Jüdische Wochenschau
- Journal
- Jüdische Wochenschau
- Volume
- 27 (1966)
- Issue
- 2153 (28.1.1966)
- Date
- 1966-01-28
- Page
- [Seite 1] (sequence 1)
- Language
- German, Spanish
- Belongs to
- journal issue
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jüdische mdbon PUEYRREDON 2190 — 1? izq. JGxJémxutaD&tfíelUcL 83 - 2613 T. E. Año XXVII. BUENOS AIRES, VIERNES 28 DE ENERO DE 1966 Ni 2153 Keine Ruhe im Mittleren Osten Das Panorama wechselt. Diese Erscheinung ist typisch, selbst für die Wüste. Unruhig wie der wehende Sand lauern die Völker, warten die Politiker auf ihre Stunde. Die Lage an der persisch-irakischen Grenze ist unerfreulich. Niemand weiss recht, was vor sich geht. Die Kurden wollen sich der zentralen Regierung in Bagdad nicht unterordnen. Die Kurden sind ein freies Volk. Auch sie wollen ihre Unabhängigkeit. Man kann sie schwer eingliedern. Sie sit. zen in den Bergen, ein Bergvolk, rauh, wild, unbändig, sagt man in Bagdad. Aber mit dieser Schilderung wird man der Lage nicht gerecht. Schon wird aus Teheran ein neuer Attentatsversuch gegen den Schah gemeldet. Solche Attentatsversuche sind an der Tagesordnung. Wer ist an der Beseitigung des Mannes interessiert, der weniger interessant als die Institution ist die er verkör. pert, und die ohne Zweifel dem Lande Kontinuität und eine gewisse Sicherheit garantiert. Die Waffen der Attentäter kamen aus dem Ausland. Diese Nachricht kann man glauben. Waffen für Attentäter werden immer gern geliefert, denn neue Unsicherheit, in irgendeinem Lande gibt den Waffenhändlern Aussicht auf neue Geschäfte. Verhaftungen erfolgen in Teheran; gleich 55 Mitglieder der Terrorbande sind gefasst worden. Sicherlich hat man bei dieser Gelegenheit auch einige andere Missliebige mitgehen lassen, wie das bei solchen Gelegenheiten allgemein üblich geworden ist. nicht nur im Orient. Die Verhafteten sollen Mitglieder der ..Partei der islamischen Na tonen“ sein. Von dieser Partei ward offiziell berichtet, sie stünde in enger Verbindung mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Republik (besser bekannt unter dem Namen Aegypten), General Gamal Abdel Nasser. An wie vielen derartigen Attentaten und Attentatsversuchen, Rebellionen und gelungenen Revolutionen Nasser beteiligt sein soll, ist wohl kaum noch zu übersehen. Mit der Türkei und mit dem Iran (Persien) hat dies seine besondere Bewandtnis. Erst vor kurzem hat dort ein hoher Beamter der ägyptischen Spionage Asyl gesucht. Offensichtlich aber macht eine Schwalbe keinen Sommer. Ein übergelaufener Nasser- Spion bewahrt die Perser auch nicht vor neuen Umsturzversuchen ... Jetzt wurden für acht Attentäter die Todesstrafe verlangt. Acht Leute, die für Nasser sterben sollen. Diese gegen alle internationalen Normen verstos-enden, ständigen Interventionen Nassers hindern die Amerikaner jedoch nicht daran, dem ägyptischen Diktator eine wachsende Hilfe eu leisten. Wenn man noch sagen könnte, dass die Amerikaner mit dieser Haltung Erfolge hätten, würde hierin eine .Rechtfertigung* für ihre Massnahmen erblickt werden können. Aber auch dies ist nicht einmal der Fall. Nasser ist kein zuverlässiger Partner für die westlicnen Mächte. Immer stärker tritt als solcher Saudi Arabien in den Vordergrund, besonders von B. B. SAMUEL; nach dem ägyptischen Abenj teuer im Yemen, das bisher : nicht als abgeschlossen gel- |ten kann.— Saudi Arabien ist heute an : einer Aufrüstung mit moi dernsten Waffen interessiert, die aber weniger gegen .fremde* Länder als gegen Aegypten gerichtet ist, vor allem nach den schlechten Erfahrungen, die man in Riad, der sauditischen Hauptstadt, durch den Aufmarsch ägyptischer Truppen im Yemen gemacht hat. Die Westmächte waren schnell bereit, j Saudi Arabien mit Waffen | zu beliefern. Ein französi-! sches Angebot wurde abgelehnt, weil dies eine Um- Stellung bedeutet hätte denn bisher waren die Waffen der sauditischen Armee amerikanischen Ursprungs. Aber auch die Verhandlungen mit den Amerikanern führten nicht zum gewünschten Erfolg, da man in Washington fürchtete, Israel werde dann zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts dieselben Waffen verlangen. Als nächste meldeten sich die Engländer zur Stelle die verschiedene Waffengattungen anzubieten hatten, darunter auch amerikanische Firmen. Aber Saudi Arabien verlangte als Gegenleistung die Herausgabe einer seit langem umstrittenen Oase, die sich im englischen Besitz befindet Da auch die britische Kolonie Aden in Diskussion steht, kam es zu neuen erheblichen Schwierigkeiten, die sich dem Waffengeschäft in den Weg stellten. Die weitere Entwicklung bleibt abzuwarten. Bemerkenswert ist, dass sich Saudi Arabien in erster Linie an Abwehr- und nicht an Angriffswaffen interessiert zeigt. Immerhin könnte die deutliche Annäherung Saudi Arabiens zu einer ,\en. derung der alliierten Politik führen, weil hierdurch die Verbindung mit Aegypten eine weitere Lockerung erfahren würde. WIE ICH ES SEHE Gegen Gleichgültigkeit von JEHUDA GOTTHEIMER Vor 33 Jahren Kurz nach seinem Sturz hat der letzte Reichskanzler der Weimarer Republik, der General Kurt Schleicher, die Bemerkung fallen lassen, er habe nur 70 Tage regiert — genau genommen waren es nur 57 Tage — „und an jedem dieser 70 Tage bin ich siebzigmal verraten worden.“ Man rede mir nicht mehr von der berühmten .deutschen Treue*, sagte er, was von dem aufmerksamen französischen Botschafter Francois Poncet berichtet wird. Kritiker meinen, dass Schleicher nach alle dem. was er selbst getan getan habe, wohl der rechte Mann sei, ein Urteil über die deutsche Treue abzugeben... Die Geschichte der Weimarer Republik ist letztlich eine Geschichte permanenten Verrats. Ein erschreckender Prozentsatz derjenigen, die dieser Republik den Treueid geleistet haben, brachen kaltblütig und berechnet diesen Schwur. Und denjenigen gegenüber, die diesen Schwur; ernst nahmen, wurde Ver-! rat von den Hütern der Ordj nung, von Regierung Parla- : ment und allen Machtinstrumenten des Staates verübt. | Die Umkehrung der Begriffe! auch des Begriffes .Treue*. , war eine Voraussetzung für \ das moralische Chaos, dessen Organisatorischer Ausdruck das Dritte Reich gewesen ist. 33 Jahre sind seit der Machtübernahme durch Hitler und seine Nazipartei vergangen, die wenig mehr als 12 Jahre geherrscht haben. Seit dem Zusammenbruch dieses Monstrums sind weitere fast 21 Jahre verstrichen aber nicht nur Deutschland oder Europa, sondern die ganze Menschheit trägt noch die Krankheitskeime dieser Schreckenszeit in sich. Obwohl eine neue Generation in allen Völkern herangewachsen ist, die mit den Namen der ehemaligen Nazi-Paladi- Energischer Protest der DMA Angesichts des Beschlusses der deutschen Regierung die Zahlung individueller Entschädigungen an die Opfer der Naziverfolgungen hinauszuschieben, hat die DAIA vor einigen Tagen ein Schreiben an die Botschaft der Deutschen Bundesrepublik gerichtet, in dem sie ihren energischen Protest gegen diese negative Haltung ausdruckt. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut: „An den Herrn Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Ernst Günther Mohr Buenos Aires Sehr geehrter Herr Botschafter, nach Erhalt Ihrer Mitteilung, dass Sie der zuständigen Stelle unsere Beunruhigung über den geplanten Aufschub der Entschädigungen an die Naziopfer weitergeleitet haben, hat sich bestätigt, dass die von Ihnen vertretene Regierung die befürchteten Massnahmen gebilligt hat. Dieser Beschluss betrifft zahlreiche Personen, die nachdem sie schwere Schäden ihrer Würde, ihrer Gesundheit und ihres Vermögens durch die Naziverfolaungen davongetragen haben, seit über 20 Jahren auf die Zahlung individueller Entschädigungen warten. Wir sind der Ansicht, dass dei neue Aufschub das moralische Problem verschlimmert, das mit der Nichterfüllung der Verpflichtungen zusammenhängt, welche _egenüber den Opfern einer der grössten Ungerechtigkeiten in der Geschichte eingegangen worden sind. Wir geben daher unserem höchst energischen Protest gegen die negative Haltung der deutschen Regierung Ausdruck, die den auf diese Entschädigungen zu Anspruch Berechtigten, von denen viele in Argentinien wohnen, nachdem sie die Konzentrationslager überlebt haben, unersetzlichen Schaden zufügt.“ Das Schi-eiben trägt die Unterschriften des Präsidenten der DAIA, Isaac Goldenberg, und ihres Prosekretärs, Noö Davidovich. | ne nicht viel beginnen kön- , nen und kaum wissen, wer j sie waren, lasten auf dieser Gegenwart immer noch tiefe Schatten aus einer Zeit, in der Unrecht und Willkür bis in die privaten Sphären der Familie und in die letzten Winkel jedes Hauses eindrangen. In den letzten Tagen der Republik wurde unaufhörlich mit Hitler verhandelt, wobei die Kreise der Schwerindustrie alles daransetzten, um die damals geringer werden, de Macht Hitlers zu neuem Einfluss gelangen zu lassen. Es war die Zeit, als Gregor Strasser mit Hilfe Schleichers die Führung der NSDAP zu übernehmen versuchte und Goebbels in sein Tagebuch schrieb; „Wir alle sind sehr deprimiert, vor allem im Hinblick darauf, dass nun die Gefahr besteht, dass die ganze Partei auseinanderfälJt und alle unsere Arbeit umsonst getan ist...“ Dann aber zieht sich Sfrasser zurück, der Weg für Hitler ist frei. Er verlangt die alleinige Kanzlerschaft, die er nach den ursprünglichen Plänen mit von Papen teilen sollte. Er war bereit. Papens Anhängern Ministersessel zu g-eben. sofern sie gewillt wären, seine Politik mitzumachen. „Unter den Aenderungen, die er (Hitler) zu diesem Zeitpunkt verlangte, wa. ren die Entfernung aller Sozialdemokraten, Kommunisten und Juden aus führenden Stellungen . .“ Hierüber verständigte man sich schnell. II Auf der Suche Fü. die furchtbaren Verbrechen, die in der NS-Zei: begangen worden sind, wur. den inzwischen eine Reihe von Uebeltätem durch internationale Gerichte sowie durch die Tribunale verschiedener Länder zur Verantwortung gezogen. Auch die deutsche Regierung hat sich zur Verfolgung der NS-Verbrechen entschlossen und eine nicht unerhebliche Anzahl von Kriegsverbrecher-Prozesse durchgeführt Immer wieder werden die ungeheuerlichen Schandtaten der Oeffentlichkeit vorge legt die auf Veranlassung einer deutschen Regierung und unter Mitwirkung breitester Schichten begangen wurden vor allem gegen die Juden, aber Einfach zerrissen i. Br. w.: — Vor dem Hagener Schwurgericht erklärte ein jüdischer Zeuge, die aus Deutschland und Westeuropa ins Lager Sobibor gebrachten Juden seien ahnungslos gewesen. Sie hätten niemals den Gedanken gehabt dass sie ermordet werden könnten Man habe sie noch Postkarten schreiben lassen, bevor sie in die Gaskammern gegangen wären. Die osteuropäischen Juden aus Polen oder der Ukraine dagegen wussten genau Bescheid, was ihnen bevorstand. Sie seien auch sofort dementsprechend von der SS behandelt worden, schlechter als das Vieh, wie ein Zeuge sagte. Den wegen vielfachen Mordes angeklagten SS-Oherscharführer Karl Frenzei beschuldigte ein anderer Zeuge, er habe bei der Ankunft von Transporten oft kleine Kinder an den Waggons zerschmettert. .. Dass er auch zahlreiche Männer und Frauen erschossen hat, die sich unter den Waggons versteckt hatten, ergänzt nur das Bild dieses SS- Mannes. II. Vor Gericht erscheint e;n Polizist aus Israel; er war Häftling in Sobibor. Was er zu sagen hat, ist grausam unvorstellbar. In der Nähe des Bahnhofs Sobibor stand ein Galgen. Die SS verlangte, ein Sohn solle seinen Vater aufl.ängen. Der Sohn weigerte sich. Nun verlangte man. der Vater solle den Sohn erhängen... Oder: Als ein kleiner jüdischer Junge der auf der Kegelbahn der SS arbe.ten musste, die Kugeln nicht schnell genug zurückgab, vurde er einfach erschossen. Alte Leute und kleine Kinder, die nicht gehen konnten, warf der Angeklagte „ wie Lumpen auf die Loren“, wo sie dann in das Vernichtungslager Iransportiert wurden. I Der ehemalige Häftling in Sobibor und jetzig« Pohz'st I in Tel Aviv sagte: er habe selbst gesehen, wie Mörder j Frenzl einer Mutter den Säugling weggenommen und das I Kind regelrecht zerrissen hat. III. Die Aussagen der jüdischen Opfer nationalsozialistischer Verfolgung stimmen in vielen Punkten überein. Auch im Lodzer Ghetto, auch in vielen anderen Lagen und bei vielen anderen Gelegenheiten haben deutsche SS-Männer Kinder genommen und deren Köpfchen an Häuserwänoen, Waggons, an Bäumen zerschmettert. Nur einen kurzen Augenblick mag man darüber nachdenken, was das bedeutet: Säuglinge, kleine Kinder, die?arte Hoffnung der Mutter, die Liebe der Eltern, der Inhalt ihres Lebens: an den Füssen gepackt und den Kopf an der Wand zerschmettert... Die Zahl der von den Nazis ermordeten Kinder übersteigt eine Million siebenhunderttausend. Zerschmettert, zerrissen, gebrochen. Ich denke an das Lied des deutschen Genius, der über die abgebrochene Blume weinte: .Und der wilde Knabe brach ’s Roslein auf der Heiden; Röslein wehrte sich und stach, Musst es eben leiden. Röslein, Röslein, Röslein rot, Röslein auf der Heiden... .Musst es eben leiden*, armes jüdisches Kind. Röslein unter Heiden... Volk der Dichter und Denker der Goethe i.nd Schiller, aber auch der Eichmanns und Frenzeis. Das haben aber nicht einzelne Verbrecher gemacht, hierzu war eine grosse Maschine erforderlich. Deswegen die von Heus6 gepredigte Gesamtreue, die inzwischen vergessen wurde. Die Opfer der Verfolgungen, die schon mehr als 20 Jahre auf ihre Wiedergutmachung* warten, sollen jetzt ihr Recht in Raten erhalten. Wie geschmackvoll von den Grössen der Bundesrepublik mit ihlen Sparmassnahmen bei denen zu beginnen die am meisten gelitten haben. keineswegs nur gegen sie. Dabei kommen Grausamkeiten ans Tageslicht, die das menschliche Vorstellungsvermögen überschreiten. Diese Prozesse sind in weiten Kreisen nicht populär, was man wohl auch erwarten durfte. Sie werden noch auf -Jahre hinaus die Oeffentlichkeit erschüttern und beschäftigen. Zu den häufig vorgebrachten Argumenten, mit denen man diese Prozesse kritisiert, gehört der Einwand, man ziehe nur die ausführenden Mannschaften vor Gericht, während die wirklich Verantwortlichen — von einigen Ausnahmen abgesehen — unbehelligt bleiben. Man hat den Begriff der Schreibtischmöröer geprägt, worunter diejenigen verstanden werden, die zwar n'rht selbst mordeten, wohl aber die entsprechenden „Gesetze“, Anordnungen, Verfügungen und Befehle gegeben haben. Dieser Vorwurf, man lasse die Grossen laufen, ist berechtigt, wenn er auch nicht die .Kleinen*, die in brutalster Weise und allzu bereitwillig die Befehle ausführten, im geringsten entschuldigt. Unter den Hauprverantwortlichen sind sogar solche, die heute fette Pensionen erhalten, und wahrscheinlich auch solche, die in wichtigen Positionen sitzen. Jedenfalls wird dies in deutschen, oppositionellen Kreisen behauptet, die sich darübei beklagen dass man sie nicht zu Wort kommen lasse. Wie kann aber eine Vergangenheit überwunden wer den worum sich viele ehrlich bemühen, solange nicht wenigstens die ehemals Mitverantwortlichen aus dem öffentlichen Leben eliminiert und darüber hinaus zur Verantwortung gezogen worden sind. Man braucht nicht nur an den Kommentator dei Rassengesetze, den ehemali-; gen Staatssekretär Adenau-! es, Herrn Dr. Globke, zu denken. Da lebt unbehelligt I ein Exgeneral der SS, der von einem französischen Gericht zum Tode verurteilt worden ist. sich aber durch Abwesenheit der Strafe entzog. Jetzt wollte dieser Exgeneral einen Pressemann wegen Beleidigung verkla. gen, um auf diesem Umweg« zu erreichen, dass er seine Unschuld nachweisen könne. Nur durch die mutige Haltung eines Richters wurde er I hieran gehindert. Aber die | Tatsache, dass er überhaupt I einen solchen Vorstoss wa- | gen konnte, ist entmut gend. j Ob dies auch für die heurige i Lage in Deutschland :ha- \ rakteristisch ist, müssen wir | dahingestellt sein lassen — I Die Suche nach Krieasver- J brechern wird in der Bundesrepublik fotgesetzt nachdem es nach schwier gen Diskus- , sionen und langem Zaunern gelungen ist, die formp len juristischen Einwendimaen zu beseitigen. Aber <snn man durch die Suche o^ch Kriegsverbrechern allein die schreckliche Vergangenheit iiberwnden? III Der Fall Bormann Martin Bormann, der „Stellvertreter des Führers“ W'ird seit Jahren fieberhaft gesucht. .Mar hat ihn noch Schluss auf Seite 2)