabeth Forck aus Bremen die Annahme des Bundesverdienstkreuzes Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik ab. Der Orden sollte ihr für ihre Haltung während der nationalsozialistischen Zeit überreicht werden. Sie hatte sich mit Unerschrockenheit und Mut für die in Bremen lebenden Juden eingesetzt und sich darum bemüht, das Los der jüdischen Mitbürger zu erleichtern. Nach dem Krieg trug sie dazu bei, da« Ansehen der Bundesrepublik in Israel günstig zu beeinflussen. Frau Forck erfuhr erst aus der Zeitung von der Ehrung. Sie bat daraufhin den Bundespräsidenten in einem Brief, „freundlich zu verstehen“, dass sie das Verdienstkreuz nicht anehmen möchte. „Aus Gewissensgründen ist es mir nicht möglich, für das, was ich für meine Christenpflicht halte, eine besondere öffentliehe Auszeichnung anzunehmen“, schrieb sie. — Rektor wurde abgesetzt von HORST W1NCKLER [\ Der Gründungsrektor der Universität Regensburg, Professor Götz Freiherr von Pölnitz, hat den bayerischen Kultusminister Huber ersucht, ihn von seinem Amt als Gründungsrektor zu entbinden. Huber hat diesem Ersuchen stattgegeben. Das Telegramm, in dem von Pölnitz um seinen Rücktritt bat, hat folgenden Wortlaut: „Mit der Grundeinstellung wurde gestern die erste schwierige Phase des Regensburger Universitätsaufbaus abgeschlossen. Daher bitte ich Sie, mich jetzt von meinem Amt des Gründungsrektors zu entbinden.“ Aus dem bayerischen Kultusministerium verlautete, dass Huber einen neuen Gründungsrektor nicht mehr berufen wolle. Prorektor Professor Franz Mayer, Direktor des Instituts für öffentliches Recht, wurde mit der Wahrnehmung der Rektoratsgeschäfte beauftragt. Er wird die Geschäfte voraussichtlich so lange führen, bis genügend Professoren an die neue Universität berufen sind, aus denen ein Rektor gewählt werden kann. Der Rücktritt von Pölnitz“ hatte sich bereits abgezeiebnet, als der bayerische Ministerpräsident Goppel und Kultusminister Huber den Griindungsrektor beim offiziellen Festakt der Grundsteinlegung in Regensburg öffentlich brüskierten, ihn nicht gegriisst und niemand ihm für seipe Rede gedankt hatte. Dazu war es gekommen, nachdem vor einigen Tagen von dem Rektor der Münchner Universität, Professor Kotter, mitgeteilt worden war, dass neues schweres Belastungsmaterial über Pölnitz und seine Einstellung zum Nationalsozialismus aufgetaucht sei. Kotter hatte darüber den Ministerpräsidenten und den Kultusminister informiert. Das Material, das bisher nicht veröffentlicht wurde, hatte er „sehr erschütternd“ genannt. Pölniz selbst sagte. „Das sogenannte belastende Material hat für eine Entscheidung, von me'nem Amt zuriickzutreten, keine Rolle gespielt. Ich habe das Material auoh nicht zu sehen bekommen.“ Pölnitz bestritt in diesem Zusammenhang, dass man ihn schon vor Monaten auf diese neuerlichen Belastungen besonders aufmerksam gemacht habe. Pölnitz war im vorigen Jahr als Gründungsrektor berufen worden, als der bayerische Kultusminister Professor Theodor Maunz nach schweren Vorwürfen wegen seiner Schriften aus dem „Dritten Reich“ sein Amt nicht mehr ausgeübt und das Ministerium interimistisch von Staatssekretär Lauerbach geleitet wurde. Im März 1965 wurden dann die ersten Vorwürfe gegen Pölnitz bekannt. Sie bezogen sich zunächst im wesentlichen auf eine Festfiziellen Zeitschrift „Das Parlament“ entnehmen: „In allen Eingaben und Memoranden, die mir in den letzten Wochen zugestellt worden sind, wurden immer wieder verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Artikel 17 geltend gemacht. Ich kann nur sagen, dass wir diese Frage durch die für Verfassungsfragen zuständigen Ministerien der Justiz und des Innern besonders gründlich haben prüfen lassen. In umfangreichen Gutachten ist eindeutig festgestellt worden, dass Artikel 17 nicht gegen dag Grundgesetz verstösst. „Meine Damen und Herren, wenn man im Jahre 1952 der Bundesrepublik bei einem erwarteten finanziellen Volumen für das gesamte Bundes - Entschädigungsgesetz von 3 bis 4 Milliarden OM von seiten der Alliierten und von seiten der jüdischen Weltorganisation und der übrigen Verfolgten verbände ausdrücklich das Recht eingeräumt hat. bei der Bereitstellung der erforderlichen Haushaltsmittel die Zahlungsfähigkeit der Bundesrepublik zu berücksichtigen, so verstehe ich wirklich nicht, warum man ihr heute, wo wir vor einer Lücke im Jahre 1966 von mehr als 7 Milliarden stehen, nicht dasselbe Recht einräumen will nachdem wir inzwischen das BEG mit 19 Millärden abgedeckt haben und bis zum Jahre 1975 wahrscheinlich weitere 15 Milliarden zahlen werden. „Hätte man es seinerzeit bei der blossen Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen auf dem Gebiet der Wiedergutmachung belassen dann brauchte sich heute der Eundesfinanzmircster nicht den Kopf darüber zu zer. brechen, woher er die benötigten Haushaltsmittel nehmen kann. „Ich stelle noch einmal fest: wir rechnen damit, dass im Jahre 1965 ein Ausgabebetrag von etwa 1,8 Mil- Schluss aui Seite 2) schrift, die Pölnitz im „Drit- | ten Reich“ verfasst und in | der er sich zum Nationalsozialismus bekannt hatte. Pölnitz hatte dies als „Schutzmassnahme' ‘ bezeichnet und war bis jetzt vom bayerischen Ministerpräsidenten und vom Kultusminister gedeckt wori den, obwohl es im Regensburger Beirat bereits Rücktritte aus Proteste gegen Pölnitz gab. Zu dem neuen Material, das in der Münchner Universität gefunden worden war, hatte Rektor Kotter gesagt, dass es weit über das i bisher Bekannte hinausgehe und Pölnitz’ Entschuldigung nicht mehr glaubhaft erscheinen lasse. | Der 59 Jahre alte von Pöl-! nitz hat seine akademische; Karriere 1935 als Privatdo-! zent in München begonnen, i wo er sich als Historiker habilitiert hatte. 1942 ging er als Privatdozent nach Erlangen, zehn Jahre später als ausserplanmässiger Professor | nach München. 1954 erhielt j er eine ordentliche Professur; für Mittelalterliche und Neue j Geschichte, Wirtschaftsge- ] schichte und Kulturgesehich- | te an der Philosophisch« j Theologischen Hochschule : Diilingen. Seit 1961 lehrte er | zugleich wieder an der Uni- | versität Erlangen. Nürnberg, W'O er 1963 auch zum Rektor gewählt wurde. Im Juil 1964 wurde er dann nach Regensburg berufen, wo er jetzt auch noch Ordinarius für Mittlere und Neuere Geschichte ist. Es bleiben nur noch einige offene Fragen zu beantworten: Erstens: Wie war es möglich, dass das belastende Material erst 1965, also rund 20 Jahre nach dem NS-Zusammenbrue'n ans Tageslicht kam? — Zweitens: Der Minister musste gehen, der Rektor mussie gehen. Wie viele Nazis werden noch folgen, bis die Atmosphäre in Bayern, aber nicht nur dort, „demokratisiert“ sein wird. _ LEVI ESHKOL WIEDER GESUND Jerusalem. — Nach Beendigung seines Erholungsaufenthaltes in Tiberias kehrte Ministerpräsident Lsvi Eshkol nach Jerusalem zurück, um die Regierungsgeschäfte wieder aufzunehmen. Unter seinem Vorsitz fand eine Sitzung der für Ernennungen zuständigen Komm iss'on der Mapai statt, die sich bemüht einen neuen Generalsekretär für die Partei zu finden, nachdem Frau Golda Meir. die man für dieses Amt zu gewinnen versuchte, sich weiter ablehnend verhält. (ITA)

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